Hilary T. Smith Du & Ich - Best friends for never

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Inhaltsangabe zu „Du & Ich - Best friends for never“ von Hilary T. Smith

Die meisten Geschichten erzählen von großen, ungewöhnlichen Freundschaften. Von Freunden, die durch dick und dünn gehen und sich niemals im Stich lassen. Hilary Smith erzählt eine Freundschaftsgeschichte mal ganz anders: Denn kann das Ende einer Freundschaft nicht auch ein Beginn sein? Annabeth und Noe. Noe und Annabeth. So war es schon immer. Gemeinsam schmiedeten sie Pläne für die Studentenzeit in Paris. Sie würden einen Goldfisch besitzen, die Nächte durchquatschen und lauter wilde Partys feiern. Als sich die Schulzeit dem Ende nähert, ist Annabeth daher bereit - bereit für alles. Für eine gemeinsame Zukunft mit ihrer besten Freundin. Doch plötzlich ändert Noe ihre Pläne. Es gibt einen Jungen an ihrer Seite, eine andere Universität ist im Gespräch und die gemeinsamen Nachmittage finden immer seltener statt. Die Freundschaft erscheint wie ein alter Lieblingspulli: ehemals heiß und innig geliebt, jetzt kratzig und viel zu eng. Annabeth muss sich fragen, ob sie bereit ist, Noe aufzugeben, um der Mensch zu werden, der sie wirklich sein will.

Sehr ernste und eindringliche Geschichte über Freundschaft

— Skyline-Of-Books

“Du & Ich – Best friends for never“ hat sich für mich als eine Wundertüte entpuppt.

— Anka2010

Ein Jugendbuch mit vielen Facetten.

— Kellerbandewordpresscom

Eine Freundschaftsgeschichte der anderen Art, die ich nur weiterempfehlen kann.

— -Favola-

Eine stille Geschichte, die den Leser total gefangen nimmt. Bezaubernd!

— lovelylifeofanna

Ein guter Wegbereiter für Jugendliche, um mit Themen wie Depression, ungewollten Schwangerschaften und Esstörungen in Berührung zu kommen.

— SmettgirlSimi

Der Mix aus Tiefgründigkeit, Ernst und Witz ist einfach einzigartig.

— saras_bookwonderland

Regt zum Nachdenken an und ist trotz ernster Problematik unterhaltsam.

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Die Idee ist gut, Ansätze sind ebenfalls da, aber die Ausführung ist leider misslungen.

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  • Sehr ernste und eindringliche Geschichte über Freundschaft

    Du & Ich - Best friends for never

    Skyline-Of-Books

    15. October 2017 um 13:23

    Klappentext „Annabeth und Noe. Noe und Annabeth. So war es schon immer. Gemeinsam schmiedeten sie Pläne für die Studentenzeit in Paris. Sie würden einen Goldfisch besitzen, die Nächte durchquatschen und lauter wilde Partys feiern. Als sich die Schulzeit dem Ende nähert, ist Annabeth daher bereit - bereit für alles. Für eine gemeinsame Zukunft mit ihrer besten Freundin. Doch plötzlich ändert Noe ihre Pläne. Es gibt einen Jungen an ihrer Seite, eine andere Universität ist im Gespräch und die gemeinsamen Nachmittage finden immer seltener statt. Die Freundschaft erscheint wie ein alter Lieblingspulli: ehemals heiß und innig geliebt, jetzt kratzig und viel zu eng. Annabeth muss sich fragen, ob sie bereit ist, Noe aufzugeben, um der Mensch zu werden, der sie wirklich sein will.“   Gestaltung Das Covermotiv mit der Hand mit dem Luftballon und der Hand mit der Nadel, die den Ballon zum Platzen bringen möchte, passt auf viele verschiedene Interpretationsweisen ziemlich gut zur Geschichte und vermittelt so schon einen ersten Eindruck des Buches. Ich mag zudem die Farbgebung und den Stil sehr gerne, da hier nicht mit Fotos oder anderen Bildern gearbeitet wurde, sondern mit Zeichnungen, die an Wasserfarben oder Aquarelle erinnern.   Meine Meinung Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich mit einer ganz anderen Geschichte gerechnet, als die, die in diesem Buch steckt. „Du & Ich: Best friends for never“ ist viel tiefgründiger als ich erwartet hatte und dies hat mich komplett überrascht. Rechnete ich zunächst mit einer Geschichte über zwei Mädchen, ehemals Freundinnen, die nun ihren eigenen Weg gehen, erhielt ich doch viel mehr.   Dieses Buch ist eine Geschichte über zwei junge Menschen, die sich entfremden. Über Freundschaft und über Erkenntnis. Über Menschlichkeit, das Erwachsenwerden und Entwicklung. Hauptsächlich fokussiert die Handlung auf Annabeth, die ihr Leben zunächst sehr stark auf ihre beste Freundin Noe ausgerichtet hat. Teilweise so stark, das sich mich fragte, ob es noch gesund ist. Annabeth ist sehr unsicher und nur bei ihrer besten Freundin Noe fühlt sie sich angenommen sowie angekommen.   Doch mit Fortschreiten der Handlung erkennt Annabeth, dass ihre Freundschaft mehr Schein als Sein war und dass Noe gar nicht so ist, wie Annabeth es sich immer eingeredet hat. Die Entwicklung die sie daraufhin durchläuft und vor allem ihren Prozess der Erkenntnis fand ich sehr gut dargestellt. Es war nachvollziehbar, authentisch und ging mir unter die Haut. Annabeth erkennt nach und nach Noes leicht manipulative Charakterzüge und dass ihre Freundschaft nicht das ist, was die Bezeichnung verdient hätte. Dies hat mich sehr berührt und mir das Herz schwer werden lassen.   Gleichzeitig fand ich Annabeth als recht authentisch, denn sie ist unsicher und wird als Figur dargestellt, die aufgrund ihrer Lebensgeschichte und Erfahrungen bereits vieles durchgemacht hat. Dies war für mich sehr spürbar und gut dargelegrt. Zudem gibt es aber Momente, wo sie sehr selbstbewusst auftritt und der Charakter durchscheint, der sie werden könnte. Noe hingegen blieb mir etwas zu blass. Zwar lernte ich sie durch Annabeths Augen kennen, aber gerade am Ende hätte ich mir etwas mehr Einsicht in Noe gewünscht, um die Geschichte abzurunden.   Die Themen, die im Buch behandelt werden, gefielen mir auch sehr gut. Es war zwar eine Vielzahl an unterschiedlichen Aspekten, aber zusammen genommen spiegelten sie für mich genau das wieder, was die Jugendzeit ausmacht: es geht viel um die Zukunft, um Ängste, um das Erwachsenwerden, um Familie, um Vertrauen und auch um das Thema der Essstörung. Insgesamt passten diese für mich alle sehr gut zusammen, auch wenn ich manchmal gedacht habe, dass hier ein wenig viel zusammengewürfelt wurde. Aber solche Momente waren eher die Seltenheit, sodass ich geflissentlich darüber hinweg sehen kann.   Fazit „Du & Ich: Best friends for never“ ist ein ernstes Buch mit ruhigen Tönen über Freundschaft, Erkenntnis und Entwicklung. Annabeth muss erkennen, dass ihre Freundschaft nicht das ist, was sie glaubte. Dies wird sehr eindringlich erzählt und ging mir direkt unter die Haut. Ein wenig schade fand ich, dass ihre beste Freundin Noe etwas blass blieb und nicht so viele Einblicke in ihre Gedanken möglich waren. 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Zu viele wichtige Themen und zu wenig Platz

    Du & Ich - Best friends for never

    Anka2010

    08. October 2017 um 11:04

    “Du & Ich – Best friends for never“ hat sich für mich als eine Wundertüte entpuppt. Ich habe mit einer unterhaltsamen, leichten Teeny-Freundschaftsgeschichte gerechnet (nicht zuletzt suggeriert durch das auf den ersten Blick luftig-seichte Cover) und muss sogar gestehen, dass ich mich ein paar Tage um dieses Buch herumgedrückt habe. Da es mir jedoch wärmstens empfohlen wurde, gab ich ihm schließlich eine Chance und wurde überrascht.Die Autorin Hilary T. Smith beschäftigt sich mit der Frage, ob das Ende einer Freundschaft nicht gleichzeitig auch ein Neuanfang sein kann. Es geht um die enge Freundschaft zwischen Annabeth und Noe, die ich aus der Perspektive von Annabeth hautnah miterleben und dabei schnell feststellen durfte, dass Freundschaft nicht gleich Freundschaft ist. Annabeth sieht in ihrer besten Freundin die Perfektheit in Person und eifert ihr in Allem nach. Obwohl sie keine große Sportskanone ist, quält sie sich regelmäßig in der Turngruppe, deren Star Noe ist. Dass die beiden Freundinnen auch nach der Schule einen gemeinsamen Weg gehen werden, steht für sie schon lange fest. Sie wissen genau, an welcher Uni sie studieren möchten, wie ihre gemeinsame Wohnung aussehen und sogar wie ihr Goldfisch heißen wird. Noe bedeutet für Annabeth Sicherheit.Diese Sicherheit beginnt jedoch zu bröckeln, als sich die beliebte Noe mehr und mehr distanziert und Annabeth anfängt, das Verhalten ihrer Freundin zu hinterfragen. Noes schützender Schatten fehlt ihr, denn plötzlich muss sie für sich selbst sprechen und eigene Entscheidungen treffen. So furchteinflössend, wie das auf Annabeth im ersten Moment wirkt, so wichtig ist diese Entwicklung aber auch. Als Leserin konnte ich eindeutig sehen, wie sich das unsichere Mädchen von einer Marionette zu einer eigenständigen jungen Frau entwickelt und dabei nicht nur beginnt ihre Vergangenheit zu verarbeiten, sondern auch bisher verdrängte Probleme zu akzeptieren."Ich war innerlich tot, wurde nur zum Leben erweckt, wenn Noe neben mir war (...) wie ein Radio, dessen Frequenzregler immer wieder verrutscht, wenn er nicht von einer ganz bestimmten ruhigen Hand eingestellt wird." (S. 103) "So ein Venn-Diagramm kann einem ganz schön Angst machen, wenn man mal aus der Mitte heraustritt und sich in die Bereiche vorwagt, in denen es keine Überschneidungen gibt." (S. 106)Mir hätte es gereicht, wenn es bei diesem Thema geblieben wäre. Die Autorin hat eine ganz intensive Art zu erzählen, sodass ich mir viele besondere Zitate notieren konnte. Dieser Schreibstil gepaart mit den Themen Freundschaft und Selbstfindung hätten das Buch für mich zum Lesehighlight gemacht. Leider hat es Hilary T. Smith jedoch nicht dabei belassen und ihrer Protagonistin noch weitere Stolpersteine in den Weg gelegt. Wobei ich die Probleme nicht als kleine Stolpersteine sondern lieber als Felsen bezeichnen möchte, denn es handelt sich nicht um Zahnschmerzen, einen Umzug oder eine aufregende Liebelei. Hier werden heftigere Geschütze aufgefahren, die eigentlich, für sich allein stehend, eigene Bücher verdient hätten. Einerseits finde ich es toll, dass die Autorin den Fokus auf die Freundschaft sowie auf Annabeths Entwicklung gelegt hat, andererseits finde ich es unglücklich, dass die anderen brisanten Themen so schnell abgehandelt werden. So wirken Annabeths Essstörung und ein gravierender Entschluss viel zu lapidar und unwichtig. Meiner persönlichen Meinung nach ist das ein falsches Signal. All diese Themen haben mich sehr betroffen gemacht und es fiel mir zeitweise schwer weiterzulesen. Diese Betroffenheit hat meine Stimmung stark beeinflusst. Auf der einen Seite finde ich es großartig, wenn sich Bücher so sehr in die eigene Gefühlswelt einmischen können, auf der anderen Seite habe ich stellenweise richtig mit Schwermut zu kämpfen gehabt. Die Gedanken der jungen Annabeth haben mich sehr getroffen."Wenn ich doch nur eine Schneeflocke sein könnte, ein Grashalm, ein Vogel, ein Stück Beton. Alles, nur nicht das, was ich wirklich war: halb Mensch, halb Krankheit. Halb voller Dinge, die wachsen und leben wollten, halb voller Dinge, die sich nach dem Tod sehnten." (S. 104)"Später stellte ich mich oben im Badezimmer auf unsere rosafarbene Waage. Ich war federleicht und doch schwer, schwerer als das Meer." (S. 125)Obwohl diese Geschichte mit ihrem sehr ansprechenden und direkten Schreibstil für mich absolutes Lesehighlight-Potenzial hatte, muss ich mich aus den eben genannten Gründen von einer Empfehlung distanzieren. Dass das Thema Freundschaft einmal ohne ablenkende Liebelei so intensiv thematisiert wird, finde ich unheimlich wichtig. Ich habe das Gefühl, dass hier in der Jugendliteratur durchaus Nachholbedarf besteht. Dann jedoch ohne dramatische Nebenerscheinungen, die zwar in "Du & Ich" eben genau diese bleiben, in ihrer Wichtigkeit aber doch mehr Raum verdient hätten. Gern hätte ich mich noch intensiver mit dem schwierigen Mutter-Tochter-Verhältnis beschäftigt oder mehr über Annabeths Krankheit sowie Noes Leistungsdruck mit all seinen Facetten erfahren, doch nicht auf diesen wenigen Seiten in dieser, meiner Meinung nach, viel zu überladenden Geschichte.

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  • Du und Ich oder ich und Du?

    Du & Ich - Best friends for never

    Kellerbandewordpresscom

    29. September 2017 um 14:50

    Buchbewertung: Annabeth spielt die Hauptrolle in dieser Geschichte. Sie eifert ihrer Freundin Noe nach. Alles was sie interessiert, findet Annabeth dann auch gut. So wird das Kunstturnen zu einem großen Bestandteil des Buches. Da ich persönlich überhaupt nichts mit diesem Sport anfangen kann, waren diese Textabschnitte ziemlich zäh und langweilig für mich. Aber es geht nicht nur um die Freundschaft zwischen den beiden, wie die Zusammenfassung des Verlages vermuten mag. Die familiäre Vorgeschichte von Annabeth und ihre vermeindliche Magersucht werden thematisiert. Schön fand ich die Freundschaft von Annabeth und Steven. War doch die Verbundenheit zwischen ihr und Noe eher oberflächlich und von Noe gesteuert, so tiefergründig gingen Steven und Annabeth miteinander um. Fazit: Ein Jugendbuch mit vielen Facetten. Vielen dank an die örtliche Bücherei für das aktuelle Exemplar.

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  • ein ruhiges Buch der lauten Zwischentöne

    Du & Ich - Best friends for never

    -Favola-

    09. August 2017 um 18:10

    Es gibt viele Bücher, die von grossen Freundschaften erzählen, von Freunden, die durch dick und dünn gehen. Doch es gibt auch Freundschaften, die von einem Tag auf den anderen zerbrechen und wieder andere, die immer mal wieder Aussetzer haben, die wieder und wieder repariert wurden, bis sich so viel daran geändert hat, dass man sie kaum noch wiedererkennt. Hilary T. Smith hat mit "Du & Ich - Best friends for never" genau hier angesetzt. Denn kann das Ende einer Freundschaft nicht auch der Beginn von etwas Neuem sein?Annabeth ist sehr schüchtern und hat familiäre Probleme, die sich stark auf ihr Selbstwertgefühl auswirken. Richtig wohl fühlt sie sich nur im Schatten ihrer besten Freundin Noe. Immer mehr passt sie sich Noe an und wird zum Beispiel zur Vegetarierin oder tritt dem Turnteam bei, obwohl sie sich da überhaupt nicht wohl fühlt. Dabei geraten ihre eigenen Interessen immer mehr in den Hintergrund. Annabeth würde alles für Noe und ihre Freundschaft tun.Noe ist da ganz anders. Auch wenn sie manchmal etwas wankelmütig erscheint, geht sie ihren Weg ohne einen Kompromiss einzugehen. Immer öfter verbringt sie die Zeit mit ihrem Freund Steven, so dass Annabeth viel Zeit hat, um über sich selber und ihre Freundschaft nachzudenken."Du & Ich - Best friends for never" ist ein ruhiges Buch der lauten Zwischentöne. Die Autorin nimmt sich Zeit, die Freundschaft der beiden aufzuzeigen. Zu Beginn ist Noe nämlich alles für Annabeth und sie redet sich jeden Misston schön. Doch nach und nach fällt ihr das Ungleichgewicht ihrer Freundschaft auf und sie fragt sich, warum sie ihr gesamtes Leben nach Noe ausrichtet.Diese Geschichte ist jedoch noch so viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Hilary T. Smith greift auch Themen wie Ängste, Essstörungen und Selbstfindung auf. Ein-, zweimal habe ich mich gefragt, ob sie nicht etwas gar viel in diese eine Geschichte packen möchte, doch es ergibt eine runde Geschichte, die zum Nachdenken anregt.Obwohl sich der Schreibstil sehr locker und flüssig liest, hat das Buch viel Tiefgang und macht betroffen.Die Geschichte ist wenig vorhersehbar und befasst sich mit der nötigen Portion Humor mit ernsten, zum Teil sogar dramatischen Themen vom Erwachsenwerden.Fazit:"Du & Ich - Best friends for never" ist so viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint.Hilary T. Smith greift einige ernste Themen vom Erwachsenwerden auf, behandelt diese jedoch tiefgründig und realistisch. Mit ihrem lockeren Schreibstil, reisst sie einen mit und macht betroffen. Eine Freundschaftsgeschichte der anderen Art, die ich nur weiterempfehlen kann.

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  • Erwartungen nur teilweise erfüllt

    Du & Ich - Best friends for never

    Miriam-Anna

    01. August 2017 um 15:27

    Der Titel Bei dem Titel Du & Ich – Best friends for never und auch nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich erwartet, die Hauptpersonen seien die ersten zehn, zwanzig Seiten noch beste Freundinnen, hätten dann einen großen Streit und würden daraufhin beide ihres Weges gehen. Dem war aber nicht so. Deshalb passt der Titel auch nicht zu 100% für mich, denn er verspricht mehr als man letztendlich bekommt.   Das Cover Das Cover finde ich echt genial! Die eine Hand mit dem Luftballon könnte Annabeths Hand sein, die die Freundschaft, den Luftballon, erhalten möchte. Noe dagegen hat eine spitze Nadel in der Hand, mit der sie die Beziehung der beiden zu zerstören droht. Gleichzeitig hält Annabeth den Luftballon nur zwischen zwei Fingern, er könnte also ganz einfach wegfliegen.   Die Protagonisten Annabeth ist ein sehr anhängliches Mädchen, das sich meiner Meinung nach oft nicht ihrem Alter entsprechend verhält. Sie vergöttert ihre beste Freundin Noe und vergisst dabei sich selbst und ihre eigenen Interessen. Stattdessen steht Noe im Vordergrund und Annabeth  passt sich lediglich an, ist Mitläuferin bei vielen Aktivitäten, die sie nur Noe zuliebe mitmacht. Auch Steven, Noes Freund, liegt ihr zu Füßen und tut alles für seine Freundin. Was mich an den Protagonisten begeistert hat, ist, dass es Annabeth und Steven gelingt, eine Freundschaft aufzubauen, die auch ohne Noe bestehen bleiben kann. Im Grunde mochte ich alle drei, mich hat nur sehr gestört, dass Annabeth sich so abhängig von Noe macht und kaum nach eigenen Interessen handelt. Noe ist außerdem an der einen oder anderen Stelle nicht fair zu Annabeth und ihren übrigen Freundinnen oder zu Steven und dessen Freunden.   Die Story Im Grunde ist dies eine Geschichte über die Freundschaft. Und wie sie manchmal leider auch enden kann. Ich war allerdings etwas überrascht, wurde das Ende der Freundschaft doch sehr lange hinausgezögert und kam dann doch sehr plötzlich. Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr versprochen bzw. hätte gerne gesehen, was wirklich nach dem Ende von Annabeths und Noes Freundschaft geschieht, worauf meiner Meinung nach zu wenig Wert gelegt wurde. Mir hat irgendwie der Funke gefehlt, der mich restlos von der Geschichte überzeugt  hätte, was leider nicht passiert ist.   Mein Fazit Mein Highlight an dem Buch war eindeutig die Beziehung von Annabeth und Steven, die ich mit großem Vergnügen verfolgt habe. Nach dem Titel zu urteilen hätte ich mir allerdings von Annabeths selbstständigem Leben etwas mehr erhofft, meine Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt. Ich finde, das Buch ist eine schöne Geschichte für zwischendurch, ist bei mir aber nicht auf die Begeisterung gestoßen, die ich zu Beginn erwartet hatte.

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  • Ein Buch mit realistischer Dramatik und einer Intensität wie man es selten erlebt

    Du & Ich - Best friends for never

    Damaris

    25. July 2017 um 15:07

    Hilary T. Smith hat mich mit ihrem Roman "Hellwach" buchstäblich wachgerüttelt. Die Geschichte war laut und provokativ, und das Buch laß sich sehr elektrisierend. "Du & Ich: Best friends vor never" schlägt vordergründig ruhigere Töne an, setzt sich aber mit einem wichtigen Thema auseinander - nicht nur für Jugendliche und junge Erwachsene - und ist dabei ebenso ausdrucksvoll und diffizil. Eine Geschichte, die nachdenklich stimmt und vielleicht die Augen öffnet. Damit ist die Autorin für mich eine der stärksten Empfehlungen im Jugendbuch.Annabeth sieht sich selbst als eher unscheinbar, nirgends zugehörig. Außerdem hat sie hat private Probleme mit ihrem familiären Hintergrund, die sich in vielerlei Hinsicht auf ihren Körper auswirken. Ihre allerbeste Freundin Noe gibt ihr Halt, durch sie fühlt sie sich angenommen und vollwertig. Darum macht Annabeth auch alles mit, was Noe vorschlägt, stellt ihre eigenen Bedürfnisse komplett zurück. Das ist ihr natürlich nicht richtig bewusst, im Gegenteil, sie redet sich sogar ein, dass Noes Interessen auch ihre eigenen sind.Die Beschreibung dieser Freundschaft baut die Autorin langsam auf. Das heißt, dass Noe für Annabeth anfangs noch die Welt bedeutet. Sie scheint auch nett zu sein, ist aber unterschwellig manipulativ und versteckt labil. Redet sich Annabeth zu Beginn noch jede negative Eigenschaft von Noe schön, möchte selbst so wie ihre Freundin sein, fallen ihr mit der Zeit dann doch Missstände in dieser Freundschaft auf. Annabeth beginnt sich zu fragen, warum sie ihr Leben komplett auf Noe ausrichten soll.Neben der thematisierten Freundschaft von Annabeth und Noe ist "Du & Ich: Bist friends for never" aber noch viel mehr. Konkret muss die Hauptprotagonistin Entscheidungen treffen, die sich die meisten Teenager nicht mal vorstellen können. Es geht um Familie, Zukunft, Ängste, Essstörungen (mit verschiedenen Ausprägungen) und Annabeths Erfahrungen in Dingen wie Liebe und Vertrauen. Mich hat das Buch völlig gebannt, manchmal auch durchgeschüttelt und sehr betroffen gemacht. Man liest es stellenweise mit einem Knoten im Magen und kann nicht damit aufhören.Zwischendurch habe ich mich selbst gefragt, ob vielleicht nicht sogar zu viele Themen in das Buch gepackt wurden. Aber nein! Die Geschichte ist genau so (leider) durchaus vorstellbar, denn sie zeigt einen wichtigen und sehr schwierigen Lebensabschnitt einer Jugendlichen. Die Darstellung, Hintergründe und die Aufarbeitung des Ganzen ist grandios. Auch wenn einige Handlungen zunächst etwas trocken nüchtern erscheinen, passen sie zum Charakter der Protagonistin, sind tief gehend und äußerst gefühlvoll.Gerne wäre ich zum Abschluss noch deutlicher in Noes Gedanken vorgedrungen. Ihre Darstellung verläuft sich am Ende etwas. Mit einer Fokussierung auf Annabeth lässt mich das Buch jedoch sehr hoffnungsvoll und zufrieden zurück. Ich fand es irre gut!Das Fazit"Du & Ich: Best friends for never" ist ein wunderbares Jugendbuch. Damit begeistert mich Autorin Hilary T. Smith erneut. Ihre Geschichten haben eine Intensität und eine realistische Dramatik, wie man es selten erlebt. Das Buch hat mich mit seiner Geschichte völlig für sich eingenommen. Ob als Denkanstoß, als Lebenserfahrung oder als Entscheidungshilfe; wer gerne ausdrucksvolle lebensnahe Geschichten liest, bei denen die Charaktere einen tiefen Einblick in ihr Gefühlsleben geben, für den ist "Du & Ich" ein Muss. 4,5 von 5 Sterne vergebe ich dafür.

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  • Du& Ich - Best friends for never | Buchbesprechung

    Du & Ich - Best friends for never

    vivreavecdeslivres

    30. June 2017 um 21:26

    Ich habe dieses Buch an nur einem einzigen Tag durchgelesen auf einer Reise nach Mailand und wieder zurück, ich hatte genügend Zeit mich im Zug mit dieser Lektüre aus dem Fischer Verlag zu beschäftigen. Es ist schon etwas länger her, als ich das Buch gelesen habe und als ich es letztens in meinem neuen Bücherregal entdeckt habe, habe ich bestimmt etwa fünf Minuten gebraucht um mich halbwegs wieder daran zu erinnern, um was es ging. Ein ziemlich schlechtes Zeichen, wie ich finde. Ich habe dann aber glücklicherweise noch Notizen gefunden, die ich während des Lesens gemacht habe und die ich nun als Basis brauche, um diese längst überfällige Rezension zu schreiben. Ich habe das Buch nämlich aus dem Frühlingsprogramm des Fischer Verlags. Ich habe es vor einem halben Jahr an der Buchmesse in Frankfurt angefragt und nun dann endlich erhalten.Die Geschichte ist meiner Meinung nach ein absolut klischeehaftes Jugendbuch. Es scheint nämlich rauszustechen, ist aber im Grunde genommen dann doch einfach nur ein Jugendbuch, das man in sämtliche Kategorien stecken kann und das man mit etwa siebenhundertsechsundzwanzig weiteren Büchern vergleichen kann. Es ist ein typisches 'Mädchenbuch' das folgende Themen beinhaltet: Liebe, Freundschaft, Erwachsenwerden, Essstörungen, Depressionen und Schulprobleme. Relativ schnell am Anfang passiert auch eine recht unerwartete, vielleicht auch etwas überflüssige, Wendung, die unsere Protagonistin Annabeth ziemlich gelassen aufnimmt, was mich sehr erstaunt hat. Es scheint fast so, als hätte Hilary T. Smith alles mögliche reinpacken wollen. Das Leben von Annabeth soll möglichst zerstört sein, alle möglichen Probleme sollen in die Geschichte eingearbeitet werden und dann von ihr verarbeitet. Was mich überrascht hat, ist dass das Buch eigentlich sehr unterhaltsam war und die Geschichte trotz der klischeehaften Erzählung nicht unbedingt sexistisch. Das ist ja bei so vielen Jugendbüchern leider der Fall. Ich frage mich dann immer, was sich eigentlich die Erwachsenen Autoren und Autorinnen dabei denken. Was möchten sie den jungen Mädchen überhaupt mitgeben? Das Ende zieht sich etwas in die Länge, die Spannung lässt nach und alles scheint irgendwie vorhersehbar zu sein. Auf den letzten Seiten wird aber nicht alles aufgelöst und wir stehen eher ziemlich ratlos dar. Zeitweise hat mir das Buch sehr gefallen, zeitweise nicht. Da ich mich aber kaum noch daran erinnern mag, ist das für mich mehr als ein schlechtes Zeichen und daher gehört das Buchh für mich in die Kategorie: Früher hätte ich es geliebt, heute gibt mir die Thematik und das ganze Drumherum einfach zu wenig her. Hätte ich das Buch nämlich ein Paar Jahre früher gelesen, dann wäre es womöglich eines der wichtigeren Bücher für mich gewesen, das war es jetzt leider nicht mehr. Aber so für zwischendurch auf einer Zugfahrt war es der perfekte Zeitvertreiber, der mich auch auf gewisse Punkte in Sachen Freundschaft hingewiesen hat. Ich habe mir noch mal wieder in den Kopf gerufen, was Freundschaft überhaupt für mich bedeutet und, was ich  für ein Glück mit meinen Freunden habe, oder wo es eben auch in unseren Beziehungen noch einige Lücken gibt.http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/06/du-ich-best-friends-for-never.html

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  • Du & Ich Best Friends for never

    Du & Ich - Best friends for never

    Kleine8310

    16. May 2017 um 22:23

    "Du & Ich - Best friends for never" ist ein Jugendbuch der Autorin Hilary T. Smith. Meine Neugier auf dieses Buch hat der Klappentext geweckt, denn ich finde die Idee besonders und war sehr gespannt darauf, wie die Autorin das Thema vermitteln würde.    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistinnen Annabeth und Noe. Die beiden sind schon viele Jahre beste Freundinnen und schmieden immer wieder gerne Pläne für ihre Studienzeit in Paris.    Doch als sich die gemeinsame Schulzeit ihrem Ende nähert, ändert sich für die Freundinnen einiges. Annabeth hätte gerne an den Plänen festgehalten, aber Noe, die mittlerweile einen Freund hat, überlegt sogar an eine andere Universität zu gehen. Nach einiger Zeit muss sich Annabeth schweren Herzens fragen, ob es für sie selbst nicht besser wäre sich von der veränderten Freundschaft zu Noe zu verabschieden ...   Der Einstieg in diese Geschichte ist mir gut gelungen. Der Schreibstil von Hilary T. Smith ist einfach gehalten und passt sehr gut zu einem Jugendbuch. Die Kapitel sind kurz bis teilweise sehr kurz, aber das hat mich nicht gestört. Erzählt wird die Geschichte in Ich - Form aus der Sicht der Protagonistin Annabeth.   Der eher lockere Eindruck vom Klappentext wird sehr schnell widerlegt, denn das Buch beinhaltet einige schwierige Themen. Für meinen Geschmack wollte die Autorin hier manchmal ein bisschen zuviel auf einmal, und das finde ich für eine Geschichte ein bisschen zuviel. Ich hätte es schön gefunden, wenn das Thema der Freundschaft und die Entwicklung und vielleicht ein weiteres Thema beschrieben worden wäre, statt drei oder vier weitere.    Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich gut und ich habe auch die Emotionen, die im Verlauf aufkommen als authentisch empfunden. Schön fand ich auch, dass es zu Beginn Rückblicke auf die Freundschaft der beiden Mädchen gegeben hat und ich so manches besser nachvollziehen konnte. Die Message des Buches finde ich gerade für Jugendliche wirklich schön und wichtig, was für mich ein großes Plus war. Gerne gebe ich für diese besondere Geschichte 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.   Positiv:  * tolle Buchidee * interessante Entwicklungen, besonders für Jugendliche * gute Message   Negativ:  * ich habe die Themenanzahl als ein bisschen zuviel empfunden * manchmal hatte ich den Eindruck, dass die Autorin zuviel aufeinmal mitteilen     und einbeziehen wollte    "Du & Ich - Best friends for never" ist ein Buch mit viel Inhalt. Ich mochte besonders die Freundschafts - und Entwicklungsthematik und finde die Message, besonders für Jugendliche, gelungen!

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  • Naiv und oberflächlich

    Du & Ich - Best friends for never

    DasBuchmonster

    16. May 2017 um 17:45

    Inhalt: Annabeth und Noe sind allerbeste Freundinnen. Es gibt nichts, was sie entzweien kann. Sie haben sogar ihre Zukunft zusammen geplant. Gemeinsames College, gemeinsames studieren- ja sogar die Kinder sollen etwas gleichalt werden und dann heiraten- so wünschen sich die beiden das jedenfalls. Doch dann tritt ein Junge in Noes Leben und sie verändert ihre Pläne: eine neue Universität kommt ins Gespräch und  Noe verbringt lieber die Nachmittage mit dem neuen Freund als mit Annabeth. So langsam muss Annabeth sich entscheiden: soll sie nun eigene Pläne schmieden und sich Selbst verwirklichen? Oder einer Freundin hinter rennen, die Annabeth behandelt wie ein aus der Mode gekommenes Accessoires?   Schreibstil: Der Schreibstil ist recht simpel gehalten und hat wenig Schnörkel. Er ist auf den Punkt gebracht und somit gut zu lesen. Man kommt wegen dem flüssigen Stil sehr gut durch das Buch, die Autorin versucht ihn aufzuwerten durch Metaphern, die im einzelnen an sich sehr schön sind, aber in der Menge too much für mich waren und im Gegensatz zu den Protagonisten standen.  Charaktere: Tja nun, der Schreibstil war eigentlich das einzig positive, was ich über dieses Buch verbuchen kann. Annabeth und Noe als Freundinnen waren mir zu hetzerisch, ihre Freundschaft besteht eigentlich nur aus Lästereien und Beschweren über andere. So etwas ist mir sofort unsympathisch. Dann ist Annabeth noch dazu super naiv. Hat sie denn wirklich gedacht, dass der Plan so aufgeht? Dass jeder Mensch auch mal andere Interessen haben darf, ist ihr wohl noch nie in den Sinn gekommen. Ich habe ja gehofft, dass es sich bei dem Buch eher um einen Findungsweg einer Jugendlichen handelt, wurde aber enttäuscht. Stattdessen ist es nur noch schlimmer geworden mit den Naivitäten und Oberflächlichkeiten. Vielleicht bin ich auch schon zu alt für das Buch mit dieser Thematik, aber nein- ich bin mir sicher- selbst als Jugendliche war ich nicht so oberflächlich wie diese beiden Mädels. Ich konnte Annabeth's Handlungen nicht nachvollziehen und war beinahe schon genervt über ihre Naivität.    Story:  Also wie schon gesagt, war meine Erwartung diese, dass die Charaktere sich entwickeln und man an einem Entwicklungsprozess teilnehmen kann. Eigentlich mag ich diese Art von Büchern, weil man selbst als Erwachsener noch einiges mitnehmen kann. Doch dieses mal wurde ich in meinen Erwartungen enttäuscht. Kein wahrnehmbarer Entwicklungsprozess, himmelschreiende Naivität und oberflächliche Charaktere haben mir die Lust und Laune genommen, dieses Buch zu mögen. Inhaltlich geschieht eigentlich nicht viel nennenswertes, das Buch ist von der Storyline her genauso oberflächlich wie seine Hauptpersonen.  Fazit: Dieses Buch war leider nichts für mich. Naive Charaktere, oberflächliche Freundschaften und Offensichtlichkeiten konnten mich nicht überzeugen. Das einzig gute an diesem Buch war der Schreibstil, der schön angenehm und flüssig war.  Ich liebe zwar Jugendbücher, aber vielleicht bin ich doch etwas zu alt für dieses Buch gewesen. Ich kann diesem Buch nur 2 Monsterpunkte geben!

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  • Glaubhafte, ergreifende Freundschaftsgeschichte

    Du & Ich - Best friends for never

    Girdie

    15. May 2017 um 21:19

    Der Roman „Du & Ich – Best friends for never“ von Hilary T. Smith sagt bereits im Titel aus, worum es in diesem Jugendbuch ab 14 Jahren geht. Die Geschichte handelt vom Zerbrechen der Freundschaft zwischen Annabeth und Noe. Beide sind zu Beginn des neuen, ihres letzten Schuljahrs an der Highschool seit drei Jahren befreundet und reden über große Pläne für das gemeinsame Studium an der Northern University. Doch die Freundschaft droht, wie der Luftballon auf dem Cover, schon sehr bald zu zerplatzen nachdem Noe sich in den gleichaltrigen Stephen verliebt hat.Als Annabeth in ihrem ersten Jahr auf der Highschool auf Noe trifft ist sie 13 Jahre alt. Kurze Zeit vorher hat sie von ihrer Cousine auf wenig einfühlsame Weise erfahren, in welcher Situation ihre Mutter mit ihr schwanger geworden ist. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und niemand ihrer Familie spricht von ihm. Seitdem fühlt sie sich anderen Jugendlichen nicht gleichwertig. Vom Charakter her ist sie eher schüchtern und unsicher. Als Noe auf sie aufmerksam wird, folgt sie nur allzu gerne deren Wünschen durch kleine Gefälligkeiten, um dadurch die Freundschaft zu intensivieren. Teilweise ändert Annebeth auch ihr Verhalten, die Hinwendung zu vegetarischem Essen ist eine der größten und bedeutsamsten. Und aktuell hat sie sich mit nunmehr 16 Jahren dem Turnsport verschrieben, dem Noe bereits seit langem erfolgreich nachgeht. Doch Noe erobert sich im Laufe der dreijährigen Freundschaft nicht nur einen festen Platz im Leben von Annabeth sondern auch einen sehr großen, der nun durch Noes Beziehung zu Stephen einen ersten Einschnitt erfährt.Annabeth ist zu dem Zeitpunkt als sie Noe kennen lernt bereits selbst eine Persönlichkeit, aber sie ist sich dessen nicht bewusst. Es gibt einige Dinge, die sie besonders mag wie beispielsweise ihre Liebe zur Natur. Auch Treue gehört zu ihren Charaktereigenschaften. Davon profitiert ihre Freundin. Noe genießt die ihr geschenkte Aufmerksamkeit. Dadurch, dass Noe nun mehr Zeit mit Stephen verbringt, zieht Annabeth sich zurück und beobachtet das Verhalten ihrer Freundin und macht sich Gedanken über ihre Freundschaft, die manchmal eher einseitig aussieht. Noe ist nicht immer aufrichtig zu ihrer Freundin. Sie leidet seit langer Zeit an einer Essstörung und arglos hat Annabeth ihr sogar geholfen diese zu verbergen.Ihre Freundschaft hat aber auch Gutes für Annabeth gebracht, denn Noe hat sie aus einer gewissen Lethargie geholt, sie motiviert und angetrieben und sie vom Grübeln abgehalten. Nun fühlt sie sich allein gelassen und sucht nach einer Möglichkeit die Lücke zu füllen. Von einem wenig älteren Jungen lässt sie sich verführen und in eine ungewollte Lage bringen. Eher unbewusst hat sie nach Liebe und Aufmerksamkeit gesucht und muss nun feststellen, dass sie sich reichlich naiv hat ausnutzen lassen. Doch diese Einsicht führt sie auch dazu über ihre eigenen Grenzen hinaus zu gehen. Nicht nur sie selbst ist dabei, ihre Einstellungen zu ändern und andere Meinungen zuzulassen.Der Roman wird von Annabeth in der Ich-Form erzählt und so konnte ich ihren Gedanken nicht nur zu ihrer Freundin sondern auch zu ihrer Mutter, die eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben ist, folgen. Sehr gut konnte ich dadurch die Veränderungen wahrnehmen, die sich aus ihren Erfahrungen ergibt. Ihr Wandel ist durchgehend positiv und ich glaube, dass sie ihren weiteren Weg auch ohne Noe meistern wird. Ich hoffe auf eine Fortsetzung der Geschichte.Die Autorin hat eine glaubhafte, ergreifende Freundschaftsgeschichte geschrieben. Sie greift wichtige Themen in diesem Roman auf mit denen Jugendliche sich häufig auseinandersetzen wie Mobbing, Essstörungen, Liebeskummer und Depression. Auch wenn sie vielleicht nicht immer eine ausgereifte Lösung für alle Probleme findet, zeigt sie einen Weg auf damit umzugehen. Mir hat das Buch gut gefallen und darum empfehle ich es gerne nicht nur an junge Leser weiter.

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  • Finde den richtigen Weg.

    Du & Ich - Best friends for never

    Lesegenuss

    24. April 2017 um 12:24

    Das vorliegende Buch handelt von Annabeth und Noe, zwei beste Freundinnen. Für beide begann nunmehr das letzte Schuljahr. "Es war komisch, dass dieser erste Schultag unser letzter erster Schultag für immer sein würde." Zitat. S. 10 Sie hatten Pläne, wollten danach gemeinsam studieren, eben alles zusammen machen. Um sich Noe anzupassen, hatte Annabeth einiges geändert, z. B. wurde sie Vegetarierin und dann trat sie auch noch dem Turnteam bei. Doch alles änderte sich, als es auf einmal diesen Jungen an Noes Seite gab. Diese begann sich zu verändern, was wiederum für Probleme bei Annabeth sorgte. Damit kam sie nicht klar. Hier zeigt sich die Abhängigkeit, in die sich Annabeth begeben hatte. Die Ich-Erzählerin Annabeth schildert die Geschehnisse und den Ablauf aus ihrer Sicht. Step by Step gewährt sie dem Leser einen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. "Du & Ich - Best friends for never" präsentiert sich alles andere als eine normale Geschichte. Was sich lt. Klappentext wie eine leicht-lockere Lektüre liest, ist dennoch ein Buch, das so gar nicht unkompliziert ist. Annabeth Freundschaft zu Noe wird immer schwieriger, aber das macht es gerade aus, wie sich die Protagonistin entwickeln wird. Viele Themen, eben fast um alles, was so eine Freundschaft, das Leben bedeuten kann. Die Autorin bespricht Themen wie Selbstfindung, Depression, Abhängigkeit. Überrascht war ich von dem Buch durch seine 137! Kapitel. Viele von ihnen umfassen teils eine ganze Seite, manche auch nur eine halbe. Die Gestaltung des Covers finde ich gut. Gerade die Blautöne sind harmonisch, der Titel im runden weißen Kreis sowie die beiden Hände links und rechts, eine mit einem roten Luftballon, die andere mit einer Nadel. Alles in allem ein gelungenes Cover! Das Buch zeigt, dass man oft mit Stolpersteinen rechnen muss, sich aber dennoch nicht verlieren darf. Auch wenn oftmals der Eindruck aufkam, dass es der Themen zu viele waren, ist das Buch allgemein gesehen eine schöne und auch tiefgründige Geschichte. Ein All-Age-Roman, der sich an junge Erwachsene wie auch den älteren Leser des Genre wendet.

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  • Eine mal etwas andere Geschichte über Freundschaft und das Erwachsenenwerden.

    Du & Ich - Best friends for never

    Buchraettin

    18. April 2017 um 07:18

    Annabeth und ihre Freundin Noe. Sie sind beste Freundinnen, wollen zusammen studieren in einer Stadt, so ist zumindest die Planung. Nun bricht das letzte Schuljahr an für die beiden und damit ändert sich alles. Mir gefiel wie ich die Veränderungen in der Freundschaft der beiden Mädchen miterleben konnte. Ein fester Freund, neue Freundschaften, neue Interessen, das Auseinanderleben, nicht immer mehr auf –einander-hocken-und –alles-gemeinsam- gestalten, diese Situation wird hier sehr deutlich gemacht. Es wird aber auch immer mehr deutlich, dass Annabeth sich Noe angepasst hat. Wie weit bist du bereit dich an deine Freundin anzupassen? Das letzte Schuljahr bringt einiges an Unsicherheit und auch Veränderung in der Freundschaft der beiden Mädchen. Es geht auch darum, seinen eigenen Weg zu finden im Leben- selbständig zu werden. Die kurzen Kapitel, Abschnitte in der Erzählung machen auf mich ein wenig den Eindruck, einer Art Momentaufnahme, ein wenig erinnern sie mich an Tagebucheinträge. Ein Wegabschnitt  auf ihrem Weg ins erwachsenen Leben, das Abnabeln von der Freundin. Die Zweifel, ob alles wirklich so kommt, wie sie es sich erhoff t. Das Gefühl im Schatten der Freundin zu stehen, seine eigenen Wünsche ein wenig zurückstellen zu müssen. Es wurde sehr gut dargestellt, wie die Ich- Erzählerin sich hier fühlt. Ich denke, die Geschichte trifft bei der Zielgruppe, die auch vielleicht das letzte Schuljahr vor sich hat, direkt ins Schwarze. Es verändert sich das Leben nach der Schule, nicht nur Uni oder eine Ausbildung stehen an, sondern auch die vertrauten Freundschaften werden sich verändern und jeder muss selbst seinen Weg für sich finden. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Freundschaft der Mädchen, ihre Unterschiedlichkeit, die erste Liebe, die Zukunft, die Wünsche und Träume, die sie an das erwachsenen Leben haben, das empfand ich als schön zu lesen. Eine mal etwas andere  Geschichte über Freundschaft und das Erwachsenenwerden.

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  • LL rezensiert

    Du & Ich - Best friends for never

    lenasbuecherwelt

    11. April 2017 um 12:28

    Bei „Du & Ich“ hatte ich keine großen Erwartungen, ich ließ mich einfach überraschen. Geschichten über Freundschaften sind meistens schön, doch hier geht es nicht um eine sich entwickelnde Freundschaft, sondern um eine, die schon längst nicht mehr die ist, die sie einmal war. Mit dem Älter werden verändert man sich und da kann es passieren, dass Freunde sich auseinanderleben und einfach nicht mehr zusammen passen. In Annabeths und Noes Freundschaft ist es ganz ähnlich, doch anders als Noe will Annabeth das nicht wahrhaben und klammert an ihrer alten Freundin. Sie ist total unsicher und ihre Freundschaft ist für sie alles. Zurückstecken und Sachen für Noe aufgeben steht für sie auf der Tagesordnung. Anders als Noe, die schon längst nicht mehr viel in ihre Beziehung zu Annabeth investiert. Im Laufe des Buches muss Annabeth lernen, zu sich selbst zu stehen und sich mit allen Fehlern und Makeln so zu akzeptieren, wie sie ist. Das fällt ihr besonders schwer. Warum das Mädchen oft an sich zweifelt, wird in der Geschichte auch aufgedeckt. „Du und Ich“ ist auf der einen Seite eine typische Highschoolgeschichte über das Erwachsenwerden, beleuchtet aber auch Seiten, die man nicht in jedem solchen Buch findet. An einigen Stellen war die Naivität Annabeths doch ziemlich anstrengend und überhaupt ist das ganze Buch sehr amerikanisch, was man zum Beispiel an dem Totschweigen von allem Sexuellem und der damit verbundenen überschaubaren Aufklärung merkt.  Letztendlich war „Du & Ich“ eine schöne Geschichte mit einem ansprechenden Thema. Ganz überzeugt hat mich das Buch allerdings nicht.

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  • Wichtige Themen als Denkanstoß (vor allem für Jugendliche) mit der richtigen Verpackung!

    Du & Ich - Best friends for never

    SmettgirlSimi

    03. April 2017 um 18:47

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Mit den folgenden Worten werde ich euch einen Jugendroman vom Fischer Verlag vorstellen, in welchem es darum geht, dass Entwicklung auch immer Veränderung bedeutet und ungesunde Beziehungen thematisiert werden.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Annabeth und Noe sind beste Freundinnen und das zumindest gefühlt schon immer. Annabeth wurde durch Noe Vegetarierin, trat dem Turnteam bei und selbst für die gemeinsame Unizeit wurden schon Pläne geschmiedet bis hin zur Gestaltung im geteilten Wohnheimzimmer. Doch es kommt alles anders als geplant und so hat Noe nun einen festen Freund, spontan neue Pläne für die Uni und das gemeinsame Beisammensein nimmt immer weniger Zeit ein. Annabeth muss sich zudem immer mehr anpassen oder aber selbstständiger werden und sich auch andere Freunde suchen, als nur ihre beste und einzige Freundin Noe. Zeitgleich spielt natürlich nicht nur Annabeths Beziehung zu Noe eine Rolle, sondern ihre komplette Umgebung wirkt wie auf jeden anderen Menschen auf sie ein und so begegnen ihr Themen wie die Universitätswahl, Depressionen, Essstörungen, Sexualität und ungewollte Schwangerschaften. So ist ein zentrales aber von Annabeth totgeschwiegenes Problem, dass sie selbst das Resultat einer Vergewaltigung ist und nicht wirklich mit diesem Wissen umgehen kann.       ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Die Gestaltung des Buchumschlages ist ziemlich einfach gehalten, aber das Schlichte passt meist sehr gut zu einem Jugendroman und so ist ein vermeidlich zerplatzender und zarter Luftballon ein passendes Sinnbild für Annabeth. Mit durchschnittlich 3-4 Seiten pro Kapitel sind diese sehr kurz gehalten und so hat man steht das Gefühl ein oder ein paar mehr Kapitel kann man immer noch lesen.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Der Einstieg des Buches ist sehr gut erdacht und umgesetzt, die Protagonistin befindet sich im letzten Jahr der Highschool, aber sie erinnert sich auch kurz an den Beginn der Freundschaft mit ihrer Besten, so dass die Beziehung der beiden Jugendlichen erklärt wird. Annabeth ist eigentlich ein sehr unsicherer Charakter und ihre einzige Stütze ist ihre beste Freundin Noe, die wiederum eine sehr selbstsicher Person zu sein scheint. Für mich passen manche wenige Verhaltensweisen zwar nicht ganz zum Charakter, aber die Ich-Perspektive des Romans und der einfache Satzbau, gestalten Annabeth ansonsten sehr gut nachvollziehbar. Es gibt zwar nicht besonders viele Nebencharaktere, aber eines muss ich auf jeden Fall los werden, denn umso unsympathischer mir Noe im Buch war, umso lieber mochte ich Ihren Freund Steve, der es nicht leiden kann, Menschen nur über andere zu kennen und daher so etwas wie Freundschaft versucht mit Annabeth herzustellen. Gerade er, aber auch der Ernährungsberater namens Bob, bringen den gewissen Humor und Zynismus in die Geschichte, welche ansonsten eher voller schwermütiger Gedanken ist. So wird, wie schon erwähnt, das Thema Depressionen und Essstörungen aufgegriffen, wobei diese eher aufgrund der Charaktere angerissen werden, was wichtig für Jugendliche ist, allerdings werden die Themen nicht weiter tiefgründig behandelt, damit ein wirkliches Verständnis für diese aufgebracht werden kann. Das fand ich persönlich sehr schade, aber der Roman ist ein guter Wegbereiter, um sich nachher eingehender mit den Thematiken zu beschäftigen. Was mich kurz stutzen lies war, dass die Jugendlichen in dem Roman nicht wirklich über Sexualität aufgeklärt waren, bis mir natürlich auffiel, dass das ganze Geschehen in den USA spielt und dieses Thema dort tatsächlich überwiegend stiefmütterlich behandelt wird. Das Resultat der Offenbarung, dass ihre Mutter vergewaltigt wurde und Annabeths Vater somit nicht nur irgendein One-Night-Stand war, zieht sich durch den kompletten Roman und fundiert Annabeths Charakter und wann und mit wem sie darüber je reden wird, war für mich schon seit Anfang des Buches die wichtigste Frage des Romans, denn daher rührt auch ganz offensichtlich ihre so starke Unsicherheit sich selbst gegenüber.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ich habe lange keine Rezension mehr geschrieben, für die ich so lange brauchte wie diese, das liegt aber vermehrt daran, dass in dem Roman viele verschiedene Themen angeschnitten werden und ich Bedenken hatte dies zu nennen, denn wenn ein Leser dieser Rezension letzten Endes den Roman „Du & Ich“ liest, kann er oder sie sich doch vielleicht einiges im Handlungsverlauf zusammenreimen, da dieser nicht all zu kompliziert gestrickt ist, zumindest wenn man schon Erfahrung mit den Themen hat, ob persönlich oder durch andere Romane. Aufgrund der leichten Vorhersehbarkeit und nicht hundertprozentig durchgezogenen Charaktere, ziehe ich in der Gesamtwertung auch einen Stern ab, ansonsten finde ich, ist „Du & Ich – best friends for never“ ein guter Jugendroman inklusive schönem Wortspiel im Titel ^^   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Für viele Jugendliche draußen in der weiten Welt ist dieser Roman bestimmt das richtige, um auch mal mit den oben erwähnten Themen in Berührung zu kommen. Ältere Leser, sollten vielleicht lieber auf einen Roman zurückgreifen, der sich spezieller mit einem Thema beschäftigt als viele anzusprechen. Damen und Herren über 20, die sich aber auch gern einen Jugendroman durchlesen wie ich, kann ich das Buch aber dennoch als leichte Kost mit einem melancholischen Abgang empfehlen ;)   Simone von "Die Librellis" (ehemals Nickypaulas Bücherwelt)   4/5 Sternen

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  • Endlich mal etwas anderes!

    Du & Ich - Best friends for never

    saras_bookwonderland

    03. April 2017 um 12:19

    Inhalt:Annabeth und Noe. Noe und Annabeth. So war es schon immer. Gemeinsam schmiedeten sie Pläne für die Studentenzeit in Paris. Sie würden einen Goldfisch besitzen, die Nächte durchquatschen und lauter wilde Partys feiern. Als sich die Schulzeit dem Ende nähert, ist Annabeth daher bereit - bereit für alles. Für eine gemeinsame Zukunft mit ihrer besten Freundin. Doch plötzlich ändert Noe ihre Pläne. Es gibt einen Jungen an ihrer Seite, eine andere Universität ist im Gespräch und die gemeinsamen Nachmittage finden immer seltener statt. Die Freundschaft erscheint wie ein alter Lieblingspulli: ehemals heiß und innig geliebt, jetzt kratzig und viel zu eng. Annabeth muss sich fragen, ob sie bereit ist, Noe aufzugeben, um der Mensch zu werden, der sie wirklich sein will.Quelle: FJBCover:Mir gefällt das Cover sehr. Besonders toll durchdacht finde ich die Anspielungen, wie den Luftballon, der mit einer Nadel zerplatzt wird. Diese Symbolik passt in vielerlei Hinsicht perfekt zum Buchinhalt.Meine Meinung:Kann das Ende einer Freundschaft auch ein Beginn sein?Unter dieser Frage steht der Buchinhalt und regt von Anfang an zum Nachdenken an.Wir begleiten Annabeth und Noe durch ihr letztes Schuljahr und schnell wird klar, dass diese Freundschaft irgendwie anders ist. Das Ganze passt einfach nicht zusammen. Nur das Annabeth das nicht merken will. Die Wahrheit ist manchmal einfach zu schmerzhaft.Der Einstieg in die Geschichte ist leicht. Der Schreibstil ist locker und flüssig, die Kapitel kurz und knackig.Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Protagonistin Annabeth.Man merkt direkt, dass es sich hier nicht um eine 0815-Highschool-Teeniestory handelt.Der Inhalt ist durchdachter, tiefgründiger, ernster.Während Annabeth alle Entscheidungen von ihrer Freundschaft mit Noe abhängig macht, ist diese mit ihren Entscheidungen sehr flatterhaft. Annabeth scheint unselbstständig zu sein und keine eigene Meinung zu haben. Sie macht Dinge nur, um bei Noe sein zu können und lässt dabei ihre eigenen Hobbys oder Leidenschaften in den Hintergrund treten oder sogar gänzlich fallen.Noe dagegen macht was sie will und ist auch nicht wie Annebeth bereit, zum Wohle der Freundschaft auch mal etwas zu tun, was die andere gerne mag. Gerade das hat es mir schwer gemacht, mit Noe warm zu werden. Ich fand sie als Freundin einfach grässlich und hätte ihr freiwillig den Laufpass gegeben.Annabeth geht allerdings zumindest am Anfang vollkommen in dieser Freundschaft auf und ist sich sicher, den Alltag ohne Noe nicht meistern zu können. Der Verlauf der Geschichte ist vollkommen anders, als in allen anderen Highschoolbüchern, die ich bis jetzt gelesen habe. Die Story ist wenig vorhersehbar und alltägliche Teeniedramen, wie Jungs und Partys stehen eher im Hintergrund der Handlung und schmücken das Geschehen lediglich ein bisschen aus. Das Hauptaugenmerk liegt definitiv auf der Freundschaft von Annabeth und Noe und es ist beeindruckend zu beobachten, wie Annabeth sich entwickelt.Dem Leser ist von der ersten Seite an klar, dass Annabeth sich nicht ohne Grund so verhält. Erst nach und nach kommt der wahre Grund für ihr Verhalten zum Vorschein und wirft noch mal ein ganz anderes Licht auf die Geschichte.Stellenweise hat Annabeth mir einfach nur leidgetan, wobei ich ihr Verhalten zumindest nach dieser Aufklärung sehr gut nachvollziehen kann.Nebencharaktere gab es eher wenige, da Annabeth sich ja ständig nur an Noe klammert und somit keine eigenen, anderen Freunde hat.Später aber lernt sie Bob, den Ernährungsberater der Schule kennen und kommt mit ihm erstaunlich gut aus. Bob hat alleine durch seine Art und seinen Hörbuchtick schon ein wenig Schwung in die Story gebracht.Und auch Steve, Noes Freund, hat mir gut gefallen. Gerade er scheint der einzige zu sein, der Annabeth wirklich gerne kennenlernen will und sich über eine Freundschaft mit ihr freut. Die beiden in Kombination sorgen wirklich für die eine oder andere komische Situationen und haben damit die Story ein wenig aufgelockert und mir sogar immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes und lässt sich nicht mit anderen Jugendbüchern einfach so über einen Kamm scheren. Tiefgründig und trotzdem mit einer angemessenen Portion Witz behandelt es recht ernste Themen von jungen Erwachsenen.Bewertung:Wer sich nicht vor einem Buch der etwas anderen Art scheut ist hier genau richtig. Das Buch regt zum Nachdenken an und nimmt den Leser dennoch mit auf eine Reise durch das Erwachsenwerden.

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