Hilde Artmeier Die Tote im Regen

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Inhaltsangabe zu „Die Tote im Regen“ von Hilde Artmeier

Anna di Santosa ist bestürzt. Auf ihren früheren Geliebten Doktor Nikolai Baum wurde ein Mordanschlag verübt! Da die Expolizistin und Boutiquenbesitzerin ohnehin plant, in Regensburg eine Detektei zu eröffnen, erteilt sie sich kurzerhand selbst ihren ersten Auftrag: Sie will herausfinden, wer dem Arzt nach dem Leben trachtet. Ihre Ermittlungen konzentrieren sich bald auf die noble Privatklinik, in der Nikolai gearbeitet hat. Als eine Leiche aus dem Fluss gezogen und erneut versucht wird, den im Koma liegenden Arzt zu töten, erkennt Anna, dass auch sie in höchster Gefahr schwebt.

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  • Rezension zu "Die Tote im Regen" von Hilde Artmeier

    Die Tote im Regen

    Falballa

    04. May 2011 um 13:18

    Ich hatte wirklich Lust auf einen Krimi, auf Spannung und Action - und bin größtenteils leider enttäuscht worden. Die Geschichte an sich ist gut ausgedacht, und hatte viel Potential, ist in meinen Augen aber nicht gut ausgearbeitet worden. Mir fehlte es die meiste Zeit an Spannung und Geschehnissen. Nicht, dass es diese nicht geben würde, aber irgendwas fehlte. Die Autorin hat sich wirklich viel Mühe mit der Protagonistin Anna di Santosa gegeben. Das hat man gemerkt. Viele Wörter, vor allem Gerichte, wurden auf Italienisch genannt, kurze Abstecher nach Italien.... Gewohnheiten, Ausdrücke... viel italienischer Flair. Man bekommt einen tiefen Einblick in das Leben von Anna, in die Vergangenheit, gegenwart und auch die Zukunft.Vor allem in ihre Liebesgeschichten. Eine zerütterte Ehe, aber der Ex ist immer präsent. Ein Ex-Geliebter, der das erste Anschlagsopfer wird, und ein Arzt, der zur neuen Liebe wird, aber verheiratet ist. Drei komplizierte Geschichten, die ein Buch allein sein könnten. Und das ist ein Punkt der mich zeitweise sehr gestört hat. Anstatt auf diese unterschiedlichen Geschichten einzugehen, auch wenn sie eine Rolle spielten, hat mich teilweise doch genervt. Man hätte viel Zeit für die Geschichte verwenden können, und hier etwas sparen können. Aber auch mit der Protagonistin selbst wurde ich nicht so ganz warm. Sie weiß einfach nicht was sie will. Für ihr Leben, für ihre Liebe und überhaupt. Sie stolpert von einer Sache in die nächste undm guckt, was es ihr bringt. Der Schreibstil, abgesehen von dem italienischen, hat mir eigentlich ganz gut gefallen und ich konnte das Buch flüssig lesen. Das Buch ist auch defintiv von einer Frau geschrieben, das merkt man an Wörter und dem Schreibstil, das hat mir aber gut gefallen. In der Geschichte gibt es definitiv zu viele Männer mit denen sie Beziehungen hatte und definitiv zu viele Personen, die zwielichtig und böse sind. Es gibt zu viele besondere Charaktere, so das der Roman überladen wirkt und es zu viele gibt, des gewesen sein könnten.Ein Klinikleiter, mit einer fragwürdigen Studie, ein Arzt, der mit Geld um sich wirft, eine Ärztin, die mit keinem etwas zu tun haben will, und doch immer überall dabei ist, ein Arzt der plötzlich verschwunden ist, ein Hausmeister, der komisch aussieht, eine Krankenschwester die flippig und hyperaktiv ist, eine Mitbewohnerin die noch eine kindliche Naivität hat.... und so weiter. Und von jedem erfährt man viel aus dem Privatleben. Sicherlich ist einiges auch wichtig für die Geschichte, aber mir waren es zu viele Personen über die man etwas wissen musste. Natürlich gibt es auch ein Verbrechen, oder zwei.... einen Mord in der Vergangenheit, der der Grund für einen Anschlag ist, der der derzeitige Fall ist. Schnell wird klar, dass die beiden Sachen irgendwie zusammenhängen, aber es passiert eben ziemlich viel zwischendrin. Und weil die Protagonistin sich überlegt hat eine Detektei aufzumachen und der Angegriffene ihr Ex-Geliebter ist, schmeißt sie sich ins Geschehen und wird Zeugin und Ermittlerin. Nebenbei schließt sie aber noch mit ihm ab. Das sie ihre Nase überall reinsteckt, wird ihr schließlich zum Verhängnis, denn sie die Lösung des Falls ist zum greifen nahe, doch andere sind auch ihr auf die Schliche gekommen, und es kommt schließlich zu einem dramatischen Ende. Und leider war das Ende auch das einzig spannende für mich an der Geschichte. Ich vermute, dass es eine Fortsetzung zu dem Buch geben könnte, denn die Idee mit der Detektei ist schließlich noch nicht vergeben und könnte jetzt erst so richtig beginnen. Ich weiß allerdings nicht, ob ich weiterlesen würde. Achja, wer bei dem Titel erwatet, dass die Tote im "Regen" (Wasser das in Tropfenform vom Himmel fällt" erwartet, wird erttäuscht! Mein Fazit: Für alle, die eine verworrene Geschichte lesen wollen, mit Liebe, Leid, Schmerz, Verbrechen und verstrickten Beziehungen, der kann das Buch beruhigt lesen. Wer aber einen spannenden Krimi erwartet, könnte womöglich wie ich enttäuscht werden.

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