Hideshi Hino The Red Snake

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Inhaltsangabe zu „The Red Snake“ von Hideshi Hino

Horror extrem - die psychologischen Abgründe der japanischen Großfamilie, nichts für zarte Gemüter

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  • Rezension zu "The Red Snake" von Hideshi Hino

    The Red Snake
    Kittie

    Kittie

    10. September 2011 um 22:34

    Wie der Covertext es schon ankündigt, ist der Plot eher klein, aber dennoch bekommt man viel geboten. Es fängt bei den kleinen namenlosen hässlichen Jungen an, der mit einer mehr als durchgeknallten Familie zusammenlebt und es splattert und goret auch im weiteren Verlauf der Geschichte. Beginnen wir aber von vorne und das heißt bei diesem Manga mit der letzten Seite, denn es liest sich von rechts nach links. Wir lernen den kleinen Jungen kennen, der am liebsten von zu Hause weglaufen würde, aber der Wald gibt ihn nicht frei, denn egal wie lange er auch durch diesen Wald läuft, landet er immer wieder am Haus, welches ein riesiges Ausmaß haben muss. Der junge lebt in ständiger Angst und verübeln kann man es ihm nicht, denn sein Vater züchtet Würmer in seinem "Leckerland". Die Würmer dienen als Futter für seine Hühner, welche solange gut umsorgt werden wie sie Eier legen. Sollte allerdings eins der Hühner "trocken" werden, wird ihm der Kopf abgeschlagen und der abgeschlagene Kopf wird vor den anderen Hühnern als Mahnmal aufgehangen. Dann gibt es noch ein spezielles Huhn - die Großmutter. Sie hat einen kranken Geist und denkt sie sei ein Huhn und müsse die Eier ausbrüten, die der Vater ihr ins Nest legt. Und wehe jemand kommt ihren Eiern zu nahe, denn dann dreht sie ab und greift jeden an. Aber da ist noch der Großvater, der die Alte zurechtrupft wenn es sein muss. Und Großvater hat ein riesige Eiterbeule im Gesicht. Die Eiterbeule wird jeden Tag von der Mutter des Jungen behandelt. Auch hier kommen wieder Eier ins spiel. Mutter hat die tägliche Aufgabe Großvater Eiterbeule mit Eiern einzureiben und diese auszudrücken und dieser Prozess hat etwas von sexuellen Ausmaßen - es ist wirklich kein schöner Anblick, wenn diese hübsche Frau dem Alten dieses Ding ausdrückt und ihm dabei fast einer abgeht. Die Mutter ist auch die Einzige, die normal ist, denn auch ihre Tochter hat einen kleinen Knack weg. Sie ist zwar auch hübsch, aber sie findet gefallen daran, wenn Würmer aus Vaters "Leckerland" über ihren nackten Körper laufen - wem es gefällt. Die Familie ist aber noch nicht der wirkliche Horror, sie mögen ekelig sein, aber es gibt noch etwas Schlimmeres im Haus - am Ende eine langen Gangs steht ein Spiegel und hinter diesem Spiegel ist die Heimat der roten Schlange und als eines Nachts der kleine Junge schlafwandelt, geht er durch den Spiegel und befreit dadurch die rote Schlange und ab da bricht der wahre Horror los... ... wirklich unschöne Dinge sollen noch passieren. Ab da zieht sich die Spannungsschraube auch nochmal an. Anfangs ist sie eher schleichend da, weil der Ekel übersiegt, aber wenn man sich drauf einlässt, taucht man in einen Alptraum ab, der auch den Leser schnell in seinen Bann zieht. Dieser Alptraum ist in einfachen schwarz-weißen Zeichnungen gestaltet, aber dennoch ist das Ganze recht lebhaft und auch der Splatterfreund kommt hier auf seine Kosten. Wer den ein oder anderen asistischen Splatterfilm kennt, wird wissen wie es da manchmal aussehen kann. Eben nur "Standbild" in schwarz-weiß. Mehr brauche ich auch erstmal nicht sagen, denn ich denke, dass man diesen Manga für sich selbst entdecken sollte. Zu erwähnen wäre vielleicht nur noch, dass Red Snake der erste Band der Hino Horror Reihe ist und die anderen Bände wie z.B. Black Cat werden auch noch zu einen späteren Zeitpunkt vorgestellt. Mir hat Red Snake sehr gut gefallen und ich mal, dass auch viele andere Horrorfans ihren Gefallen und Spaß dran finden werden.

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