Hiltrud Baier

 4.2 Sterne bei 89 Bewertungen
Autorin von Helle Tage, helle Nächte, Helle Tage, helle Nächte und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hiltrud Baier

Nach einer Buchhändlerlehre habe ich Literatur und Pädagogik studiert und zehn Jahre in deutschen Verlagen gearbeitet. Seit 2001 lebe ich in Schweden. Hier habe ich als Yogalehrerin gearbeitet, war in einer Sägeblattfabrik angestellt, habe ein Jahr in Falun studiert, habe als Redakteurin gearbeitet ... und seit fast drei Jahren habe ich eine eigene Firma. Ich bin Studienleiterin für die Schule des Schreibens in Hamburg, halte Vorträge über Schweden, leite Schreibkurse und schreibe Bücher.

Neue Bücher

Tage mit Ida

Neu erschienen am 27.05.2020 als E-Book bei FISCHER E-Books.

Alle Bücher von Hiltrud Baier

Cover des Buches Helle Tage, helle Nächte9783596298549

Helle Tage, helle Nächte

 (85)
Erschienen am 26.02.2020
Cover des Buches Lieber in Schweden9783842307100

Lieber in Schweden

 (0)
Erschienen am 21.01.2011
Cover des Buches Schwedenträume9783837026993

Schwedenträume

 (0)
Erschienen am 24.07.2008
Cover des Buches Schwedenträume: Neubeginn im hohen Norden9783848257133

Schwedenträume: Neubeginn im hohen Norden

 (0)
Erschienen am 24.09.2013
Cover des Buches Greta in Schweden9783839125236

Greta in Schweden

 (0)
Erschienen am 29.10.2009
Cover des Buches Tage mit Ida9783104911434

Tage mit Ida

 (0)
Erschienen am 27.05.2020
Cover des Buches Schweden für Einsteiger9783833496264

Schweden für Einsteiger

 (0)
Erschienen am 23.07.2009
Cover des Buches Helle Tage, helle NächteB07F2KWRVB

Helle Tage, helle Nächte

 (4)
Erschienen am 25.07.2018

Neue Rezensionen zu Hiltrud Baier

Neu

Rezension zu "Helle Tage, helle Nächte" von Hiltrud Baier

Eine ruhige Familiengeschichte
MiGuvor 9 Monaten

Kurzbeschreibung
Als Anna Albinger schwer erkrankt, und eine große Lüge aus ihrem Leben gestehen möchte, schickt sie ihre Nichte Frederike mit einem Brief nach Lappland.
Frederike, die frisch geschieden ist, ist in der Bergwelt Lappland auf sich allein gestellt und versucht, mit ihrem alten Leben abzuschließen. Sie findet nicht nur den Empfänger des Briefes, sondern auch mehr als nur die Faszination für Lappland.

Meinung
Die Handlung wird aus zwei Sichtweisen von Hannelore Hoger und Elisabeth Günther vorgelesen, die ihre Stimmen den Hauptfiguren Anna und Frederike leihen.
Die Schauplätze werden sehr bildhaft beschrieben und so fällt es ziemlich leicht, in die Geschichte einzutauchen und sich von dem relativ ruhigen und dahinplätschernden Verlauf, treiben zu lassen.
Denn Spannung taucht eher geringfügig auf. Stattdessen werden die Geheimnisse in einer sehr ruhigen Atmosphäre erzählt und Anna taucht in ihrem Handlungsstrang immer wieder in die Vergangenheit ab.
Doch während Frederike die Bergwelt und die Bewohner Lapplands kennenlernt, lernt Anna auch neue Menschen um sie herum, was besonders ihren Handlungsstrang deutlich interessanter werden ließ.
Leider gibt es aber auch viele Längen und Wiederholungen zu überbrücken und so einige Male handelten die Charaktere in meinen Augen entweder zu übertrieben oder einfach zu unglaubwürdig.
Dabei gefiel mir die Figurenzeichnung eigentlich ganz gut. Doch leider überzeugten mich vor allem im letzten Drittel eher die Nebenfiguren als die Hauptfiguren.
Anna und Frederike wirken oft sehr unentschlossen, dann wieder sehr mutig aber häufig auch so teilnahmslos. Es ist schwer zu beschreiben, aber mir fehlte da etwas die Tiefe oder auch das gewisse Etwas. Klar, beide durchleben ein großes Gefühlschaos aber beide schwankten dann in ihren Entscheidungen immer von einem extreme ins andere. Irgendwie gab es nichts dazwischen.
Generell kam mir das letzte Drittel auch leider etwas zu konstruiert vor.
Während sich die weit über die Hälfte in Handlung immer wieder zog, ging es zum Schluss hin plötzlich Schlag auf Schlag.
Trotz der kleinen Kritik konnte mich die Schauplatzbeschreibung dagegen wieder begeistern. Es gelang mir spielend leicht, mir die Bergwelt und die Stille und Einsamkeit vorzustellen, denn diese war sehr bildhaft und detailliert beschrieben.
Last but not least sollten aber auch die Sprecherinnen erwähnt werden. Ein Hörbuch steht und fällt ja auch irgendwie mit den Sprechern. Umso schöner ist es, wenn sie dann stimmlich tatsächlich zu den Figuren passen und sie regelrecht verkörpern.
Hannelore Hoger, die den Part von Anna vorliest, passte mit ihrer reifen, fast schon rauchig klingende Stimme perfekt! Sie besitzt ein ruhiges Sprechtempo, das sehr gut zu diesem Handlungsstrang passte.
Alle Emotionen kamen für mich glaubwürdig rüber und ich konnte mir Anna so gut vorstellen, als wäre es ihre eigene Stimme.
Doch auch Elisabeth Günther, deren Stimme ich ja sowieso schon gerne lausche, passte sehr gut mit ihrer hellen, jungen und dynamischen Stimme zu Frederike. Ihr Sprechtempo ist etwas schneller, was ebenfalls sehr gut hineinpasste.

Fazit
„Helle Tage, helle Nächte“ ist eine ruhige Familiengeschichte, die mich trotz der Kritikpunkte gut unterhalten konnte.
Dies lag aber meiner Meinung nach auch hauptsächlich an Hannelore Hoger und Elisabeth Günther, die beide fabelhaft vorgelesen und die Figuren verkörpern konnten.



 

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Rezension zu "Helle Tage, helle Nächte" von Hiltrud Baier

Stille hat eine starke Stimme
Schnuppevor einem Jahr

Hiltrud Baiers Roman "Helle Tage, helle Nächte" ist eine Familiengeschichte, die sich zwischen der schwäbischen Alb und Lappland abspielt, festgehalten in einer sehr schöne Sprache, das Lesen macht Spaß. Anna ist an Krebs erkrankt, sie weiß noch nicht, ob sie den Kampf gegen die Krankheit führen will. Eine dringende Herzensangelegenheit möchte sie aber geregelt wissen, jahrzehntelang hat sie eine Lebenslüge um sich erschaffen und die Notwendigkeit nach Wahrheit aus ihrem Leben ausgegrenzt, aber jetzt geht das nicht mehr. Die Zerrissenheit, die sie so lange unter Verschluss gehalten hat, wird gut thematisiert. Sie schickt ihre Nichte Frederike mit einem Brief nach Lappland zu einem alten Freund. Der Brief muss persönlich abgegeben werden. Frederike macht sich unwillig auf den Weg, sie erlebt in der Bergwelt Lapplands Stille, die sie zu sich selbst finden lässt. Ein sehr schönes Buch, die Schönheit der schwäbischen Alp wird als Leser ebenso miterlebt wie die Lapplands. Die Erfahrungen der Frauen werden nachvollziehbar und liebevoll geschildert. Ein sehr schönes Buch, dass ich gerne gelesen habe.

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Rezension zu "Helle Tage, helle Nächte" von Hiltrud Baier

Ein Buch über ein altes Familiengeheimnis und eine Reise nach Schwedisch-Lappland
Finntasticvor einem Jahr

Anna Albinger hütet seit Jahrzehnten ein altes Familiengeheimnis. Als sie schwer an Krebs erkrankt, ist es für sie an der Zeit das Geheimnis zu lüften. Und so schickt sie ihre Nichte Frederike mit einem Brief an einen alten Freund namens Petter Svakko nach Schwedisch-Lappland. Ihre Nichte gelangt auf diese Weise in die Sami-Sommersiedlung Staloluokta in den Bergen Lapplands und erkennt, dass auch sie Teil des Familiengeheimnisses ist und sie mehr mit der samischen Kultur verbindet, als ihr bislang bewusst war. Ein wirklich toller Roman mit einer spannenden Familiengeschichten, tollen Landschaftsbeschreibungen und ganz viel Informationen über die Kultur der Samen. Wer Lust hat mehr über die Autorin zu erfahren, auf https://finntastic.de/hiltrud-baier/ gibt es auch ein schönes Interview mit Hiltrud Baier über ihr Leben in Jokkmokk und ihre Bücher.

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Zusätzliche Informationen

Hiltrud Baier wurde am 14. August 1960 in Heilbronn (Deutschland) geboren.

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