Hilary Belle Walker Italienisch für Liebhaber

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Inhaltsangabe zu „Italienisch für Liebhaber“ von Hilary Belle Walker

Eine Amerikanerin in Mailand: Nur in Italien kann man wirklich leben – davon ist Hilary, Anfang dreißig und aus San Francisco, fest überzeugt. Und nichts hat diese Überzeugung im Kern erschüttert, auch wenn sie sich als Buchhändlerin in Mailands eleganter Innenstadt gerade mal ein Dachkämmerchen zur Untermiete leisten kann, in das auch noch der melancholische Riesenhund Bartleby passen muss. Und Hoeplis Großes Englisch-Italienisches Wörterbuch, unverzichtbar bei der Orientierung im Alltag und als Safe für die spärliche Barschaft. Wollte sie das eigentlich wirklich, soviel urbane Bohème? Sucht man in der geliebten Fremde das ganz Andere – oder einen Ort, den man endlich Zuhause nennen kann? In zehn wunderbar komischen Episoden folgen wir Hilarys unerschrockenen Versuchen, ihre Träume in den Alltag zu retten: wie sie den Dieb des heißgeliebten blauen Fahrrads zur Strecke bringt. Sich als reiche Erbin tarnt, um endlich ihre Traumvilla von innen zu sehen. Wie sie ein Date mit dem berühmten Jungschriftsteller in den Sand setzt und die unbegreiflichen Bücherwünsche ihrer exzentrischen Kunden zu erfüllen versucht. Und dabei Seite für Seite dem ganz großen Traum näherkommt: dem Ersten Eigenen Buch, mit ganz persönlichem Strichcode.

@miadonna - kannst du auch sagen warum?? Würde mich einfach interessieren.

— Bri

Nett zum Zwischendurchlesen, aber auch nicht mehr

— miadonna

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  • Rezension zu "Italienisch für Liebhaber" von Hilary Belle Walker

    Italienisch für Liebhaber

    bücherelfe

    21. October 2011 um 16:04

    Die Autorin von "Italienisch für Liebhaber" lebt als Buchhändlerin in Mailand. Die gleichnamige Protagonistin im vorliegenden Episodenroman ist eine amerikanische Buchhändlerin in Mailand. Wie viel von der wahren Hilary Belle Walker zwischen diesen Buchdeckeln steckt, ist nicht bekannt. Hilary's grösster Traum ist es, ihr eigenes Buch in den Buchhandlungen stehen zu sehen. Aber auch Träumerinnen müssen sich um weltliche Dinge wie Miete kümmern; dass alleine dafür schon die Hälfte ihres mageren Buchhändlerinnenlohns draufgeht, sorgt monatlich für heftiges Jonglieren. Aber Hilary lässt sich nicht beirren: Mailand ist und bleibt ihr wahres Zuhause. Sie knüpft ein kleines aber feines Netz von Freundschaften und besucht regelmässig ihre Analytikerin. Die Sitzungen bei la dottoressa sind ganz schön hilfreich, wenn Hilary selber mal wieder nicht weiss, wohin ihre Reise gerade führen soll. Acht der zehn Episoden schienen mir banal und haben mich regelrecht gelangweilt. Mehrfach war ich nah dran, das Buch abzubrechen. Hilary könnte sich doch wirklich auf dem Gebrauchtwarenmarkt einen billigen fahrbaren Untersatz besorgen, statt eine ganze Episode lang ihrem gestohlenen Fahrrad nachzutrauern. Oder warum bringt sie ihre Kleider in die Reinigung, wenn sie doch schon vorher wissen muss, dass sie die Rechnung nicht bezahlen kann und damit eventuell ihre warmen Wintersachen in den Sand setzt? Aber die beiden letzten Geschichten haben mich dann doch begeistert. Wie Hilary in Episode neun ein ganz klar unerschwingliches Traumhaus besichtigt und wie sie in Episode zehn einen schmerzlichen Verlust erleidet, ist ein Sprung in eine ganz andere Liga. Warum das so ist, bleibt wohl das ganz persönliche Geheimnis der Autorin. Sollte sie künftig Geschichten in der Qualität dieser beiden letzten schreiben, würde ich sie sehr gerne lesen.

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  • Rezension zu "Italienisch für Liebhaber" von Hilary Belle Walker

    Italienisch für Liebhaber

    Bri

    21. September 2011 um 09:04

    Was bringt eine Amerikanerin dazu, ihre Koffer zu packen und einfach auf einen neuen Kontinent umzusiedeln?Ab nach Italien, nach Mailand, um dort zu leben, zu arbeiten, zu schreiben. Hilary Belle Walker würde die Frage ganz einfach beantworten: Nur in Italien kann man wirklich leben. Deshalb hat sie sich vor einigen Jahren gegen das Leben in San Francisco und für Mailand entschieden. Vielleicht auf der Suche nach Inspiration, arbeitet sie dort als Buchhändlerin und versucht sich mit dem damit verdienten salario durchzuschlagen. Nebenbei soll Zeit bleiben, um ihren wahren Traum, das Schreiben, zu leben. Selbst bezeichnet sie sich als "neue Arme" - denn vom salario geht schon einmal die Hälfte für die jeweilige Wohnung drauf, da können nur noch Übersetzungen helfen, um die bereits vor Monaten bei der Reinigung abgegebene Herbstkleidung pünktlich zum Kälteeinbruch auszulösen. Und dennoch oder vielleicht gerade deshalb gibt es für Hilary keine Alternative. Denn nirgendwo anders ist es vorstellbar, monatelang unabgesprochen Kleidung bei einer Reinigung zu lagern und bei der Abholung dennoch freundlich behandelt zu werden. Locker und charmant skizziert Hilary ihren Mailänder Stadtplan in neun nicht ganz chronologischen Geschichten und wir folgen ihr leichtfüßig. Die neun Geschichten könnten gut als fiktives, witzig geschriebenes Drehbuch durchgehen, wären da nicht die vielen Verweise auf Authentizität. Gute Unterhaltung alla maniera italiana, ausreichend für ein paar kurze Nachmittage, mit Ausnahme der zehnten und letzten Geschichte. Ebbe erzählt Hilary nicht mehr in der Ich-Form, sicherlich weil ihr die Erfahrung auch in der Erinnerung noch zu nah ist und weil das nun verwendete Du den Leser viel schneller in die Geschichte hineinzieht, als jedes andere Stilmittel. So tief, dass jedem Tierfreund und anderen empathischen Menschen empfohlen sei, diese Geschichte nicht in der Öffentlichkeit zu lesen. Diese Geschichte hat eine komplett andere Qualität, als die neun zuvor stehenden und beendet den ansonsten eher heiter unterhaltsamen Roman unglaublich stark. Alleine für Ebbe lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Unvorstellbar, von dieser Intensität nicht berührt zu werden. Dafür alleine gibt es von mir fünf Sterne. Ein Buch für alle, die eine Leidenschaft haben: das Leben. Und nebenbei vielleicht noch für Italien, Literatur, Bücher, charmant erzählte Geschichten ...

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  • Der Wein zum Buch

    In Vino Veritas

    cshenn

    Hallo, zusammen,
    in meinen Krimis geht es fast immer um Wein. Mich würde interessieren, was ihr eigentlich beim Bücherlesen trinkt? Wein aus einem passenden Land - also einen Italiener bei einem Buch über Italien? Oder passend zum Genre, zum Beispiel Tee bei einem klassischen Krimi?
    Beste Grüße!
    Carsten

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