Hilma Wolitzer Charmanter Mann aus Erstbesitz

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Inhaltsangabe zu „Charmanter Mann aus Erstbesitz“ von Hilma Wolitzer

Als Edward nach einer langen, glücklichen Ehe mit 62 Witwer wird, steht ihm der Sinn nicht danach, eine neue Partnerin kennenzulernen. Lieber vergräbt sich der Biologielehrer in seine Arbeit. Doch irgendwie scheinen sich alle verschworen zu haben, ihn unbedingt glücklich machen zu wollen. Als ausgerechnet seine eigenen Kinder gegen seinen Willen eine Kontaktanzeige in der Zeitung aufgeben, steht die Damenwelt Schlange. Und so muss der überforderte Edward ein verrücktes Date nach dem anderen überstehen und gibt sich am Ende tatsächlich geschlagen.

Ein Mutmachbuch für Alle, die gerade mit einem Verlust Leben müssen. Die Botschaft lautet: Zwinge Dich zum Glück und Du wirst belohnt.

— 12Andrea91

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  • Charmanter Mann aus Erstbesitz von Hilma Wolitzer

    Charmanter Mann aus Erstbesitz

    12Andrea91

    12. October 2017 um 15:35

    Inhaltsangabe:In dem Buch geht es um den 62-jährigen Edward Schuyler, der voller Schmerz und Trauer allein mit seinem Hund Bingo in einem Vorort von New York lebt. Plötzlich und unerwartet verstirbt seine geliebte Ehefrau Bee und hinterlässt ihn zusammen mit seinen zwei Stiefkindern und ihrer Mutter. Die Trauer überschattet Edwards komplettes Leben. Er zieht sich immer weiter von seinen Freunden und Familie zurück und stürzt sich in seine Arbeit als Biologielehrer. Seine beiden Kinder- die Bee mit in diese Ehe gebracht hat, wollen den Kummer ihres Stiefvaters nicht länger mit ansehen und schalten für den Witwer eine Kontaktanzeige in der New York Times. Viele unterschiedliche Frauen scheinen Interesse an dem charmanten Mitsechziger zu haben und wollen diesen kennen lernen. Edward, der alles andere als begeistert über diese Annonce ist, lässt sich schließlich auf das Experiment ein und lernt ein paar Damen kennen die aber nicht seinem Interesse entsprechen. Schnell merkt er, dass er wieder ein wenig mehr am Leben teilnimmt- kann aber den Verlust von Bee nicht verdrängen. Wird Edward jemals wieder die Kraft und den Mut haben Glück, Liebe und Nähe zuzulassen?Eigene Meinung:Als ich dieses Buch in der Buchhandlung als Werbung auf dem Verkaufstisch gesehen habe, hat es mich - alleine schon wegen des Covers - angesprochen. Als ich dann noch den Klappentext durchgelesen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Es interessiert mich sehr, wie sich Menschen über eine Kontaktanzeige kennen lernen und was daraus später wird. Edward scheint ein sehr geradeliniger und sensibler Mann zu sein, der den Tod seiner Frau nur schwer verkraften kann und sich immer mehr vom Leben zurückzieht. Doch dann wendet sich langsam das Blatt zum Guten...Das Buch ist leicht und fließend zu lesen. Man fiebert von Kapitel zu Kapitel mit Edward mit, wie er langsam wieder in seinen Alltag zurückfindet. Die Autorin beschreibt das Leben als Witwer- mit allen Höhen und Tiefen- und gibt allen Trauernden wieder Mut, dass man sich selbst nicht aufgeben darf und sich ein Stück weit zum Glück zwingen muss, um ins wirkliche Leben wieder zurückkehren zu können. Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

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  • Wenn die Zeit reif ist …

    Charmanter Mann aus Erstbesitz

    Sikal

    10. July 2016 um 08:25

    Edward, 62, Biologielehrer kann sich nach dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau Bee nicht von seiner Trauer lösen. Mit seinem Hund Bingo lebt er nun ein einsames Leben. Bee fehlt ihm, jede Ecke des gemeinsamen Heims erinnert ihn an sie – wenn er es gar nicht aushält, fängt er an zu bügeln. Bei dieser Tätigkeit fühlt er sich Bee verbunden. Doch bald beginnen Damen um den charmanten Witwer zu werben, versuchen Freunde ihn zu verkuppeln und sogar seine Stiefkinder sowie die Schwiegermutter wollen nicht zulassen, dass er sein Leben alleine bestreitet. Edward lässt sich auf einige Dates ein, merkt jedoch rasch, dass dies nicht sein Ding ist. Er ist ganz schön aus der Übung und muss letztendlich erkennen, dass er noch lange nicht über Bee hinweg ist. Die Autorin Hilma Wolitzer hat hier einen wunderbaren Roman geschrieben über die Zeit der Trauer, über den Kampf zurück ins Leben und wie schwierig es wohl ist, den Blick wieder nach vorne zu richten, ohne die Vergangenheit zu verherrlichen. Der Protagonist Edward weiß um seine Liebe zu Bee, doch ihre Fehler und Schwächen sind genauso präsent wie ihre Stärken. Die Charaktere sind vielseitig, großteils sympathisch und öfters ziemlich skurril. So führt Edwards Weg über eine breite Palette an Persönlichkeiten, die einzigartig sind in ihrem Werben – und auch in ihrer Verzweiflung, den richtigen Partner und die große Liebe zu finden. Der Schreibstil ist leicht, jedoch nicht oberflächlich, oftmals melancholisch. Besonders wenn Edward wieder in seinem Kummer versinkt, möchte man ihn trösten und in den Arm nehmen. Die Autorin schafft hier ein authentisches Bild von einem trauernden Mann, ohne zu übertreiben oder allzu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Eine Geschichte über eine große Liebe, Trauer, das Netz der Familie und einen Wiederanfang. Auch wenn das Thema an sich traurig stimmt, schafft es die Autorin Positives einfließen zu lassen.

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  • Charmanter Mann aus Erstbesitz - Hilma Wolitzer

    Charmanter Mann aus Erstbesitz

    Lesen_ist

    01. October 2015 um 18:05

    Inhalt Edward Schuyler, 62 und Biologielehrer in New York, vergräbt sich nach dem plötzlichen Tod seiner Frau Bee in Arbeit. Bald schon wird die Damenwelt auf den kultivierten verwitweten Gentleman aufmerksam: Frühere Freundinnen rufen an, die Kinder geben eine Kontaktanzeige in der New York Times auf. Ed hat daraufhin einige jedem Woody-Allen-Film würdige, skurrile Begegnungen, etwa mit Datingprofi Karen oder der trauernden Roberta. Doch bald muss er feststellen, dass er aus der Übung ist – und wirft die restlichen Zuschriften weg. Nur eine gewisse Ann gibt nicht auf. Meine Meinung Dieses Buch war wieder eine Empfehlung von Nina @hauptsachebunt und ich habe es ganz spontan mitgenommen, als ich letztens bei Thalia war. Nach Science-Fiction, Zeitreisen und Fantasie war mir auch nach etwas Realem zumute. Die Geschichte fängt eigentlich recht traurig an. Edward Schuyler bügelt ein altes Hemd im Wohnzimmer. Das Bügeln hilft, wenn er sich auf nichts anderes konzentrieren kann als seinen Kummer und seine Sehnsucht nach seiner verstorbenen Frau Bee. Anfangs hat er auch nur Sachen von ihr gebügelt und fühlte sich dadurch noch mit ihr verbunden. Bee, Beatrice, war seine große Liebe. Sie hatte bereits zwei Kinder und war geschieden, als sie sich kennenlernten. Edward wurde von seiner Verlobten Laurel am Altar stehengelassen, das hat ihn emotional ziemlich mitgenommen. Darum hat er fast 15 Jahre lang jede Beziehung, die enger wurde, beendet und sich der nächsten Affäre zugewandt. Auf einer Hochzeit lernt er nun Beatrice kennen, die so gar nicht sein Typ ist. Es war nicht Liebe auf den ersten Blick, doch sieben Monate später feiern sie selbst Hochzeit. Und jetzt, nach einer sehr glücklichen Ehe ist Bee gestorben und Edward ist mit 62 Jahren allein und einsam, voll Sehnsucht nach seiner Bee. Noch während er trauert, wird er schon von fremden Frauen angerufen, Freunde versuchen ihn zu verkuppeln und die erwachsenen Kinder schalten ohne sein Wissen eine Kontaktanzeige. Es ist sicherlich schwer zu erkennen, wann die Zeit des Trauerns vorbei ist und nur mehr die Einsamkeit bleibt. Die Menschen um Edward sind natürlich besorgt und möchten nicht, dass er sich zurückzieht. Ihre Besorgnis ist rührend, aber Edward ist einfach noch nicht so weit. Die Kinder bringen ihm die Zuschriften von der Kontaktanzeige und er lässt sich tatsächlich auf ein paar Dates ein, die aber teilweise recht katastrophal enden. Man kann es sich lebhaft vorstellen und schwankt zwischen schmunzeln über die skurrilen Begegnungen und tiefstem Mitleid für diese einsamen Frauen. Und dann begegnet Edward Ann und sieht sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Die Flut an Emotionen, die er durchlebt, ist nachvollziehbar, auch wenn ich sein späteres Verhalten doch nicht ganz verstehe. Vielleicht ist einfach der Teufel, den man kennt, besser als der, den man nicht kennt. Die Charakterisierung von Edward, und so mancher Frau, die er kennenlernt, ist bunt und lebhaft, dazu noch sehr realistisch. Edward ist äußerst sympathisch, sieht nicht schlecht aus und liebt seinen Beruf als Biologielehrer. Die Frauen, die er trifft, könnten nicht kontrastreicher sein, von »verzweifelt auf der Suche« bis »noch immer den verstorbenen Partner nachtrauernd«, von Vamp bis Mütterchen. Edward selbst sucht nicht nach »Ersatz« für seine Bee, aber allein bleiben möchte er auch nicht. Gibt es noch die Chance auf eine zweite Liebe? Diese Geschichte ist bewegend und so richtig aus dem Leben gegriffen. Sie befasst sich mit der Lebensbejahung nach dem Tod des Partners/der Partnerin. Jeder braucht seine Zeit um zu trauern, manche mehr andere weniger. Es ist kein einfacher Weg und das hat die Autorin wirklich hervorragend vermittelt. Edwards Kummer ist greifbar und verständlich, sein Weg zurück ins Leben steinig, humorvoll aber nie ins Lächerliche gezogen, auch wenn er in die verrücktesten Situationen gerät. Seine Stiefkinder, seine Schwiegermutter und Freunde geben ihm Halt. Es wird zurückgeblickt auf eine glückliche Ehe, ein glückliches Familienleben mit den typischen Problemen. Bee konnte Edward auch auf die Nerven gehen; Sie las ihm etwas vor, wenn er gerade selbst am Lesen war, zum Beispiel. Und genau solche Erinnerungen von Edward sind es, die diese Geschichte auch authentisch machen. Eine wunderbare Geschichte über Liebe, Verlust, Trauer, Einsamkeit und den Weg zurück ins Leben. Über eine Familie, die einem Rückhalt gibt, Verständnis zeigt und für einen da ist. Nicht jeder hat das Glück eine zweite Liebe zu finden, aber vielleicht muss man einfach nur offen dafür sein, eine zweite Chance willkommen heißen und es nicht als Verrat an den Verstorbenen sehen. Mit Charme, Einfühlungsvermögen und subtilem Humor hat Hilma Wolitzer einen wunderbaren Roman geschrieben, der zu Herzen geht, ohne auf die Tränendrüsen zu drücken.

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  • Wie oder wann beginnt man ein neues Leben?

    Charmanter Mann aus Erstbesitz

    SusannePichler

    02. September 2015 um 15:06

    Edward hatte mit Bee die Liebe seines Lebens gefunden. Als er mit Anfang vierzig, nach einer gescheiterten Verlobung und zahlreichen losen Affären, bei der Hochzeit gemeinsamer Freunde Bee kennenlernte, hatte er keine Ahnung, dass die geschiedene Mutter zweier Kinder sein ganzes Leben verändern würde. Doch für sie zog der eingefleischte New Yorker Edward in einen ruhigen Vorort, lernte was es heißt, Stiefvater zu sein, baute sich gemeinsam mit Bee ein neues soziales und kulturelles Umfeld auf. Einziger Wermutstropfen in ihrem Glück war, dass sie kein gemeinsames Kind mehr bekommen hatten. Doch ansonsten erlebten sie zwanzig Jahre familiären Glücks, zwanzig Jahre voller Harmonie, Sicherheit und Vertrauen. Dann, nach kurzer schwerer Krankheit, stirbt Bee. Plötzlich ist Edward alleine, alleine in einem Haus, das von ihrem gemeinsamen Leben geprägt ist. Gesellschaft leistet ihm nun in erster Linie Bingo, der alte Familienhund. Die Kinder sind bereits ausgezogen, alte Freunde zwar immer erreichbar, aber eben nicht unmittelbarer Teil des Alltags. Halt gibt Edward zunächst sein Beruf; er ist mit Herz und Seele Lehrer, doch die Einsamkeit hat Einzug in sein Leben gehalten. Nach angemessener Zeit versuchen Freunde ihn bei gemeinsamen Essen zu verkuppeln, die Kinder schalten eine Kontaktanzeige. Obwohl alle in bester Absicht handeln, reagiert Edward auf diese Vorhaben sehr verhalten. Er erkennt zwar seine Einsamkeit, schreckt aber vor dem Gedanken, eine neue Frau in sein Leben zu lassen, zurück. Dennoch beantwortet er einzelne Zuschriften, die er auf seine Kontaktanzeige erhalten hat. Mit einigen der Frauen trifft er sich. Doch diese Treffen bleiben einmalige Angelegenheiten, sie schwanken zwischen skurril, peinlich, traurig und seltsam. Letzten Endes erfüllen sie aber ihren Zweck insofern, dass Edward wieder am Leben teilnimmt. Nur mit einer neuen Frau scheint es nicht zu klappen. Auch seine Vergangenheit meldet sich wieder, in Form einer alten Bekannten, die sein Leben wie schon damals, gehörig durcheinander wirbelt. Hilma Wolitzer hat mit "Charmanter Mann aus Erstbesitz" einen ganz wunderbaren Roman geschrieben; einen Roman der leisen Töne. Der Leser trifft Edward zum ersten Mal beim Bügeln, wenige Monate nach dem Tod seiner Frau. Das Bügeln beruhigt ihn, er schwelgt dabei in Erinnerungen an Bee. In kurzen eingestreuten Episoden erfährt man mehr über das Leben von Bee, Edward, ihren Kindern und Bees Mutter Gladys. Parallel dazu ist diese Situation Ausgangspunkt von Edwards Leben nach dem Tod von Bee. Berührende, schöne und traurige Begebenheiten wechseln sich ab und ergeben ein sehr vielschichtiges Bild. Das Bild einer Familie, die herrlich normal ist, in der keine außergewöhnlichen Katastrophen passieren, sondern das Lebens seine Gesetze diktiert und mit den daraus resultierenden Gefühlen und menschlichen Konstellationen umgegangen werden muss. Edward und seine Familie sind einem in vielen kleinen Dingen vertraut. "Charmanter Mann aus Erstbesitz" ist Unterhaltung vom Besten. Sowohl Sprache als auch Handlung haben mich überzeugt. Edward, als Hauptfigur, ist ruhig, kultiviert und lebendig, er wird seiner Rolle als Zentrum des Romans mühelos gerecht. Alle anderen Figuren ergänzen ihn perfekt und ergeben somit ein harmonisches Ganzes. Es wäre durchaus spannend, irgendwann mehr von der Familie Schuyler zu erfahren.

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