Hilary Boyd Donnerstags im Park

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Inhaltsangabe zu „Donnerstags im Park“ von Hilary Boyd

Weil es nie zu spät ist, sich richtig zu verlieben Jeanie führt ein ruhiges Leben: Sie arbeitet in ihrem kleinen Laden, verbringt die Abende mit ihrem Mann George und geht jeden Donnerstag mit ihrem Enkelkind auf einen Spielplatz in den Park. Doch dann lernt sie Ray kennen, der ebenfalls jeden Donnerstag mit seinem Enkel Dylan den Spielplatz aufsucht – und mit der Ruhe ist es schlagartig vorbei. Stattdessen bestimmen heimliche Treffen, SMS-Botschaften und das große Warten auf den nächsten Donnerstag ihr Leben – begleitet von gebrochenen Herzen, Familienkonflikten und großen Entscheidungen …

Die Geschichte hat alles was dazugehört, Humor, Herz und Schmerz.

— Elfenblume
Elfenblume

Ein tolles Buch für zwischendurch, hat mir wirklich sehr gut gefallen :-) sehr empfehlenswert.

— romanasylvia
romanasylvia

Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass man immer wieder mal seine Gewohnheiten überdenken sollte

— peedee
peedee

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  • Gutes Buch für zwischendurch :-)

    Donnerstags im Park
    romanasylvia

    romanasylvia

    04. October 2015 um 16:22

    Ein tolles Buch für zwischendurch, hat mir wirklich sehr gut gefallen :-) sehr empfehlenswert.

  • Liebe oder doch nur noch Gewohnheit?

    Donnerstags im Park
    peedee

    peedee

    19. September 2015 um 08:57

    Jeanie wird bald 60… na und? Sie fühlt sich gut, aber sie nervt sich über ihren Mann George, da er sie dauernd „altes Mädchen“ nennt. Eigentlich könnte doch alles schön sein, oder? Sie ist seit vielen Jahren verheiratet, hat eine Tochter und auch eine zweijährige Enkelin. Zudem betreibt sie mit viel Engagement einen Bioladen. Es ist ruhig in ihrem Leben – vieles ist einfach nur noch Gewohnheit. War es das jetzt? Mit ihrer Ruhe ist es plötzlich vorbei, denn sie lernt Ray auf dem Spielplatz kennen, wo sie immer donnerstags mit ihrer Enkelin Ellie hingeht. Ray passt an diesem Tag auf seinen Enkel Dylan auf. Er zeigt ihr, dass Liebe und Sehnsüchte mit dem Alter nicht einfach so weggehen. Was soll sie nur tun? Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit einer Parkbank, Blütenblätter auf dem Boden (Kirschblüten?) und einem kleinen Hund, der auf der Parkbank sitzt. Jeanie erlebt ein Wechselbad der Gefühle: Ray löst Sehnsüchte in ihr aus, die sie längst verloren glaubte. Aber da ist auch ihr Pflichtgefühl ihrem Mann und der Familie gegenüber. Dieses Pflichtgefühl verbietet ihr eigentlich, sich weiterhin mit Ray zu treffen… Chanty ist zwar längst erwachsen und selbst schon Mutter, aber als bekannt wird, dass ihre Mutter sich mit Ray trifft, reagiert sie einfach nur wie das Kind, das unbedingt seine Eltern zusammenhalten will – komme was wolle. Auch als sie erfährt, dass ihre Mutter schon seit langem nicht mehr glücklich ist. George hat Jeanie nie gesagt, warum er vor zehn Jahren einfach aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ausgezogen ist. Er blockt solche Gespräche immer ab. Zudem entwickelt er sich seit seiner Pensionierung immer mehr zum Kontrollfreak. Und dann entscheidet er auch noch, dass sie ihr Haus in London aufgeben und aufs Land ziehen werden. Ihr Nein überhört er einfach – sie wird sich schon daran gewöhnen. Ach ja, den Laden soll sie natürlich auch aufgeben! Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben: Mir haben vor allem Jeanie, Ray und deren süsse Enkelkinder Ellie bzw. Dylan sehr gut gefallen. Und auch Rita, Jeanies Freundin: Sie ist eine schlagfertige und patente Frau, die Jeanie gerade heraus sagt, was sie denkt. Es ist eine schöne Geschichte, die zeigt, dass man immer wieder mal seine Gewohnheiten überdenken sollte und manchmal auch schwierige, unangenehme Entscheidungen treffen muss. Hierzu passt mein Motto: „Love it, change it or leave it“.

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  • Donnerstags im Park von Hilary Boyd.

    Donnerstags im Park
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2013 um 19:27

    Jeanie ist sechzig Jahre alt, verheiratet, Besitzerin eines londoner Bioladens, Großmutter der zwei-jährigen Ellie und eigentlich ganz glücklich. Natürlich ist ihre Ehe nicht perfekt, schon gar nicht seit Jeanies Mann aus dem gemeinsamen Schlafzimmer auf den Dachboden gezogen ist und sich seitdem weigert ihr dafür eine Erklärung zu liefern, doch im Großen und Ganzen ist Jeanie zufrieden. Dann jedoch will ihr Mann aufs Land ziehen und Jeanie wird zwar gefragt aber nicht angehört, je weniger Mitspracherecht ihr Mann ihr einräumt desto weniger Zufrieden ist sie in ihrer Ehe und ihrem Leben. Bis sie Ray und seinem Enkel Dylan eines Donnerstags Nachmittags mit Enkeltochter Ellie auf dem Spielplatz begegnet. Obwohl ich mit meinen zwanzig Jahren wohl noch nicht so ganz zur Demografie dieses Romans gehöre, hat er mich gut unterhalten. Zugegeben ist es keine anspruchsvolle Gesellschaftskritik, sondern mehr ein Liebesschmöker, aber kein platter. Denn das hätte ich sicher nicht bis zum Ende durchgehalten, bin ich doch kein so begeisterter Frauenroman Leser, wie manch andere Dame in meinem Bekanntenkreis. Doch Hilary Boyd trifft mit ihrer Geschichte vom zweiten Frühling der Hauptfigur Jeanie einen Ton, der nicht kitschig, aber doch mitreißend ist. Der Leser ist von der ersten Zeile an auf Jeanies Seite und wünscht ihr ein glückliches Ende, am liebsten mit Ray, aber in diesem Punkt lässt einen die Autorin lange zittern. Das sorgt dafür, dass der Roman weniger durchschaubar ist, als andere Liebesromane, wo man eigentlich schon von Anfang weiß, dass Mann und Frau sich am Ende kriegen, nur noch nicht wie und was davor alles geschieht. Nach der Lektüre schätze ich dieses Buch als perfekte Frühlingsleselei für die ersten warmen Tage auf Balkon oder Terrasse ein. Locker und leicht erzählt, jedoch mit glaubwürdigen Charakteren und einigen zu überkommenden Konflikten. So fühlt sich der Leser, also in diesem Fall ich, gut unterhalten, entspannt aber nicht völlig unterfordert. Trotzdem rate ich Lesern in meinem Alter noch mit der Lektüre des Romans zu warten, hat man schließlich noch wenig gemein mit einer Großmutter und ihrem verrenteten Ehemann. Für Mütter, Tanten und frühe Großmütter kann ich diesen Roman allerdings uneingeschränkt empfehlen. Denn er strahlt ein hohes Maß an Lebenslust aus und auf den Leser ab, wie auch die Gewissheit, dass es auch am Lebensabend noch mal so richtig heiß her gehen kann. Ein Frühlingsbuch, wie man es sich nur erträumen kann, dabei ein solider Liebesschmöker für die Generation 50+.

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