Hilary Freeman

 3.7 Sterne bei 33 Bewertungen

Alle Bücher von Hilary Freeman

Mein schönes falsches Leben

Mein schönes falsches Leben

 (33)
Erschienen am 13.03.2017
When I Was Me

When I Was Me

 (0)
Erschienen am 03.09.2015

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JuliaAndMyselfs avatar

Rezension zu "Mein schönes falsches Leben" von Hilary Freeman

Interessanter Ansatz, mit komischem Ende.
JuliaAndMyselfvor 9 Monaten

Als Ella eines Montagmorgens erwacht findet sie sich selbst zwar in ihrem Zimmer wieder, dieses ist jedoch zum Vorabend total verändert. Im Laufe des Tages merkt sie zudem, dass ihr Leben auch nicht ist wie sie es gewohnt ist. Ihre eigentliche beste Freundin kennt sie nicht, dafür hat sie zwei neue beste Freundinnen. Auch ihre fester Freund kennt sie nicht. Zudem sind ihre Eltern total verändert. Ella fühlt sich zunehmend als wäre sie in einem fremden Leben gefangen. In ihrem Nachhilfelehrer findet sie jemanden der ihr zuhört. Zudem glaubt der Physikdoktorand eine Lösung für Ellas Problem zu haben. Es ist lediglich die Frage ob Ella sich traut die Lösung zu probieren.
Der Idee des Buches ist sehr interessant und hat viel Potential. Dennoch erinnert die Handlung mich an eine Jugendversion des Buches "Die Achse meines Lebens". Zudem finde ich das Ende komisch und die alternativen Ende verwirren mich. Das Buch würde ich nicht wirklich empfehlen, auch wenn mir die Idee wirklich gefällt.

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Versgefluesters avatar

Rezension zu "Mein schönes falsches Leben" von Hilary Freeman

Spannend, aber leider schwaches Ende
Versgefluestervor einem Jahr

Die Thematik, mit der sich das Buch befasst, finde ich ziemlich spannend. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, was wäre, wenn du auf einmal im Leben einer Person aufwachst, die zwar du ist, aber irgendwie auch nicht und du hast keine Ahnung, warum? Gruselig, oder? Aber auch sehr faszinierend. Wie würde dein Leben aussehen? Was gefällt dir besser oder schlechter? Wie verhältst du dich? Merken deine Eltern, Freunde und Bekannte, dass du nicht mehr du selbst bist? 
Genau damit beschäftigt sich dieses Buch. Wir begleiten Ella durch ihre Erlebnisse, durch all die Verwirrungen und offenen Fragen, bis zum Ende. Wir erleben ihre Verzweifelung mit, aber auch die neuen Chancen, die sich ihr bieten. 

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ohne Vorwarnung wird man als Leser direkt in das Geschehen geworfen. Allerdings hat man auch die erste Hälfte des Buches gar keine Ahnung, in welche Richtung es eigentlich gehen möchte und was genau mit Ella passiert ist. Sie weiß es selbst schließlich auch nicht, wir als Leser sind genau so verwirrt wie sie. Sobald ich nach und nach eine Ahnung hatte, wohin das Buch möchte, wurde es richtig spannend. Ich habe mich ziemlich gefreut, mal wieder eines der Art von Büchern gefunden zu haben, die nicht mehr aus der Hand zu legen sind.

Nicht ganz so gut konnte ich mich mit einigen Charakteren anfreunden. Während Ella nur zwischendurch Dinge tut, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, gibt es beispielsweise ihre besten Freundinnen, die mir nicht gefallen haben und auch keinen wirklichen Mehrwert in dem Buch hatten. Ich denke, man hätte sie auch weglassen können. Beim Lesen werden euch vielleicht noch andere Charaktere auffallen, die irgendwie sinnlos sind und die Handlung nicht großartig weiterbringen.
Dem Lesespaß hat das allerdings gar nichts ausgemacht, schließlich ist Ella als die Protagonistin die Person, auf die sich die Geschichte konzentriert. 


Das Ende hat mich sehr überrascht, vielleicht auch ein bisschen enttäuscht. Es hat das Rätselhafte weggenommen. Ich hatte mehr erwartet und mir mehr gewünscht. Eine Fortsetzung halte ich übrigens für nicht nötig und auch nicht realistisch, da die Handlung in sich abgeschlossen ist. 


Kurz gesagt

Eine sehr interessante Idee wurde zu einer spannenden Geschichte gesponnen. Mal abgesehen von einem eher schwachen Ende und einigen unnötigen Charakteren ist es ein lesenswertes Buch, das besonders zum Nachdenken einlädt und den Leser dazu anregt, sein bisheriges Leben und seine Entscheidungen zu reflektieren und diese in Zukunft bewusster zu treffen.

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Rousellas avatar

Rezension zu "Mein schönes falsches Leben" von Hilary Freeman

Sehr guter Schreibstil, jedoch Ende ohne Moral
Rousellavor einem Jahr

"Mein schönes falsches Leben" erzählt die Geschichte von dem Teenager Ella, die eines Tages aufwacht und sich in einem komplett anderem Leben wieder findet. Sie wacht zwar in ihrem eigenem Zimmer auf, jedoch sieht dieses ganz anders aus als beim Schlafengehen. Sie hat plötzlich sehr gute Noten, ihre Eltern sind noch zusammen, jedoch erkennt ihr fester Freund und ihre beste Freundin sie nicht. Ella möchte deshalb so schnell wie möglich in ihr eigenes Leben zurück und möchte alles dafür tun.

Dieses mal war es mal nicht das Cover, das bei mir das Interesse geweckt hat (wenn ich ehrlich bin gefällt es mir auch nicht so sehr) sondern der Buchtitel. Durch den Widerspruch in sich hat er sich sehr interessant angehört. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen habe, war meine Neugier noch immer geweckt jedoch hatte dieser Text nicht ganz deutlich gemacht, worum es in dem Buch geht. Erst der zweite Klappentext auf der Buchinnenseite hat da einwenig mehr Klarheit verschafft. Da sich die Geschichte dabei immer noch interessant angehört hat. Ich habe es also sofort ausgeliehen. 

Das Buch hat sich sehr gut und schnell gelesen und hat einen sehr gelungenen Schreibstil. Und obwohl ich das Buch nicht unbedingt als "spannend" bezeichnen würde, da im Grunde ein ganz normaler Teenager Alltag beschrieben wird, wollte man wissen, wie die Geschichte zu Ende geht und wollte es somit nicht aus der Hand legen. Man konnte Ellas Verzweiflung und Verwirrtheit sehr gut wahrnehmen und auch nachvollziehen. Würde Ella in ihr altes Leben zurückfinden? 
Als jedoch immer mehr der Grund und die Lösung für das Aufwachen in einer anderen "Realität" deutlich wurden, wurde ich immer skeptischer. Für den Grund hätte ich mir etwas mehr Spektakuläres bzw. Fantasievolleres erhofft. Was mich jedoch am meisten stört ist die Lösung für das Problem, das trotz drei verschiedener Enden (ja, das Buch hat 3 Alternativenden) das gleiche bleibt. Ich finde im wahren Leben ist mit der Vorgehensweise der Lösung nicht zu Spaßen und nichts, wirklich gar nichts, rechtfertigt so ein Verhalten. Ich habe das Gefühl, als wenn die Autorin damit dies irgendwie rechtfertigen wollte und es auch tatsächlich als Lösung im Leben sieht. Das kann ich und möchte ich auch nicht akzeptieren. Ich habe keine Ahnung was sie mit solche einer Lösung dem Leser sagen wollte, geschweige denn was für eine Moral man daraus ziehen soll ...


Zusammenfassend finde ich das Buch wirklich gut geschrieben und es hätte sogar 5 Sterne (wenn nicht sogar mehr) bekommen wenn die Art der Lösung und somit das Ende etwas anders gelaufen wären. 

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