Hiltrud Baier

 4.2 Sterne bei 79 Bewertungen
Autorin von Helle Tage, helle Nächte, Helle Tage, helle Nächte und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hiltrud Baier

Nach einer Buchhändlerlehre habe ich Literatur und Pädagogik studiert und zehn Jahre in deutschen Verlagen gearbeitet. Seit 2001 lebe ich in Schweden. Hier habe ich als Yogalehrerin gearbeitet, war in einer Sägeblattfabrik angestellt, habe ein Jahr in Falun studiert, habe als Redakteurin gearbeitet ... und seit fast drei Jahren habe ich eine eigene Firma. Ich bin Studienleiterin für die Schule des Schreibens in Hamburg, halte Vorträge über Schweden, leite Schreibkurse und schreibe Bücher.

Alle Bücher von Hiltrud Baier

Helle Tage, helle Nächte

Helle Tage, helle Nächte

 (76)
Erschienen am 25.07.2018
Schwedenträume: Neubeginn im hohen Norden

Schwedenträume: Neubeginn im hohen Norden

 (0)
Erschienen am 24.09.2013
Schwedenträume

Schwedenträume

 (0)
Erschienen am 24.07.2008
Greta in Schweden

Greta in Schweden

 (0)
Erschienen am 29.10.2009
Lieber in Schweden

Lieber in Schweden

 (0)
Erschienen am 21.01.2011
Helle Tage, helle Nächte

Helle Tage, helle Nächte

 (3)
Erschienen am 25.07.2018

Neue Rezensionen zu Hiltrud Baier

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mama_liestvors avatar

Rezension zu "Helle Tage, helle Nächte" von Hiltrud Baier

Annas Lüge
mama_liestvorvor 18 Tagen

Die Autorin Hiltrud Baier lebt selbst in Lappland und das merkt man an ihren wunderbaren Naturbeschreibungen im Buch .
Der Roman ist ein gebundenes Buch mit Schutzumschlag , erschienen im Krüger Verlag.
Das Buchcover ist wunderschön und ansprechend, natürlich illustriert.

Zum Roman HELLE TAGE ,HELLE NÄCHTE...

Anna Albinger bekommt eine niederschmetternde Nachricht von ihrem Arzt - KREBS
nach der Schocknachricht möchte Sie zu allererst in ihrem Leben wieder so einiges klarstellen bevor es zu spät ist....Sie schreibt einen Brief an Petter aus Lappland , ihre große,unerfüllte Liebe . Und Frederike , ihre Nichte , soll die persönliche Überbringerin der Nachricht sein. Frederike weiß nicht was das alles soll und hat auch keine Ahnung was in diesem geheimnisvollen Brief steht , doch sie ist es ihrere schwerkranken Tante schuldig und reist mit dem Brief in das wunderschöne Lappland zu Petter. Was erwartet sie im hohen Norden und was hat ihre Tante Anna zu verbergen ?

Wunderschöner , kurzweiliger Roman, der mich wirklich sehr berührt hat.Sehr schön geschrieben. Ich würde jederzeit wieder ein Roman von Hiltrud Baier lesen.
Von mir 5 Sterne !

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vormis avatar

Rezension zu "Helle Tage, helle Nächte" von Hiltrud Baier

Helle Tage, helle Nächte
vormivor einem Monat

Zwei ungleiche Frauen, 
eine alles für immer verändernde Entscheidung 
und die große Weite der Natur.

Frühling. Die Kirschbäume blühen. Es könnte so idyllisch sein. Doch Anna Albinger, die in einer Kleinstadt am Fuß der Schwäbischen Alb lebt, wird schwer krank. Plötzlich wird sie von dem Gefühl eingeholt, dass es für manche Dinge irgendwann zu spät sein könnte. Denn es gibt diese große Lüge in ihrem Leben. Schweren Herzens schreibt sie einen langen Brief, den ihre Nichte Frederike für sie nach Lappland bringen soll. 
Frederike, frisch geschieden und auf der Suche nach einem neuen Anfang, ist wenig begeistert. Nur widerwillig lässt sie die kranke Tante zurück und bricht in den menschenleeren Norden auf, sucht den Mann, an den Annas Brief adressiert ist. Doch Petter Svakko scheint verschwunden. Allein auf sich gestellt in der Bergwelt Lapplands, merkt Frederike, dass man manchmal auch am falschen Ort sein kann und trotzdem das Richtige findet.

Inhaltsangabe auf amazon


Die Atmosphäre der hellen Nächte hat mir gut gefallen.
Das war sehr gut beschrieben und eingefangen.
Insgesamt aar mir das Buch aber erstens etwas zu melancholisch und zweitens, was für mich noch schwerer wog bei der Sterne-Vergabe - Einige der Handlungen waren für mich nicht ganz nachvollziehbar. Das finde ich immer besonders schade, denn das ist ein Punkt, der mir sehr wichtig ist.

Die Story wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Einmal von Anna und die andere Seite wird aus Friederickes Blickwinkel erzählt.
Natürlich gibt es von beiden auch mal eine kurze Rückschau in die Vergangenheit.

Die Personen waren gut gelungen, die Atmsophäre, wie oben schon erwähnt, auch. Aber die Sachen, die manche Menschen so machen oder eben nicht machen, sind für mich besonders wichtig und ich bin immer schwerstens irritiert, wenn ich mit diesen Entscheidungen nur schlecht leben kann und gar nicht nachvollziehen kann, warum sowas jemand macht.
Das Buch wird bestimmt seine Fans finden, aber mein Fall war es nicht so ganz. 

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W

Rezension zu "Helle Tage, helle Nächte" von Hiltrud Baier

Ein Hörbuch, das die gedruckte Fassung auf einzigartige Weise interpretiert
WinfriedStanzickvor einem Monat


 

Anna Albinger ist eine Frau Ende sechzig. Sie lebt in einer Kleinstadt am Fuß der Schwäbischen Alb. Eines Tages erfährt sie von einem Arzt, den sie wegen ständiger Nackenschmerzen aufgesucht hat, dass sie an Lungenkrebs erkrankt ist.

 

Dieses nahe Lebensende konfrontiert Anna erneut aber dieses Mal mit einer großen Wucht, mit ihren jahrzehntelangen Lebenslügen. Sie will sich bevor sie stirbt, endlich ehrlich machen und schreibt einen langen Brief. Ihre etwa 50-jährige Nichte Frederike, die gerade ihre jüngst erfolgte Scheidung noch verarbeitet, soll diesen Brief, dem ein zweiter kurzer an sie selbst beigefügt ist, nach Lappland bringen, der Heimat ihrer Großmutter Igga.

 

Frederike ist wenig begeistert von dieser Idee, will aber ihrer Tante, die sie vor 40 Jahren nach dem frühen Tod ihrer Eltern aufgenommen und ihr sogar ein Studium ermöglichte, diesen letzten großen Wunsch nicht abschlagen. Sie willigt nach langem Überlegen ein und macht sich auf den Weg nach Nordschweden, in die Gegend, in der die Samen leben und in der ihre Großmutter geboren wurde.

 

Als sie Petter Svattko, den Mann, an den der Brief von Anna adressiert ist, trifft, erkennt dieser in Frederike sofort seine leibliche Tochter. Noch am gleichen Tag verschwindet er für Wochen und Frederike muss sich in Petters Hütte selbst versorgen.

 

In ständig zwischen Anna, die zu Hause ihr Leben reflektiert und Frederike, die oben in den noch schneebedeckten Bergen langsam zu sich selbst kommt, wechselnden Perspektiven, wird eine lange von einer großen Lüge geprägte Familiengeschichte erzählt.

 

Das Buch entwickelt immer mehr einen Charme, dem sich der Leser nicht entziehen kann. Er wird angesteckt von der Liebe der Autorin sowohl zu ihrer süddeutschen Heimat als auch zu ihrer neuen Heimat in Lappland.

 

Wunderschöne Naturbeschreibungen und die Schilderung  einfache Lebensweise der Samen wechseln sich ab mit Porträts von Männern und Frauen, die alle eine bisher verborgene gemeinsame Vergangenheit zusammenhält.

 

Die Schauspielerinnen Hannelore Hoger und Elisabeth Günther haben diese authentische Familiengeschichte in eine sehr empfehlenswerte Hörbuchfassung gebracht, die die Autorin autorisiert hat. Während Hannelore Hoger ihre tiefe, warme und unverwechselbare Stimme Anna leiht, die nach ihrer schlimmen Diagnose ihre Lebenslüge endlich offenbaren will, wird die Rolle der Nichte Friederike, auf der Suche nach einem neuen Platz im Leben von Elisabeth Günther warmherzig und mitfühlend gesprochen.

 

Ein Hörbuch, das die gedruckte Fassung auf einzigartige Weise interpretiert. Empfehlenswert.

 

 

 

 

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Zusätzliche Informationen

Hiltrud Baier wurde am 14. August 1960 in Heilbronn (Deutschland) geboren.

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