Hilary Norman

 3.7 Sterne bei 852 Bewertungen
Autorin von Grausames Spiel, Die Rache der Kinder und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hilary Norman

Auf Ihrer Homepage erzählt Hillary Norman, dass sie in einem Vorort im Nord-Westen von London mit Ihrem Mann und Ihrem vierjährigen Drahthaar Dackel lebt. Sie schreibt hier auch, dass sie nicht allzu viel über Ihre Schulzeit zu erzählen hat: Sie hasste es, Aufsätze zu schreiben und liebte die Schauspielerei. Besonders gerne mochte sie Dramen. Später kam sie jedoch zu der Entscheidung, dass das Schauspielen nichts für sie im "echten" Leben sei. Eines Morgens wachte sie wie vom Blitz getroffen auf und hatte den starken Drang, einen Roman zu schreiben. Es dauerte mehr als fünf Jahre, sie tippte nachts und am Wochende und hatte immer wieder alles umgeschrieben. "In Liebe und Freundschaft" wurde 1986 veröffentlich, zuerst in Großbritanien, dann in den USA und wurde dort in die New York Times Bestsellerliste aufgenommen. Von dort aus ging es dann in die ganze Welt. "Chateau Ella" wurde als nächstes herausgegeben; nebenbei schrieb sie weitere Sagen, die immer spannend waren. Anschließend begann sie, an einem Thriller zu schreiben. Ihr erfolgreichster Markt in inzwischen Deutschland, ihre Bücher werden in bis zu 17 Sprachen übersetzt. Sie schreibt nun seit 23 Jahren und es ist immer noch eine harte Arbeit, aber sie würde ihren Job mit keinem anderen Tauschen wollen.

Alle Bücher von Hilary Norman

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Hilary NormanGrausames Spiel
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Grausames Spiel
Grausames Spiel
 (128)
Erschienen am 01.01.2003
Hilary NormanGefährliche Nähe
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Gefährliche Nähe
Gefährliche Nähe
 (75)
Erschienen am 29.01.2002
Hilary NormanDie Rache der Kinder
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Die Rache der Kinder
Die Rache der Kinder
 (81)
Erschienen am 11.08.2009
Hilary NormanBlinde Wut
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Blinde Wut
Blinde Wut
 (58)
Erschienen am 23.08.2004
Hilary NormanBlankes Entsetzen
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Blankes Entsetzen
Blankes Entsetzen
 (54)
Erschienen am 19.07.2005
Hilary NormanBöses Blut
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Böses Blut
Böses Blut
 (61)
Erschienen am 05.12.2005
Hilary NormanTödlicher Zweifel
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Tödlicher Zweifel
Tödlicher Zweifel
 (54)
Erschienen am 09.03.2005
Hilary NormanLetzter Weg
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Letzter Weg
Letzter Weg
 (48)
Erschienen am 10.06.2008

Neue Rezensionen zu Hilary Norman

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GersBeas avatar

Rezension zu "Gefährliche Nähe" von Hilary Norman

„Nette“ Stalkinggeschichte aus der Zeit als das Phänomen noch nicht als Verbrechen galt
GersBeavor 8 Monaten

Inhalt

Holly Bourne ist ein traumatisiertes, kluges, böses Mädchen, das ihrer Umwelt das leben schwer macht. Der neu zugezogene gutmütige Nick Miller „verfällt“ Holly.

Die Geschichte beginnt als Holly und Nick 7 und 8 Jahre alt sind. Holly, schon früh eine Meisterin der Manipulation, wickelt den naiven Nick um ihren Finger. Als Hollys „großer Bruder“ nimmt er bei Hollys Missetaten immer alle Schuld auf sich.

Erst mit 15 beziehungsweise 16 Jahren werden die beiden „getrennt“. Nick wird erwachsen, aber Holly lässt ihn nicht in Ruhe und bringt ihn immer wieder in Schwierigkeiten.

Sie stalkt Nick wo sie nur kann, zerstört fast seine Ehe und bringt seine gerade geborene Tochter in große Gefahr.

Meine Meinung

Der Plot funktioniert ganz gut, er spielt zu einer Zeit wo weder Polizei noch Anwälte „Stalking“ ernst nehmen.

Das Buch ist gut strukturiert und geschrieben. Allerdings habe ich oft das Bedürfnis gehabt Nick zu „schütteln“, um seine Gutmütigkeit zu erschüttern. Der Begriff Co-Abhängigkeit kommt nirgends im Buch vor, aber schon nach den ersten Kapiteln ist dieses Verhaltensmuster von Nick ganz klar erkennbar.

Fazit

Als Urlaubslektüre trotzdem nett zu lesen, weil ich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht.
3 Sterne.

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leseninchens avatar

Rezension zu "Letzter Weg" von Hilary Norman

Rezension zum Buch „Letzter Weg“ von Hilary Norman
leseninchenvor einem Jahr

„Ein Strand bei Nacht ist ein cooler Ort zum Morden.“

Mit diesem Satz beginnt der 400 Seiten umfassende Thriller „Letzter Weg“ von Hilary Norman, den ich vor langer Zeit einmal ganz zufällig im Supermarkt auf einem der Ramschtische entdeckte und mitnahm. Schon 2007 ist die deutsche Übersetzung des englischen Originals „Last Run“ bei Bastei Lübbe erschienen und ungefähr genauso lange dürfte sich das Taschenbuch nun schon in meinem Besitz befinden. Ich habe beim Kauf damals gar nicht bemerkt, dass es sich hierbei um die Fortsetzung von „Grausames Spiel“ handelt, denn dieses Buch habe ich nicht gelesen, was mich im Nachhinein jetzt doch ein wenig geärgert hat, da dann vielleicht alles etwas schlüssiger gewesen wäre. Hilary Norman ist eine Autorin aus London, die zuvor als Schauspielerin in der Fernseh- und Modebranche tätig war. Mittlerweile hat sie aber schon mehrere Thriller geschrieben, die teilweise auch ins Deutsche und in viele andere Sprachen übersetzt wurden.

Inhalt - Worum geht es?

Der erste Satz des Thrillers deutet schon ganz gut an, was der Hauptbestandteil der Geschichte ist: Es geht um mehrere Morde am Strand, die Sam mit seinem Partner Martinez aufklären soll. In die Handlung verstrickt ist auch Cathy, seine Adoptivtochter, die schon vor sechs Jahren ein traumatisches Erlebnis hatte. Damals lag sie blutüberströmt zwischen ihren toten Eltern. Mittlerweile hat sie sich ganz gut davon erholt und sie läuft jetzt für ihr Leben gern. Das Mädchen Kez Flanagan, das Cathy heimlich bewundert, spricht sie eines Tages nach einem Lauf mit den Worten „Du rennst, als wolltest du vor etwas davonlaufen“ an. Die beiden freunden sich an und Cathy ist schnell im siebten Himmel. Doch die Morde am Strand beschäftigen nicht nur ihren Adoptivvater Sam und seine schwangere Frau Grace, sondern auch Cathy. Und schon bald muss Cathy wieder um ihr Leben fürchten...

Persönliche Beurteilung

Der Einstieg in die Geschichte ist mir  schwer gefallen. Das lag vor allem daran, dass am Anfang der Geschichte sehr viele verschiedene Personen vorgestellt wurden: Sam und sein Partner Martinez, seine Frau Grace und ihre Assistentin Lucia, Cathy und ihre Freundin Kez, Sams Bruder Saul und seine Freundin Terri und schließlich noch der „Opa“ der Familie David. Darüber hinaus wurden noch weitere Personen wie Geschwister, verstorbene Frauen, ehemalige Partner und frühere Assistenten erwähnt. Ich nehme an, dass damit immer wieder Bezug auf Charaktere aus dem ersten Teil genommen wurde – aber für mich waren viele Personen irrelevant, da ich den ersten Teil eben nicht gelesen hatte. Stattdessen war ich sehr verwirrt und musste einige Abschnitte mehrmals lesen. Erschwerend kam noch hinzu, dass auch immer wieder Geschehnisse aus dem ersten Band angedeutet, aber nicht wirklich erklärt wurden.

Nachdem ich mich in die Geschichte eingefunden hatte, wurden mir die einzelnen Charaktere jedoch immer sympathischer. Cathy, die Sensible, die schon so viel Schlimmes durchgemacht hat und sich so sehr nach Liebe sehnt. Saul und Grace, die fürsorglichen Adoptiveltern, die alles für ihre Adoptivtochter, für einander und für das ungeborene Kind tun würden. Saul, der seine Terri verehrt und die ehrgeizige Terri, die sich nichts mehr wünscht, als in Zukunft ebenfalls Morde aufklären zu dürfen. Zum Schluss noch David, der liebevolle Arzt, der seine Familie zusammenhält und unterstützt, wo er kann. 

Die Autorin hat das Buch durch sehr kurze Kapitel strukturiert, was mir als Leserin immer gut gefällt. Mit ellenlangen Kapiteln kann ich nicht so viel anfangen. Die Handlung wird aus den verschiedensten Perspektiven dargestellt, sodass der Leser einen Einblick in die unterschiedlichen Gefühle und Gedanken bekommt. Am Anfang hat mich auch das verwirrt, zumal ich das Gefühl hatte, dass sich die Erzählperspektive plötzlich mitten im Kapitel ändert.

Wirkliche Spannung hat sich erst gegen Ende des Buchs aufgebaut – als eigentlich schon klar war, wer für die Morde verantwortlich war. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass da noch etwas Überraschendes passieren würde, weil das Buch noch mehr als 100 Seiten hatte. Das tatsächliche Ende war dann doch recht überraschend, aber der große „Wow“-Effekt, den ich so oft bei Thrillern hatte, blieb irgendwie aus. Die letzten Seiten plätscherten dann so dahin und ich fürchte, dass mir dieses Buch auch nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

Fazit

Ich finde, dass der Thriller im Großen und Ganzen okay war. Sobald ich mich festgelesen hatte, musste ich mich auch nicht mehr zum Weiterlesen quälen. Aber: Ich kann das Buch eigentlich nur bedingt weiterempfehlen und würde dazu raten, wenn, dann auch den ersten Band „Grausames Spiel“ zu lesen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Leser, die gerne Ermittlungskrimis mit Thriller-Elementen lesen, sind mit diesen beiden Büchern sicher gut beraten. Ich habe mich für eine Gesamtbewertung von 3 von 5 Sternen entschieden.  

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Frau-Aragorns avatar

Rezension zu "Blinde Seele" von Hilary Norman

Das Beste an diesem Buch war, dass es schnell vorbei war
Frau-Aragornvor einem Jahr

Frauen werden ermordet. In ihren eigenen vier Wänden. Sie liegen in ihren Betten, als schliefen sie. Mit Sonnenbrille. Oder Schlafmaske. Aber ohne Augen. Der sogenannte Black Hole Killer jagt seine Opfer scheinbar willkürlich, inszeniert ihren Tod. Detektive Sam Becket wird auf den Fall angesetzt. Doch erst als die junge Schauspielerin Billie verschwindet, kommt er dem Täter auf die Spur...
Dies ist der Klappentext des Romans, den ich bewusst nicht als Thriller bezeichnen will, denn er ist keiner. Spannender als im Klappentext wird es auch nicht. 

Es finden keinerlei Bemühungen statt die Persönlichkeit der Protagonisten zu vertiefen. Für den Leser handeln diese alle aus unerklärlicher Motivation heraus und sehr gestelzt und unauthentisch. Durch den sehr abgebrochenen Schreibstil der Autorin, der zusätzlich noch durch viel zu viel wörtliche Rede ergänzt wird, kommt kein Lesefluss auf. Jedes Kapitel  (von denen kaum eines länger ist als zwei Seiten)  wird wieder aus anderer Sicht erzählt,  was zusätzlich noch dazu beiträgt. 


Fazit: eines der schlechtesten Bücher, das ich je gelesen hab. Das Beste an diesem Buch war,  dass es schnell vorbei war 

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Zusätzliche Informationen

Hilary Norman wurde am 28. April 1949 in London geboren.

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