Hilde Domin Gesammelte Gedichte

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Inhaltsangabe zu „Gesammelte Gedichte“ von Hilde Domin

Die ›Gesammelten Gedichte‹ geben einen Überblick über das Werk, von seinen Anfängen in Santo Domingo, im Herbst 1951, bis 1985. Ihr Thema: Heimat, Liebe, Tod – die Grenzsituationen des Menschen im 20. Jahrhundert, in dem nichts mehr selbstverständlich ist. Und der widerständige Mut zur Erneuerung des Verlorenen. Der Band bringt Verstreutes und Neues. Und, ganz substantiell, eine Auswahl der frühen Gedichte, von denen nur wenige in ›Nur eine Rose als Stütze‹ (1959) aufgenommen waren. Im ganzen werden etwa 100 bisher unveröffentlichte oder schwer zugängliche Texte vorgelegt und nach Entstehungszeit und innerem Zusammenhang lose in die neugeordneten Sammlungen eingefügt. Dazu kommen Übertragungen aus dem Englischen, Französischen, Spanischen und Italienischen, das meiste (wie Ungarettis ›Tagebuch des alten Mannes‹) in Zeitschriften abgedruckt.

'Am ehesten überlebt, was Nachkommen und Geschlechtern die Vergangenheit fast handgreiflich nahebringt. Ich denke, daß unsere Urenkel in Hilde Domins Werken die Botschaft einer wunderbar schöpferischen und abscheulich zerstörerischen Epoche finden werden, in der man es oft nötig hatte, nach einem Halt zu suchen und ›eine Rose als Stütze‹ zu wählen.'

Manès Sperber in seiner Laudatio zur Verleihung der Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg, 1982.

Sooooooooo schööööööööönnnn!!

— sofajunkie

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  • Rezension zu "Gesammelte Gedichte" von Hilde Domin

    Gesammelte Gedichte

    Monsignore

    14. February 2010 um 17:49

    Menschliche Grenzsituationen sind ihre Themen - und diese Situationen kannte sie gut. Als Jüdin vertrieben, benannte sie sich nach dem Ort ihres Exils, der Dominikanischen Republik. Breite Facetten von Befindlichkeiten brachte sie in lyrische Form, jedes Wort hat sein genau gesetztes Gewicht, kein Wort zuviel, keines zu wenig. "Du darfst einen Löffel haben, / eine Rose, / vielleicht ein Herz / und, vielleicht, / ein Grab." Wie Hilde Domin in ihrer Lyrik, so gelang Manés Sperber in einer Laudatio der richtige Ton, als er von Hilde Domins Botschaft sprach: "... die Botschaft einer wunderbar schöpferischen und abscheulich zerstörerischen Epoche (...), in der man es oft nötig hatte, nach einem Halt zu suchen und 'eine Rose als Stütze' zu wählen".

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