Hiltrud Baier

 4.1 Sterne bei 68 Bewertungen
Autorin von Helle Tage, helle Nächte, Helle Tage, helle Nächte und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hiltrud Baier

Nach einer Buchhändlerlehre habe ich Literatur und Pädagogik studiert und zehn Jahre in deutschen Verlagen gearbeitet. Seit 2001 lebe ich in Schweden. Hier habe ich als Yogalehrerin gearbeitet, war in einer Sägeblattfabrik angestellt, habe ein Jahr in Falun studiert, habe als Redakteurin gearbeitet ... und seit fast drei Jahren habe ich eine eigene Firma. Ich bin Studienleiterin für die Schule des Schreibens in Hamburg, halte Vorträge über Schweden, leite Schreibkurse und schreibe Bücher.

Neue Bücher

Helle Tage, helle Nächte
 (68)
Neu erschienen am 25.07.2018 als Hardcover bei FISCHER Krüger.
Helle Tage, helle Nächte
Neu erschienen am 25.07.2018 als Hörbuch bei Argon Verlag.

Alle Bücher von Hiltrud Baier

Hiltrud BaierHelle Tage, helle Nächte
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Helle Tage, helle Nächte
Helle Tage, helle Nächte
 (68)
Erschienen am 25.07.2018
Hiltrud BaierSchwedenträume
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Schwedenträume
Schwedenträume
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Erschienen am 24.07.2008
Hiltrud BaierGreta in Schweden
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Greta in Schweden
Greta in Schweden
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Erschienen am 29.10.2009
Hiltrud BaierLieber in Schweden
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Lieber in Schweden
Lieber in Schweden
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Erschienen am 21.01.2011
Hiltrud BaierSchweden für Einsteiger
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Schweden für Einsteiger
Schweden für Einsteiger
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Erschienen am 23.07.2009
Hiltrud BaierLieber in Schweden: Deutsche Auswanderer erzählen
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Lieber in Schweden: Deutsche Auswanderer erzählen
Hiltrud BaierSchwedenträume: Neubeginn im hohen Norden
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Schwedenträume: Neubeginn im hohen Norden
Schwedenträume: Neubeginn im hohen Norden
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Erschienen am 24.09.2013
Hiltrud BaierHelle Tage, helle Nächte
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Helle Tage, helle Nächte
Helle Tage, helle Nächte
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Erschienen am 25.07.2018

Neue Rezensionen zu Hiltrud Baier

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Bokmals avatar

Rezension zu "Helle Tage, helle Nächte" von Hiltrud Baier

Wunderschöne Familiengeschichte
Bokmalvor einem Monat

"Helle Tage, helle Nächte" erzählt auf wunderschöne Weise die gemeinsame Geschichte von zwei unterschiedlichen Frauen. 
Als Anna erfährt, dass sie Krebs hat, ist es ihr ein Herzensanliegen, die große Lüge ihres Lebens aufzudecken und den betreffenden Personen reinen Wein einzuschenken. Aus diesem Grund schickt sie ihre Nichte Frederike mit einem geheimnisvollen Brief nach Lappland, den sie persönlich einem Fremden übergeben soll. 
Nach dem Tod ihrer Schwester und deren Mann ist Frederike wie eine Tochter bei Anna aufgewachsen. Nun, viele Jahre später, sorgt sich Frederike um ihre Tante Anna und stellt sich der Aufgabe, obwohl sie nicht versteht, warum es Anna so wichtig ist. Unterwegs ist sie sowieso gerade, da sie nach ihrer Scheidung mit einem Bus durch Europa fährt um sie über einige Dinge klar zu werden. Sofort ist sie zur Stelle, als ihre Tante sie braucht. Doch auf ihrer Reise fragt sie sich mehr als einmal, wer dieser Petter ist, dem sie den Brief bringen soll und was Sinn und Zweck des Ganzen ist. 
Der Autorin ist es gelungen eine spannende Geschichte zu schreiben! Als Leser grübelt man während des Lesens über die Zusammenhänge und das große Geheimnis, das am Ende gelüftet wird. Herrlich zu lesen sind auch die Naturbeschreibungen, sowohl in den Bergen Süddeutschlands als auch auf Frederikes Reise in den Norden und schließlich bei ihrer Ankunft in Lappland. 
Durch die Rückblenden in Annas Leben versteht man nach und nach, was Anna auf dem Herzen liegt und empfindet Mitleid für die Frau, allerdings hinterfragt man auch kritisch ihr Handeln und ob es nicht andere Möglichkeiten gegeben hätte, dieser Lüge aus dem Weg zu gehen. 
Fazit: Ein wunderschönes Buch, das in eine andere Welt eintauchen lässt – besonders in die Weite Lapplands. 

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Rezension zu "Helle Tage, helle Nächte" von Hiltrud Baier

Das Buch entwickelt immer mehr einen Charme, dem sich der Leser nicht entziehen kann
WinfriedStanzickvor einem Monat



Anna Albinger ist eine Frau Ende sechzig. Sie lebt in einer Kleinstadt am Fuß der Schwäbischen Alb. Eines Tages erfährt sie von einem Arzt, den sie wegen ständiger Nackenschmerzen aufgesucht hat, dass sie an Lungenkrebs erkrankt ist.

Dieses nahe Lebensende konfrontiert Anna erneut aber dieses Mal mit einer großen Wucht, mit ihren jahrzehntelangen Lebenslügen. Sie will sich bevor sie stirbt, endlich ehrlich machen und schreibt einen langen Brief. Ihre etwa 50-jährige Nichte Frederike, die gerade ihre jüngst erfolgte Scheidung noch verarbeitet, soll diesen Brief, dem ein zweiter kurzer an sie selbst beigefügt ist, nach Lappland bringen, der Heimat ihrer Großmutter Igga.

Frederike ist wenig begeistert von dieser Idee, will aber ihrer Tante, die sie vor 40 Jahren nach dem frühen Tod ihrer Eltern aufgenommen und ihr sogar ein Studium ermöglichte, diesen letzten großen Wunsch nicht abschlagen. Sie willigt nach langem Überlegen ein und macht sich auf den Weg nach Nordschweden, in die Gegend, in der die Samen leben und in der ihre Großmutter geboren wurde.

Als sie Petter Svattko, den Mann, an den der Brief von Anna adressiert ist, trifft, erkennt dieser in Frederike sofort seine leibliche Tochter. Noch am gleichen Tag verschwindet er für Wochen und Frederike muss sich in Petters Hütte selbst versorgen.

In ständig zwischen Anna, die zu Hause ihr Leben reflektiert und Frederike, die oben in den noch schneebedeckten Bergen langsam zu sich selbst kommt, wird eine lange von einer großen Lüge geprägte Familiengeschichte erzählt.

Das Buch entwickelt immer mehr einen Charme, dem sich der Leser nicht entziehen kann. Er wird angesteckt von der Liebe der Autorin sowohl zu ihrer süddeutschen Heimat als auch zu ihrer neuen Heimat in Lappland.
Wunderschöne Naturbeschreibungen und die Schilderung  einfache Lebensweise der Samen wechseln sich ab mit Porträts von Männern und Frauen, die alle eine bisher verborgene gemeinsame Vergangenheit zusammenhält.




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Helena89s avatar

Rezension zu "Helle Tage, helle Nächte" von Hiltrud Baier

Wunderschön und rührend
Helena89vor einem Monat

Frederike ist auf dem Weg nach Lappland. Weshalb weiß sie auch nicht ganz genau. Ihre Tante, Anna, hat sie mit einem Brief für einen gewissen Petter Svakko dahin geschickt. Sie konnte ihrer Tante diese Bitte nicht abschlagen, schließlich wurde bei Anna Krebs diagnostiziert. Frederike hat sich gerade von ihrem Mann getrennt, hat ihren Job gekündigt und ihre Tochter, Paula, ist zurzeit in Australien. Noch weiß Frederike außerdem nicht wie sie ihre Zukunft nun gestalten möchte. Sie ahnt nicht, dass sie bald von einer großen Lebenslüge erfahren soll und dass sie gerade in Lappland den Ort finden wird, wo sie am glücklichsten ist.

Hiltrud Baier gelingt mit ihrem Roman „Helle Tage, helle Nächte“ ein wunderschönes und rührendes Meisterwerk. Es hat alles zu bieten, was einen guten Roman ausmacht: Runde Charaktere, die einen direkt einnehmen und mitfiebern lassen, sowie ein Geheimnis, das es zu enträtseln gilt – verpackt in eine einnehmende Sprache voller Emotionen und doch jenseits falscher Sentimentalitäten. Indem uns die Autorin an dem Innenleben von Anna und Frederike teilnehmen lässt, offenbart sie uns ihre große Gabe das emotionale Gepäck, das jeder mit sich trägt, in Worte zu fassen. Man fühlt als Leser mit, kann die Gedanken und Reaktionen der Protagonistinnen nachempfinden und womöglich sogar für sich selbst nutzbringend verarbeiten. Die große authentische Liebe der Autorin zur Natur Nordschwedens spürt man in jedem ihrer Sätze, in denen sie diese beschreibt und reflektiert. Gleichzeitig berührt sie auf diese Weise den Nerv unserer schnellebigen Zeit und bringt die verborgene Saite eines jeden Menschen zum klingen – die Sehnsucht nach einem einfachen Leben im Einklang mit der Natur. Ein äußerst poetisches und zugleich sehr realitätsnahes Werk, das man einfach lieben muss!

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Zusätzliche Informationen

Hiltrud Baier wurde am 14. August 1960 in Heilbronn (Deutschland) geboren.

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