Hilal Sezgin Landleben

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Inhaltsangabe zu „Landleben“ von Hilal Sezgin

Früher war Hilal Sezgin eine Stubenhockerin: Großstadt, Bürojob, am Wochenende schlief sie gerne aus. Heute hat sie nicht nur gülleresistente Stiefel, sondern auch Schafe, Ziegen, Gänse, Hühner und Katzen. Und vor allem: ein Haus auf dem Land. Sie nimmt den Leser mit auf ihre ganz persönliche Reise ins Glück. Sie berichtet von den erhofften Vorzügen und den unerwarteten Problemen des Landlebens; angefangen bei der Suche nach dem perfekten Haus über den Bau von Stallungen und das Einmachen von Obst bis hin zur korrekten Tierhaltung. Dem Verzicht auf gewohnte Bequemlichkeiten steht eine neue Form von Selbstbestimmung gegenüber. Aus dem »Leben ohne« ist vor allem ein »Leben mit« geworden: »Ein Leben mit weitem Blick aus allen Fenstern, ein Leben mit den Jahreszeiten, ein Leben mit Tieren, ein Leben mit Schnee im Winter, Kuckucksrufen im Frühjahr, Faulenzen im eigenen Garten im Sommer und Pilzsammel- und Einkochorgien im Herbst.«

Das Buch war einzigartig gut! Nach dem Lesen des Buches wäre ich gerne mit Frau Sezgin befreundet! Sehr fein.

— Tine_Kempf
Tine_Kempf

Ein witziges Buch über einen Neuanfang und die Tücken des Landlebens

— RenateS
RenateS

hab ich schon mindestens zwei Mal gelesen, schönes Buch!

— liebelesen
liebelesen

Ein ganz wundervolles Buch! Ich habe oft laut aufgelacht und mitgelitten bei Hilals Erzählungen zu den Tieren auf ihrem Hof. :-)

— Teetrinker
Teetrinker

Ein Buch was ich schon zwei Mal gelesen habe. Ich finde es sehr schön.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Witzig, traurig, authentisch und klug. Einen erhobenen Zeigefinger sehe ich hier nicht, nur Erfahrungen und konsequente Entscheidungen. Gut!

— Konsumfrau
Konsumfrau

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  • In Gummistiefeln den Schafen nach...

    Landleben
    RenateS

    RenateS

    18. January 2015 um 14:21

    Landleben - Von einer, die raus zog von Hilal Sezgin Verlag: DUMONT Seitenzahl: 269 ISBN: 978-3-8321-6190-3 Erschienen: Februar 2012 Klappentext: Früher war Hilal Sezgin eine Stubenhockerin: Großstadt, Bürojob, am Wochenende schlief sie gerne aus. Heute hat sie nicht nur gülleresistente Stiefel, sondern auch Schafe, Ziegen, Gänse, Hühner und Katzen. Und vor allem: ein Haus auf dem Land. >>Hier macht jemand vor, wie das geht: sein Leben verändern.<< F.A.Z. Hilal Sezgin nimmt den Leser mit auf ihre ganz persönliche Reise ins Glück. Sie berichtet von den erhofften Vorzügen und den unerwarteten Problemen des Landlebens; angefangen bei der Suche nach dem perfekten Haus über den Bau von Stallungen und das Einmachen von Obst bis hin zur korrekten Tierhaltung. Dem Verzicht auf gewohnte Bequemlichkeiten steht eine neue Form von Selbstbestimmung gegenüber. Aus dem Leben ohne ist vor allem ein Leben mit geworden: >> Ein Leben mit weitem Blick aus allen Fenstern, ein Leben mit den Jahreszeiten, ein Leben mit Tieren, ein Leben mit Schnee in Winter, Kuckucksrufen im Frühjahr, Faulenzen im eigenen Garten im Sommer und Pilzsammel- und Einkochorgien im Herbst.<< Textprobe: Am häufigsten fiel das Stichwort Mut. Was ich da vorhätte, sei aber sehr mutig, kommentierten Freunde. Den Mut hätten sie nicht, erklärten Bekannte, als wir einander auf einer Silvesterparty von unserenr Plänen fürs nächste Jahr erzählten. So oft war von meinem angeblichen Mut die Rede, dass das bisschen Mut, das ich tatsächlich besaß, immer weiter schwand. Denn eigentlich bin ich ein Hasenfuß. In meiner Hausapotheke lagern Medikamente für sämtliche mir bekannte Krankheiten, und ich kenne viele, weil ängstliche Menschen wie ich die Apothekenrundschau lesen. Nachts liege ich oft wach und grübele über Dinge, die ich am Vortag vielleicht falsch gemacht habe, und bevor ich auf eine längere Reise gehe, kontrolliere ich, ob mein Testament auf dem neuesten Stand und für die Hinterbliebenen leicht auffindbar ist. Also von Mut kann man wirklich nicht sprechen. Aber vielleicht hatte ich über die Risiken ausnahmsweise mal nicht nachgedacht. Fürs kommende Jahr hatte ich mir nämlich einen Umzug vorgenommen, von Frankfurt, wo ich fast mein gesamtes bisheriges Leben verbracht hatte, raus aufs Land. In ein typisch norddeutsches Haus aus rotem Backstein, am Rande eines 500-Seelen-Dorfs in der Lüneburger Heide. Wo ich keinen Menschen kannte. Meine Meinung: Das Buch ist witzig geschrieben und ich war drauf und dran mir auch gülleresistente Gummistiefel zuzulegen um dem Landleben zu frönen. Die Einfachheit des Lebens und gleichzeitig die Mühe kann man durch die Augen von Hilal Sezgin "live" miterleben. Man freut sich über die Geburt von Lämmern und kann förmlich das weiche Fell der Schafe spüren, die Gänse hinterliesen bei mir ebenfalls -gedanklilche- blaue Flecken, und ich war auch bei der Hühnereinsammlung mit dabei. Das Buch zeigt auf ruhige Art und Weise wie ein "einfaches" Leben gelingen kann. Und: es zeigt, wie jemand ganz neu anfängt. Und genau das fand ich spannend an dem Buch. Der Neuanfang mit all seinen Unwägbarkeiten und dem nicht wissen, ob es dann so wird, wie man sich´s wünscht. Leider gibt es ab der Hälfte des Buches immer wieder sehr lange Passagen mit Gedanken zur Tierethik, Veganismus und Nutztierhaltung in unserer Zeit. Diese Gedankengänge habe ich zwar grundsätzlich als richtig empfunden, aber der belehrende Charakter dieser sich hinziehenden Kapitel gefiel mir nicht so gut. Aus diesem Grund gab es auch einige Seiten die ich einfach übersprungen habe. Fazit: Ein warmherziges Buch über einen Neuanfang auf dem Land, die Beziehung zwischen den Menschen und den Umgang mit den Wesen, die uns so nahe sind: den Tieren. Dieses Buch ist für Alle, die von Aufbrüchen in ein neues Leben fasziniert sind und sich vielleicht heimlich auch machmal selbst ein einfacheres (wenn auch sehr arbeitsreiches) Leben wünschen. Wären diese langen Ausführungen zur Tierhaltung etc. nicht gewesen, hätte es 4 Sterne gegeben.

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  • Landlust ohne Zuckerguss

    Landleben
    Sprotte

    Sprotte

    11. November 2014 um 07:43

    Eine Stadtfrau zieht aufs Dorf und erzählt von ihren Tieren, von den Menschen, die im Dorf leben und von der Hilfsbereitschaft in der Gemeinschaft. Das ist witzig und gut geschrieben. Sezgins Tiergeschichten sind wunderbar, für alle Schaf- und Hühnerfreunde ein Muss. Sie verschweigt aber auch nicht die Schattenseiten des Landlebens und die Folgen der Industrialisierung des Landlebens. Besonders die Exkurse über Tierethik und Konsumverhalten fand ich  sehr lesenswert. Authentisch und glaubhaft.

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  • Rezension zu "Landleben" von Hilal Sezgin

    Landleben
    Kassandra-Venus

    Kassandra-Venus

    17. January 2013 um 13:45

    "Dieses Buch macht glücklich und schlau" sagt Karen Duve auf der Buchrückseite. Landleben - von einer die rauszog ist ein 270 Seiten dickes Buch voll Unterhaltung und Informationen, dem puren Leben. Das Cover spricht an (fast die gleichen Gummistiefel hab ich auch ;o)) - ein kleines Schäfchen neben den Bestiefelten Beinen der Autorin. Hilal Sezgin erzählt eine Geschichte. Undogmatisch und informativ berichtet sie, wie sie sich von der "faulen Grosstadtpflanze" zur "aktiven Landfrau" entwickelt. Über ihre Suche nach einem geeigneten Dorf, Grundstück, Haus, von ihren (zum Glück) sehr hilfsbereiten Nachbarn. Wie sich die Menge an Tieren auf ihrem Hof vermehrt, über die einzelnen tierlichen Bewohner...sie erzählt von ihren Erfahrungen, lustigen wie traurigen Begebenheiten (besonders ab S.130 - einfach nur grossartig!). Nebenbei ist zu lesen, wie ihr Weg von der Vegetarierin zur Veganerin verlief. Ganz ohne Zeigefinger und moralischem Druck wird dem Leser noch ein kleiner philosophisch-ethischer Diskurs geboten - so dass dieser seine eigenen Schlüsse ziehen kann, denn er sie ziehen will. Sezgin will nicht moralisieren oder bevormunden: sie erzählt von dem Leben um sich herum, ihre kleine, eigene biographische Geschichte. Eindringlich, unterhaltsam, lebendig, echt und informativ. Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Landleben" von Hilal Sezgin

    Landleben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. October 2012 um 19:39

    Das Buch hab ich schon zwei Mal gerne gelesen. Ich mag die Atmosphäre darin in die ich gerne einsinke. Natur, Landleben, Tiere ....und ich finde klasse wie die Autorin alleine dort lebt mit ihren Tieren und Nachbarn.

  • Rezension zu "Landleben" von Hilal Sezgin

    Landleben
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    22. September 2011 um 17:39

    Ganz schön mutig, von einer Großstadt aufs Dorf zu ziehen, in eine Gegend, in der man niemanden kennt, und plötzlich einen Hof mit Tieren zu versorgen. Aber auch beneidenswert schön. Hilal Sezgin hatte ein glückliches Händchen bei der Auswahl des Hofes, den sie gemietet hat, und bei der Auswahl des Dorfes in der Lüneburger Heide, in dem sie auf sehr freundliche und hilfsbereite Nachbarn traf. Ein glückliches Händchen hat sie auch mit den Tieren, die mit ihren diversen Krankheiten für viel Ärger und Sorgen, aber zum Ausgleich auch für unübertrefflich schöne Momente verantwortlich sind. Nach und nach wird aus der Großstadtpflanze eine kompetente Landfrau, die uns an den Höhen und Tiefen ihres neuen Alltags teil haben lässt. Das ist oft komisch (Die Gänse! Der Hahn!), manchmal auch tragisch, immer aber von einer großen Natur- und Tierliebe geprägt. Das Buch ist hervorragend geschrieben, besonders auch die Exkurse über die nicht wirklich artgerechte Tieraufzucht auf Biohöfen, über Tierethik und über vegane Ernährung. Dass letztere auch ohne Dogmatismus durchgeführt werden kann, war mir neu. Vielleicht lege ich jetzt auch wenigstens ab und an neben einem vegetarischen ebenfalls einmal einen veganen Tag ein. Von all den Büchern, die ich bisher über die Sehnsucht, auf dem Land zu leben, gelesen habe, gefiel mir dies am besten. Beim Lesen ist mir deutlich geworden, dass es mir, wenn ich die Gelegenheit hätte, aufs Land zu ziehen, wohl ähnlich ginge wie der Autorin. Mit einem wohligen Gefühl habe ich das Buch zugeschlagen.

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