Hildegard Burri-Bayer

 3.6 Sterne bei 81 Bewertungen
Autorin von Die Sternenscheibe, Der goldene Reif und weiteren Büchern.
Hildegard Burri-Bayer

Lebenslauf von Hildegard Burri-Bayer

Die Autorin Hildegard Burri-Bayer wurde 1958 in Düsseldorf als Hildegard Kantert geboren. Sie machte eine Ausbildung zur Museumspädagogin und leitete ein privates Stadtmuseums für Ausgrabungen. Die faszinierende urgermanische Scheibe wurde 1999 in der Nähe von Nebra in Sachsen-Anhalt gefunden. Hildegard Burri-Bayer gehört zu den wenigen Menschen, die diese "für einen Moment" in ihren Händen halten konnte. Durch dieses Erlebnis beeindruckt schrieb sie den ersten Roman über den astronomischen und archäologischen Sensationsfund Deutschlands. "Die Sternenscheibe". Für ihren Roman "Die Thronfolgerin" hat Hildegard Burri-Bayer die Silbermedaille beim "Leserpreis - Die besten Bücher 2009" gewonnen.

Alle Bücher von Hildegard Burri-Bayer

Die Sternenscheibe

Die Sternenscheibe

 (16)
Erschienen am 01.08.2004
Der goldene Reif

Der goldene Reif

 (15)
Erschienen am 01.03.2005
Das Kreuz des Schweigens

Das Kreuz des Schweigens

 (11)
Erschienen am 21.04.2014
Die Bluterbin

Die Bluterbin

 (14)
Erschienen am 10.11.2008
Die Thronfolgerin

Die Thronfolgerin

 (11)
Erschienen am 12.10.2009
Das Vermächtnis des Raben

Das Vermächtnis des Raben

 (9)
Erschienen am 01.10.2007
Die Sühnetochter

Die Sühnetochter

 (4)
Erschienen am 17.01.2011
Die Thronfolgerin: Historischer Roman

Die Thronfolgerin: Historischer Roman

 (1)
Erschienen am 13.04.2017

Neue Rezensionen zu Hildegard Burri-Bayer

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cybergirlls avatar

Rezension zu "Die Thronfolgerin" von Hildegard Burri-Bayer

Maria von Burgund
cybergirllvor 2 Jahren

Maria von Burgund wird zum Spielball ihres Vaters Karl der Kühne. Durch ihre Heirat möchte er Burgund vor seinen Gegnern sichern.
Die Bewerber geben sich förmlich die Klinke in die Hand wobei nicht jeder sein Werben überlebt.
Von den Machenschaften ihres Vaters bekommt Maria nichts mit und eines Tages verliebt sie sich in Maximilian, den Sohn Kaiser Friedrichs III.
„Die Thronfolgerin ist mein erstes Buch von Hildegard Burri-Bayer aber bestimmt nicht mein letztes. In diesem Buch erzählt sie die Geschichte von Maria von Burgund, einer jungen Frau die zum Spielball ihres Vaters und seiner Politik wird. Der Leser begibt sich ca. 550 Jahre in die Vergangenheit an den Hof Karl des Kühnen. Man liest, wie Karl der Kühne seine Tochter benutzt um sein Land gegen seine Gegner zu Schützen. So handelt er mit eventuellen Heiratskandidaten Bündnisse aus um sie dann wieder aufzukündigen. Das alles geschieht hinter dem Rücken von Maria. Maria selbst verliebt sich eines Tage in Maximilian, den Sohn Kaiser Friedrichs III. Aber auch diese Liebe steht unter keinem guten Stern.
Maria von Burgund wird in diesem Buch als eine starke, junge Frau beschrieben die schnell meine Sympathie gewonnen hat. Mutig kämpft sie nach dem Tod ihres Vaters um ihr Land und ihr Recht.
Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und man kann sich das Gelesene gut vorstellen.
„Die Thronfolgerin“ ist ein Historischer Roman der mir sehr viel Freude beim Lesen bereitet hat.

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ban-aislingeachs avatar

Rezension zu "Das Kreuz des Schweigens" von Hildegard Burri-Bayer

Christen gegen Christen
ban-aislingeachvor 3 Jahren

Der Historische Roman „das Kreuz des Schweigens“ wurde von der deutschen Schriftstellerin Hildegard Burri-Bayer geschrieben. Das Buch umfasst 500 Seiten und ist 2014 im Blanvalet Taschenbuch Verlag erschienen.

1198 leben die Menschen ob Christ, Jude oder Katharer im Süden Frankreichs friedlich  miteinander. Die Katharer, welche auch als die wahren Christen bezeichnet werden, bekommen immer mehr Zulauf. Denn sie erzählen den Menschen auf Französisch was in der Bibel steht und nicht wie die katholische Kirche in Latein. Natürlich kann die katholische Kirche nicht zuschauen wie sie immer mehr an Macht verlieren und da der Papst dem Tröster der Katharer die Schuld daran gibt. Kommt es zum Kreuzzug Christen gegen Christen. Viele Ketzer lassen sich bei lebendigem Leib verbrennen, andere bekehren sich zur katholischen Kirche.

Nicolas, ein Anführer der Katharer hat seiner Nicht etwas wichtiges anvertraut, was sie unbedingt in Sicherheit bringen soll. So macht sich Elysa auf die gefährliche Reise quer durch Frankreich und wird dabei von vielen Leuten gejagt. Glücklicherweise muss der Ritter Gordon sie bald begleiten um sie zu beschützen und um dafür zu sorgen, dass sie ihren Auftrag erfüllen kann.

Elysa fand ich vom ersten Augenblick sehr sympathisch, aber schon auf den ersten Seiten hat mich ihr selbstbewusstes Benehmen schockiert. Sie ist sehr selbstbewusst und mutig, dabei helfen ihr vor allem ihr Glaube wie auch ihre enorme Hilfsbereitschaft. Elysa möchte niemanden schaden, denn dafür hat sie ein zu gutes Herz und so versucht sie niemanden in Gefahr zu bringen, was ihr nicht so recht gelingen mag. Außerdem ist die Katharerin sehr direkt und sagt was sie denkt, denn sie hasst die Lüge genauso sehr wie den Krieg Christen gegen Christen.

Der stolze Ritter Gordon war mir auch vom ersten Augenblick an sympathisch. Er glaubt an die katholische Kirche, so dass er mit Elysa manch heftige Diskussion führt. Wie sie ist er jemand der sagt was er denkt. Am liebsten würde er im Krieg mitkämpfen, stattdessen muss er jedoch mit Elysa mitreiten. Dies gefällt ihm anfangs überhaupt nicht, aber auch auf diese Reise bekommt er die Gelegenheit zu beweisen was für ein mutiger und guter Kämpfer er ist.

Das Buch ist in der dritten Person Singular aus verschiedenen Sichten, hauptsächlich aus Elysas und Gordons Sicht, geschrieben. Bei meinem E-Book hatte ich das Problem das zwischen den einzelnen Sichten nicht immer ein Abstand war, so dass ich teilweise nicht wusste aus welcher Sicht die Geschichte gerade erzählt wurde. Das hat mich ziemlich gestört, ansonsten fand ich den Schreibstil jedoch sehr gut. Die Charaktere sind der Autorin meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen. Ich konnte sowohl mit Elysa wie auch mit Gordon mitfühlen, aber auch die Nebencharaktere waren sehr interessant. Am liebsten war mir dabei der Graf. Interessant fand ich das manche Geistlichen unterschiedliche Beweggründe hatten wieso sie die Ketzer vernichten wollten, der eine wegen purer Macht, der andere weil er einen Orden gründen wollte und andere noch aus anderen Gründen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen einen in die Zeit zu versetzen, so dass man sich alles bildlich vorstellen konnte und es einem so vorkam, als ob man zusammen mit Elysa und Gordon reisen würde. Es gibt so manche actionreiche Szene, so dass es nie langweilig wird.

Einen Punkt Abzug bekommt das Buch von mir wegen den oben genannten Problem mit den Sichten und weil ich mehr von dem Buch erwartet habe. Ich hätte gern noch mehr und genauere Informationen über die Katharer gehabt, für mich ist das Thema zu oberflächlich behandelt worden.

Dennoch empfehle ich das Buch gerne weiter. Es lohnt sich für Leser von historischen Romanen, aber nur dann wenn man nichts Neues über die Katharer lernen möchte.  

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Maki7s avatar

Rezension zu "Das Kreuz des Schweigens" von Hildegard Burri-Bayer

Das Kreuz des Schweigens
Maki7vor 3 Jahren

Nachdem alle Bekehrungsversuche der katholischen Kirche nichts genützt haben, beschliesst der Papst härter gegen die Katharer vorzugehen. Papst und König rufen zum Kreuzzug gegen die Ketzer auf. Das bisher friedliche Miteinander von Katholiken, Juden und Katharern im Süden Frankreich findet sein Ende. Die Kirche will nicht nur alle Katharer ausrotten sondern sich auch an den geheimen Schatz derer aneignen.


Der Freigeist Elysa hat von ihrem Onkel einen Auftrag erhalten, um das Geheimnis weiterhin zu bewahren. Zusammen mit dem Ritter Gordon reitet sie quer durchs Land, um ihrem Auftrag zu erfüllen. 


Meinung

Spannung aufbauen und erhalten ist der Autorin gelungen und auch die fiktiven Personen hat sie gut mit den historischen vermischt. 

Ich hab allerdings selten nach einem historischen Roman so wenig über die Geschichte gewusst wie bei diesem Buch. Ich finde das Thema nach wie vor spannend und werde mich nach einem besseren Buch umsehen, hier geht es vor allem um Elysa und Gordon, alles andere wird oberflächlich behandelt, was ich sehr schade fand. 

Das Schlimmste aber, ist die Erzählweise. Ich hab mich, glaub ich, noch nie zuvor mit so einen schlechten Schreibstil herumgeschlagen und hab schon sehr viele Bücher gelesen.

Die Personen, deren Tun und Denken, die Handlungen, sind einfach aneinandergereiht ohne Abgrenzung. So manches Mal musste ich die Sätze wieder zurückgehen und noch mal lesen, wer denkt jetzt was?

Oder den ganzen Absatz noch mal, weil wir schon wieder an einem anderen Ort und bei einer anderen Person sind, aber das stellt sich erst später im Absatz raus. Ich war wirklich genervt und wollte es ein paar Mal beenden, aber wie gesagt, Spannung hat sie aufgebaut und ich wollte doch noch wissen, wie es weitergeht. 

Das Ende fand ich enttäuschend. Es geht doch eher um die Beziehung zwischen den beiden und alles andere ist eben Nebenhandlung.

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