Herwig Oberlerchner, MAS Dem Menschen nahe sein

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Inhaltsangabe zu „Dem Menschen nahe sein“ von Herwig Oberlerchner, MAS

Der Tod wird in unserer Kultur weitgehend verdrängt. Selbst in einer so aufgeklärten Gesellschaft ist das Sterben tabu. Aber der Tod ist ein Bestandteil des Lebens. Er ist nichts Fremdes, er ist kein Versagen des Menschen oder der Medizin. Er folgt dem natürlichen Prozess des Werdens – und Vergehens. Und: Es geht um die Reintegration des Todes in unser Leben. Dieses Buch soll ein Beitrag zur aktuellen Debatte über die Sterbehilfe sein – wesentlich ist dabei immer auch die Definition: die Unterscheidung zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe, Palliative Care, Sterbebegleitung und Hospizarbeit. Experten aus den verschiedensten Bereichen, von der Palliativmedizin und Gerontologie bis zur Theologie und Philosophie, geben Auskunft darüber, wie sie zur Debatte stehen, wo sie doch ständig mit der Frage nach einem menschenwürdigen Umgang mit dem Tod konfrontiert sind.

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  • Eine große Hilfe in der Argumentation um die Sterbehilfe

    Dem Menschen nahe sein
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    04. January 2016 um 15:50

    Die Debatte um die Sterbehilfe wird in Deutschland auch nach dem Beschluss des Bundestags vor einigen Wochen weiter gehen. Bei diesem Beschluss haben sich die eher moderaten und konservativen Kräfte quer durch die Parteien durchgesetzt, doch die Kritik daran folgte auf dem Fuß und wird, so ist zu erwarten, in den nächsten Jahren weitergehen.  Bücher wie zuletzt das von Georg Diez (Die letzte Freiheit. Vom Recht sein Ende selbst zu bestimmen, Berlin Verlag 2015) werden die Debatte eher bestimmen, als die warnenden Töne derer, die in dem hier vorliegenden Buch zu Worte kommen. Sie alle können aus unterschiedlichen Rollen und Aufgaben auf lange Erfahrungen in der Sterbebegleitung von Menschen zurückblicken und sie eint gerade deshalb das Engagement gegen die aktive Sterbehilfe, wie sie als „letzte Freiheit“ von den Befürwortern hochgehalten wird. Aus ausnahmslos praktischen Perspektiven und Erfahrungen stellen die Autoren (Ärzte, Pfleger, Anwälte, Theologen) immer wieder in ihren unterschiedlichen Beiträgen die Frage nach der Würde des Menschen, nach dem Leiden und seinem fraglichen Sinn, nach der Verantwortung von Angehörigen und nach dem Tod. Das Buch ist, auch wenn es an manchen Stellen zu langatmig daherkommen mag, eine große Hilfe in der Argumentation um die Sterbehilfe, weil es Aspekte und Werte einbringt, die in der öffentlichen Debatte leider immer mehr in den Hintergrund geraten, weil es wie zu einem Tabu geworden ist, im Leiden noch einen irgendwie gearteten Sinn zu sehen, und im Zusammenhang mit dem Thema von Glauben zu sprechen.

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