Hilga Höfkens

 3.7 Sterne bei 9 Bewertungen
Hilga Höfkens

Lebenslauf von Hilga Höfkens

Ich wurde 1964 in Xanten geboren, lebe und schreibe allerdings jetzt im Bergischen Land. Die Herkunft aus einer Römerstadt hat meine Vorliebe für Geschichten aus der Geschichte geprägt. Zur Recherche besuche ich gern die Schauplätze historischer Begebenheiten und lasse mich dort zu spannenden Wendungen und Details meiner Storys inspirieren. So werden sowohl Orte als auch Personen lebendig und authentisch. Auch wenn die meisten Personen der Fantasie entspringen, finden sich in den Romanen und Kurzgeschichten häufig konkrete historische Begebenheiten und Schauplätze. Neben Liebesromanen in historischem und zeitgenössischem Setting schreibe ich Kurzgeschichten in den Genres: zeitgenössischer Liebesroman, historischer Liebesroman, SciFi und Phantastik. Ich freue mich auf Feedback von dir! Du kannst mir entweder eine Rezension auf Amazon hinterlassen oder mir direkt per Mail schreiben (hilga@hilgahoefkens.de). Aktuelle Neuigkeiten über Veröffentlichungen und kleine Geschichten, für alle, die nicht mehr warten können gibt es hier: www.hilgahoefkens.de https://www.facebook.com/Hilga.Hoefkens.Autorin/

Alle Bücher von Hilga Höfkens

Die Flötenspielerin

Die Flötenspielerin

 (9)
Erschienen am 14.05.2018
Die Flötenspielerin

Die Flötenspielerin

 (0)
Erschienen am 08.12.2016

Neue Rezensionen zu Hilga Höfkens

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Rezension zu "Die Flötenspielerin" von Hilga Höfkens

Eine viel versprechende Autorin
Huebnervor 2 Monaten

Die Flötenspielerin handelt vom Kampf um eine Liebe, deren Hoffnung und Erfüllung.
Leah wird als Hexe verfolgt und findet gemeinsam mit ihrem Ziehvater Sebastian Zuflucht im herzöglichen Irgendwo, irgendwann im 13.Jh. Leahs Stärke ist der Umgang mit Tieren, insbesondere mit Pferden, sie versteht es, Heilverfahren selbst zu entwickeln und kann diese auch an Menschen anwenden. Sie macht bald die Bekanntschaft mit einem als Einsiedler lebenden, im Dorf wegen seiner Brandwunden als Kapuzenmann verschrienen jungen Mann. Alexander birgt ein ebenso großen Geheimnis wie Leah, die nur auf den ersten Blick eine Pferdemagd ist.

In Hilga Höfkens Debüt wird das Sujet des Historischen Romans geradezu ausgeweidet. Das Metier der Heilerin, Ritterspiele, Tjoste, nicht eigentlich neuer Stoff. Verglichen wird die Geschichte gern mit dem Glöckner von Notre Dame oder Die Schöne und das Biest, Parallelen die einzig auf Alexanders Narbengesicht zurückzuführen sind, und dem Ganzen nicht gerecht werden. Es mag sein, dass die Autorin schon sehr früh viel zu viel Potential verpulvert, indem zu zeitig vorhersehbar wird, wie es um Leah und Alexander in Wirklichkeit bestellt ist, wer hier eigentlich die Ränkeschmiedin im Ganzen ist, etc. Das ist schade. Es ist leider auf S. 40 alles klar. Das muss ja nicht sein.
Obschon die Autorin Detailverliebt vorgeht, was ihrer sachlichen Sprache keinen Abbruch tut, hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle eine Verschiebung der Detailbeschreibungen gewünscht. Das Sujet des hist. Romans der Moderne ist nun inzwischen an die 25 Jahre alt. Fans müssen nichts mehr über Pflanzenheilkunde lernen, denn dies Thema wurde ja schon mannigfach ausgebreitet. Mir hätte gut gefallen, wenn das "Irgendwo" und "Irgendwann" eine reale Entsprechung gehabt hätte. Die Autorin hat bewiesen, dass sie eine Meisterin der Recherchen ist und hätte sicher ein Leichtes daran gehabt, sich eine präzise politische und wirtschaftliche Phase des 13.Jh. auszuwählen, vor der Kulisse sich Leahs und Alexanders Geschichte echter angefühlt hat. Leider konnte mich zumindest in diesem Punkt (die Liebelei) die Autorin nicht abholen.

Und so ist erklärbar, dass an manchen Stellen für mich  die Spannung leider abflaute, Dialoge werden in die Länge gezogen, wo eine Raffung und / oder indirekte Rede, innerer Monolog oder ähnliches Abwechslung und Würze in der Kürze geboten hätten. Es kommt zu inhaltlichen wie stilistischen Wiederholungen.

Und auch hier bestätigt sich wieder die Erfahrung, die ich mit bislang jedem Self-publishing gemacht habe: es fehlt der letzte Schliff. Leider wimmelt es im Satz vor R/G und Layout-Fehlern, was die Freude über die Liebesgeschichte ein bisschen schmälert.

Dennoch gebührt dem Romandebüt im Selbstmanagement mein allergrößter Respekt.

Ich möchte der Autorin danken, dass ich bei der Leserunden dabei sein durfte und mir ein Buch zur Verfügung gestellt wurde.

Herzlich
Ivonne Hübner

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tragalibross avatar

Rezension zu "Die Flötenspielerin" von Hilga Höfkens

...doch kein Märchen.
tragalibrosvor 3 Monaten

Irgendwo im dreizehnten Jahrhundert: Bei dem großen Brand, der fast das ganze Dorf verwüstet, wird Herzogssohn Alexander schwer verletzt. Während seine äußeren Wunden zu tiefen Narben werden, spinnt seine Stiefmutter eine böse Intrige. Verzweifelt flieht er aus der Burg und findet Zuflucht in einer verlassenen Bergfeste. Während die Stiefmutter und ihr Sohn das Herzogtum an sich reißen, verliert er in der Einsamkeit des Waldes Hoffnung und Lebensmut.

Leah ist noch ein Kind, als sie des bösen Blickes und der Hexerei angeklagt werden soll. Ihre Amme und deren Mann fliehen mit dem Mädchen, bevor die Häscher sie erwischen können. In dem Dorf, das sie nach langer Reise erreichen, nimmt man sie freundlich auf, doch zu ihrem Schutz darf niemals ihre Herkunft bekannt werden. Um dem hektischen Treiben im Dorf zu entgehen, nimmt sie ihre Flöte und folgt dem schmalen Pfad in den Wald und den Berg hinauf. Dort spielt sie in der Stille des Waldes ihre Melodien, doch nicht nur die Bäume lauschen gebannt den Flötenklängen.


Dieses Büchlein durfte ich im Rahmen einer Leserunde durchschmökern.
Ich habe eine romantische, märchenhafte Liebesgeschichte erwartet, die mich mitnimmt und mich träumen lässt.
Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen können.

Zwar steht hier eine Liebesgeschichte im Mittelpunkt, aber die Handlung ist langwierig und sieht sich seitenlang dahin, ohne das viel passiert. Ich glaube, hier hätte das Sprichwort "In der Kürze liegt die Würze" gut gepasst. Oftmals war ich versucht das Buch beiseite zu legen, da ich immer wieder das Interesse an der Handlung verloren habe.

Was man dem Buch aber zugutehalten muss ist, dass es sehr an alte Märchen angelehnt ist. Dies gibt der Idee einen gewissen Zauber, der aber durch die gedehnte Erzählweise nicht gut zur Geltung kommt.

Auch die Charaktere sind für mich zu blass geblieben. Es werden immer wieder Erlebnisse aus der Vergangenheit angedeutet, aber nicht geklärt, sodass es für mich lose Fäden gab, die besser in die Handlung hätten verwoben werden können. Die Tatsache, dass man nicht genau weiß, wo die Geschichte spielt, ist für mich ein weiteres kleines Manko. Es kann zwar vernachlässigt werden, hat mich aber gestört. Ich bin der Meinung, dass dies der Handlung keinen Abbruch getan hätte.

Mein Fazit fällt daher recht nüchtern aus:
Trotz einer schönen Idee und der Grundlage die Handlung als eine Art Märchen zu schreiben, hat mich die Geschichte nicht gefangen genommen. Die Langatmigkeit des Buches hat viel von dem Zauber untergehen lassen.
Deswegen vergebe ich zwei Sterne.

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rewarenis avatar

Rezension zu "Die Flötenspielerin" von Hilga Höfkens

Die Macht der Liebe
rewarenivor 4 Monaten

 

Im 13. Jahrhundert, in dem Hexenverbrennung und Aberglaube eine große Rolle spielen, begegnen sich zwei Menschen, die beide eine tragische Lebensgeschichte hinter sich haben. Der Herzogssohn Alexander, der bei einem furchtbaren Brand, nicht nur Freunde bei seiner Rettungsaktion verliert, sondern auch schreckliche Brandnarben davon trägt, wird von diesem Moment an nur mehr der Kapuzenmann genannt. Da kommt es seiner verhassten Stiefmutter Otilia recht, dass man ihn für die furchtbare Tragödie verantwortlich macht und ein jahrelanger Fluch wird von nun an Alexander begleiten. Sein Zufluchtsort ist eine verlassene Burgfeste, wo er ein einsames und zurück gezogenes Leben führt. Bis zu dem Tag als er im Wald Flötentöne hört, die sein Herz berühren. Die Flötenspielerin Leah ist selbst eine Vertriebene, der man als Kind, nachdem eine Frau bei der Geburt ihren Sohn verloren hat, den bösen Blick zugeschrieben hat und sie der Hexerei angeklagt werden sollte. Nach ihrer Flucht in dem Dorf gelandet, ist für sie das Flötenspiel ein Ausdruck für all ihre Empfindungen, egal ob fröhlich oder traurig. Zwei Menschen, die beide eine schwere Last tragen, finden langsam, aber sicher zusammen. Viele Ängste und Hürden müssen sie überwinden, wo die Schatten der Vergangenheit immer wieder drohen sie zu umhüllen. Kämpfe um Leben und Tod werden immer wieder ihr Begleiter sein, wo sich zeigen wird, dass die Kraft der Liebe ein starkes Schwert ist, das nie aufhört zu kämpfen.

Die Autorin Hilga Höfkens hat mit ,, Die Flötenspielerin´´ einen historischen Roman geschrieben wo man als Leser eintauchen kann in Turnierkämpfe, edle Ritter und Aberglaube. Es ist eine romantische Liebesgeschichte, wo man zwar schon Beginn weg weiß, dass sich die zwei Liebenden finden werden, aber es ist trotzdem schön zu lesen, welche Hindernisse sich ihnen in den Weg stellen. Fast schon märchenähnlich wird die Geschichte erzählt, wo man als Leser eintauchen kann in Empfindungen, die das Flötenspiel auslösen, wo es schöne Beschreibungen des Zusammentreffens der beiden gibt und wo man auch eine Einführung in die Kräuerkunde bekommt.  Leah kennt sprichwörtlich für jede Krankheit und für alle Beschwerden ,,ein Kraut´´ , wo man selbst einen spannenden Einblick bekommt. Die Geschichte ist locker geschrieben und man kann für ein paar Stunden eintauchen in eine Zeit wo tapfere Ritter um die Gunst ihrer Dame buhlen, wo das Aderlassen eine gängige, aber kaum hilfreiche Methode war einen Kranken zu heilen und wo zum Glück das Gute über das Böse siegt.


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Gespräche aus der Community

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Hilga_Hoefkenss avatar
Die Flötenspielerin in einer neuen Auflage!

Liebe Bücherwürmer und Gerneleser,
heute lade ich euch ein, in eine Welt voller Intrigen, List, Hoffnung und Liebe. Einer der seltenen Romane im Bereich Historical Romance ist jetzt neu aufgelegt und für Euch bereit. Ich verlose 15 Ebooks im Wunschformat und zusätzlich 5 signiertes Paperbacks für ausgewählte LeserInnen.
Für einen kleinen Vorgeschmack könnt ihr auf Amazon in die Leseprobe hineinschmökern.
https://www.amazon.de/Die-Fl%C3%B6tenspielerin-Historischer-Hilga-H%C3%B6fkens-ebook/dp/B01N2RO7E9/
Beantwortet mir die Frage, warum ihr gerne Historicals lest, und schon seid ihr im Lostopf. Ich werde natürlich bei der Leserunde dabei sein und freue mich auf den Austausch mit euch.

Und dies ist das Buch, um das es geht:

Irgendwo im dreizehnten Jahrhundert: Bei dem großen Brand wird Herzogssohn Alexander schwer verletzt. Während seine äußeren Wunden zu tiefen Narben werden, spinnt seine Stiefmutter eine böse Intrige. Verzweifelt flieht er aus der Burg und findet Zuflucht in einer verlassenen Bergfeste. Während die Stiefmutter und ihr Sohn das Herzogtum an sich reißen, verliert er in der Einsamkeit des Waldes Hoffnung und Lebensmut. Leah ist noch ein Kind, als sie des bösen Blicks und der Hexerei angeklagt werden soll. Ihre Amme flieht mit dem Mädchen, bevor die Häscher sie erwischen können. In dem Dorf, das sie nach langer Reise erreichen, nimmt man sie freundlich auf, doch zu ihrem Schutz darf niemals ihre Herkunft bekannt werden. Um dem hektischen Treiben im Dorf zu entgehen nimmt sie ihre Flöte und folgt dem schmalen Pfad in den Wald und den Berg hinauf. Dort spielt sie in der Stille des Waldes ihre Melodien, doch nicht nur die Bäume lauschen gebannt den Flötenklängen.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

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