Hilka Otte Prozeduren sozialen Verhaltens

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Inhaltsangabe zu „Prozeduren sozialen Verhaltens“ von Hilka Otte

Wann muß ich mich entschuldigen? Wie führe ich ein Gespräch? Auf welche Weise vermeide ich es, um etwas zu bitten oder „nein“ zu sagen? Welche „Geschichten“ erzähle ich unbewußt durch mein Verhalten? Um solche „Bausteine“ unserer Beziehungen zu anderen und zu uns selbst geht es in diesem Buch. Es handelt von den unausgesprochenen Regeln (Basis-Prozeduren) über den Umgang mit Menschen in unserer Lebenswelt und von der individuellen Art, wie wir diese Regeln persönlich einfärben und anwenden und auch verdrehen oder vermeiden, weil sie uns zuwider sind, uns Angst machen oder weil wir sie nicht gelernt haben. Die Autorin stellt die neuen Ergebnisse der Bindungs-, Beziehungs- und Gedächtnisforschung unter dem Gesichtspunkt des prozeduralen Lernens in unangestrengter Weise dar und verknüpft diese locker mit anderen Wissensgebieten, z.B. mit der Erzähltheorie, der Biographieforschung und v.a. mit der praktischen Psychotherapie. Sie vertritt einen integrativen, interaktionellen Ansatz, wie er sich heute sowohl in der Verhaltenstherapie als auch in den tiefenpsychologischen Richtungen findet und gewinnt dabei einen neuen, frischen Blick auf das Geschehen in der Psychotherapie.

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  • Rezension zu "Prozeduren sozialen Verhaltens" von Hilka Otte

    Prozeduren sozialen Verhaltens
    dietrich_pukas

    dietrich_pukas

    29. July 2011 um 19:11

    Hilka Otte: Prozeduren sozialen Verhaltens – Wie unbewusste Regeln unsere Beziehungen gestalten und behindern. Rezension von Dietrich Pukas (29.07.2011) Der Haupttitel verweist darauf, dass es in dem Buch um Sozial- und Verhaltenswissenschaft geht und insofern in erster Linie Adressaten angesprochen werden, die sich professionell mit der intensiven Kommunikation zwischen Menschen befassen wie Psychotherapeuten, Sozialpädagogen, Verhaltenstrainer, Lehrer. Für sie dürfte interessant und aufschlussreich sein, dass Hilka Otte einen integrativen bzw. interaktionellen Ansatz vertritt, wie er in der modernen Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie Verbreitung findet und inzwischen für das sozial- und erziehungswissenschaftliche Feld charakteristisch ist. So stellt die Autorin interaktionelle Verfahrensweisen als soziale Mega-Prozeduren, interaktive Basis-Prozeduren, typische Narrationen (Muster der erzählenden Selbstdeutung), Konfliktstrukturen und Entscheidungsprozeduren im Kontext neuerer Ergebnisse der Bindungs-, Beziehungs- und Gedächtnisforschung vor. Dies verknüpft sie zudem unkonventionell u. a. mit der Biografieforschung, praktischen Psychotherapie, Gesprächs- und Erzähltheorie. Daraus ergibt sich, was der Untertitel des Buches signalisiert und was für einen größeren Leserkreis von Bedeutung und Interesse sein dürfte, nämlich zu erkennen und sich klar zu machen, wie unsere alltäglichen Beziehungen funktionieren oder nicht, indem unbewusste Regeln unser Verhalten steuern, fördern und behindern. In dem Sinne dürfen wir beispielsweise hinter die Kulissen von Flirten, Werben und Small Talk schauen, Strategien des Konfliktverstehens und -vernebelns sowie der Rechtfertigung kennenlernen, die Schwierigkeiten des Nein-Sagens durchschauen, Einsichten in die Kunst des Bittens und Dankens, der gelungenen und missratenen Gesprächsführung, des stimmigen Erzählens gewinnen. Daher eignet sich das Buch dazu, die Verständigung in unserer Lebenswelt auf der Beziehungs- und damit auch Inhaltsebene zu verbessern und den täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen zu optimieren, zumal zentrale Begriffe in einschlägigen Anmerkungen erläutert sind.

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