Hilary Mantel Taschenbücher / Brüder

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Inhaltsangabe zu „Taschenbücher / Brüder“ von Hilary Mantel

›Brüder‹ folgt drei sehr unterschiedlichen jungen Männern in die Wirren der Französischen Revolution. Da ist Georges Danton: ehrgeizig, energisch, hoch verschuldet. Maximilien Robespierre: klein, gewissenhaft und furchtsam. Und schließlich Camille Desmoulins: ein Rhetorikgenie, charmant und gutaussehend, aber auch wankelmütig und unzuverlässig. Während diese drei Helden in den berauschenden Sog der Macht geraten, macht jeder für sich die Erfahrung, dass Ideale auch eine dunkle Seite haben. Gemeinsam entfesseln sie einen Schrecken, dem sich niemand entziehen kann.
›Brüder‹ ist zu gleichen Teilen packende Erzählung und faszinierend akkurates Panorama eines der erschütterndsten Ereignisse der Weltgeschichte. Mit spitzer Feder zeichnet Hilary Mantel ihre Charaktere, legt ihnen jene scharfzüngigen Dialoge in den Mund, für die sie die Leser von ›Wölfe‹ zu Recht lieben, und lässt Geschichte so auf unnachahmliche Weise lebendig werden.

Na ja - es hätten nicht wirklich 1100 Seiten sein müssen!

— reisemalki

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  • Zu Lange und teilweise zu komplex geschrieben!

    Taschenbücher / Brüder

    reisemalki

    24. June 2015 um 21:06

    Ehrlich gesagt, hat mich der Roman über die Entstehung der Französischen Revolution und den Werdegang der Hauptcharaktere der Revolution schon immer gereizt, denn es waren sehr blutige aber auch spannende Jahre der Französischen Geschichte. Allerdings sind die 1100 Seiten einfach zu lange - warum? Es ist auch unglaublich komplex geschrieben - teilweise in Rückblenden. Ich hatte echt meine liebe Müh und Not in einigen Passagen des Buches noch der Handlung folgen zu können. Gerade die Rückblenden zu einzelnen Prozessakten und Gesprächsakten (so sollte es wohl unter anderem von der Autorin gewollt sein) fand ich persönlich der Handlung und dem Erzählfluss richtig abträglich. Es machte das Buch stellenweise auch einfach zu langatmig. Ich habe durchaus verstanden, das man die Revolution nicht einfach an "ein paar Dingen so richtig aus- und festmachen kann", aber die Erklärungen dafür hatten für mich manches Mal einen zimelich langen Bart. Die Charaktere - gerade die Gegenspieler Danton und Robespierre - fand ich überragend und ausdrucksstark gezeichnet und dargestellt. Leider aber von mir nur 3 Sterne für den Roman.

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  • Brüder

    Taschenbücher / Brüder

    *Arienette*

    14. October 2013 um 09:15

    Mit "Brüder" hat Hilary Mantel wieder einen äußerst lesenswerten, anspruchsvollen historischen Roman vorgelegt. Der Roman spielt in der Zeit der Französischen Revolution, die drei Hauptpersonen sind Maximilien de Robespierre, Camille Desmoulins und Georges-Jacques Danton, drei charakterlich verschiedene Männer: Robespierre, der die Ideale der Revolution höher achtet als den Menschen selber; Danton, der auf sich bezogen ist und Desmoulins, der kreativ, aber unentschlossen und unzuverlässig ist. Die Autorin verbindet fundierte historische Ereignisse mit Fiktion, so lernt der Leser die drei Männer auch privat mit ihrem familiären Hintergrund kennen. In der vorangehenden Anmerkung erläutert die Autorin, dass die Darstellung keinen Anspruch auf Objektivität erhebt und sie "wohlbegründete Vermutungen anstellt." S. 7. So beginnt sie mit der Jugend der drei Protagonisten, auch wenn nicht viel bekannt ist aus dem Leben der drei Männer vor der Revolution. Hilary Mantel hat versucht, " die Welt durch die Augen meiner Protagonisten zu sehen, die ihre eigenen Meinungen und Vorurteile hatten." S.7 Das komplexe Thema erfordert eine Vielzahl von Personal, so ist ein mehrseitiges Personenregister dem Roman vorangestellt. Über die einzelnen Geschichtsabläufe brauche ich sicher nichts zu schreiben - Sturm auf die Bastille, Ereignisse auf dem Marsfeld, Hinrichtungen, Nationalversammlung, Revolutionsregierung,.. und kann man hiernachlesen. Die französische Revolution stürzte das Land ins Chaos, brachte aber auch Menschenrechte und "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit". 1101 Seiten stark ist der Roman; doch diese Seiten braucht es, um über die Ereignisse der Französischen Revolution zu berichten. Ein interessantes und wichtiges Thema, welches auch dadurch lesenwert ist, dass man die Entwicklung der drei Protagonisten mitverfolgt und auch die sich ändernde Beziehung untereinander. Ein sehr lebendiges Buch über europäische Geschichte, das ich gerne weiterempfehle. Ausdauer und Geduld muss man allerdings mitbringen.

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  • Die franz. Revolution grandios erzählt

    Taschenbücher / Brüder

    beedaddy

    05. May 2013 um 20:43

    Man bekommt einen sehr interessanten Blickwinkel auf die französische Revolution. Diese wird aus Sicht von Danton, Desmoulins und Robespierre erzählt. Beinahe erschreckend, jedoch durchaus überzeugend wird auch die Dynamik, das Handeln von Menschen unter Stress oder in Ausnahmesituationen, beschrieben. Insgesamt hat mich das Buch sehr überzeugt. An einigen Stellen habe ich mich ertappt, wie ich im Internet kurz recherchiert habe, ob diese oder jene Begebenheit tatsächlich stattgefunden hat. Und ja, es war so. Sicherlich muss in einem historischen Roman zwangsläufig so einiges "drumrum" dazu erfunden oder ausgeschmückt werden. Hier stimmen aber viele (viiiele!) Fakten, und das hat mir sehr gut gefallen. Der geistige Nährwert von Brüder ist immens. Allerdings hätte es gerne ein paar Seiten kürzer ausfallen können. Auch der Spannungsbogen hat, wie ich finde, den ein oder anderen Einbruch. Dennoch, wer sich für die franz. Revolution interessiert, der darf bedenkenlos zugreifen.

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  • Rezension zu "Brüder" von Hilary Mantel

    Taschenbücher / Brüder

    Liebeslenchen

    24. July 2012 um 19:52

    In ihrem fulminanten und dynamischen Werk “Brüder” stellt Hilary Mantel ein sehr komplexes Thema in den Mittelpunkt: die Vorgänge in Paris, vor dem Ausbruch und im Verlauf der französischen Revolution. Ich persönlich kenne mich mit der Geschichte Frankreichs jenseits des Hundertjährigen Krieges gar nicht aus, fand aber schon immer das wohl wichtigste Ereignis, das dafür sorgte das die Politik vieler Staaten grundlegend verändert wurden, äußerst interessant. Um mein karges Wissen aufzupolieren, griff ich glücklicherweise zu diesem Buch. Es ist zwar richtig schwere Kost, aber ich bin froh, dass dieses Buch so geschrieben wurde. Von der Leistung der englischen Autorin bin geradezu überwältigt. Nun zum Inhalt: Die Kompliziertheit der historischen Ereignisse ist schuld daran, dass sehr viele verschiedene Charaktere eingebracht werden müssen. Die dadurch resultierende Vielzahl an französischen Namen lässt einem manchmal ganz ordentlich den Kopf schwirren, doch sie sind für den gesamten Verlauf von immenser Bedeutung. Im zentralen Mittelpunkt dieses Buches stehen die wohl zwei berühmtesten Revolutionäre – Maximilien de Robespierre und Georges-Jacques Danton. Verbunden werden die beiden Drahtzieher mit einer weiteren historischen Persönlichkeit, deren Rolle in der Geschichte noch die Rede machen soll ‘ Camille Desmoulins. Alle drei sind grundverschieden und ihre Feinde, Freunde, Frauen und Geliebte versetzen alles in Aufruhr. Hilary Mantel beginnt ihre Erzählung weit vor dem Ausbruch der Revolution und beginnt im Jahre 1763, bei der Kindheit ihrer Hauptcharaktere, die später sehr berühmt werden sollen. Über deren früheres Leben ist wenig bekannt; jedoch kombiniert die Autorin sehr glaubwürdig und geschickt vorhandenes Wissen mit wohlbegründeten Vermutungen. Zudem muss man ihr hoch anrechnen, dass sie niemanden Sympathien für bestimmte Charaktere aufzwingt und somit jedem die Möglichkeit gibt, für sich selbst zu entscheiden. Im Gegensatz zu anderen historischen Romanen fühlt man sich durch die bewusst distanzierte Darstellung nicht als Teil der eigentlichen Handlung. Der Leser besetzt ehr einen Beobachtungsposten, erlebt hautnah wie die drei Helden die Geschichte neu schreiben; wie sie in den berauschenden Sog der Macht geraten und durch diesen am Ende zerstört werden. Fazit “Brüder” ist ein Roman über die französische Geschichte zum Ende des 18. Jahrhunderts, der wohl vergeblich seinesgleichen sucht. Auch wenn Hilary Mantel’s Schmöker mich restlos begeistern konnte, kann ich es Liebhabern historischer Romane nur eingeschränkt empfehlen. Denn dieses Buch ist verdammt schwere und informationsgeladene Kost! Aber auf eigenwillige Art und Weise fesselnd und höchstspannend. Das fundierte Wissen und die intelligente Erzählweise machen Hilary Mantel’s “Brüder” zu einem beeindruckenden literarischen Meisterwerk!

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