Hiltrud Leenders , Michael Bay Lavendel gegen Ameisen

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Inhaltsangabe zu „Lavendel gegen Ameisen“ von Hiltrud Leenders

Kommissar Toppes allererster Fall. Ganz Kleve weiß es bereits: Der honorige Richter Landman ist ermordet worden! Brutal erschlagen - vermutlich im Affekt. Landman war ein strenger, aber auch gerechter Mensch, ein wenig penibel vielleicht. Feinde hat man als Richter genug und so wachsen die Ermittlungen des KK 11 bald ins Unermessliche. Eine Bewährungsprobe für den neuen Kommissar; Helmut Toppe heißt er. Endlich kristallisiert sich ein Hauptverdächtiger heraus - doch der ist partout nicht zu überführen. Als Toppe kurz davor steht, den Fall abgeben zu müssen, kommt ihm die rettende Idee.

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  • Rezension zu "Lavendel gegen Ameisen" von Hiltrud Leenders

    Lavendel gegen Ameisen
    Natasha

    Natasha

    26. February 2012 um 10:13

    Ein klassischer Krimi ohne große Schnörkel, der von seinem Setting in den 80er Jahren lebt und viel Charme aus den damaligen Gegebenheiten zieht. Gute Unterhaltung, aber nicht der große Wurf. Für Fans, die gern wissen wollen, wie alles begann, dennoch ein Muss!

  • Rezension zu "Lavendel gegen Ameisen" von Hiltrud Leenders

    Lavendel gegen Ameisen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2012 um 18:54

    Hauptkommissar Helmut Toppe übersteht genervt einen Empfang; er hat wenig gegessen und hofft auf die Eröffnung des Buffets. Was muss also kommen? Ein Einsatz! Gezwungenermaßen ohne Schnittchen geht es zu einer Leiche, die in der Gärtnerei Welbers gefunden wurde. Die Leiche kann schnell identifiziert werden: Arno Friedrich Landmann. Es stellt sich jedoch heraus, dass das Opfer ein strenger und wenig nachsichtiger Richter war, der mehr als genug Feinde gehabt haben dürfte. Die Spurensicherung hat fortan eine Menge zu tun: Reifenspuren, Fußspuren, Zettelchen. Die Kollegen vom KK11 telefonieren und befragen um die Wette, kommen aber scheinbar kein bisschen voran. Kein Indiz, keine Aussage rückt irgendeine Person besonders ins Rampenlicht. Der Krimi bietet reichlich Einblick in die Routinearbeiten der Polizei, die in diesem Umfang eher ungewohnt ist. Angepasst an die Spuren am Tatort finden umfangreiche Befragungen statt und das KK11 schleppt unzählige Schuhe an, damit im Ausschlussverfahren die Fußabdrücke zugeordnet werden können. Von daher ist das Buch recht ruhig gehalten, da die Kollegen sich über Protokolle und Berichte unterhalten und Listen mit Namen und abzutelefonierenden Geschäften oder Ärzten kursieren. Sehr lebhaft scheint mir der Klever Lokalkolorit eingebaut zu sein. Immer wieder tönt der Klever Dialekt durch und die nahe Grenze zu den Niederlanden sorgt für Gesprächsstoff. Das verleiht dem Krimi eine gewisse Atmosphäre und ich persönlich schätze es auch, wenn die Region in einem Buch nicht komplett austauschbar scheint. 1992 erschien mit 'Königsschießen' das erste Buch mit Toppe in der Hauptrolle, ermittelt hat der Hauptkommissar aber schon zuvor: 'Lavendel gegen Ameisen' ist einer der ersten beiden, bisher unveröffentlichten Fälle um das KK11. Der Krimi spielt 1988 und das muss man sich hin und wieder ins Gedächtnis rufen, wenn ein 2011 erschienener Krimi gleich damit losgeht, dass der Bürgermeister eine neue Telefonanlage (mit so etwas ganz neuem wie "Computerunterstützung") einweiht. Und Menschen, die mit Hilfe eines Computers schöne Ergebnisse ranholen, sind noch Exoten. Kein Fall mit ausnehmend großer Spannung, sondern einer, der die mühevolle Kleinarbeit in den Mittelpunkt stellt. Und die scheint am Ende sogar noch umsonst gewesen zu sein. Von Toppe könnte man wirklich glatt mehr haben, jedoch würde ich zuvor gerne wissen, wo derzeit der andere, bisher noch unveröffentlichte Fall steckt. Wenn ich eine Krimireihe schon mit Fall 1 kennen lerne, bleibe ich gerne in der Reihenfolge drin.

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  • Rezension zu "Lavendel gegen Ameisen" von Hiltrud Leenders

    Lavendel gegen Ameisen
    isag

    isag

    26. December 2011 um 11:52

    Erst war ich etwas erstaunt - 1. Fall und das bei einer Serie, die es doch schon länger gibt ;) Aber das Buch reiht sich wirklich in die ersten Teile ein, die mir persönlich am besten gefallen haben, bei den neueren sind doch mehr und mehr welche bei, die mir nicht ganz so gut gefallen. Klar, die Personen kennt man eigentlich schon, trotzdem werden sie natürlich nochmal vorgestellt, aber das ist bei Reihen ja in gewissem Maße sowieso in allen Teilen der Fall. Die Auflösung des Falls fand ich gelungen, wenn auch bis auf einige Details nicht überraschend. Nun warte ich gespannt auf den 2. Fall ;)

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