Hildegard Müller Ohne Musik ist alles nichts

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Inhaltsangabe zu „Ohne Musik ist alles nichts“ von Hildegard Müller

Rudolf Herfurtner erzählt die Musikgeschichte in Geschichten. Die sind mal lustig, mal wild, mal gruselig oder auch traurig. Vom Gott Hermes bis Johann Sebastian Bach, vom Minnesang bis Elvis Presley - hautnah erlebt der Leser die großen und kleinen Abenteuer der Musik. Da ist der Wettstreit der Minnesänger mit dem Zauberer Klingsor und seiner brennenden Laute. Im Händel-Museum taucht die böse Opernhexe Alcina auf. Man begegnet den beiden Mozartkindern, Nannerl und Wolfgang, und trifft schließlich den King of Rock 'n' Roll ... Damit man versteht, wie die Musik sich immer wieder wandelte, sind die Geschichten verbunden durch kleine Intermezzi, musikalische Einführungen in die jeweilige Epoche - nachzuhören auf der beigefügten Musik-CD. Ein Buch für die ganze Familie.

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  • Rezension zu "Ohne Musik ist alles nichts" von Hildegard Müller

    Ohne Musik ist alles nichts

    HeikeG

    18. August 2008 um 12:56

    "Musik ist überall. Und alles ist Klang. Man muss nur genau Hinhören" "... über Musik sollte man ja nicht reden, Musik muss man hören.", schreibt der Autor. Und trotzdem versucht er es? Vorab: Er tut es großartig! Das Erfolgskonzept dieses originellen, unterhaltsamen und äußerst informativen Kinderbuch, dem eigentlich keine Alterobergrenze gesetzt werden kann, ist ein vom Autor wirkungsvoll, verankertes Rahmengerüst: die Geschichte. Denn Kinder hören gerne Geschichten. Und weil es eben solche auch von der Musik zu erzählen gibt, ist diese Form der lockeren Wissensvermittlung einfach ideal gewählt. Aufgebaut ist das Buch - so Herfurtner - :"... wie ein Musikstück des russischen Komponisten Modest Mussorgsky: 'Bilder einer Ausstellung'. [Dort]gibt es Stücke, in denen die Musik Bilder beschreibt. Dazwischen wird man wie ein Ausstellungsbesucher im Museum durch eine immer wiederkehrende Promenaden-Musik von einem Bild zum anderen geführt. Die 'Bilder' in unserem Buch sind natürlich die Geschichten. Dazwischen gibt es auch hier eine Art Promenade. Nur wird man nicht durch ein Museum geführt, sondern durch die Musikgeschichte. Von der ersten Knochenflöte führt unsere Geschichten-Ausstellung über Erzählungen aus dem klassischen griechischen Sagenkreis bis in die Popmusik unserer Tage, vom uralten Märchen bis zum 'King of Rock'n'Roll' Elvis Presley." Herfurtner reist mit seinem Leser von den alten Griechen, über die Bibelgeschichte bis ins Mittelalter auf die Wartburg nach Eisenach. Dort lernt man beim Wettstreit der Minnesänger den gefährlichen Zauberer Klingsohr kennen, trifft später im Händel-Museum in London auf die böse Opernhexe Alcina. Dem Olymp steht Herfurtner völlig respektlos gegenüber. Voller Humor lässt er den Gott Hermes als kleinen durchtriebenen Pimpf mit Windel gar allerlei Unfug treiben. Man erfährt, dass Pythagoras (genau, der alte Matemathiker) das Monochord erfunden haben soll und bemitleidet den traurigen Faun Pan, den Erfinder der gleichnamigen Flöte. Hier ist auch gleich das erste Musikstück auf der CD als gefühlvoller Einstieg zu hören. Debussys "Nachmittag eines Fauns" zählte für mich neben Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur, KV622 zu den schönsten Titeln. Hören? Ein Buch? Richtig gelesen! Eine im Buch integrierte CD enthält 22 ausgewählte Hörbeispiele. Von frühen Gregorianischen Chorälen, den Erfinder der ersten Oper ("L'Orfeo") - Monteverdi -, über Händel, Bach, Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn und Wagner, bis zu Bizet, Respighi, Cage und Elvis Presley ist alles vertreten, was Rang und Namen hat in der Welt der Musikheroen. Entsprechende Hinweise im Buch verweisen auf einen "taktgenauen Einsatz". Dem Autor gelingt es durch diese unterhaltsame Art und Weise, dass Du in einen permanenten Sog gezogen wirst und gar nicht mehr aufhören willst zu lesen. Und so ganz nebenbei erfährst Du, wie und warum sich die Musik im Laufe der Zeit verändert hat. Du bekommst erklärt, was Kakophonie oder auch eine Pferdegeige sind, dass der junge Johann Sebastian Bach Notenpapier stahl, um heimlich eine Sammlung von Stücken des Komponisten Johann Pachelbel kopieren zu können, dass der kleine Mozart früher bei Trompetenmusik weinend davonlief und der Kopf seiner Schwester Nannerl einfach auf einen anderen Körper aufgesetzt wurde. Dass Beethoven eher ein liederlicher Zeitgenosse, als ein ordentlicher Hausherr war, dürfte Dich vielleicht besonders interessieren ;-) Neben der wunderbaren Geschichtenwelt muss aber auch die liebevolle Illustration von Hildegard Müller erwähnt werden. Ihre lustigen Bleistiftzeichnungen regen so manches Mal zum Schmunzeln an und heben die würdevollen Musikheroen von ihrem ehrfurchtsvollen Thron. Durch ihre allerliebsten Zeichnungen werden sie als Menschen wie Du und Ich wahrgenommen und man schließt sie sofort ins Herz. Fazit: "Ein Buch ist keine CD.", stellt Herfurtner fest, "Aber es kann auch einen Ton haben. Denn natürlich gibt sich ein Schriftsteller Mühe, dass seine Texte einen Klang bekommen, eine Melodie haben, einen Sprachrhythmus. Und er hofft, dass er ein Publikum findet, das dabei ähnlich angenehme oder aufregende Gefühle spürt wie in der Musik." Dies kann ihm uneingeschränkt bestätigt werden! Ein sehr empfehlenswertes Buch für Kinder ab 10 Jahren.

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