Hideo Okuda Die japanische Couch

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Inhaltsangabe zu „Die japanische Couch“ von Hideo Okuda

Japanische Geschichten aus der Psychotherapie Fünf neue Fälle für den eigenwilligen japanischen Psychiater Dr. Irabu: Ein Redakteur in der Midlife-Crisis, für den alles, was er anpackt, zur Obsession wird. Ein betrogener Ehemann, der die Trennung von seiner Frau nicht überwinden kann. Eine junge Frau, die um jeden Preis ins Showgeschäft will. Ein kleiner Junge, der süchtig ist nach seinem Handy. Und ein Reporter, dessen übertriebenes Verantwortungsbewusstsein Zwangsvorstellungen hervorruft. Sie alle landen in der Praxis von Dr. Irabu, der sie mit seinen ungewöhnlichen Methoden therapiert. Dr. Irabu ist Kult in Japan – einige der Kurzgeschichten wurden bereits verfilmt.

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    Die japanische Couch
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    31. August 2013 um 18:58

    Ich habe bereits den ersten Band über Dr. Irabu gelesen und habe auch dieses Mal gedacht "Oh Hilfe, hoffentlich muss ich nie bei einem solchen Arzt in Behandlung." Dr. Irabu ist ein Arzt, wie man ihn sich wirklich nicht wünscht. Auf die skurillste Art und Weise versucht er seine Patienten von ihren Phobien zu heilen und was soll ich sagen: Er hat Erfolg damit. Vielleicht sind seine Methoden nicht die tollsten und wir als Leser schlagen lediglich die Arme über dem Kopf zusammen, aber dennoch sind meine Methoden teilweise gar nicht so verkehrt. Jede einzelne Geschichte ist an sich in sich abgeschlossen und mir persönlich hat die zweite Geschichte am besten Gefallen und mich am meisten zum Schmunzeln gebracht. Auf so etwas muss man erst einmal kommen.     5 von 5 Sonnenblumen für diese wirksamen, wenn auch gleich seltsamen Methoden auf der sonderbaren "Couch" eines ebenso sonderbaren Neurologen.

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  • Rezension zu "Die japanische Couch" von Hideo Okuda

    Die japanische Couch
    dzaushang

    dzaushang

    15. January 2011 um 19:00

    Wie wunderbar! Da schnalzt der Kenner mit der Zunge. Neue Fälle aus der Irabu - Poliklinik. Ach nein, nein, nicht wie sie jetzt vielleicht denken - ein Arztroman. Wer liest denn so etwas......??? Die Irabu – Poliklinik an sich ist nicht weiter interessant, hier findet sich auch nur der übliche Patienten - und Klinikbetrieb, mit seinen zumeist unfreundlichen, gelangweilten oder völlig überforderten und erschöpften Medizinern, die ihre Patienten nicht unbedingt als Menschen wahrnehmen, sondern vielmehr nur als der Reparatur bedürftige Wesen. Soweit so bekannt. Interessant wird es erst dann, wenn hin und wieder einer dieser Ärzte nicht mehr weiter weiß, wenn seine ärztliche Kunst einem Patienten nicht mehr weiterhelfen kann, wenn der Patient therapieresistent erscheint. Denn dann, und wohlgemerkt, nur dann überweist ein solcher Arzt an die Neurologie des Hauses. Diese Abteilung befindet sich nicht in den gepflegten Räumlichkeiten der oberen Etagen der Klinik. Um zur Neurologie zu gelangen muss der Patient in den dunklen Keller des Hauses hinabsteigen. Aber keine Angst, ich empfehle hier auch keinen Geister - oder Horrorroman. Denn lässt sich der Patient allein von diesem Umstand nicht abschrecken gelangt er alsbald vor die Tür des Dr, Ichiro Irabu. Und wenn ihm nach dem Anklopfen und einem völlig überdrehten „Herein, Herein- Gekichere“ von jenseits der Tür nicht völlig der Mut verlassen hat, dann öffnet er auch tatsächlich die Tür und findet sich auf der Stelle in einer Situation wieder, die fast nichts mehr mit modernem, routiniertem Klinikalltag, oder gar vertrautem Arzt-Patientenverhältnis zu tun hat. Oder was würden sie, verehrte Leser, zunächst denken, wenn sie sich vor einem kleinen, fetten, Doppelkinn bewehrten Mann mittleren Alters, mit ungesundem weißen Teint, mit zerzaustem, schuppigen Haar wiederfinden würden, der, ohne sich um ihre (Kranken-) Geschichte kümmernd, ihnen als allererstes eine dicke, fette Spritze in den Arm jagen lassen würde und darüber höchste Freude empfinden würde. Der sich dann in der Regel immer noch mehr mit sich selbst beschäftigt als mit ihnen und der ihnen dann in ein, zwei trockenen Sätzen mitteilen würde, dass ihre Probleme ja nun nicht so schlimm wären. Es würde niemanden verwundern, wenn sie in solch einer Situation nicht sofort der Fluchtreflex packen würde – stimmt´s? So ergeht es zunächst auch all seinen Patienten. Und doch, irgendetwas hält sie dennoch alle bei ihm und seinen unkonventionellen Methoden. Aber, was ist das nur? Finden sie es heraus, lesen sie dieses wunderbare, humorvolle, vergnügliche und zugleich so tief -und hintergründige Buch. Es wird ihnen garantiert Lust auf mehr machen.

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  • Rezension zu "Die japanische Couch" von Hideo Okuda

    Die japanische Couch
    Dilbertine

    Dilbertine

    07. August 2009 um 18:09

    SMS protkollierte Erstkonsultation eines Handjunkies bei seinem Neurologen Dr. Irabu: „Bin jetzt im Keller. Unheimlich hier“ ***************** „Jemand hat „Hereinspaziert“ gesagt. Mir wird mulmig." “**************** „Der Arzt sieht aus wie ein Nilpferd“* **************** „Bekomme auf einmal eine Spritze. Würg!“ **************** „Eine Krankenschwester mit Riesentitten. Kann fast bis zum Bachnabel sehen. Echt geil!" ******************* „Wahnsinn! Ich kann ihr Höschen sehen. Kein Scheiß!“ ******************* „Mist! Der Doc hat meine SMS gelesen!" ******************* Auf den ersten Blick erschrickt wohl jeder vor dem japanischen „Psycho-Vogel“ Dr. Irabu. Den fünf Patienten, die ihn dieses Mal konsultieren ergeht es jedenfalls so. Der kauzige Doc hat sich absolut nicht verändert. Ohne Vitaminspritze läuft bei ihm gar nichts, meist sieht er ungepflegt aus und er bräuchte wohl dringend Beratung in Ernährungs- und Modefragen. Aber gut ist, was dem Patienten nützt und das ist bei Dr. Irabu Programm. Statt des üblichen Spekulierens über den Mechanismus der Seele, vertraut er auf seine ganz eigenen, meist praktisch orientierten Behandlungsmethoden. Auf traditionell therapeutische Maßnahmen pfeift der Ausnahme-Neurologe, der noch bei seiner Mama lebt und einen quitschegelben Porsche fährt. „Fragen nach Kindheitserlebnissen oder Charaktereigenschaften und so weiter, das meinen Sie doch? Alles Quatsch! Da kann man ohnehin nichts mehr daran ändern, auch wenn ich noch soviel darin herumstochere.“ Dr. Irabu therapiert in den fünf Kurzgeschichten einen Schwimm- und einen Handyjunkie, eine Dauererektion, eine Narzisstin und einen Patienten mit habituellem Vergewisserungszwang. Dabei geht er seinen Patienten nach dem altbewährten Muster ziemlich auf den Geist, aber zum Ende der jeweiligen Kurzgeschichte, hat der Patient sein Seelenheil zurück oder aber er hat den Umgang mit seinem Problem erlernt. „Die japanische Couch“ ist der etwas andere Arztroman, sehr zu empfehlen für alle Hobby- und Hausfrauenpsychologen mit abgefahrenem Humor. Für mich hat sich der erneute Abstieg in den stickigen Keller der Irabu Poliklinik auf alle Fälle gelohnt. Die flott geschriebenen Geschichten machen Spaß. Ein Sternchen ziehe ich für ihre Vorhersehbarkeit ab. Sollte ein „Fortsetzungsbesuch“ in der Praxis von Dr. Irabu möglich werden, wünsche ich mir ein bisschen mehr Überraschungsmomente, Abwechslung und dass die mürrische Krankenschwester öfter zu Wort kommt.

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  • Rezension zu "Die japanische Couch" von Hideo Okuda

    Die japanische Couch
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    18. May 2009 um 11:06

    Die Geschichten um den Psychiater Dr. Irabu sind wunderbar skurril und unterhaltsam. Immer aus Sicht der Patienten erzählt überrascht Dr. Irabu durch seine Begeisterung für Spritzen, die er jedem Patienten versetzen lässt und durch seine ungewöhnlichen Behandlungsmethoden. Anstatt sich die Geschichte des Patienten erzählen zu lassen und die Ursache in der Vergangeheit zu suchen, schlägt er verrückte Behandlungsmethoden vor, akzeptiert die Sichtweise seiner Patienten scheinbar ohne sie zu hinterfragen und schafft es durch geschicktes Spiegeln und Übertreiben der Handlungsweisen, dass den Leidenden ihr eigentliches Problem klar wird und sie durch Selbsterkenntnis geheilt werden können. Man muss sich auf die zunächst sehr absurde und auch ein wenig unsympathische Figur des Dr. Irabus einlassen, um zu erkennen, wie genial er handelt und den Reiz in den Geschichten zu sehen. Dann macht das Buch unglaublichen Spaß!

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  • Rezension zu "Die japanische Couch" von Hideo Okuda

    Die japanische Couch
    BertieWooster

    BertieWooster

    09. March 2009 um 21:46

    Auch der zweite Erhählband rund um den Psychologen Dr. med. Irabu ist wieder witzig geschrieben. In den 5 Geschichten werden die einzelnen Manien und Ticks der Patienten vorgestellt, die Dr. Irabu mit recht unüblichen Methoden zu heilen versucht. Er hält nichts von der herkömmlichen Analyse, in der man in der Vergangenheit des Patienten die Lösung sucht. Manchmal macht er sogar bei den Leidenschaften der Patienten mit, z.B. besorgt er sich Handys und bombadiert seinen an Handysucht leidenden jugendlichen Patienten mit SMS, um ihm zu zeigen, dass diese massenhafte Versendung die Empfänger meistens gar nicht interessiert und man auch gut ohne leben kann. Auch wenn seine "Schocktherapie" bei dem an Priapismus leidenden Patienten am Anfang nicht wirkt, schafft er es doch die Ursache, nämlich den Zorn immer in sich hineinzufressen, zu befreien. Manchmal scheint es, dass manches nur zufällig, bei Irabu vorkommt. Bei manchem könnte man auch meinen, dass dies von Irabu geplant ist. Ob seine aufreizende Krankenschwester und sein Spritzentick auch dazugehören? Wer weiss das schon. Hoffentlich kommen noch mehr Erzählungen über Irabu.

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  • Rezension zu "Die japanische Couch" von Hideo Okuda

    Die japanische Couch
    Ritja

    Ritja

    07. March 2009 um 20:41

    Ein skurriles Buch über den Neurologen Dr. Irabu, der seine Patienten mit ungewöhnlichen Therapien von ihren Zwängen (Handysucht, Dauererektion, Kontrollzwang...) zu befreien versucht. Sein Büro liegt im Keller einer Poliklinik und wer Dr. Irabu besucht, denkt, dass er im falschen Büro gelandet. Er ist ein dicklicher Mann in den Vierzigern ohne Frau, dafür mit Mutti. Er setzt sich für seine Patienten ein und begleitet sie (nicht immer zur Freude derer), wann immer es ihm möglich ist. Dabei hält Irabu seinen Patienten den Spiegel vor`s Gesicht, jedoch erkennen sie es nicht immer sofort.

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  • Rezension zu "Die japanische Couch" von Hideo Okuda

    Die japanische Couch
    Anin

    Anin

    04. January 2009 um 22:26

    Sehr unterhaltende und gleichzeitig skurrile Geschichten über den Praxisalltag des japanischen Psychologen Dr. Irabu. Seine unkonventionellen Therapiemethoden sind für den Leser witzig, erfrischend aber zugleich auch verblüffend. Er behandelt einen Schwimmjunkie, eine Dauererektion, eine Hostess mit Verfolgungswahn, ein Nateljunkie und ein Zwangsneurotiker. Dabei bricht er meist mit den üblichen „Regeln“ zwischen Patient und Therapeut, u.a. ist für ihn zum Beispiel „Abgrenzung“ ein Fremdwort. Ich kann diese 5 Kurzgeschichten wirklich wärmstens empfehlen, denn obwohl ich eigentlich keine Kurzgeschichten mag, habe ich diese hier innerhalb kürzester Zeit verschlungen und mich mehrmals gekrümmt vor lachen.

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