Oma Hildegard zeigt uns Ihre interessante Lebensweise. Sie möchte sich mit Ihrer Freundin auf Reise begeben. Um sich zu erhohlen. Doch so weit soll es gar nicht kommen, denn ihre Tochter benötigt Hilfe. Die Tochter und ihr Mann haben beide viel mit der Arbeit zu tun und somit kaum zeit die Kinder zu betreuen. Das Problem ist, dass es auch noch keinen Kitaplatz gibt. Also kann nur noch Sie helfen. Gefragt wird sie nicht, es ist eher eine Pflicht, welche ihr aber viele neue Eindrücke zeigt und uns auf die Reise in die Probleme des modernen Lebens mit nimmt.
Sie, als starke, interessierte Frau möchte den Enkeln den Alltag schön gestalten. Sie fragt sich dabei oft, warum heutzutage die Eltern so sehr gestresst sind, warum man der Kindern alles gibt, außer Zeit, warum es streit um die schönsten Brotdosen gibt und warum man vor allem in so unnötiges Zeit rein steckt. Sie möchte es anders machen, doch merkt schnell, dass auch Sie in das Stressige hineingeratet. Auch, dass die Kinder heutzutage irgendwie Erwachsener sind und wenig Lust auf so alltertümliches haben.
Mir gefällt es, welchen Humor sie mit bringt und dass wir durch ihre Ansichten und Erlebnisse uns mehr Gedanken über das heutige Leben machen. Doch zwischendurch ist es einfach zu viel und dadurch geht leider auch die Lust am Lesen verloren. Wäre es weniger, so fände ich das Buch sehr gut, da man so viel mitnehmen kann. Über den Stress durch die Arbeit, das Vergleichen, das Leben mit dem Handy, das Übertreiben von seinen Ansichten und dem Lieben des Lebens.




