Herzlinde Meyerdierks Himmelsgucker: Der einsame Wasserfrosch

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Inhaltsangabe zu „Himmelsgucker: Der einsame Wasserfrosch“ von Herzlinde Meyerdierks

Himmelsgucker ist der einzige Wasserfrosch am Teich. Er fühlt sich manchmal einsam unter den vielen Grasfröschen, Erdkröten und Molchen. Als für die anderen Amphibien die Laichzeit bereits beendet ist, befällt auch Himmelsgucker der Wunsch nach einer Partnerin und er beginnt lautstark zu quaken. Doch obwohl er weithin hörbar ist, bleibt seine Sehnsucht unerfüllt. Traurig und einsam nimmt Himmelsgucker den Rat seines Grasfroschfreundes Fliegenfresser an und begibt sich auf eine abenteuerliche Wanderschaft um seinen Geburtsteich und andere Wasserfrösche zu finden.

Ein schönes Kinderbuch, das aus der Sicht eines Wasserfrosches den Kindern die Natur nahebringt - und zum Nachdenken anregt...

— parden
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    Himmelsgucker: Der einsame Wasserfrosch

    parden

    QUAAAAAAAK... Himmelsgucker ist der einzige Wasserfrosch am Teich. Er fühlt sich manchmal einsam unter den vielen Grasfröschen, Erdkröten und Molchen. Als für die anderen Amphibien die Laichzeit bereits beendet ist, befällt auch Himmelsgucker der Wunsch nach einer Partnerin und er beginnt lautstark zu quaken. Doch obwohl er weithin hörbar ist, bleibt seine Sehnsucht unerfüllt. Traurig und einsam nimmt Himmelsgucker den Rat seines Grasfroschfreundes Fliegenfresser an und begibt sich auf eine abenteuerliche Wanderschaft um seinen Geburtsteich und andere Wasserfrösche zu finden. "Was ist diese Welt gefährlich", dachte er, "und wie schön war es bei Fliegenfresser am Teich." Aber solche Gedanken verscheuchte Himmelsgucker schnell, denn er durfte sein Ziel nie aus den Augen verlieren. Der Wasserfrosch ist durch Menschenhand in den fremden Teich geraten. Der Schock war so groß, dass Himmelsgucker alles Vorherige vergessen hat. Und nach der Winterstarre gab es dann gar keine Erinnerungen mehr. In dem Teich, in dem er gelandet ist, laichen schon seit Generationen Grasfrösche, Erdkröten und Molche - aber eben keine Wasserfrösche. Eigentlich kein Problem, denkt Himmelsgucker, wäre da nicht plötzlich die Sehnsucht nach einer Partnerin, die sich trotz lautesten Quakens dort nicht einfinden will. So verabschiedet sich Himmelsgucker letztlich schweren Herzens von seinem Freund Fliegenfresser und macht sich auf die Suche nach seiner Geburtsstätte - oder zumindest nach einem anderen Teich, in dem es seinesgleichen gibt... Doch die Gefahren lauern! Nicht nur andere Tiere wie Schlange oder Katze bedrohen Himmelsguckers Leben, auch der Mensch und seine Hinterlassenschaften stellen eine Bedrohung dar: Bauschutt, der mit Wasser gefüllt ist, unüberwindbare Mauern, gefährliche Straßen... Und selbst der Regen, eigentlich eine Wohltat an heißen Sommertagen, ist plötzlich gefährlich. Kindgerecht und nett wird hier die Welt aus der Sicht eines kleinen Wasserfrosches präsentiert. So kann es Kindern leicht fallen, sich in die so ganz andere Perspektive zu begeben und manches einfach mal in einem anderen Blickwinkel zu sehen. Ohne erhobenen Zeigefinger aber sehr deutlich stellt Herzlinde Meyerdierks den großen Einfluss dar, den der Mensch auf die Natur ausübt - aber zeigt auch gleichzeitig auf, was man trotzdem tun kann, um solchen kleinen Lebewesen das Überleben zu ermöglichen. So ist es ausgerechnet ein kleiner Junge, der den Frosch aus einer alten Badewanne rettet - selbst Kinder können also schon Verantwortung übernehmen, so wohl die Botschaft. Ein wirklich nettes Kinderbuch, und ich sehe es schon vor Augen, wie mancher Lehrer in der ersten oder zweiten Klasse das Buch mit seinen Schülern liest, um anschließend ein Teichprojekt oder das Projekt 'Krötenwanderzaun' mit ihnen durchzuführen. Noch ansprechender wäre es gewesen, wenn Illustrationen eingefügt worden wären - gerade Kinder können sich so noch eher ein Bild von den unterschiedlichen Amphibien machen, die hier eine Rolle spielen. Aber in Zeiten des raschen Zugriffs aufs Internet ist da ja auch schnell Abhilfe geschaffen... Ein überzeugend konzipiertes Kinderbuch, das ich nur empfehlen kann... © Parden

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    Sabine17

    18. August 2015 um 11:35
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