Hilal Sezgin , Jaroslaw Kaschtalinski Wieso? Weshalb? Vegan!

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Inhaltsangabe zu „Wieso? Weshalb? Vegan!“ von Hilal Sezgin

Vegan essen und leben liegt im Trend: Mittlerweile gibt es fast eine Million Veganer in Deutschland, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene, und die Bestsellerlisten sind voll von veganen Kochbüchern und Ernährungsratgebern. Aber warum eigentlich? Geht es dabei nur um Gesundheit und Lifestyle oder steckt mehr dahinter? Haben auch Tiere das Recht auf ein Leben in Würde und Freiheit? Die renommierte Journalistin und Tierrechtlerin Hilal Sezgin legt überzeugend und emphatisch die Gründe für eine vegane Lebensweise dar und gibt allen interessierten Jugendlichen einen Einblick in eine Welt, in der die Tiere den Menschen nicht mehr Untertan sind, sondern ihr Leben geachtet und wertgeschätzt wird. Ein unverzichtbares Buch für alle, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt

Ein Buch, welches mich auch zum umdenken gebracht hat.Es spricht Dinge an über die man sich vorher nie Gedanken gemacht hat,ganz ohne Zwang.

— Keri
Keri

Ein wundervolles Buch, dass ganz ohne Zwang anschaulich erklärt, wieso es besser ist, sich vegan zu ernähren. Kann ich jedem nur empfehlen.

— Books-Are-Great
Books-Are-Great

Sehr informativ! Ich kann es jedem nur empfehlen!

— sternenbrise
sternenbrise

Sehr viele Informationen! Ich bin begeistert und kann es nur empfehlen!

— sternenbrise
sternenbrise

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher 2016!

— leajetsia
leajetsia

Sehr informatives Sachbuch, jedoch fehlt mir an manchen Stellen etwas.

— Bosni
Bosni

Ein überzeugendes Jugendsachbuch. Ein Tatsachenbericht, der zum Nachdenken anregt. Gut in der Umsetzung!

— Floh
Floh

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Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt hat mir um einen Tick besser gefallen. Warum, erfährt ihr in meiner ausführlichen Rezension!

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diebuchrezension

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  • Sehr informativ und verständlich!

    Fleischfabrik Deutschland
    Sommerregen

    Sommerregen

    Die Massentierhaltung hat deutlich vernichtendere Folgen, als man es spontan vermuten würde. Selbstverständlich ist in der Bevölkerung bereits angekommen, dass diese Art der Produktion für wenig Geld auf Kosten der Qualität geht. Aber damit hat man das eigentliche Problem gerade erst gestreift: Nicht nur unsere Gesundheit wird gefährdet, den Tieren wird gesetzlich eigentlich verbotenes Leid zugefügt, die Umwelt leidet - mit verheerenden Folgen für die Ökosysteme und schlussendlich auch uns Menschen - und Bäuerinnen und Bauern können von ihrer Arbeit kaum mehr als die Kosten decken. Auf der anderen Seite stehen diejenigen, welche von dem Dumpingfleisch profitieren und mithilfe ihrer Lobbyisten notwendige Schritte in der Politik zu verhindern wissen.Dabei sollte uns, als einer der größten Fleischproduzenten Europas, unsere Verantwortung gegenüber den Tieren, der Umwelt oder den Menschen bewusst sein.In "Fleischfabrik Deutschland" zeigt der promovierte Biologe und Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, wie viele (globale) Missstände zusammenhängen und wie beispielsweise unser fehlerhaftes System der Fleischerzeugung unter anderem Wasserknappheit verschärfen oder zur Erderwärmung beitragen.In diesem Werk wird auf derart viele Aspekte eingegangen, dass ich sie hier nicht auflisten möchte. Auf 256 Seiten werden, in die großen Oberkapitel "Das Schweinesystem", "Gefahren aus dem Stall", "Ohne Netz und doppelten Boden", "Eine Frage der Gerechtigkeit", "Globale Verlierer", "Die Schuldfrage", "Löchrige Gesetze", "Falsches Geld", "Europas mächtigste Lobby", "TTIP und CETA", "Aufbruch in die Agrarwende - hin zu einer grünen Landwirtschaft", "Mut zur Veränderung", "Sechs Schritte für eine grüne Agrarwende" und "Was wir davon haben" gegliedert, Zusammenhänge beschrieben, Sachverhalte erklärt, Fragen gestellt, Lösungen geboten,...Dabei sind die Ausführungen stets sehr verständlich und gut zu lesen. Hofreiter bleibt immer sachlich und verurteilt niemanden, er sucht auch nicht den einen Schuldingen, sondern gibt viel mehr Denkanstöße und ganz konkrete Vorschläge an, um das System zu verbessern. Schließlich liegt der Grund für die vielen Probleme weder einfach nur beim ignoranten Konsumenten, der mehr zu bezahlen nicht bereit ist, noch bei den profitmaximierenden Bäuerinnen und Bauern. Es wird sehr darauf geachtet, keine Schwarz-Weiß-Malerei zu betreiben und nicht alle Probleme und die Verantwortung auf einzelne Personen(gruppen) abzuwälzen.Sehr hilfreich sind auch die zahlreichen anschaulichen Diagramme, Graphen, Skizzen, Fotografien und so weiter, da diese einem die sonst doch etwas schwer zu begreifenden Fakten verständlicher machen.Was mir an diesem Buch auch sehr gefällt ist, dass es auch kein Aufruf zum Vegetarismus oder Veganismus ist. Viel mehr wird ein vernünftiger und verantwortungsbewusster Umgang mit unseren Ressourcen gefordert und eine Umstrukturierung der industriellen Landwirtschaft angestrebt.Dies wäre auch ein Schlüssel, um auf globaler Ebene der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen entgegen zu wirken.Von mir gibt es für dieses spannende, informative und zum Nachdenken anregende Buch 5 von 5 Sternen!

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    • 5
  • Tiere haben Rechte!

    Wieso? Weshalb? Vegan!
    sternenbrise

    sternenbrise

    14. October 2016 um 10:46

    Titel: Wieso? Weshalb? Vegan! Autor: Hilal Sezgin Verlag: Fischer Verlag Seitenanzahl: 302 ISBN: 978-3-7335-0228-7 Vor dem Buch Wie ihr vielleicht wisst, bin ich schon seit vielen Jahre Vegetarierin. Nun wollte ich auch den letzten Schritt wagen und mich komplett vegan ernähren. Auf vegane Kleidung etc. habe ich davor auch schon geachtet. Da es da einiges zu beachten gibt und viele tierische Stoffe auch oft in Nahrung und Dingen versteckt sind, wollte ich ein Buch über das vegane Leben lesen. Klappentext Viele Leute halten Veganer für Spinner. Schließlich haben die Menschen schon seit Ewigkeiten Fleisch gegessen, Milch getrunken und Lederschuhe getragen. Warum sollte man also plötzlich damit aufhören? Doch es gibt viele gute Gründe, heute vegan zu leben. Massentierhaltung, Umweltzerstörung oder der Klimawandel zum Beispiel. Doch vor allem haben auch Tiere das Recht auf ein Leben in Freiheit und Würde! Ein Buch, das Herz und Augen öffnet: informativ, spannend und mit viel Humor! Meine Meinung Zu allererst möchte ich anmerken, dass dieses Buch auch vegan gedruckt wurde. Vegan gedruckt, fragt ihr euch? Ja, auch die allermeisten Bücher sind nicht vegan. Oft werden Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Gelantine eingesetzt. Oder die Stoffe wurden an Tieren getestet. Wenn euch das interessiert, könnt ihr hier mehr darüber erfahren. Auf jeden Fall freut es mich, dass auf eine vegane Herstellung geachtet wurde, besonders bei diesem Thema! Das Buch ist in viele Kapitel und jeweils sehr viele Themen unterteilt. Der Themenbereich reicht von den Tricks der Menschen das Tierleid zu verdrängen, über die Ethik, Massentierhaltung, das Unheil der Zoos, warum Fleischessen nicht natürlich ist, Tierversuche, Klimawandel und und und. Es wird wirklich so viel angesprochen. Am Ende gibt es nochmals Tipps zum Vegansein, auf welche Nährstoffe man achten sollte und wie man sich am Besten ernähren sollte. Vieles das angesprochen wurde, wusste ich schon. Aber es gibt auch vieles, von dem ich nun zum Ersten mal gehört habe. Besonders viel Neues habe ich über das Klima und besonders den Regenwald gelernt. Da das Buch für Jugendliche gedacht ist, wurde alles sehr einfach und verständlich erklärt. Bestimmte Begriffe werden nochmals erläutert. Was ich auch toll finde, ist, dass der Leser zu nichts gedrängt wird. In keinem Satz wird einem ein schlechtes Gewissen eingeredet, da man nun doch jahrelang Milch getrunken hat. Im ersten Kapitel erklärt Sezgin auch, wieso die Menschen es oftmals nicht schlimm findet, Fleisch zu essen. Auch wird erläutert, wie die Fleischproduzenten dazu beitragen, dass Tiere töten, als „normal“ und nicht grauenvoll angesehen wird. Wir wissen ja alle, dass Massentierhaltung schrecklich ist. Und auch die schlimmen Einzelheiten spricht die Autorin an. Zuvor gibt es aber eine „Warnung“ für diejenigen, die so etwas nicht lesen können, oder wollen. Sezgin lässt nichts aus und sagt, was Sache ist. Oftmals spricht Sezgin auch von ihren eigenen Erfahrungen, was das Buch auch sehr persönlich macht. Außerdem ist sie mit Herzen bei der Sache, das merkt man sofort. Und mit viel Witz und Charme bringt sie dem Leser das Thema näher. Auch Graphiken und Bilder unterstreichen nochmals ihre Worte. Toll finde ich auch, dass Sezgin nicht nur den Aspekt der Tiere anspricht, sondern auch das Klima, die Umwelt und den Regenwald. Denn das Vegansein kann auch in diesen Bereichen helfen und die Erde schützen. Sezgin regt den Leser aber auf jeden Fall zum Nachdenken an. Ich denke, dass nicht jeder Leser nach diesem Buch sofort zum Veganer wird. Für viele wird es immer unverständlich bleiben. Aber vielleicht denkt er mehr darüber nach und kauft das nächste Mal beim Bauern um die Ecke ein und reduziert den Fleischkonsum. Schon allein das kann etwas bewirken. Im Klappentext heißt es ja so schön: „Viele Leute halten Veganer für Spinner“. Ich denke, dass das nach dem Lesen nicht mehr so ist. Auf dem Foto könnt ihr auch sehen, wie viele Stellen ich markiert habe, da sie mir so gut gefallen habe. Am Ende des Buch werden nochmals ganz viele Links, Bücher und Videos aufgezählt, mit denen man sich noch mehr Informationen zu einzelnen Aspekten suchen kann. Fazit Ich kann Wieso? Weshalb? Vegan! wirklich jedem empfehlen. Nicht nur den Jugendlichen oder Veganern. Das Buch erklärt einfach und verständlich, wieso der Mensch mehr auf seine Umwelt und das Leid der Tiere achten sollte. Das Buch regt zum Nachdenken an und vielleicht kann es helfen, den Menschen klar zu machen, dass Tiere empfindungsfähig sind und wir sie nicht mehr leiden lassen sollten. https://sternenbrise.wordpress.com/2016/10/12/rezension-wieso-weshalb-vegan-hilal-sezgin/

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  • Wieso? Weshalb? Vegan!

    Wieso? Weshalb? Vegan!
    leajetsia

    leajetsia

    16. August 2016 um 18:49

    Veganismus? Was ist das eigentlich? Eine Frage, die sich sicherlich viele Menschen stellen und die in diesem Buch beantwortet wird. Die Journalistin Hilal Sezgin liefert in 18 Kapiteln die Antworten auf viele Fragen, die man sich stellt, wenn man tierische Produkte konsumiert und hinterfragt, wie diese entstanden sind. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene spricht sie Themen wie Ethik, Gesundheit und Klischees an. Meine Meinung Nachdem ich Wieso? Weshalb? Vegan! gelesen hatte, musste ich erst einmal zwei Wochen darüber nachdenken, was ich dort erfahren habe. Jetzt, zwei Wochen später und ohne den Konsum von tierischen Produkten, habe ich das Buch erneut gelesen. Hilal Sezgin schreibt offen und unterhaltsam darüber, wieso Menschen vegan werden und welche Auswirkungen der Konsum von tierischen Produkten auf die gesamte Erde hat. Dies wird sehr anschaulich und umfassend beschrieben, allerdings nicht trocken und sachlich, sondern spannend und interessant. Interessant ist, dass die Journalistin viele der Argumente thematisiert, mit denen insbesondere Fleisch- und Milchkonsum gerechtfertigt werden. Beispielsweise die Aussagen: „Das ist doch schon immer so, der Konsum von tierischen Produkten ist natürlich und gut für die Gesundheit!“ und „Ach, so schlimm ist das doch nur in der Massentierhaltung, wenn man Bio kauft, isst man glückliche Schweine.“ werden hier zur Sprache gebracht. Interessant sind auch die Statistiken, die man immer wieder zwischen den Seiten findet. Fazit Ehrlich gesagt ist es schwer, etwas über Sachliteratur zu schreiben. Man kann keine Charaktere und keinen Spannungsbogen bewerten, sondern muss sich nur auf Inhalt und Schreibstil konzentrieren. „Wieso? Weshalb? Vegan!“ ist sicherlich kein Buch, das man nach dem Lesen weglegt und nicht mehr darüber nachdenkt. Aber genau das ist es, was mir daran gefallen hat.Hilal Sezgin überzeugt nicht nur mit einem authentischen und mitreißenden Schreibstil, sondern auch mit aktueller Thematik. Da beides mich aber absolut überzeugt hat, vergebe ich 10 von 10 Punkten spreche eine Leseempfehlung aus. Es handelt sich nicht nur um ein Buch für Veganer, sondern für jeden, der sich dafür interessiert, wie die Lebensmittel hergestellt werden und welche Folgen das für uns alle haben kann

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  • Für vegan lebende Sparfüchse

    Vegan, aber günstig
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    Wer sein Leben der veganen Lebensweise ausgerichtet hat, egal ob der- oder diejenige noch am Anfang oder länger dieser Lebensweise angehört, bekommt mit diesem Buch sinnvolle und anregende Tipps auf den Weg. Das „Büchlein“ scheint auf dem ersten Blick dünn erscheinen, aber hier geht es hauptsächlich um das preiswerte Einkaufen und Selbstherstellung von veganen Zwischen- und Endprodukten der veganen Ernährung. Man muss nicht gleich jedes teure Superfood oder vegane Fertigprodukte kaufen. Um seinen täglichen Bedarf an eiweißhaltigen Nahrungsmitteln zu decken, zeigt der Autor eine Vielzahl von unterschiedlichen Grundnahrungsmitteln auf, die jeder frisch oder als Vorrat im Haus haben kann oder sollte. Mit jedem dieser Grundnahrungsprodukte lassen sich eine Menge unterschiedliche Rezepte zaubern, von Salat über Dips bis hin zu einem Weihnachtsmenü. Patrick Bolk gibt wichtige Tipps zum sparsamen Einkaufen, zur Lagerung von Lebensmitteln – vor allem zu Obst und Gemüse – die unterschiedliche Lagerungsvoraussetzungen haben, und wie man vegane Produkte selbst leicht herstellen kann. Hilfreich sind auch einige Internetseiten, auf denen man sich erkundigen kann nach sparsamen kochen, einkaufen und den Bezug von veganen Produkten. Am Ende findet man noch einige Grundrezepte, Rezepte nach Kategorien wie Kartoffeln, Nudeln, Reis sowie außergewöhnliche Rezepte aus anderen Ländern. Dieses Buch sollte in keinem Haushalt fehlen, in dem die Personen sich vegan ernähren beziehungsweise vegan leben. Denn die vegane Lebensweise hört nicht beim Essen und Trinken auf, sondern reicht zu Kleidung und Kosmetik und andere Haushaltsprodukte. Jeder bestimmt für sich selbst, ob er oder sie vegan lebt und inwieweit vegane Produkte selbst herstellen oder fertig kaufen. Es ist immer eine Frage des eigenen monatlichen Budgets, das einem zur Verfügung steht. Ich werde mich noch eine Weile mit dem zwar kleinen Buch beschäftigen, denn es stecken sinnvolle Tipps darin, die ich sinnvoll umsetzen werde. Man muss nicht alle Tipps nachahmen wie das Containern.

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    • 4
  • Veganismus erklärt für Jugendliche :)

    Wieso? Weshalb? Vegan!
    Bosni

    Bosni

    27. July 2016 um 22:25

    "Man darf andere nicht töten - keine Menschen und auch keine Tiere. man darf niemand Unschuldigen einsperren und ihm sein ganzes Leben verpfuschen und ihn behandeln wie eine Sklavin oder einen Sklaven" (S. 15) Vegan? Das ist doch diese Sache, wo man alles Tierische weglässt, oder? Das muss doch ungesund sein? Schließlich haben Menschen schon immer Fleisch gegessen und Milch getrunken? Doch was ist eigentlich Massentierhaltung? Und wo kommt unser Fleisch her? In ihrem neuen Buch "Wie? Weshalb? Vegan!" erklärt Hilal Sezgin vegane Lebensweise für Jugendliche. Als ich gesehen habe, dass ein Buch über Veganismus für Jugendliche erscheint, war mir klar, das muss ich haben! Denn schließlich bin ich eine Jugendliche, die am liebsten komplett vegan essen würde :) Ausgehend davon, dass ich selbst schon viel zu diesem Thema gelesen habe, erwartete ich nur wenig neue Informationen. Und es kamen auch viele mir schon bekannte Dinge vor, aber auch immer wieder durch viele neue Beispiele untermauert. Wie viel neuen Input ich bekommen habe, merkt man schon daran, dass ich mir insgesamt über 30 Stellen markiert habe^^ Ein paar davon zitiere ich hier immer mal wieder :) "Diese und andere Tierärzte und Tierärztinnen machen aber trotzdem mit ihrem Job weiter, weil sie finden: Es ist besser, wenn überhaupt jemand auf dem Schlachthof dabei ist, der sich für Tiere interessiert. Sie wollen die Tiere nicht ganz allein lassen." (S.135) Wer sich bisher noch nie mit dem Thema befasst hat, wird bei vielen Beispielen äußerst schokiert sein, auch wenn das Buch ab 12 ist beschönigt Hilal Sezgin nichts und sagt alles so, wie es ist. Und Massentierhaltung oder Tierversuche sind nun einmal nicht schön. Jedoch nennt die Autorin neben all den schrecklichen Beispielen auch immer wieder schöne, so zum Beispiel Geschichten über kluge Tiere. "Ein Tierarzt hat mir mal gesagt, man teilt jeder Tierpflegerin ein Tier zu, um das sie sich richtig gut kümmern darf. Die anderen muss sie für die Versuche vorbereiten. Aber ohne dieses eine Tier zum Sich-drum-Kümmern hielten die wenigstens Menschen das aus." (S. 183) Der Schreibstil ist sehr jugendgerecht und schwierigere Begriffe werden erklärt. Was mich nur etwas gestört hat, waren ständige Verweise auf andere Kapitel. Was für mich leider ein absolutes No-Go (ja, auch in einem Jugendsachbuch!) ist, ist die umständliche Quellenangabe. Wenn im Text die Rede von irgendeinem Film ist, könnte man doch den Titel einfach als Fußnote setzen, statt im Anhang umständlich mehrere Filmtitel aufzulisten. Genauso war an manchen Stellen die Rede von einer Studie, welche auch immer, die das und das herausgefunden hat. Aber vielleicht möchte ich als Leser ja wissen, um welche Studie es sich handelt? Insgesamt fand die Themawahl etwas unausgeglichen, rund 200 Seiten beschäftigen sich fast ausschließlich mit den Tieren, aber nur knapp 20 damit, wie man sich gesund vegan ernährt. Da hätte ich mir einfach etwas mehr Informationen über zB vegane Alternativen für manche Lebensmittel gewünscht. Soja und Tofu kennt ja mittlerweile fast jeder, aber es gibt ja noch soooo viele andere Dinge. Vielleicht auch einfach ein paar Infos, wie man zB Eier ganz einfach ersetzen kann. So waren es eher einige allgemeine Informationen, die durchaus auch für Fleischesser wichtig sind. Gut fand ich aber, dass unter anderem auf den Vitamin B12 Mangel bei Veganern hingewiesen wurde. "Einfach nur >>weglassen<< ist keine Lösung! Besser ist es, tierische Produkte durch pflanzliche zu ersetzen, wo es im Alltag gut möglich ist." (S. 254) Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich das Buch auf jeden Fall lesenswert finde, aber auf Grund kleinerer Details nicht restlos davon überzeugt bin. Aber dieses Buch regt definitiv zum Nachdenken über die eigene Lebensweise an! Ich empfehle das Buch jedem, der sich für Veganismus interessiert, egal wie jung oder alt, in meinen Augen können das Buch auch durchaus Erwachsene lesen. Auch denke ich, dass es sehr informativ für Eltern, deren Kinder vegan leben wollen, ist. "Und darum ist das Schöne am Veganismus: Er hilft letzendlich allen. Veganismus bedeutet nicht, dass man Tieren hilft, aber Menschen etwas wegnimmt. Sondern man schont damit die Tiere und die Umwelt, und letztendlich auch uns Menschen. Vegan zu leben, ist eine Möglichkeit, mit einem Schritt gleich auf mehreren Wegen voranzukommen." (S.2 35)

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  • Jugendbuch- Challenge bei LovelyBooks 2016

    Buchraettin

    Buchraettin

    Lest ihr gerne Jugendbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Jugendbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann macht gleich bei unserer Jugendbuch-Challenge 2016 mit. Diese Challenge soll vor allem viel Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Anmeldungen sind natürlich jederzeit möglich!Hier geht es zu Challenge 2017https://www.lovelybooks.de/thema/Jugendbuchchallenge-2017-1358395874/ Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den unten folgenden Kategorien gelesen werden - Natürlich könnt ihr auch mehr lesen! Die Challenge läuft vom 1.1. bis 31.12.2016. Es zählen all jene Rezensionen, die ab dem 1.1.2016 geschrieben worden sind. (hier bei LB) Da dies eine Challenge ist, soll sie selbstverständlich eine kleine oder auch größere ;-) Herausforderung sein und dazu anregen, vielleicht auch Bücher aus einem Genre zu lesen, das ihr so sonst eher nicht gelesen und dann auch nicht entdeckt hättet. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Die Rezension sollte die hier bei Lovely Books sein, die hier verlinkt wird, alle anderen zählen hier nicht. Für die Jugendbuch-Challenge zählen alle Bücher, die für ein Lesealter ab ca. 13 Jahren bis ca. 18 Jahren empfohlen sind. Das Alter der Hauptfiguren im Buch sollte in diesem Rahmen liegen. Das hier ist ein Beispiel für einen Sammelbeitrag: Jeweils 2 Bücher pro Unterpunkt - insgesamt 12 Bücher sollen gelesen werden. Fantasy, Science Fiction, Dystopie (Erscheinungsdatum 2016) Gesellschaftsliteratur, aktuelle Jugendthemen, historische Jugendbücher (Erscheinungsdatum 2016) Liebesromane, Romantic Fantasy (Erscheinungsdatum 2016) Krimis und Thriller aus dem Jugendbuchbereich (Erscheinungsdatum 2016) Alte Schätze, Jugendbuchreihen, Sachbuch, Hörbuch und 2 dürfen frei ausgewählt werden! ( auch in Bezug auf das Erscheinungsdatum, gilt auch für Punkt 5 und hier dürfen auch englische Bücher einsortiert werden)   Jeder Teilnehmer erstellt einen Sammelbeitrag, um dort seine Rezensionen übersichtlich zu sammeln und zu aktualisieren. Verlinkt in diesem Sammelbeitrag außerdem ein Regal mit dem Namen "Jugendbuchchallenge 2016", das ihr in der Bibliothek in eurem Profil erstellt. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per persönlicher Nachricht. Dann verlinke ich diesen mit eurem Namen in der Teilnehmerliste. Die aktuellen Verlosungen, Leserunden usw. verlinke ich nachfolgenden Beitrag. ( Es gibt keine Garantie für Vollständigkeit, ich mache das hier alles in meiner Freizeit:) Thema Halloween Halloween in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Thema Lesemuffel Tipps für Lesemuffel in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Kleiner Anreiz um die Challenge zu schaffen. Das LB Team wird ein Buchpaket stellen, das wird dann verlost Anfang nächstes Jahr unter allen, die die Challenge geschafft haben:) Liste für Neuerscheinungen im Jugendbuchbereich 2016    Challenge Beendet Mira20 MiraxD danielamariaursula Marbuerle Mrs_Nancy_Ogg Connychaos lenicool11 Floh Seelensplitter cytelniczka73 Enys Books annlu ank3006 Lotta22, Icelegs Teilnehmer 62.61.60.59. EnysBooks challenge beendet58. JamieRose57. anjazwerg56. icelegs Challenge beendet55. Peachl54. Lea-Krambeck53. Mira12352. czarnybalerinja51. ShellyBooklove50. Lotta22 Challenge beendet49. saskiaundso48. yunasmoondragon747. BeaSurbeck46. freakygirli45. Mira20  Challenge beendet44. Buchgeborene43. Curin42. ChubbChubb41. Getready40. Gwendolina39. annlu Challenge beendet38. Danni8937. Kuhni7736. ch3yenne35. Paulamybooksandme abgemeldet 22.134. Solara30033. Schluesselblume32. Kylie131.littleowl 30. MiraxD  Challenge beendet 29. DieBerta 28. danielamariaursula   Challenge beendet 27. Mabuerle Challenge beendet 26. Delphyna 25. Mrs_Nanny_Ogg Challenge Beendet 24. Connychaos   Challenge beendet 23. christaria 22. ban-aislingeach 21. marinasworld 20. lenicool11 Challenge beendet 19.Bambi-Nini 18.JuliB abgemeldet 17.Cithiel 16.Buchgespenst15.cytelniczka73  Challenge beendet 14.Bookfantasyxy 13.Vielleser18 12.xxslxa 11.buchfeemelanie 10.Claddy 9.Foreverbooks02 8.Floh Challenge beendet 7.Lesezirkel 6.Alchemilla 5.Seelensplitter Challenge beendet 4.Xallaye 3.anke3006 challenge beendet  2.Katja78 1.Buchraettin

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    • 1098
  • Ein ernstes und kontroverses Thema sehr gut in einem Jugendbuch platziert.

    Wieso? Weshalb? Vegan!
    Floh

    Floh

    07. June 2016 um 09:34

    Bevor ich zu meiner Rezension komme, möchte ich kurz etwas festhalten:Nein, ich bin keine Vegetarierin, auch keine Vagnerin und esse auch nach dem Buch noch tierische Produkte und werde sicherlich mit meiner Familie in den Zoo gehen. Aber stets mit anderem Wissen und einen ganz anderen und verantwortungsvolleren Blick auf das Tier- Mensch-Verhältnis. In „Wieso, Weshalb, Vegan! Warum Tiere Rechte haben und Schnitzel schlecht für das Klima sind“ möchte die Autorin und Tierschützerin Hilal Sezgin ein Jugendbuch veröffentlichen und ihre Recherchen und Enthüllungen teilen und mitteilen. Dieses Buch ist sehr faktenreich und sehr sehr kritisch was die Tierhaltung, den Fleischkonsum, Massentierhaltung und Ethik angeht (vor allem auf deutsche Gesetze und Landesebenen bezogen, mit Quellenangaben, Internetlinks und Statistiken).Erschienen bei s. Fischer Verlage (http://www.fischerverlage.de/)Zuerst zum einfachen Teil:Der Schreibstil ist unheimlich gut und ist auf junge und jugendliche Leser zugeschnitten, denn diese möchte die Autorin mit ihrem Buch erreichen. Mir ist es sehr leicht gefallen, das Buch zu lesen - es war eher der Inhalt, der dafür gesorgt hat, dass ich das Buch über mehrere Wochen gelesen habe. Autorin Hilal Sezgin hat viele Referenzen, sie hat viel gesehen, erlebt und erfahren, sie hat sehr gut recherchiert und das merkt man ihrem Werk auch an. Sie möchte ein Signal senden.Und nun zum eher schwierigen Teil:Mir fällt es unheimlich schwer meine Gedanken in Worte zu fassen. Dieses Buch hat mich sehr tief berührt. Ich kann nicht verstehen, wie Menschen Tiere wie eine Sache behandeln können! Ganz egal ob ein Tier gegessen wird oder nicht: Es ist ein fühlendes Wesen, das ein schönes Leben verdient hat! Da fällt mir sofort folgender Aphorismus ein, denn ich seinerzeit mal gelesen habe:„Solange der Mensch denkt,dass Tiere nicht fühlen können,müssen Tiere fühlen,dass Menschen nicht denken können...“Ein Beispiel, das für viele weitere Dinge steht. Schweine sind sehr intelligente und soziale Tiere. Sie haben eine Rangordnung in ihrer Gemeinschaft und, wenn sie genug Platz haben, teilen sie sogar ihre Umgebung in Räume auf. Ein Schwein würde niemals freiwillig an dem Ort schlafen, an dem es sein Geschäft verrichtet - das ist schlicht und ergreifend gegen seine Natur! Ein Schwein hat einen Ort zum Schlafen, einen Ort, wo es herzlich im Dreck suhlen und wühlen kann und es hat einen Ort, wo es sein Geschäft verrichtet.Zudem hat eine Herde Schweine hat starke soziale Struktur - eine Hackordnung so zu sagen. Jeder hat seinen Platz in der Herde und so wird die Harmonie gewährleistet. Auch die Aufzucht der Jungtiere wird sehr führsorglich gehandhabt und es werden kaum bis gar keine Ferkel von der Mutter erdrückt, da sie genügend Platz haben und sich ohne Probleme hinlegen können…In der Massentierhaltung werden diese Eigenschaften einfach ignoriert und die Instinkte der Tiere unterdrückt. Das sind die Gründe, weshalb eine Muttersau ihre Ferkel erdrückt und die Schweine sich gegenseitig attackieren - sie können nicht so handeln, aufgrund der Haltung und des Platzmangels, wie es ihrer Natur entspricht.Die Massentierhaltung nimmt enorme Einschnitte in der Natur der Tiere vor - und sie können sich nicht zur Wehr setzen! Fast 100 % der Tiere kann nur überleben, weil sie mit Medikamenten vollgestopft werden (die Grafiken zeigen dies erschreckend deutlich), da sie sonst in dieser unnatürlichen Umgebung und bei der Haltung nicht überlebensfähig werden.Aber nicht nur Schweine, auch Rinder, Schafe und Geflügel leiden – ebenso wie Zootiere, Haustiere, Versuchstiere für Medizin und Kosmetik. Wobei erstere es noch am Besten von allen haben.Mich persönlich hat, obwohl ich darüber schon Bescheid wusste, sehr beschäftigt, wie die Wirtschaft und Politik, der Faktor Geld und Masse die Tierhaltung beeinflussen, wie lückenhaft das Deutsche Tierrecht und der Tierschutz sind, wie Mitarbeiter der Mastbetriebe und der Schlachthäuser mit den Tieren umgehen. An dieser Stelle möchte ich nicht wiedergeben, was die Autorin Hilal Sezgin in diesem Buch dazu geschrieben hat - es ist sehr ernüchternd, erschütternd, schockierend, enthüllen, unfassbar, dieses kleidet sie aber in sachliche Fakten, die es auch jugendlichen Leser ermöglicht, sich mit der Thematik offen zu befassenIch sympathisiere weder mit Massenfleischkonsum, noch mit Veganismus. Beides sind für mich keine gesunden Ernährungsformen. Auch nach dem Buch werde ich Fleisch essen, aber gewiss mit einem ganz anderen und neuen Blickwinkel. Auch wenn man vielleicht selbst kein Veganer oder Vegetarier ist und man auch nicht vorhat, diesen Weg einzuschlagen, so erreicht die Autorin einen moralischen Kern beim Leser, sie lässt ihn nachdenken und Umdenken. Hier setzt die Autorin ein wichtiges Signal und zeigt durch ihre aufgedeckten Missstände, dass Konsumenten mehr darauf achten sollen, was für Produkte sie kaufen und welche Branchen sie unterstützen. Wenn ein jeder darauf achtet, welche Qualität das Fleisch hat und nicht einfach nur Billigware konsumieren würde, dann könnte ein großer Teil des Tierleides abgeschafft werden. Wenn alle an einem Strang ziehen, ist vielleicht die Tierhaltung, wie sie heute geführt wird, nicht mehr nötig - denn wir produzieren ohnehin ein Vielfaches der Menge, die wir eigentlich benötigen würden. Wenn man bedenkt, wie viel wieder in den Mülleimer wandert... Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist, dass die Autorin auch Stimmen aus diversen Bereichen und Branchen wiedergegeben hat. Sogar die Zoohaltung, die Forschung, der Lebendtransport, die Gesetzeslage, die Schlupflöcher, die Subventionen, die Moral… Immer wieder findet man kurze Kapitel, in denen z.B. eine Tierschützerin, Betroffene oder Mitarbeiterin zu Wort kommt oder auch ein Betreiber eines Mastbetriebes oder Bauernhofes. Damals und Heute, was hat sich verändert? Die Verschiedenen Sichtweisen vor Augen geführt zu bekommen, hat mich persönlich sehr beeindruckt - auch wenn ich nicht überall einer Meinung war.Die ambitionierte Autorin Hilal Sezgin schwankte schon eine ganze Weile zwischen Fleischgenuss und Veganismus , doch als sie sich mehr mit dem Thema Tierhaltung und Tierschutz befasste, stellte sie sich die Frage, warum wir überhaupt Fleisch essen, welche Auswirkungen das auf unsere Gesundheit und Umwelt hat und ob wir genauso weitermachen würden, wenn wir wüssten, wie die Tiere, die auf unserem Teller landen, vor ihrem Tod behandelt werden.Um einer Antwort auf diese Fragen näher zu kommen, begab sie sich auf die Suche nach Experten, die ihr weiterhelfen konnten, sie blickte hinter die Kulissen von Fabriken und Zoos, befragte in Schlachthöfen arbeitende Menschen und setzte sich mit unzähligen Statistiken auseinander. Viele Jahre verbrachte sie mit den Recherchen und dem Schreiben von “Wieso, weshalb, vegan” und anderen Publikationen und Büchern, doch hier will sie nun die jugendlichen Leser und Interessierten erreichen. Und genau diese Mühe und Arbeit, die in dieses Buch gesteckt worden ist, ist beim Lesen spürbar.Die Autorin geht auf viele Themen ein, nicht nur auf die Tierhaltung und die Schlachtung, sondern auch auf die verschiedenen Methoden der Fischerei, auf die Umweltverschmutzung, Klimawandel, Kosten, und deren Folgen, sowie auf das Verfüttern von Antibiotika an Tiere und die Probleme, die diese beim Menschen verursachen. Psychologie, Verhaltensforschung und Urinstinkte. Altersgerecht in Worte gepackt und nicht zu sehr fachspezifisch oder mahnend. Hierbei erläutert sie jeden Standpunkt und lässt verschiedene Menschen mit ganz gegensätzlichen Ansichten zu Wort kommen, sodass sich jeder Leser selbst aussuchen kann, welche Meinung er vertritt.Keineswegs belehrend oder mit erhobenem Zeigefinger weist Hilal Sezgin auf die Missstände hin, gibt einen Einblick in das, wovor die meisten am liebsten die Augen verschließen, gibt aber auch Lösungsansätze. Und lässt es den Lesern offen eigens zu Reflektieren. Die Fakten die sie dem Leser nennt sind zutiefst schockierend, beängstigend und auch beschämend. Beim Lesen habe ich mich immer wieder fragen müssen, wieso noch immer solcher Umgang mit Lebewesen und der Umwelt möglich sein können.Für die Mastbetriebsbesitzer geht es um Geld. Um sehr viel Geld, dass sie selbstverständlich nicht missen möchten. Der Preis von Fleisch wird gesenkt, das Geld muss woanders eingespart werden. Der aktuelle Milchskandal und Milchpreisskandal macht es wieder einmal allzu deutlich… Im Glossar findet man weitere hilfreiche und nützliche Quellenangaben, Literaturverweise, Links und Organisationen, sowie ein leckeres veganes Frühstücksmuffinrezept! Das werde ich bald ausprobieren, es klingt sehr schmackhaft. Mein Beitrag zu mehr Tierwohl und Tierschutz! Die Autorin:„Hilal Sezgin, geboren 1970, studierte Philosophie in Frankfurt am Main und arbeitete danach mehrere Jahre im Feuilleton der »Frankfurter Rundschau«. Seit 2007 lebt sie als freie Schriftstellerin und Journalistin in der Lüneburger Heide. Sie schreibt u.a. für »Die Zeit« und die »Süddeutsche Zeitung« sowie als Kolumnistin für die Meinungsseite der »taz«, das Feuilleton der »Frankfurter Rundschau« und der »Berliner Zeitung«. Ihr Buch ›Artgerecht ist nur die Freiheit‹ stand zehn Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste und erhielt begeisterte Rezensionen.“Mein Fazit zu diesem Buch:Ein Muss für jeden, der sich mit diesem Thema beschäftigt! Und vielleicht auch für diejenigen unter euch, die ein wenig mehr darüber wissen möchten. Auf jeden Fall ein klarer Buchtipp! Zwar heiße ich Veganismus genauso wenig gut und gesund wie Massenfleischverzehr, aber beide Seiten einmal geschildert zu bekommen hat definitiv meine Augen geöffnet. Tierische Produkte werde ich nun viel bewusster und verantwortungsvoller konsumieren.

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