Hilmar Klute

 3,6 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von Oberkampf, Was dann nachher so schön fliegt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hilmar Klute

Alles über Haustiere und Burn-out: Hilmar Klute ist ein deutscher Journalist und Sachbuchautor. Geboren wurde er 1967 in Bochum, zog dann aber nach München, um ab 2009 für die Süddeutsche Zeitung zu schreiben. Dort verantwortet er seit 2010 die beliebte Kolumne „Streiflicht“. Neben seiner journalistischen Tätigkeit veröffentlichte Klute mehrere Sachbücher. Größere Aufmerksamkeit wurde ihm 2012 mit dem Titel „Wir Ausgebrannten: Vom neuen Trend, erschöpft zu sein“ zuteil, der im Diederichs Verlag erschien. Klute ergründet darin den Burn-out als eine Modeerscheinung, hinter der sich Egoismen und Selbstbezogenheit verstecken. Diese Polemik wendet sich insbesondere gegen die Nutznießer der neuen Befindlichkeit in Form von zahlreichen kostspieligen Therapieangeboten. Im Berliner Galiani Verlag brachte Klute 2015 ein Buch über das Leben des Dichters Joachim Ringelnatz unter dem Titel „War einmal ein Bumerang“ heraus. Seine schmalen Bändchen über Hunde und Katzen als Haustiere im Antje Kunstmann Verlag aus den Jahren 2008 und 2010 fanden wenig Beachtung. Klutes belletristisches Debüt „Was dann nachher so schön fliegt“, 2018 ebenfalls von Galiani verlegt, spielt im Ruhrgebiet und thematisiert die Liebe zum Schreiben und die Leidenschaft für die Literatur. Hilmar Klute lebt in München und schreibt nach wie vor für die Süddeutsche Zeitung.

Alle Bücher von Hilmar Klute

Cover des Buches Oberkampf (ISBN: 9783462002652)

Oberkampf

 (12)
Erschienen am 10.03.2022
Cover des Buches Was dann nachher so schön fliegt (ISBN: 9783462054194)

Was dann nachher so schön fliegt

 (11)
Erschienen am 07.05.2020
Cover des Buches HerzKammerJäger (ISBN: 9783442371099)

HerzKammerJäger

 (7)
Erschienen am 18.10.2008
Cover des Buches Winston oder Der Hund, der mich fand (ISBN: 9783888975363)

Winston oder Der Hund, der mich fand

 (5)
Erschienen am 03.09.2008
Cover des Buches Die schweigsamen Affen der Dinge (ISBN: 9783869712475)

Die schweigsamen Affen der Dinge

 (3)
Erschienen am 10.03.2022
Cover des Buches War einmal ein Bumerang (ISBN: 9783869711096)

War einmal ein Bumerang

 (2)
Erschienen am 09.02.2015
Cover des Buches Wir Ausgebrannten (ISBN: 9783424350814)

Wir Ausgebrannten

 (2)
Erschienen am 03.09.2012
Cover des Buches Die schweigsamen Affen der Dinge (ISBN: 9783864847523)

Die schweigsamen Affen der Dinge

 (2)
Erschienen am 30.03.2022

Neue Rezensionen zu Hilmar Klute

Cover des Buches Die schweigsamen Affen der Dinge (ISBN: 9783869712475)
B

Rezension zu "Die schweigsamen Affen der Dinge" von Hilmar Klute

Detailreiche Schauplätze, feinfühlige Entwicklungen
belanaherminevor 6 Monaten

Inhalt

Während er einen Artikel zum deutschen Dichter Lorke schreibt, erfährt Henning vom Tod seines Vaters. Da die Beziehung der beiden nicht von der besten Art gewesen ist, vermag Henning nicht die sozial erwartete Trauer zu empfinden. Allerdings taucht er über sein vermeintliches nicht-trauern-Können in einen Verarbeitungsprozess ein, in dem er mit dem besten Freund seines Vaters viel über deren Beziehung erfährt und dabei auch seinen Vater besser kennen und verstehen lernt.

Subjektive Eindrücke

Hilmar Klute schreibt sehr detailreich, was einen die Schauplätze der Geschichte sehr nah erleben lässt. Die Handlung dreht sich überwiegend um den Erkenntnisprozess von Henning, der aber sehr feinsinnig und zart durch den Text hindurchschimmert. Viele Fragen, die aufgeworfen werden, betreffen einen selbst, unabhängig davon, ob man nun eine gute oder weniger gute Beziehung zu seinen Eltern hat bzw. gehabt hat. Man kann sich von diesem Buch sehr berühren lassen.

Fazit

Wer das Feinfühlige mag, kann gut zu diesem Buch greifen.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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Cover des Buches Die schweigsamen Affen der Dinge (ISBN: 9783869712475)
marimirls avatar

Rezension zu "Die schweigsamen Affen der Dinge" von Hilmar Klute

Sehr schöner Sprachstil
marimirlvor 7 Monaten

Henning, Journalist, erfährt auf seiner Romreise vom Tod seines Vaters, den er nie besonders mochte. Das Buch beschäftigt sich damit wie er mit dieser Nachricht umgeht und wie das Verhältnis zu seinem Vater war.


Anfangs dachte ich mir oft, dass ich keine Ahnung habe, wovon das Buch eigentlich handelt. Bis ich erkannte, dass es keine klassische Handlung gibt. Es dreht sich alles um die Gedanken Hennings. Teilweise sind hier sehr philosophische Ansätze erkennbar, die sich aus seinen Gefühlen seinem Vater gegenüber ableiten. Obwohl er stets behauptet, nicht zu trauern, hat der Tod sehr wohl etwas mit ihm gemacht. Trauern kann viele Facette haben und für mein Empfinden trauerte er eben auf eine andere Art. 


Der Sprachstil hat mir sehr gut gefallen. Die Sprache ist eher gehoben, bleibt dabei aber gut leserlich und flüssig. Das passt sehr gut zu den Gedanken Hennings. Es schwingt immer etwas Melancholie mit. 


Mir hat das Buch sehr gut gefallen, was hauptsächlich auf den Sprachstil zurückzuführen ist. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, aber auch nicht fesselnd. Ich habe nicht damit gerechnet, dass die Erzählung irgendwohin führen wird, allemal zu einer Erkenntnis Hennings. Die gab es auch, aber in ganz anderer Form als erwartet. Das Ende hat mir leider nicht so gut gefallen und hat mir das Buch ein bisschen zerstört. Bis dahin war alles rund, stellenweise zwar eigenartig, aber es hat alles gut zusammen gepasst. Es war nur eine Kleinigkeit, die mir etwas genommen hat, das ich nicht so genau in Worte fassen kann. 


Fazit: Sprachlich ein sehr schönes Buch, das leider aufgrund einer Wendung in der Geschichte einen Punkt Abzug bekommt. 

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Cover des Buches Die schweigsamen Affen der Dinge (ISBN: 9783864847523)
Wedmas avatar

Rezension zu "Die schweigsamen Affen der Dinge" von Hilmar Klute

Das WIE ist toll, am WAS hätte man noch werkeln können.
Wedmavor 7 Monaten

Hier muss ich leider sagen: Ich habe auf mehr gehofft. Zumindest etwas auf dem Niveau des Vorgängers (Oberkampf“) oder höher. 

 

Das Thema „Schwierige Vater Sohn Beziehung“ wurde hier auf die Art präsentiert, die mich kaum mitreißen konnte. Dieses ständige Wehklagen, was der Vater so alles versäumt und nicht gegeben hatte, erschien mir nicht nur im moralischen Sinne fragwürdig. Dies langweilte ungemein. Wie auch die Schilderungen des Lebens des Vaters und seines Sohnes, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Festgehalten wurden die beiden recht überzeugend: Sie stehen da, als ob man den beiden den Spiegel vors Gesicht gehalten hätte. 

 

Die Frage ist bloß: Warum wäre müssten die Leser all dies so genau wissen? Dies hätte man über das überzeugendere Art der Stoffdarbietung lösen können.

Den Erzählstil des Autors, so reif, tiefgründig, mag ich sehr, dieser ist mir auch im „Oberkampf“ aufgefallen. 

Die Geschichte an sich, vor allem die Handlung, hätte gern einfallsreicher, mitreißender sein können. Plotten muss man können.

 

Der Roman wurde großartig gelesen. Nur deshalb bin ich da bis zum Ende geblieben.

 

Gern höre ich weitere Werke von Hilmar Klute, die aber die Schwächen dieses Werks bitte nicht mehr aufweisen.

 

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Letzter Beitrag von  Dajobamavor 2 Jahren

Ertauscht.... Aber mach dir keinen Kopf, ist nicht so schlimm! Kann ich sicher tauschen!

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Zusätzliche Informationen

Hilmar Klute im Netz:

Community-Statistik

in 88 Bibliotheken

von 15 Lesern aktuell gelesen

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