Hesiod

 4.3 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Theogonie, Werke und Tage und weiteren Büchern.

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Theogonie

Theogonie

 (9)
Erschienen am 27.04.2016
Werke und Tage

Werke und Tage

 (3)
Erschienen am 01.01.1995
Die Theogonie des Hesiod

Die Theogonie des Hesiod

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Erschienen am 27.04.2015
Works and Days and Theogony

Works and Days and Theogony

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Erschienen am 31.01.2006
Works and Days

Works and Days

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Erschienen am 31.10.2008
THE POEMS AND FRAGMENTS DONE INTO ENGLIS

THE POEMS AND FRAGMENTS DONE INTO ENGLIS

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Erschienen am 23.03.2010
HESIOD, THE HOMERIC HYMNS, AND HOMERICA

HESIOD, THE HOMERIC HYMNS, AND HOMERICA

 (0)
Erschienen am 23.03.2010

Neue Rezensionen zu Hesiod

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Rezension zu "Werke und Tage" von Hesiod

Rezension: Werke und Tage - Hesiod
Hikarivor 6 Jahren

Nachdem ich ja kürzlich erst die Theogonie von Hesiod gelesen habe, dachte ich mir, ich könnte auch gleich noch das Lehrgedicht "Werke und Tage" lesen. Das mich teilweise köstlichst amüsierte. Das Buch ist wieder genauso aufgebaut: zunächst folgt das Werk von Hesiod in altgriechischem Original und deutscher Übersetzung. Anschließend folgen die Anmerkungen, die jegliche Zeile noch einmal erläutern - sehr gut gemacht. Dann gibt es eine 7-Seitige Literaturliste und ein Nachwort zu Leben, Werk und Zeit.

Hesiods Geschichte hier ist dabei weitaus - aus heutiger Sicht! - amüsanter und leichter zu lesen als die Theogonie. Dennoch kann man auch hier sicher einiges draus lernen.
Die göttlichen Geschichten dienen hier der Erläuterung. Den Anfang des Werkes macht die Geschichte von Pandora und Prometheus und wie die Arbeit auf die Erde kam. Anschließend ergeht sich Hesiod über Dinge, die man tun und nicht tun sollte: Recht, Ordnung, Anstand, Normen, Werte. Abschließend folgt dann eine Art "Arbeitskalender" nach den Jahreszeiten geteilt und die Bedeutung einzelner Tage für bestimmte Arbeiten, wie man sie heute in Mondkalender liest. Damals natürlich unterlegt mit dem Glauben an die Götter, sodass auch diese nicht zu kurz kommen.

Um mal einen Überblick darüber zu bekommen, was ich so meine:

"...Dann suche, das rate ich dir, einen Knecht ohne Hausstand und eine Magd ohne Kinder, denn eine, die schon gekalbt hat, ist lästig" (600).

"Lege auch nie  beim Gelage die Schöpfkelle über den Mischkrug, denn darauf steht Unheil" (740).

"Denn schlechter Ruf ist Übel; leicht, ja kinderleicht holt an sich ihn, trägt aber schwer daran, und mühsam nur ist er zu tilgen. Nie nämlich verliert sich ganz ein Gerücht, das viele Menschen verbreiten[...]" (760).

Es steckt also nicht nur interessantes oder auch lustiges für uns in diesem Büchlein, sondern auch viel Wahres.

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Rezension zu "Theogonie" von Hesiod

Rezension: Theogonie von Hesiod
Hikarivor 6 Jahren

Hesiods Theogonie ist ein sehr wichtiges Werk für die Arbeit der Klassischen Archäologie und auch Geschichte, denn der antike Dichter schrieb über die Entstehung und Verbindung der Götter vom Ursprung an und daher sind dort viele der griechischen Mythen enthalten. Der zweisprachige Band des Reclam-Verlages ist sehr gut ausgestattet. Nachdem die Theogonie parallel in Altgriechisch und Deutsch zu lesen ist, gibt es einen umfangreichen Anhang. Dieser umfasst in den Anmerkungen eine genaue Erklärung der kompletten Theogonie und gibt mitunter Aufschluss über etwas verwirrendere Passagen. Dann folgt eine gute, mehrseitige Literaturliste und zum Schluß noch ein Nachwort zu Hesiod selbst, indem man noch einiges erfahren kann. Alles in allem ein gutes kleines Büchlein zu einem fairen Preis, das einem die Götterwelt näher bringt.

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Rezension zu "Theogonie" von Hesiod

Rezension zu "Theogonie" von null null
ukulelecooliavor 9 Jahren

Hesiods "Theogonie" gilt neben Homers "Odyssee" und "Ilias" als eines der wichtigsten Zeugnisse antiker griechischer Mythologie.
Vom Anfang der Welt, an dem das Nichts, das "Chaos" stand, über mehrere Generationen hinweg bis zur Herrschaft des großen Zeus beschreibt Hesiod die Schöpfungsgeschichte als Sukzessionsmythos.

Als Quelle, aus der wir heute unter anderem unsere Kenntnisse über die griechische Sagenwelt der Antike schöpfen, ist dieses Werk auch sicher sehr bedeutend. Es ist durchaus interessant, sich durch dieses Werk in die Mythen der damaligen Zeit und somit auch ein Stück in die damaligen Verhältnisse hineinversetzen zu können. Die Eigenheiten der Schilderung wie zum Beispiel die beschreibende Namensgebung der Götter zu analysieren hat ebenso seinen Reiz.
Aus moderner Sicht jedoch ist das, was Hesiod hier niedergeschrieben hat nicht immer leicht zu lesen, vor allem wenn man dem Handlungsstrang stets aufmerksam folgen will. Viel zu langatmig gestaltet es sich, über viele Seiten hinweg die fünfzig Nachkommen - und von Zeit zu Zeit auch mehr - sämtlicher Götter beschrieben zu bekommen und dabei nicht den Überblick zu verlieren.
Spannung entsteht freilich auch für uns, zum Beispiel wenn es zum großen Kampf des Zeus gegen die Giganten kommt oder zu irgendwelchen Rachenschaften von Göttern.
Für die Lektüre nebenbei ist Hesiods Theogonie sicher nicht geeignet. Wer sich aber Zeit dafür nimmt und an den kulturellen Eigenschaften der Antike Begeisterung findet, für den gestaltet sich das Werk duchaus als interessant.

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