Hilary Mantel Die Ermordung Margaret Thatchers

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Inhaltsangabe zu „Die Ermordung Margaret Thatchers“ von Hilary Mantel

Ein Unfall mit tödlichem Ausgang. Ein geheimnisvolles Satzzeichen.
Ein aufdringlicher Besucher. Ein plötzlicher Herzstillstand: Es sind die
unterschiedlichsten Dinge und Ereignisse, die Hilary Mantels Figuren
aus der Lebensbahn werfen – mal für kurze Zeit, mal für immer. Gemein
ist ihnen, dass sie tief ins Fleisch des Daseins schneiden. Mit einem
untrüglichen Gespür für die Balance zwischen subtiler Andeutung
und zielsicher gesetzten Schockeffekten entlarvt »die größte
englische Schriftstellerin« (die Jury des Booker-Preises) die Abgründe,
über denen das Leben wie ein dünner Teppich liegt.
Diese hintersinnigen, pointiert und mit lakonischem Humor erzählten
Stories sind der Beweis, dass die Großmeisterin des üppigen
historischen Romans in der kurzen Form – und im Hier und Jetzt –
nicht weniger heimisch ist.

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  • Vielleicht lieber Romane?

    Die Ermordung Margaret Thatchers

    dominona

    23. August 2015 um 21:55

    Die Geschichten sind besorgniserregend kalt und ohne Gefühle. Dabei sind die Dinge, welche den handelnden Personen zustoßen oft überraschend, aber am interessantesten fand ich die titelgebende Geschichte. Vielleicht sind die Romane der Autorin ja stärker. Manches wirkte leider auch unfertig.

  • Versuche über das kurze Schwarze

    Die Ermordung Margaret Thatchers

    R_Manthey

    14. August 2015 um 09:36

    Liest man eigentlich Geschichten anders, wenn man weiß, dass sie von der gegenwärtig "besten Erzählerin Englands" geschrieben wurden? Der Mensch neigt jedenfalls gelegentlich dazu, sich Mehrheits- oder Expertenmeinungen anzuschließen. Ich fand die meisten der zehn kurzen Geschichten in diesem Band nicht schlecht. Einige haben mir auch gut gefallen. Umgeworfen oder in Begeisterung versetzt haben sie mich allerdings nicht. Manchmal ist der Anlauf etwas zu lang für den dann kurz präsentierten überraschenden Ausgang der Geschichte. Irgendetwas, das man nicht erwartet oder erwarten soll, passiert am Ende immer. Das verbindet die zehn ganz unterschiedlichen Geschichten. Vielleicht waren sie Fingerübungen oder Entspannung zwischen den großen historischen Romanen der Autorin. Dass die kurze Form nicht ihr Hauptaugenmerk verdient, merkt man manchmal deutlich, wenn die große Erzählerin mit ihr durchgeht und das Kurze und Knackige von Kurzgeschichten durch längere Beschreibungen ersetzt wird. Mir haben die kürzeren der zehn Geschichten nicht ganz zufällig am besten gefallen.

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  • Lieber länger

    Die Ermordung Margaret Thatchers

    Zuellig

    22. February 2015 um 21:32

    Die grossen historischen Romane der Autorin gefallen mir persönlich sehr gut. Umso gespannter war ich auf ihre Kurzgeschichten. Meine Bilanz ist durchzogen. Auch wenn ich nicht mit allen Geschichten etwas anfangen konnte (z.B. "Der Besucher" oder "Das Komma") blitzte die Klasse und Wortgewalt von Hilary Mantel doch immer wieder aus den Beschreibungen und Strukturen hervor. Ihre Geschichten lösten bei mir unterschiedliche Gefühle aus, die jedoch alle in der Gegend rund um Beklemmung angesiedelt sind. Mein Favorit ist "Winterferien", weil das Ende so grausam unerwartet und unerwartet grausam kommt. Deutliche Leseempfehlung.

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  • Was für ein Vergnügen ist es gewesen, dieses Buch zu lesen!

    Die Ermordung Margaret Thatchers

    Misteringreen

    14. February 2015 um 11:17

    Diese Sammlung von Kurzgeschichten aus der Feder “der Großmeisterin des historischen Romans” (Dumont Verlag) hat meinem Leserherz wirklich alles geboten, was es begehrt.  Von nachdenklichen Tönen, sozialkritische Themen über hintergründigen Humor bis hin zu echten Gruselmomenten. Das alles verpackt die Autorin in wundervolle Formulierungen (hier sicherlich auch ein dickes Lob an den Übersetzer!), dass ich oft mit wohliger Gänsehaut reagiert habe.   Wenn Du endlich nach drinnen gerufen wurdest, setztest Du dich unter die Lampe und zupftest die sonnenverbrannte Haut in Kräuseln und Streifen herunter. Tief in deinen Gliedern rührte ein dumpfes Gefühl von Gebratenwerden, aber dass du dich schältest wie ein Stück Gemüse, spürtest du nicht. Seite 36 Schon beim schreiben dieser zwei Sätze habe ich wieder Gänsehaut! So wundervoll und dabei das Gefühl absolut treffend formuliert. Selbst jetzt im Winter spüre ich die sonnenverbrannte Haut. Weiteres auf meinem Blog!

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