Mudbound – Die Tränen von Mississippi

von Hillary Jordan 
4,7 Sterne bei21 Bewertungen
Mudbound – Die Tränen von Mississippi
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Großartiges Buch, auch wenn esmit einem schalen Beigeschmack beendet.

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Dramatisch, spannend, bewegend

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Inhaltsangabe zu "Mudbound – Die Tränen von Mississippi"

Mississippi, 1946: Laura McAllan ist ihrem Ehemann zuliebe aufs Land gezogen, wo er als Farmer einer Baumwollplantage Fuß fassen will. Doch ihr ist die Umgebung fremd, und auf Mudbound gibt es weder fließendes Wasser noch Strom. Unterstützung erhalten sie durch die Jacksons, ihre afroamerikanischen Pächter. Die aufgeweckte Florence Jackson hilft Laura, wo sie nur kann. Aber auch wenn der Alltag sie an ihre Grenzen treibt und sie für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, würde sie es nicht wagen, Missstände anzumahnen. In diese angespannte Situation geraten zwei Kriegsheimkehrer: Florences Sohn Ronsel und Lauras Schwager Jamie. Deren Freundschaft wird zu einer Herausforderung für beide Familien, und so lassen Missgunst und Ausgrenzung die Stimmung bald kippen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866124561
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Pendo Verlag
Erscheinungsdatum:02.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.11.2017 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    eulenmatzs avatar
    eulenmatzvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Großartiges Buch, auch wenn esmit einem schalen Beigeschmack beendet.
    Großartige Südstaatengeschichte

    INHALT:

    Mississippi, 1946: Laura McAllan ist ihrem Ehemann zuliebe aufs Land gezogen, der als Farmer einer Baumwollplantage Fuß fassen will. Doch ihr ist die Umgebung fremd, und auf Mudbound gibt es weder fließendes Wasser noch Strom. Unterstützung erhalten die McAllans durch die Jacksons, ihre afroamerikanischen Pächter. Die aufgeweckte Florence Jackson hilft Laura, wo sie nur kann. Aber auch wenn der Alltag sie an ihre Grenzen treibt und sie für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, würde sie es nicht wagen, ihre Stimme zu erheben und Missstände anzumahnen. In diese angespannte Situation geraten zwei junge Kriegsheimkehrer: Florences Sohn Ronsel und Lauras Schwager Jamie. Deren Freundschaft wird zu einer Herausforderung für beide Familien, und so lassen Missgunst und Ausgrenzung die Stimmung bald kippen ...

    MEINUNG:

    Seit längerem schon lese ich gerne Bücher aus den Südstaaten bzw. generell Thematiken, die sich mit Rassismus und Unterdrückung der Schwarzen beschäftigen. Initial kam dieses Interesse von Gute Geister von Kathryn Stockett, verfilmt als The Help. Mudbound ist für mich ganz klar ein Kandidat, welcher sich in der Literatur in dieser Thematik zu einem möglichen Klassiker entwickeln könnte.

    Die Geschichte spielt nach dem ersten Weltkrieg, aber beim Lesen hat man oft das Gefühl, dass auch ein paar Jahrzehnte früher möglich wären. Mudbound ist der Name der Farm bzw. Plantage, welche die McAllans erworben haben und nun darauf leben. Mudbound ist außerdem die Geschichte zweier Familie, die unterschiedlicher nicht sein könnten und deren Schicksal sich eng miteinander verknüpft. Die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt. Besonders interessant fand ich die von Ronsel, denn von ihm erfährt man wie es war für die Amerikaner in Deutschland im zweiten Weltkrieg zu kämpfen. Ganz deutlich ist hier auch spürbar, dass in Deutschland kein Unterschied gemacht wird, ob der amerikanische Soldat schwarz oder weiß ist. Umso schockierender ist es als Ronsel heimkehrt und genau damit wieder konfrontiert wird.

    Besonders Lauras Schwiegervater, Pappy, ist absolutes Scheusal von Mensch, der nicht nur Schwarze tyrannisiert. Ich war beim Lesen stellenweise unfassbar wütend auf diesen Mann und entsetzt von seinem Verhalten. Ich habe Laura dafür bewundert, wie sie Umzug aus der Stadt aufs Land meistert, obwohl ihr das unfassbar schwerfällt. Obwohl die Jacksons Pächter sind und Florence Jackson Laura im Haushalt hilft, könnten die Unterschiede nicht größer sein. Es werden noch immer enorme Rassenunterschiede gemacht und Schwarze sind Menschen zweiter Klasse.

    Dank des Prologes ist klar, dass es zu einer Katastrophe kommen wird und auf diese habe ich angespannt gewartet, obwohl die Geschichte relativ ruhig erzählt wird. Obwohl das Buch relativ schmal ist für diese Thematik, war ich sofort in der Geschichte drin und konnte es kaum noch bei Seite legen. Der Autorin gelingt es außerordentlich gut jeden Charakter auszuprägen, obwohl es so viele Personen sind.

    Auf Netflix gibt es dazu auch eine gleichnamige Verfilmung, die ich mir auf jeden Fall noch ansehen werde. Auch das Hörbuch dazu kann ich sehr empfehlen, da es noch mal eine ganz andere Intensität in die Geschichte bringt.

    FAZIT:

    Ein großartiges und vor allem wichtiges Buch, dem sich nur schwer entziehen kann. Hillary Jordan beweist, dass historische Romane auch auf unter 400 Seiten spannend, informativ und mitreißend sein können.

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    Losnls avatar
    Losnlvor 7 Monaten
    Vollste Leseempfehlung

    „Mudbound – Die Tränen von Mississippi“ von Hillary Jordan, ließ mich anhand des Covers, einen soliden historischen Roman vermuten. Doch dieser vereinnahmte mich als Leser völlig und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

    Mississippi, 1946: Laura McAllan ist ihrem Ehemann zuliebe aufs Land gezogen, der als Farmer einer Baumwollplantage Fuß fassen will. Doch ihr ist die Umgebung fremd, und auf Mudbound gibt es weder fließendes Wasser noch Strom. Unterstützung erhalten die McAllans durch die Jacksons, ihre afroamerikanischen Pächter. Die aufgeweckte Florence Jackson hilft Laura, wo sie nur kann. Aber auch wenn der Alltag sie an ihre Grenzen treibt und sie für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, würde sie es nicht wagen, ihre Stimme zu erheben und Missstände anzumahnen. In diese angespannte Situation geraten zwei junge Kriegsheimkehrer: Florences Sohn Ronsel und Lauras Schwager Jamie. Deren Freundschaft wird zu einer Herausforderung für beide Familien, und so lassen Missgunst und Ausgrenzung die Stimmung bald kippen … 

    Die Autorin Hillary Jordan entführt mit ihrer Geschichte in die Nachkriegszeit, wo wir die Familie McAllan in einer abstrusen Situation begegnen. Diese versetzt die Leserschaft gleich beim Einstieg, in eine spannungsgeladene und unheilvolle Atmosphäre, der man sich kaum noch entziehen kann.

    Zunächst lernen wir die junge Laura McAllan etwas intensiver kennen, die für ihre Verhältnisse erst sehr spät, ihren Mann Henry kennen und lieben lernt. Aus Liebe zu ihm, zieht sie mit auf eine Baumwollplantage, um den Traum ihres Ehemannes auszuleben. Auf der Farm ist die Situation für alle sehr beschwerlich, ohne fließend Wasser und Strom, sorgt auch ihr Schwiegervater Pappy, für eine spannungsgeladene Atmosphäre. Laura kann es dem alten Herrn kaum recht machen, denn er findet immer wieder einen Grund zum Nörgeln.

    Henry hingegen scheint sehr unsicher und unbeholfen. Sein großes Ziel, eine eigene Plantage zu besitzen, stellt er an erste Stelle. Diesbezüglich nimmt er die Empfindungen seiner Frau kaum wahr, was in Laura ein Gefühlschaos auslöst. Sein einigermaßen faires Verhalten gegenüber seinen farbigen Pächtern, brachten ihm einige Sympathiepunkte bei mir ein.

    Die Thematik Rassentrennung, sowie die Ausläufer des Zweiten Weltkriegs, spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Sehr intensiv und eindrucksvoll, werden dem Leser die damaligen Zustände vermittelt, welche auch in der heutigen Zeit noch aktuell erscheinen. Es schockierte mich zu lesen, wie zum Beispiel Ronsel, wegen seiner Hautfarbe, die Hintertür eines Geschäftes nutzen muss, anstatt über den Eingang, den Laden zu betreten. Diese Aspekte brannten sich tief in mein Herz ein und beschäftigen mich gedanklich auch noch heut.

    Die Handlung wird aus sechs verschiedenen Sichtweisen, in der Ich – Perspektive, geschildert. Somit lernen wir nicht nur die Sichtweise von Laura intensiver kennen, sondern auch die Pächter Florence, ihren Mann Heb, sowie deren Sohn Ronsel.

    Durch die vielen verschiedenen Blickwinkel, gewinnt die Geschichte zunehmend an Intensität und Dramatik. Es gelang mir ausgezeichnet, mich in jeden Einzelnen von ihnen einzufühlen und mir eine Meinung zu bilden. Manch einer, war mir von Anbeginn sehr sympathisch, zu anderen hingegen, konnte ich aufgrund der beschriebenen Gedanken und Gefühle, kaum eine Bindung aufbauen. Die Handlung ist somit sehr abwechslungsreich geschildert.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Hillary Jordan ist es durch ihren bildgewaltigen Stil wunderbar gelungen, mir die Umgebung der Farm und ihrer Bewohner, vor Augen zu führen.

    Fazit

    Der Roman „Mudbound – Die Tränen von Mississippi, entführt uns in die Südstaaten und schildert sehr beeindruckend und bildgewaltig, die Situation der Nachkriegszeit und Rassentrennung, anhand zweier Familien. Dieser konnte mich durch authentisch gezeichnete Charaktere und einer spannungsgeladenen Atmosphäre überzeugen und wird mir aufgrund seiner tragischen Dynamik, noch weiterhin in Gedanken bleiben. 

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    robbylesegernvor 8 Monaten
    ein Buch, das man nicht vergisst

    Mudbound ist mit einer großen Wucht geschrieben und hinterlässt beim Leser einen tiefen Eindruck. So ging es jedenfalls mir, als ich dieses Buch gelesen habe.Laura, die Protagonistin dieses Buches heiratet spät und zieht auf Wunsch ihres Mannes auf einen einsam gelegenen Hof, der immer sein Wunschtraum war. Doch im Mississippi der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts, ist das Landleben kein Zuckerschlecken und auch die Rassentrennung ist noch immer nicht ganz aufgehoben. Dass Farbige Menschen zweiter Klasse sind, steckt noch in vielen Köpfen der Menschen dieser Region. Und so bahnt sich ein Drama an, was man zu Anfang dieses Buches noch nicht erwartet hat und schlägt mit solcher Wucht zu, dass ich manchmal den Atem anhalten musste.
    Die Autorin versteht es mehr als gut , die Stimmung dieser Zeit einzufangen. Das Leben auf dem Land auf einem heruntergekommen Hof genauso, wie die Atmosphäre in dem Bundesstaates der USA in der Zeit , der noch immer mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.Ein Buch, das einen den Atem anhalten lässt und einen großen Nachhall zurücklässt.

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    raven1711s avatar
    raven1711vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Dramatisch, spannend, bewegend
    Dramatisch, spannend, bewegend

    Rezension Hillary Jordan - Mudbound: Die Tränen von Mississippi

    Klappentext:
    Mississippi, 1946: Laura McAllan ist ihrem Ehemann zuliebe aufs Land gezogen, der als Farmer einer Baumwollplantage Fuß fassen will. Doch ihr ist die Umgebung fremd, und auf Mudbound gibt es weder fließendes Wasser noch Strom. Unterstützung erhalten die McAllans durch die Jacksons, ihre afroamerikanischen Pächter. Die aufgeweckte Florence Jackson hilft Laura, wo sie nur kann. Aber auch wenn der Alltag sie an ihre Grenzen treibt und sie für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, würde sie es nicht wagen, ihre Stimme zu erheben und Missstände anzumahnen. In diese angespannte Situation geraten zwei junge Kriegsheimkehrer: Florences Sohn Ronsel und Lauras Schwager Jamie. Deren Freundschaft wird zu einer Herausforderung für beide Familien, und so lassen Missgunst und Ausgrenzung die Stimmung bald kippen ...

    Meinung:
    Die Geschichte spielt in Mississippi gegen Ende der 1940er Jahre. Kriegstraumata müssen immer noch überwunden werden und die Rassentrennung beherrscht den Alltag der Menschen. In diesen Jahren beschließt Henry MacAllen sich seinen Traum einer eigenen Farm zu erfüllen. Doch schon von Anfang an scheint das Schicksal ihnen nicht gewogen zu sein. Erst muss Henrys Vater mitkommen, dann steht das gemietete Haus nicht zur Verfügung und das Wetter ist alles andere als ihnen gewogen. Die Pächter machen Ärger, es drohen Ernteausfälle und als dann Bruder Jamie aus dem Krieg heimkehrt, ziehen weitere Dämonen in die Familie ein, bis die Situation eskaliert.
    Schon auf den ersten Seiten erfährt man, dass der Vater von Henry und Jamie Tod ist. Doch wie kam es zu dem Todesfall? Wie starb er und welche Ereignisse haben zu dieser abschließenden Szene geführt? Und so wird die Geschichte von hinten nach vorne aufgerollt durch die Stimmen vieler Protagonisten. So kommen hier nicht nur Henry und Jamie zu Wort, sondern auch Laura, Henrys Ehefrau, sowie die Pächter Florence und ihr Mann Heb, sowie deren Sohn Ronsel.
    Durch diese vielen verschiedenen Blickwinkel bekommt der Roman eine ganz besondere Dynamik und die Dramatik der Geschichte kann geschickt gesteigert werden. Auch lernt man die Progatonisten dadurch sehr gut kennen und baut eine starke Verbindung zu ihnen auf. Natürlich hat man hier Figuren, die einem mehr oder weniger sympathisch sind, doch schafft die Autorin es spielend, dass man sich in deren Gedanken und Handlungen sehr gut einfinden kann. Die wechselnden Blickwinkel sorgen auch dafür, dass es in der Handlung abwechslungsreich bleibt und somit keine Längen auftauchen.
    Wirklich beeindruckt hat mich aber hier noch mehr, wie gekonnt hier die Themen des Romans miteinander verknüpft werden. Hillary Jordan erzählt über Rassismus, über den Krieg, über das Leben auf einer Farm, die trotz modernerer Zeiten rückständig wirkt und natürlich über die Auswirkungen des Kriegs auf das Leben der Soldaten und ihrer Familien.

    Fazit:
    Mudbound ist ein richtig gutes Buch, dramatisch und kritisch, spannend und bewegend. Ich bin jetzt schon gespannt, ob die Serie an das Buch anknüpfen kann.
    Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.
    Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    Gluecksklees avatar
    Glueckskleevor 8 Monaten
    Drama um zwei Familien in Mississippi

    Hillary Jordans Familiendrama „Mudbound – Die Tränen von Mississippi“ spielen zwei Familien, die Familie McAllan und die Familie Jackson, die Hauptrolle.

    Die verschiedenen Familienmitglieder berichten dabei, jeweils aus der Ich-Perspektive, einzelne Abschnitte der Handlung aus ihrer ganz persönlichen Sichtweise. In einem Amerika, in dem die afroamerikanische Bevölkerung zwar endlich nicht mehr versklavt wird, in der diese aber noch immer nicht den gleichen Status und die gleichen Privilegien und Rechte genießt wie die weiße Bevölkerung, führt das Schicksal in Hillary Jordans Roman die beiden Familien zusammen.

    Neben den Widrigkeiten des Landlebens setzt sich Laura McAllan mit ihrer Zuneigung zu ihrem Schwager Jamie und ihrer Antipathie für ihren Schwiegervater, der gemeinsam mit ihrer Familie aus der Stadt aufs Land gezogen ist, auseinander.

    Jamie McAllan und Ronsel Jackson, die beide als Soldaten in der Armee im zweiten Weltkrieg gekämpft haben, kämpfen mit ihren traumatischen Kriegserinnerungen. Und Ronsel fällt es nach seiner Zeit beim Militär schwer, sich weiter mit der ungerechten Behandlung der afroamerikanischen Bevölkerung in seiner Heimat Mississippi abzufinden.

    Aus heutiger Sicht ist es erschreckend über die Ungerechtigkeit zu lesen, mit der Afroamerikaner selbst um die Zeit noch zu kämpfen hatten, in der diese Geschichte spielt. Insbesondere mit Ronsel, der zwar für sein Land in den Krieg ziehen durfte, aber der sich dennoch mit den Vorurteilen und den Schikanen seiner weißen Mitbürger abfinden muss, fühlt man als Leser sehr mit. Die MacAllans sind, bis auf Jamie, der sich auf Basis der vergleichbaren Kriegserfahrungen mit Ronsel anfreundet, keine Ausnahme von diesen Vorurteilen. Für Henry McAllan ist es beispielsweise ein Unding, dass Ronsel von seinem kleinen Bruder Jamie im Auto mitgenommen wird und in dem Pickup vorne in der Fahrerkabine mitfahren darf anstatt auf der Ladefläche.

    „Mudbound – die Tränen von Mississippi“ ist eine bewegende Geschichte zweier Familien, die von mir volle fünf Sterne erhält.

     

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    Patnovor 9 Monaten
    Südstaaten Flair am Ende des 2. Weltkrieges

    Als ich vom Piper Verlag/ Pendo Verlag eine Werbeanzeige zu diesem Roman sah, konnte ich der Verlockung nicht widerstehen. Südstaaten Flair aus Mississippi am Ende des 2. Weltkrieges, geprägt von Rassenhass und Diskriminierung - das interessierte mich.
    Die Geschichte geht ins Jahr 1946 zurück. Laura Mc Allan verlässt ihre Heimat, denn Ehemann Henry will sich einen Traum verwirklichen und eine Baumwollfarm im Mississippi-Delta bewirtschaften. Doch der Start im neuen Zuhause ist alles andere als einfach. Laura hat bisher in der Stadt gelebt, kommt nun in ein baufälliges Haus, ohne fließend Wasser und Strom und zu allem Übel zieht auch noch ihr miesepetriger Schwiegervater mit ein. Außerdem verwüsten Schlammmassen das Land, sobald es regnet und schneidet die Farm von der Außenwelt ab. Lichtblick im tristen Landleben ist Lauras Schwager Jamie, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Eine tägliche Herausforderung hingegen ist Florence Jackson, eine Afroamerikanerin, die mit ihrer Familie das Land der Mc Allan’s bestellt. Als ihr Sohn Ronsel aus dem Krieg zurückkehrt und sich mit Jamie anfreundet, werden beide Familien auf eine schwere Belastungsprobe gestellt, denn Missgunst und Ausgrenzung infolge rassistisch bedingter Unterschiede sind allgegenwärtig. 
    Gleich zu Beginn des Romans setzt die Autorin einen Spannungseffekt in die Handlung, der bei mir eine gewisse Neugier erzeugte. Ich wollte die Hintergründe erfahren und die Menschen kennenlernen. In den einzelnen Kapiteln lässt Hillary Jordan die Akteure der Geschichte zu Wort kommen. Sie erzählen ihre ganz eigene Sicht der Dinge in der Ich-Perspektive. Damit wurden die Charaktere für mich lebendig, Gefühle und Meinungen, Ängste, Nöte und Sorgen, aber auch Hass und Fremdenfeindlichkeit schlugen mir entgegen. Sehr stimmungsvoll und bildhaft beschreibt Jordan die damaligen Zustände auf den Baumwollplantagen, die Rassendiskriminierung und die traumatischen Kriegserlebnisse, genauso wie die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Tristesse des Alltags und Sehnsüchte und Träume ihrer Protagonisten. Dass alles schafft eine stimmungsvolle Roman-Atmosphäre. Allerdings muss ich gestehen, dass mir zwischendurch ein wenig Pep in der Szenerie fehlte, es etwas langatmig wurde. Dies änderte sich im letzten Drittel des Buches wieder. Ab da konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. 

    Insgesamt hat mich Mudbound- Die Tränen des Mississippi beeindruckt und mitgerissen.  Das Buch stimmt nachdenklich und man fragt sich, wann dieses „Schwarz-Weiß-Denken“ wohl ein Ende nimmt. Ein gefühlvoller, emotionaler Roman mit Südstaaten-Feeling und Baumwollduft, der mir unterhaltsame Lesestunden bescherte! 

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    Greedyreadervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: “Mudbound“ ist ein sehr aktueller und überaus lesenswerter Roman.
    Gefangen im Schlamm

    “Mudbound“ ist Hillary Jordans hoch gelobter Debütroman aus dem Jahr 2008. Er spielt in den 40er Jahren in Mississippi. Laura Chappell ist Anfang 30 und arbeitet als Lehrerin in Memphis, als sie den zehn Jahre älteren Henry McAllen kennenlernt. Das Paar heiratet und bekommt zwei Töchter. Eines Tages erfüllt sich Henry seinen Lebenstraum, ohne Laura nach ihrer Meinung zu fragen. Er kauft sich eine abgelegene Baumwollfarm im Mississippi Delta. Fortan lebt die Familie in einem heruntergekommenen Farmhaus ohne jeden Komfort. Zu allem Überfluss müssen sie auch noch mit Henrys unsympathischem Vater zusammenleben, der keine Gelegenheit auslässt, Laura zu schikanieren. Das Leben ist hart, der Ertrag gering. Extreme Witterungsverhältnisse wie Starkregen und Stürme verwandeln die Gegend in eine trostlose Schlammwüste und schneiden die Menschen von der Außenwelt ab. Noch schlechter als den McAllens geht es den Pächterfamilien auf der Farm, die einen beträchtlichen Teil des von ihnen Erwirtschafteten abgeben müssen. Ein Lichtblick für die unglückliche Laura ist die Rückkehr von Henrys jüngerem Bruder Jamie von seinem Einsatz als Bomberpilot. Auch Ronsel Jackson, der älteste Sohn einer farbigen Pächterfamilie, kehrt aus dem Krieg zurück. Er war ein vielfach dekorierter Panzersoldat. Die beiden jungen Männer sind schwer gezeichnet von dem, was sie getan und gesehen haben und haben Schwierigkeiten, ihr altes Leben wieder aufzunehmen. Es ist die Zeit der Jim Crow-Gesetze. Rassentrennung und allgewärtiger Hass, soziale Ungerechtigkeit und wirtschaftliche Benachteiligung bestimmen den Alltag der Farbigen. Der Ku-Klux-Klan begeht ungestraft seine Verbrechen, Lynchmorde sind an der Tagesordnung. In einem solchen Klima führt die Freundschaft der beiden Ex-Soldaten unausweichlich in die Katastrophe.
    Erzählt wird die düstere Geschichte aus der kapitelweise wechselnden Perspektive der wichtigsten Figuren. Sie beginnt mit der Ermordung und Beerdigung des rassistischen Schwiegervaters und lässt den Leser den Weg zu diesem Endpunkt nachvollziehen. Man hat nicht den Eindruck, einen historischen Roman zu lesen – in dem Sinne, dass die geschilderten Probleme der Vergangenheit angehören. „Das Vergangene ist nie tot, es ist nicht einmal vergangen“, wie es in dem berühmten Faulkner-Zitat heißt. Dies zeigt nicht nur die beträchtliche Zahl von Romanen über Sklaverei und Rassismus, die in den letzten Jahren in den USA erschienen sind, sondern nicht zuletzt auch die überproportional hohe Zahl von farbigen Insassen in amerikanischen Gefängnissen und von Opfern exzessiver Polizeigewalt. Die achtjährige Präsidentschaft Barack Obamas hat den Rassismus nicht beendet, und es ist leider nicht zu erwarten, dass dies unter Donald Trump der Fall sein wird. “Mudbound“ ist ein sehr aktueller und überaus lesenswerter Roman, den ich im Original gelesen habe.

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    Curinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein beeindruckender Roman, der mich sehr nachdenklich gemacht hat
    Ein Roman, der mich auch nach dem Lesen nicht loslässt

    1946: Auf einer Farm abseits der Stadt lebt Laura mit ihrem Ehemann Henry, der dort mehrere Baumwollplantagen bewirtschaftet. Mit ihren kleinen Töchtern und ihrem schwierigen Schwiegervater fühlt sie sich von der Außenwelt abgeschnitten und erlebt als einzigen Lichtblick ihren Schwager Jamie, in dessen Gesellschaft sie sich seit langem wieder wohlfühlt. Doch als der Sohn ihrer afroamerikanischen Pächter nach Hause zurückkehrt und dieser sich mit Jamie anfreundet, stößt das bei vielen Menschen auf Kritik... .
    Die Autorin Hillary Jordan beschreibt in diesem Roman nicht nur die Geschichte der Familien McAllan und Jackson, sondern greift auch das Thema Rassentrennung in besonderer Weise auf. Dies ist eines von den Büchern, wo man weiß, dass sie nicht gut ausgehen und wo man sich über das Denken der Figuren richtig aufregen kann.
    Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von sechs verschiedenen Figuren jeweils aus der Ich-Perspektive. So lernt man jeden individuell kennen und erfährt so auch, welche Einstellung vertreten wird. Eine der Protagonistinnen ist Laura, die für die damaligen Verhältnisse spät geheiratet hat und nie so recht glücklich an der Seite von Henry geworden zu sein scheint. Auf der Farm, wo es nicht einmal Strom und fließendes Wasser gibt, fühlt sie sich unwohl und auch Pappy, ihr nörgelnder Schwiegervater, trägt zu einer schwierigen Atmosphäre bei. Obwohl man soviel über Laura erfährt, blieb sie farblos für mich und zum Ende hin hat sie immer mehr Sympathiepunkte bei mir verloren.
    Ihr Mann Henry wirkt auf den ersten Blick irgendwie unbeholfen und es zeigt sich auch, dass er etwas naiv ist. Bei ihm sieht man, wie erschreckend normal damals noch die Rassentrennung war. Obwohl er sich im Gegensatz zu Pappy noch relativ vernünftig gegenüber seinen afroamerikanischen Pächtern verhält, ist es für ihn dennoch normal, dass Ronsel wegen seiner Hautfarbe niemals die Vordertür eines Geschäfts benutzen darf und auf keinen Fall bei Jamie im Wagen als Beifahrer mitfahren kann.
    Gleich als die Handlung beginnt, ahnt man schon, dass etwas Schlimmes passieren wird, doch was dann wirklich vorfällt, ist einfach nur furchtbar und beim lesen schwer zu ertragen. Mich hat diese Geschichte doch sehr mitgenommen und lässt mich jetzt auch nach dem lesen nicht richtig los.
    Vom Schreibstil her ist es Hillary Jordan sehr gut gelungen, mir als Leserin die Situation in der damaligen Zeit so zu schildern, dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Man sieht förmlich das etwas heruntergekommene Farmhaus vor sich und kann sehr gut nachfühlen, was es für die Familie bedeutet haben muss, in einer schlammigen Gegend ohne Wasser und Strom zu leben.
    Insgesamt ist ,,Mudbound" ein gelungener Roman, der zeigt, welche erschreckenden Ausmaße und auch Folgen Rassentrennung haben kann. Mich hat dieses Buch sehr nachdenklich gemacht und ich empfehle es gerne hier weiter. 

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    Angie*vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Packendes und dramatisches Südstaaten-Epos,,,,
    Dramatisches Südstaaten Epos,,,,

    Rezension

    INHALT:  In Mississippi, am Ende des 2. Weltkrieges spielt dieses mitreissende Südstaaten-Drama. Die etwas spröde, schon ältere Laura heiratet den Kriegsheimkehrer Henry McAllan. Sie verlässt ihr wohl behütetes Elternhaus und folgt ihrem Ehemann auf eine abgelegene Baumwollfarm mit dem bezeichnenden Namen *MUDBOUND*, was soviel wie Schlammloch bedeutet. Das Leben auf der Farm verlangt einiges von Laura ab, doch Florence, die Frau des farbigen Land-Pächters Hap steht ihr im Haushalt und bei den Geburten ihrer Kinder zur Seite. Wäre da nicht der liebenswerte und freundliche , immer mit guter Laune auftretende Bruder Jamie, auch ein Kriegsheimkehrer, der bei der Luftwaffe gedient hat, würde sie an dem für sie ungewohnten primitiven und  hartem Alltag verzweifeln.So erträgt sie alles klaglos, tapfer und verliebt sich sogar in ihren Schwager. Schwüle, brütende Hitze , Insektenplagen , immer wiederkehrendes Hochwasser, kein fliessendes Wasser und kein Strom erschweren das tägliche Leben der weissen Familie.  Grossvater Pappy, der mit auf der Farm lebt, ist keine Hilfe , sondern terrorisiert auf gerissene und unsympathische Art seine beiden Söhne , die Schwiegertochter  und Enkeltöchter. Hap’s Sohn Ronsel kehrt auch aus dem Krieg heim. Er war bei einem Panzerbataillon in Europa und hat dort eine weisse Frau lieben gelernt und leidet darunter, dass er zu Hause als *schwarzer Nigger* wieder abschätzig behandelt wird. Ronsel und Jamie freunden sich an - und ein dramatisches Geschehen bestimmt das Schicksal der beiden Familien,,,,,
    MEINE MEINUNG:Atemlos  habe ich dieses dramatische Südstaatenepos verschlungen.Die Autorin bedient sich eines mitreissenden, sehr bildhaft beschreibenden Schreibstils. Sie lässt die sechs Protagonisten Laura, Henry, Jamie, Hap, Florence und Ronsel jeweils aus ihrer Sicht diese schlimme Atmosphäre der damaligen strikten Rassentrennung von *Schwarz* und *Weiss* erzählen. Diese katastrophalen Zustände haben abstruse Gesellschaftsnormen hervorgebracht. Zum Beispiel durfte ein Farbiger nicht neben einem weissen Menschen vorne im Auto sitzen. Farbige wurden auf die Ladefläche verbannt. Die Autorin spricht packend unser  Herz und Mitgefühl an mit ihrer Geschichte. Sie erzählt eindrucksvoll von Freundschaft, Liebe und Mut, seelischen Verletzungen und Verzweiflung , vor allem aber von der Hilflosigkeit der Betroffenen, diese Unmenschlichkeiten zwischen Farbigen und Weißen zu verhindern oder gar zu besiegen.  Es ist ein sehr dunkles Thema der amerikanischen Geschichte, welche auch heute immer noch krasse und bösartige Auswüchse von Diskriminierung  und Rassismus in der Gesellschaft hervorbringt.Hillary Jordan hat übrigens in ihren Roman vieles aus den Erzählungen ihrer Grosseltern geschöpft, die auf einer einfachen Farm in Arkansas gelebt haben. Sie hat ihre Grossmutter als die Protagonistin Laura in ihrem Buch verewigt. Erst durch das Auftauchen des farbigen Ronsel nahm dieser Roman wohl einen dramatischen, ganz eigenen Verlauf. Dieser Roman wird mich innerlich noch lange Zeit beschäftigen.

    Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE für diese grossartige Lektüre!

    Herzlichen Dank an die Autorin und den Pendo Verlag bei PIPER für dieses Rezensionsexemplar.

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    EmmaBunnys avatar
    EmmaBunnyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Mitreißendes Buch über Rassismus.
    Die Tränen von Mississippi

    Guten Morgen meine Lieben!
    Ich hoffe, ihr befindet euch wohl. Desweiteren bin ich guter Hoffnung, dass ich in nächster Zeit wieder etwas häufiger zum Rezi schreiben komme... ;P
    Heute habe ich für euch meine Meinung zu "Mudbound" von Hillary Jordan für euch. Dieses Buch ist bei Pendo, der zum Piper Verlag gehört, erschienen.

    Darum geht's:

    Mississippi, 1946: Laura McAllan ist ihrem Ehemann zuliebe aufs Land gezogen, der als Farmer einer Baumwollplantage Fuß fassen will. Doch ihr ist die Umgebung fremd, und auf Mudbound gibt es weder fließendes Wasser noch Strom. Unterstützung erhalten die McAllans durch die Jacksons, ihre afroamerikanischen Pächter. Die aufgeweckte Florence Jackson hilft Laura, wo sie nur kann. Aber auch wenn der Alltag sie an ihre Grenzen treibt und sie für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, würde sie es nicht wagen, ihre Stimme zu erheben und Missstände anzumahnen. In diese angespannte Situation geraten zwei junge Kriegsheimkehrer: Florences Sohn Ronsel und Lauras Schwager Jamie. Deren Freundschaft wird zu einer Herausforderung für beide Familien, und so lassen Missgunst und Ausgrenzung die Stimmung bald kippen ...

    Meine Meinung:

    Das Cover ist nicht aufdringlich und passt sehr gut zur Geschichte. Es gefällt mir persönlich sehr.

    Im Vordergrund der Geschichte steht natürlich immer der Unterschied zwischen Afroamerikanern und den hellhäutigen Amerikanern. Selbst lange nach der Sklavenzeit werden Menschen mit dunkler Haut immer noch zweitklassig behandelt. Das ist heute ja stellenweise immer noch so.
    Die Story wird aus der Perspektive von verschiedenen Charakteren erzählt, die mit jedem Kapitel wechselt. Man wird Anfangs direkt in die Geschichte hineingeworfen, bevor dann etwas zurückgegangen wird, um die Anfänge zu erläutern. Der Höhepunkt ist grausig und schockierend.
    Beim Lesen habe ich Belustigung, Mitgefühl, Unverständnis, aber vor allem Verärgerung empfunden. Mir persönlich hat sich der Unterschied in der Behandlung von menschen mit verschiedener Hautfarbe ja nie erschlossen. Innen drin sind wir doch alle gleich. Und im Grunde entscheidet unser Handeln darüber, wer wir wirklich sind.
    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Geschichte absolut packend und mitreißend.

    Da ich gerne aus der Zeit während und nach dem amerikanischen Bürgerkrieg lese, war dieses Buch Pflicht für mich. Ich empfehle es absolut weiter. :) (P.S. Die Verfilmung zu diesem Buch gibt es bei Netflix.^^)

    ⭐⭐⭐⭐⭐ für ein Buch, dass einen allerlei Dinge fühlen lässt. Für eine Geschichte, die beeindruckt und ordentlich an die Nieren geht.

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    »Mudbound ist gigantisch!« The Guardian

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