Hilary Mantel Taschenbücher / Jeder Tag ist Muttertag

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Inhaltsangabe zu „Taschenbücher / Jeder Tag ist Muttertag“ von Hilary Mantel

Evelyn und Muriel Axon, Mutter und Tochter, führen ein gespenstisches Leben. Ihren Nachbarn sind die beiden ein Graus, doch Evelyn legt ohnehin keinen Wert auf Kontakt mit ihren Mitmenschen. Verbissen schlägt sie jeden Sozialarbeiter, der mit ihr über die Fördermöglichkeiten für ihre behinderte Tochter sprechen will, in die Flucht. Im Haus selbst reden Mutter und Tochter nur das Nötigste miteinander; heimlich beobachtet eine die andere und lauert auf den eigenen Vorteil.
Doch das trotz aller Feindseligkeiten eingespielte Leben ist plötzlich ernsthaft gefährdet: Die geistig zurückgebliebene Muriel scheint schwanger zu sein. Wie kann das sein, verlässt sie doch nie das Haus? Und was soll werden, wenn erst einmal das Kind da ist? Dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt eine neue Sozialarbeiterin auftaucht, macht die Situation für Evelyn nicht leichter. Ganz im Gegenteil. Isabel Field ist ähnlich verbissen und starrköpfig wie Evelyn. Zudem häufen sich auch in ihrem Leben die Probleme, nicht zuletzt mit ihrer Mutter, sodass sie zumindest einen Sieg davontragen will.

Eine schwarze Komödie über aufeinanderprallende Leben, über Sex, Tod, Wahnsinn, Erwachsensein und soziale Einrichtungen

Das Debüt der zweifachen Booker- Preis-Gewinnerin, in dem bereits ihr ganzes Können zu sehen ist.

Triste Geschichte, die aber trotzdem nicht nur vorbeigeht, und berührt.

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  • Deprimierend, aber lachen musste ich auch

    Taschenbücher / Jeder Tag ist Muttertag

    dominona

    09. November 2017 um 19:10

    Wie verrückt sich Lebensgeschichten in einander verwirren lassen, kann man hier sehen. Ich musste mich erst an die Figuren und den Ton gewöhnen, hätte dann aber am Ende gerne mehr von einigem gehabt. Generell hat man es mit Beziehungsproblemen zu tun: von Eheproblemen über Ehebruch und eine völlig kranke Mutter-Tochter-Beziehung. Wenn es dann immer absurder wird und man über die Allgemeinplätze hinauskommt, ist es sogar lustig. Also es gibt definitiv Schlechteres.

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  • Trostlos, dennoch hervorragend

    Taschenbücher / Jeder Tag ist Muttertag

    ulrikerabe

    30. July 2017 um 21:15

    „Warum ist es so verflucht dunkel?...Warum ist dieses Leben so ekelhaft unbequem?“In ihrem Erstling begleitet uns Hilary Mantel in eine englische Stadt Mitte der 70er Jahre.Dort leben die verschrobene Evelyn Axon und ihre Tochter Muriel. Muriel scheint geistig beeinträchtigt – eventuell Asperger -, die Mutter wäre wohl am liebsten nie Mutter geworden. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist geprägt von Lieb- und Respektlosigkeit. Seltsame Dinge gehen in ihrem alten schäbigen dunklen Haus vor, aus Evelyns Sicht von Geistern hervorgerufen. Die meisten Vorfälle sind wohl eher auf menschliche Bösartigkeit zurückzuführen. So fristen die beiden Frauen ihr Dasein, zumeist in den erdrückenden Wänden ihres Zuhauses, wo man sich manchmal fragt, wer von den beiden, Mutter oder Tochter, eigentlich die mit der psychischen Störung ist.Die junge Sozialarbeiterin Isabel Field, bemüht aber resigniert, ist mit dem Fall Axon betraut. Isabel beginnt eine Affäre mit Colin Sydney, ohne zu wissen, dass dieser als Kind neben den Axons aufgewachsen ist.Colin selbst ist gefangen in einer Ehe, die nur mehr aus Gewohnheit besteht, unglücklich, unzufrieden mit seinem Dasein will er mit Isabel ein Neuanfang wagen, aber die Umstände, im wahrsten Sinne, lassen ihn doch in seinem alten Leben verbleiben.Bis Muriel plötzlich schwanger ist, nach der Geburt des Kindes eskaliert die Situation.Jeder Tag ist Muttertag ist ein ungemein trostloses Buch, voller Gemeinheiten und Niedertracht. Fassungslos hinterlässt einen eine Szene, man fragt sich, wie solche Dinge geschehen können.Für keine der Figuren konnte ich Sympathie entwickeln, obwohl alle miteinander vom Leben gezeichnet sind. Tragische Existenzen, niemand glücklich. Eigentlich zieht diese Buch einen nur runter. Und doch zieht es einen in seinen Bann. Kann n so viel Feindseligkeit, Gehässigkeit in einer Familie existieren. Ein wunderbares Beispiel dafür wie das Leben nicht sein sollte. Wo steht denn geschrieben, dass Literatur einen immer nur glücklich machen soll. Ich war bei diesem Buch wütend, traurig, schockiert, angewidert, es erzeugt Emotionen. Genauso soll ein gutes Buch sein.

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  • Schaurig gut

    Taschenbücher / Jeder Tag ist Muttertag

    himbeerbel

    14. July 2017 um 10:14

    Bei „Jeder Tag ist Muttertag“ handelt es sich um den 1985 in England und 2016 in deutscher Sprache erschienen Debütroman von Hilary Mantel. Sie wurde 1952 in Glossop, England, geboren und war nach ihrem Jura-Studium in London als Sozialarbeiterin tätig. 2009 und 2012 erhielt sie den Booker-Preis, den wichtigsten britischen Literaturpreis.In diesem Roman befinden wir uns in England in den 1970er Jahren. Die Nachbarn haben es längst aufgegeben, mit Evelyn und Muriel Axon Kontakt zu pflegen. Das ist Evelyn, die früher als Medium arbeitete und sich nun von Geistern verfolgt fühlt, nur recht. Zusammen mit ihrer behinderten Tochter verbarrikadiert sie sich in ihrem Haus, das mehr und mehr verfällt.Bei aller Stumpfheit ist ihre Tochter Muriel jedoch nicht dumm. Als kleines Kind setzt sie in Nullkommanichts ein Puzzle mit der Rückseite nach oben zusammen. Mutter Evelyn liebt und versteht zwar ihre Tochter nicht, hat aber dennoch Angst sie zu verlieren. Und so wächst Muriel in brutal einengender Lieblosigkeit auf, in der die beiden Frauen sich belauern und auf ihre jeweils eigene Art bekriegen.„Sie öffnete den Schrank und holte ihr Frühstücksei heraus. Sie balancierte es auf der offenen Hand und erlaubte ihm, herunterzurollen und auf dem Boden zu zerschellen. Das Ergebnis war befriedigend. Evelyn machte so merkwürdige Geräusche, wenn sie sich bückte, um den Boden zu säubern. ‚Du nutzloses Stück‘, schrie sie dann.“ (S. 94)Mit den Sozialarbeitern, die ihre geistig behinderte Tochter fördern wollen, wird Evelyn schnell fertig. Doch dann ist Muriel, obwohl sie das Haus fast nie verlässt, plötzlich schwanger. Ihre Mutter sorgt dafür, dass kein Außenstehender etwas davon mitbekommt – auch Isabel Field nicht, die neuste Sozialarbeiterin, die beharrlicher als die vorherigen zu sein scheint. Sie ist ähnlich verbissen und starrköpfig wie Evelyn. Und hat ebenso viele Probleme: einen sexuell sehr aktiven Vater, der seine Eroberungen in den Waschsalons der Kleinstadt macht, und einen schwärmerischen, aber angstgetriebenen Liebhaber, Colin Sydney, der Abendkurse besucht, um seiner herrischen Frau zu entkommen.Wäre da noch Muriel. Sie scheint ganz offensichtlich ihr eigenes Leben zu haben, von dem weder ihre Mutter noch die Sozialarbeiter etwas ahnen. Und man fragt sich, ob Muriel wirklich so behindert ist, wie alle glauben.Hilary Mantel zeichnet unglaublich plastische Charaktere und lebendige Dialoge voller Sarkasmus und schwarzem englischen Humor. Keine ihrer Personen weckt Sympathien und selbst aufkeimendes Mitleid verfliegt schnell, doch man will unbedingt wissen, wie es weiter geht. Die Innenperspektiven von Mutter und Tochter sind verstörend und zeigen psychische Dimensionen auf, die so schaurig in ihrer Auswirkung sind, dass es zugleich berührend und entsetzlich ist. Es gibt Szenen, die mich dazu zwangen das Buch erstmal aus der Hand zu legen, weil ich sie kaum ertragen konnte. Natürlich handelt es sich hierbei um eine fiktive Geschichte, aber die lebhafte und authentische Art in der die Autorin auf der anderen Seite das hoffnungslose Familienleben und das Verhältnis des Familienvaters mit der Sozialarbeiterin schildert oder dem Leser Auszüge aus den Sozialakten präsentiert, lässt einen beim lesen so nah an der Realität sein, dass man die Befürchtung hegt, dass viel mehr möglich sein kann, als man sich nur annähernd vorstellen kann.Mich konnte dieses Buch fesseln und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter geht, da zum Schluss doch noch einzelne Fragen für mich offen blieben. Diese waren zwar nicht schwerwiegend, so dass man diesen Roman auch für sich allein stehen lassen könnte, aber ich war neugierig und habe gleich im Anschluss die Fortsetzung „Im Vollbesitz des eigenen Wahns“ gelesen (Rezension folgt).

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  • Hilary Mantel - Jeder Tag ist Muttertag

    Taschenbücher / Jeder Tag ist Muttertag

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. August 2016 um 15:04

    Kurzbeschreibung: Längst haben es die Nachbarn aufgegeben, mit Evelyn und Muriel Axon Kontakt zu pflegen. Das ist Evelyn, die früher gelegentlich als Medium arbeitete und sich von Geistern verfolgt fühlt, nur recht. Zusammen mit ihrer Tochter verbarrikadiert sie sich in ihrem Haus, das mehr und mehr verfällt. Mit den Sozialarbeitern, die ihre geistig behinderte Tochter fördern wollen, wird sie schnell fertig. Aber wie soll sie mit Muriels Schwangerschaft und dem Kind, wenn es denn mal da ist, umgehen?Isabel Field ist die neueste Sozialarbeiterin, die den Widerstand der Axon-Damen brechen will. Sie ist ähnlich verbissen und starrköpfig wie Evelyn. Und hat ebenso viele Probleme: einen sexuell sehr aktiven Vater, der seine Eroberungen in den Waschsalons der Kleinstadt macht, und einen schwärmerischen, aber angstgetriebenen Liebhaber, Colin Sydney, der Abendklassen besucht, um seiner dominanten Frau zu entkommen.Wäre da noch Muriel. Sie scheint ganz offensichtlich ein eigenes Leben zu haben, von dem weder ihre Mutter noch die Sozialarbeiter etwas ahnen. Und man fragt sich, ob Muriel wirklich so behindert ist, wie alle glauben. *Quelle*Zur Autorin: Hilary Mantel wurde 1952 in Glossop, England, geboren. Nach dem Jura-Studium in London war sie als Sozialarbeiterin tätig. Sie lebte in Botswana und in Saudi-Arabien. Für den Roman Wölfe (Dumont 2010) wurde sie 2009 mit dem Booker-Preis, dem wichtigsten britischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Mit Falken, dem zweiten Band der Tudor-Trilogie, gewann Hilary Mantel 2012 den Booker erneut. Bei Dumont erschienen zuletzt der Roman Brüder (2012), der Erzählungsband Die Ermordung Margaret Thatchers (2014) und ihre Autobiographie Von Geist und Geistern (2015).Meinung: Evelyn Axon, ein ehemaliges Medium, und ihre 33-jährige Tochter Muriel leben völlig isoliert und ohne jegliche soziale Kontakte in ihrem langsam zerfallenden Haus. Muriel wird vom Sozialamt betreut, denn sie ist nach deren Aussage und der Ansicht ihrer Mutter geistig zurückgeblieben. Doch die Betreuung gestaltet sich als schwierig, da Mutter Evelyn die Betreuer so gut wie nie ins Haus lässt.Erst Isabel Field, neu für diesen Fall zuständig, versucht, an Mutter und Tochter heranzukommen. Doch auch sie hat es nicht leicht im Leben, denn sie ist eine Affäre mit dem verheirateten Colin eingegangen, die ihr schon bald nicht mehr behagt, da er seine Frau Sylvia auf keinen Fall verlassen will. Zu guter Letzt stellt sich heraus, dass Muriel schwanger ist. Wie werden die beiden zurückgezogen lebenden Frauen damit umgehen?Jeder Tag ist Muttertag ist der Debütroman Hilary Mantels, der bereits im Jahr 1985 im Original erschien.Sie beschreibt auf eine bitterböse Art und Weise die Geschichte der Axons, Mutter Evelyn und Tochter Muriel, im Jahr 1973. Der Vater ist seit geraumer Zeit verstorben, Evelyn verdingte sich als Medium, was sie aber aufgegeben hat. Seitdem quälen sie nicht näher genannte Geister in ihrem eigenen Haus, die sie ärgern, sie stolpern lassen und ihr an manchen Tagen den Zutritt zu bestimmten Zimmern anhand von geschriebenen Zetteln verbieten.Muriel, die 33-jährige Tochter, wird von ihrer Mutter als zurückgeblieben betitelt und wenig geliebt. Sie ist ihr eher eine Last, was sie sie immer wieder durch ihre Aussagen spüren lässt. Das Sozialamt lässt sich nur sporadisch blicken und wenn, wird diejenige Mitarbeiterin meist schon an der Eingangstür von Evelyn abgekanzelt, und es wird sich auch nicht weiters um das Mutter-Tochter-Gespann, das zusehends verwahrlost, gekümmert.Erst Isabel Field, die deren Fall neu übernimmt, möchte den Axons näherkommen, doch auch sie beißt auf Granit. Auch ihr Privatleben wird von Hilary Mantel näher beleuchtet, in dem sie eine Affäre mit dem verheirateten Colin unterhält, der ein ausgemachter Pantoffelheld ist. Seine Frau Sylvia hat in der Familie das Sagen und seine drei Kinder tanzen ihm nur auf der Nase herum, was in mancher Situation schon fast erschreckend wirkt.Hilary Mantel zeichnet hier ein entlarvendes und oft schon in groteske Züge abschweifendes Bild aller Beteiligten. Keiner der Charaktere wird beim Lesen sympathisch, denn jeder hat seltsame Züge an sich, die schwer nachzuvollziehen sind. Vor allem Muriel ist ein sehr unzuverlässiger Charakter, denn bis zum Ende hin wird nicht klar, inwiefern sie wirklich behindert ist oder ob sie einfach nur ein wahnsinniges Talent zur Schauspielerei besitzt, was sich ab und an durchaus abzeichnet.Hier bin ich jedenfalls sehr auf die Fortsetzung gespannt, die im August 2016 unter dem Titel Im Vollbesitz des eigenen Wahns erschienen ist und die hoffentlich noch ein paar offene Fragen, die sich für mich ergeben haben, beantworten wird.Fazit: Ein Roman, der von seiner bitterbösen Boshaftigkeit und seinem sehr schwarzen Humor lebt. Hilary Mantels Debüt seziert das Leben seiner Protagonisten bis ins Detail und konnte mich sehr gut unterhalten. Lesetipp!

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  • Meisterin des leisen, bösen und hintersinnigen Humors

    Taschenbücher / Jeder Tag ist Muttertag

    WinfriedStanzick

    24. May 2016 um 16:05

    Sie hat sich mit historischen Romanen auch in Deutschland einen Namen gemacht. Nun erscheint mehr als 30 Jahre nach dem Erscheinen in England ihr Romandebüt unter dem deutschen Titel „Jeder Tag ist Muttertag“. Schon hier zeigt die Schriftstellerin Hilary Mantel sich als Meisterin des leisen, bösen und hintersinnigen Humors.Der Roman beginnt mit zwei Absätzen, die die Absenz jeglichen Mitgefühls bei den beiden Hauptpersonen des Romans zeigen:„Als Mrs Axon von Zustand ihrer Tochter erfuhr, war sie eher überrascht, als dass Muriel ihr leidgetan hätte  (….) Es war immer schwer zu sagen, was Muriel gefallen würde. Als der alte Mann im Winter auf der Straße gestürzt war und sich die Hüfte gebrochen hatte, da hatte sie sich vor Lachen kaum zu halten gewusst.“Mr. Axon ist gestorben und Mutter und Tochter leben total abgeschottet in ihrer Geisterwelt. Evelyn Axon war früher als Medium tätig. Nun aber scheint sie die Kontrolle über ihre Fähigkeiten verloren zu haben. Sie glaubt ihr Haus von höllischen Geistern bewohnt, die immer mehr ihr Leben und das ihrer Tochter dominieren.Muriel, 30 Jahre alt, gilt in der Siedlung und bei den Ämtern als geistig minderbemittelt, doch immer mehr wird dem Leser angedeutet, dass sie sehr genau weiß, was sie tut und ihrerseits die Mutter quält und mit fantasierten Geistern kontrolliert.Eines Tages kommt die Sozialarbeiterin Isabel Fields neu in die Familie. Sie ist engagiert und versucht, nachdem alle ihre Vorgänger resigniert haben, einen neuen Zugang zu dem verschlossenen und kranken System der Axons zu finden.Doch Isabel ist auch in ihrem Privatleben in ihrer Beziehung mit einem verheiraten Lehrer, einem Mann voller Angst und Selbstmitleid, ähnlich gefangen wie die Axons in ihrem Leben. Man ahnt schon bald, dass das alles nicht wirklich gut ausgehen kann und liest diesen „rasanten Cocktail aus Grauen und wilder Schadenfreude“(New York Times“) amüsiert bis zum Ende.In England hat Hilary Mantel ein Jahr nach diesem Debüt mit den gleichen Personen einen Fortsetzungsroman unter dem Titel „Vacant Possession“ veröffentlicht. Vielleicht lässt Dumont ihn dem Erstling folgen?

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