Hillary Manton Lodge Journalistin auf Abwegen

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Inhaltsangabe zu „Journalistin auf Abwegen“ von Hillary Manton Lodge

Die erfolgsverwöhnte Journalistin Jayne Tate führt ein Leben auf der Überholspur. Was sie in die Hand nimmt, wird zu Gold. Doch der plötzliche Tod ihres Vaters hat sie aus dem Tritt gebracht. Das meint zumindest ihr Chef. Und so schickt er sie nicht – wie erwartet – auf Recherche ins pulsierende Florida, sondern verordnet ihr drei Wochen Zwangsurlaub. Aber was fängt eine 26-jährige Starreporterin mit drei freien Wochen an? Als sie über das Foto eines Amischmädchens stolpert, ist sofort ihr Interesse geweckt. Warum nicht auf eigene Faust für eine neue Story recherchieren? Ihr Chef braucht es ja nicht zu erfahren. Bestimmt lauert hinter der Fassade der angeblich heilen Amischwelt eine interessante Geschichte. Und so schwingt sich Jayne mit Laptop, Digitalkamera und Blackberry bewaffnet aufs Motorrad und begibt sich auf Spurensuche. Sie kann nicht ahnen, wie sehr diese Recherche ihr Leben und alles, woran sie je geglaubt hat, auf den Kopf stellen wird. Oder dass sie in dem attraktiven Levi Burkholder viel mehr findet als einen sympathischen Kontaktmann zur Außenwelt, bei dem sie Handy und Laptop aufladen kann.

Seid das Salz der Erde - sagt die Bibel - nicht der Zuckerguss! Und dass es verboten sei Pfeffer unterm A... zu haben steht da nirgends!

— Tintensport

Gute Idee, aber Storyplot und Sprache wirken unausgegoren. Auch über die Amisch erfährt man nicht so viel wie ich erwartet hatte.

— Damarel

Eine bewegende und interessante Geschichte. Und zugleich ein Tripp, ähnlich einem Kurzurlaub, in eine mir unbekannte Welt. Unbedingt lesen!

— Synapse11

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    Journalistin auf Abwegen

    Tintensport

    13. January 2018 um 17:25

    So etwas zweidimensionales Naives habe ich im Leben noch nicht gelesen!Ich habe tapfer durchgehalten (Seite 183 von 273), aber mehr ertrage ich nicht! Mir wird regelrecht schlecht von all der Wohltemperiertheit, in der man gebadet ... ach was ... ersäuft wird! Da geschieht nichts, aber auch gar nichts, von dem womit Normalsterbliche (ja, sogar Christen!) sich im Leben herumschlagen müssen. Keiner leidet unter irgendetwas, nirgends gibt es Lebenswidersprüche ... Dies wäre Sinn und Zweck eines Romans, dass seine Figuren etwas erleben, etwas zu erzählen oder zu sagen haben - das bestenfalls von irgendeinem geistigen (hier einem geistlichen) Nährwert sein sollte - doch weder die Autorin noch ihre Hauptfigur scheinen zu wissen, was das Schreiben ausmacht ... nichtsdestotrotz die Hauptfigur JOURNALISTIN sein soll?Der Amisch-Teil ist der einzige, der interessant ist und einigermassen Sinn macht - obwohl selbst hier keinen Millimeter unter der Oberfläche geschürft wird. Übel stösst auf, dass die `Journalistin´ bloß im Alltag der Amisch mitschwimmt, ihren Job aber gänzlich zu vergessen scheint? Auch stört sie sich an nichts! Und es mutet schon reichlich irritierend an, wenn sie - als angeblich moderne in der `normalen´ Welt lebende Frau, ja sogar studiert im Kerngeschäft der Kritik, dem Journalismus - die Bevorzugung der Männer beim Essen bei den Amisch noch nicht einmal realisiert, ganz zu schweigen von der strikten Rollendefinition Frau-gehört-ins-Haus- und-basta? Stattdessen sehnt sie sich bald nach ihrem Besuch nach der Schürze, die sie dort immer trug?Dann folgt der eigene-Familie-Part, in dem die seit der Kindheit schwelende - und behauptete-  Entzweiung weder gezeigt, noch erklärt oder gar glaubhaft unterfüttert wird! Im Gegenteil, ein Konfliktgespräch mit der Schwester ist ein lauer Witz. Da habe ich  mehr Intimität und Streit mit meinem letzten Taxifahrer erlebt!Nein, dieser geschwisterliche `Streit' löst sich ebenso puderzuckerig-harmlos in Wohlgefallen auf, wie die Beziehung zum Freund. Mit dem war unsere Heldin ein halbes Jahr lang zusammen, ohne dass sie sagen konnte, ob er ihr besonders wichtig war - während er behauptet, dass er sie geliebt habe, dann aber lediglich nett Tschüss sagt? Und während der Beziehung, mochte sie ihn ebenso gerne küssen, wie sie das Küssen lässlich fand???Und selbstverständlich hatten die beiden auch niemals vorehelichen Sex!? Hä? Wenn sich eine Figur zum amischen Leben bekehrt - also einen Bruch im Leben erfährt - dann sollte ein Autor diese zwei Welten auch als konträre zeigen! Über Unterschiedslosigkeiten braucht man nicht lesen. Das ist pille-palle!Ach so, ja, sie muss sich ja noch nicht einmal bekehren, denn - wie praktisch - der Angebetet ist ja ein Ausgestiegener! Da lässt sich natürlich easy liebäugeln ... mit einer anspruchsvollen Lebensart wie der der Amisch!Die Kerle im Roman gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Sie könnten geklont sein, in ihrer Art zu sprechen, zu sein und zu handeln. Immernett-lau und nichtssagend sind diese `Männer'. Warum will sie da jetzt einen Neuen haben? Hier fehlt jeglicher Ansatz von Unterschieden, Charakterzeichnungen, Konfliktpunkten,  Nachzeichnung der Beweggründe; also all das wovon ein Roman lebt - die Entwicklung ihrer Figuren!Deses Buch belästigt seine Leser nicht mit Unbequemlichkeiten. Selbst ein Herzinfarkt und ein Diebstahl werden zum Wohlfühlerlebnis.Noch nicht einmal die christliche Ausrichtung - um die scheint es  der Autorin wie dem Verlag zu gehen - wird ansatzweise glaubwürdig geschildert. Da gibt es keine Lebens- oder Glaubens-Krise, keine irgendwen treibende oder belastende Frage, kein Ahaerlebnis ... Da gibt es ein paar kleine Unannehmlichkeiten und ansonsten wird auf die belangloseste Art gequatscht und ... gequiltet. Oder - wer dafür zu herausgefordert ist - der schneidet halt ewige Zeiten lang Quadrate aus Stoff. Ächz!Und das höchste der Gefühle, dem die Autorin ihre Hauptfigur unterzieht, zeigt sich darin, dass sie ihre Haarsträhne hinters Ohr streicht. So wild geht es da zu ... wahre "Abwege" sind das!Wäre ich jetzt bösartig ... och doch ... ich bin jetzt mal böse: war die Autorin dauerbekifft? WAS hat sie genommen und kann ich davon auch was haben? Selten einen sinnloseren Roman in der Hand gehabt! Was soll das? In der Bibel steht, dass Christen das Salz der Erde sein sollen, nicht der Puderzuckerguss! ... und dass es verboten sei Pfeffer unterm Arsch zu haben steht da nirgends!

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  • Eher Journalistin auf Selbstfindungstrip

    Journalistin auf Abwegen

    Damarel

    11. April 2017 um 14:27

    Jayne ist trotz ihrer 26 Jahre eine der besten Journalistinnen einer großen Portlander Zeitung. Bis ihr Vater stirbt. Was eigentlich nichts zur Sache tun dürfte, denn sie hat sich mit ihrem alten Herren nie gut verstanden und sich so selten wie möglich zu Hause blicken lassen.Doch plötzlich scheint ihr alles zu entgleiten und ihr Chef stellt sie vor die Wahl: Urlaub oder Kündigung. Doch Jayne ist wild entschlossen auch diese Zwangspause zu nutzen, um Karriere voranzutreiben und sich nicht mit ihren Problemen zu beschäftigen.Und so mietet sie sich auf einer Amish-Farm ein, um freelance eine Reportage über diese Glaubensgemeinschaft zu schreiben.Aber genau dort, wo man sich nicht nonstop mit Internet, Smartphone, Fernsehen, Nachrichten, schicken Essen und der modernen Welt ablenken kann, holen ihre Probleme sie ein. Die Ruhe bei den Amish zwingt sie, sich mit ihren eigenen Problemen zu beschäftigen. Die Ruhe und Levi, der verstoßene Sohn ihrer Gasteltern, dem das Leben als Amish nicht genug war, der aber auch nicht ganz von seiner Familie lassen kann.Die Idee der Geschichte um die arbeitswütige Reporterin, die eigentlich nur vor sich selbst flieht und deren Plan ihr ins Gesicht schlägt, weil die Ruhe der Amish sie zum Nachdenken zwingt, hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Außerdem hat die Aussicht, etwas mehr über diese Glaubensgemeinschaft und ihre Motivation zu erfahren, mich neugierig gemacht. Das Buch ist auch nicht so furchtbar schlecht, aber es ist weit hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben.Ich fand es bspw. sehr schade, dass die Amish eigentlich nur ein plakativer Hintergrund für Jaynes Gefühlschaos und Selbstfindungsphase waren. Wirklich tiefergehende Einblicke woran diese Leute glauben, was sie antreibt und motiviert solch ein Leben zu führen, was ihren Glauben (Glauben wohlgemerkt, nicht Lebensstandard) vom normalen christlichen Glauben unterscheidet, gab es für mich leider nicht. Mehr als dass die Herrschaften altmodische Sachen tragen, sich von Technik fernhalten, hart arbeiten, viele Kinder haben und keine Kindstaufen praktizieren, kann man eigentlich nicht mitnehmen und das weiß wohl jeder, der schon mal im einschlägigen Internet-Lexikon nachgeschaut hat.Auch die beiden Hauptfiguren konnten mich leider nicht in ihren Bann ziehen. Jayne war mir zu gewollt besonders mit den ständigen Verweisen auf ihre Genialität als junge Journalistin, ihr angebliches Rebellentum in der Jugend und der Motorradfahrerei.Levi dagegen war einfach nur ein netter Kerl, der immer das Richtige tut, ohne Ecken oder Kanten. Bis der Autorin auf den letzten 30 Seiten dann anscheinend plötzlich einfiel, dass ein Held nicht  zu perfekt sein sollte und er plötzlich völlig unsinnig darüber rumzickt, dass Jayne ihm nach knapp 4 Wochen Bekanntschaft nicht sagen kann, dass sie ihn liebt.Was mich zu meinem eigentlichen Hauptkritikpunkt bringt. Die Story wirkt unausgegoren und nicht völlig durchdacht. Zum einen geht die Handlung viel zu schnell vonstatten, wenn man bedenkt, dass die Geschichte sich in nur vier Wochen abspielt. Paradebeispiel für mich war da, dass Jayne eigentlich keine Kinder will und nicht weiß, ob sie je heiraten will. Nach einem Nachmittag Amish-Kinder sitten, will sie dann plötzlich doch Kinder. Als würde man eine Lebenseinstellung, die solch ein wichtiges Thema betrifft, einfach so über den Haufen werfen, nur weil man einen Nachmittag lang mal ein Baby im Arm hatte...Die og Punkte kann man gut und gerne als Geschmacksfrage abtun, aber je weiter das Buch fortschritt, umso öfter hatte ich das Gefühl, dass der Autorin zum Ende hin noch dies und das eingefallen ist, was sie dann einfach mit reingeworfen hat, am Anfang aber gar nicht bedacht.Wie gesagt, Levi ist immer der nette, verständnisvolle Typ, der für alle da ist und für alles Verständnis hat. Und kurz vorm Ende die bereits erwähnte Kehrtwendung zur beleidigten Diva. Ein Charakterzug, der vorher nicht einmal angedeutet wurde.Ein ähnliches "Was ist jetzt los?"-Erlebnis hatte ich bei Jaynes Jungfrauen-Offenbarung. Nicht gegen 26-jährig Jungfrauen, find ich sogar mal richtig erfrischend in zeitgenössischer Literatur, aber dann kann ich diesen Fakt nicht erst nach einem Dreiviertel des Buches erwähnen, als wäre es mir gerade eingefallen. Vor allem dann noch in dem Kontext, dass ihr Freund (nein, nicht Levi) ein Hotelzimmer mit ihr zusammennehmen möchte und sie ihm einen Korb gibt, weil sie eben ja doch irgendwie christlich erzogen ist und sowas sich nicht gehört. Dabei bleibt anzumerken, dass sie mit diesem Herren bereits seit 6 Monaten eine Beziehung pflegt. Soll ich ernsthaft glauben, dass in diesen 6 Monaten nicht einmal das Thema Sex aufgekommen ist?Das sind nur zwei Beispiele, solche plötzlichen, unvorbereitet-dahingeworfenen Wendungen gab es einige.Auch der Schreibstil war nicht ganz mein Geschmack. Die vielen Wortwiederholungen in einem Absatz und die oftmals kurzen, abgehackten Sätze, die teilweise sinnlosen Dialoge haben mich immer wieder im Lesefluss stolpern lassen.Alles in allem liest sich das Buch ganz ok weg, die Idee war wie gesagt gut, die Figuren sind recht anschaulich dargestellt, wenn auch für mich nicht unbedingt sympathisch oder fesselnd. Für Zwischendurch ok, aber bei Weitem nicht ausgefeilt und durchdacht genug  für ein gedrucktes Buch, wie ich finde. 2,5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Wohin der Wind uns trägt" von Elisabeth Büchle

    Wohin der Wind uns trägt

    Arwen10

    Nach kurzer Pause gibt es nun wieder eine Leserunde in Begleitung von  Elisabeth Büchle. Diesmal geht es in den Wilden Westen zur Zeit der großen Siedlertrecks: Wohin der Wind uns trägt Zum Inhalt: South Carolina 1847: Nach einigen Schicksalsschlägen überredet die 18-jährige Joanna Steinmann ihren älteren Bruder Stewart, sie und ihre vier jüngeren Schwestern auf einen Treck in den Westen mitzunehmen. Auf der langen und beschwerlichen Reise gerät Joanna immer wieder in bedrohliche Situationen. Währenddessen ist Joannas Freundin Linda in der Heimat einer Intrige auf der Spur, die auch den Steinmanns gefährlich werden könnte. Ein romantischer und gleichzeitig spannender Roman aus der Pionierzeit der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Leseprobe findet ihr hier: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816681 Der Verlag Gerth Medien stellt uns 7 Exemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde.Zusätzlich stellt Elisabeth 3 Exemplare für je eine Portopauschale von 3 Euro zur Verfügung. Bewerbt euch bitte bis zum 13. August 12 Uhr, danach verkünde ich die Gewinner. Wer bereit ist 3 Euro für das Buch auszugeben, kann sich zusätzlich im entsprechenden Thread bewerben. Wer dann nicht unter den Gewinnern ist, hat hier die Chance auf das Buch für 3 Euro. Vorraussetzung ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und die Autorin sehr dankbar. Heute hätte ich gerne gewußt, welche anderen Bücher aus der Zeit der Siedlertrecks ihr kennt ? Oder alternativ, was spricht euch an diesem Buch an ? Start der Leserunde, wenn alle ihr Buch haben, ca 23. August

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    SiCollier

    27. August 2012 um 22:26
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    Sunny Rose schreibt Ich glaube dass es Alec inzwischen genau so viel Spaß macht, sich mit Jo zu streiten wie umgekehrt. Ich liebe ihre Unterhaltungen. (...) Der Treck hat die erste Tote zu beklagen. Es ist wirklich ...

    Yep, das macht zumindest zum Lesen Spaß. Wenn ich das richtig erinnere, ist diese "Kabbelei" ein Motiv, das auch in den anderen bisher gelesenen Büchle-Büchern vorkommt. Mag ich sehr gerne. * ...

  • Rezension zu "Journalistin auf Abwegen" von Hillary Manton Lodge

    Journalistin auf Abwegen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. May 2012 um 08:06

    Ich gebe zu, meine Vorurteile gegenüber christlichen Liebesromanen waren riesig. Langweilig, bieder, um nur einige Beispiele zu nennen. Dann las ich eines Tages den ersten und wurde neugierig. Es folgte der zweite und irgendwann stieß ich auf dieses Buch und bin nun überzeugt, dass Langeweile in diesem Genre ein Fremdwort ist. Allein in diesem Buch gibt es so viel zu entdecken, liebenswerte Charaktere, ein interessantes Setting und viele Wendungen, die der Geschichte ihre besondere Würze geben. Jayne Tate ist eine erfolgreiche Journalistin, die immer die richtigen Worte findet und zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Ihr Freund Shane ist Architekt, sie sind seit sechs Monaten ein Paar. Als plötzlich Jaynes Vater stirbt, zu dem sie nie ein gutes Verhältnis hatte, wird sie von ihrem Chef in eine Art Zwangsurlaub geschickt, was ihr erstmal gar nicht in den Kram passt. In einem Buchladen stößt sie auf eine Geschichte, die von einer Amisch-Gemeinde handelt und wittert eine Chance. Warum nicht ihre Auszeit nutzen? So begibt sie sich in eine ihr bislang völlig fremde Welt voller Überraschungen... Hillary Manton Lodge schreibt liebe- und respektvoll über die Gemeinde der Amisch, die möglichst ohne Elektrik und jeglichen Komfort, sehr einfach und bescheiden leben. Es ist äußerst interessant, was sie zu berichten hat und so lernt man nebenbei sehr viel über diese besondere Kultur. Ihre Charaktere sind allesamt liebevoll ausgearbeitet, sie alle haben ihr Päckchen zu tragen und das ist ein Punkt, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Sie malt keine heile Welt, sondern erzählt von normalen Menschen, die ein Leben mit Höhen und Tiefen führen und vor ganz alltäglichen Problemen stehen. Deren Umgang damit und die Authentizität gepaart mit einer tollen Geschichte und den sympathischen Darstellern bieten auf 316 Seiten uneingeschränkten Lesespaß! Kurzum, ich freue mich riesig auf „Ganz einfach Sara“, das direkt an diese Geschichte anknüpft!

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