Hiro Arikawa

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Hiro ArikawaSatoru und das Geheimnis des Glücks
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Satoru und das Geheimnis des Glücks
Satoru und das Geheimnis des Glücks
 (7)
Erschienen am 09.10.2017
Hiro ArikawaThe Travelling Cat Chronicles
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The Travelling Cat Chronicles
The Travelling Cat Chronicles
 (0)
Erschienen am 02.11.2017

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Anna_Naumanns avatar

Rezension zu "Satoru und das Geheimnis des Glücks" von Hiro Arikawa

Roadtrip mit Kater
Anna_Naumannvor 3 Monaten

„Diesmal wird alles so laufen, wie wir beide es uns wünschen, ganz bestimmt. Ich stupste ihn mit der Nase an. Komm, gehen wir. Lass uns auf dieser letzten Reise noch mehr wundervolle Dinge sehen. Verwetten wir unsere Zukunft darauf, wie viel Großartiges wir noch finden und erleben werden.“

Nana

 

Ich habe gewusst, was mich am Ende erwartet, denn schließlich stand es schon im Klappentext. Trotzdem habe ich Rotz und Wasser geheult, als das Ende offensichtlich wurde. Und damit hat mich dieser Roadtrip von Mensch und Katze unglaublich berührt.

 

Der Schreibstil der Autorin entführte mich von Anfang an in die Welt von Satoru und Nana. Das Buch war schnell gelesen, obwohl ich mir eigentlich Zeit dafür nehmen wollte. Aber dann war ich doch ziemlich schnell durch.

 

Satoru geht mit seinem Kater Nana auf eine letzte Reise. Er möchte für seinen Kater einen neuen Besitzer finden, bevor er selbst stirbt. Dabei treffen sie alte Freunde wieder und man lernt Satorus Lebensweg kennen, bevor sie schließlich bei ihrer letzten Etappe ankommen.

Obwohl ich Satoru sehr mochte, konnte ich die Entscheidungen nicht verstehen, die er in seinem Leben getroffen hat. Er war jemand, der mit dem Strom schwimmt und sich selten auflehnt. Ich bin keine solche Person und konnte mich daher mit dieser Eigenschaft nicht identifizieren.

Warum ich ihn aber dann doch sehr in mein Herz schloss, war seine Liebe zu seinem Kater. Sein letzter Wunsch ist es, dass es seinem Kater gut geht. Und damit musste ich ihn einfach lieben!

 

Besonders toll fand ich die Episoden, die aus Nanas Sicht geschildert sind. Er hat eine grandiose Art, die Welt der Menschen aus seiner Sicht zu sehen und schildert die Situation mit seinen eigenen Worten. Das war es, was mich an der Leseprobe dazu gebracht hat, das Buch zu kaufen und ich wurde nicht enttäuscht :)

 

Das Ende ist wunderschön, traurig und doch voller Hoffnung. Es hat mich weinend zurück gelassen und doch war ich dankbar, dass die Autorin dieses Ende gewählt hat. Es passt perfekt zur Geschichte und lässt keine Fragen offen – nur ein bisschen Tränen zurück.

 

Mein Fazit:

Ein berührendes Buch über das Leben und das Sterben. Es hat mich tief berührt und noch Tage später beschäftigt. Ich vergebe fünf von fünf Punkten für ein Lieblingsbuch, das ich jedem Katzenliebhaber empfehlen kann. Aber haltet Taschentücher bereit! Hilfreich ist es auch, beim Lesen die eigene Katze zu kuscheln <3

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ullikens avatar

Rezension zu "Satoru und das Geheimnis des Glücks" von Hiro Arikawa

Herzerweichend
ullikenvor 10 Monaten

Hiro Arikawa ist eine 45 Jahre alte japanische Schriftstellerin, die für ihre zahlreichen Werke bereits ausgezeichnet wurde.

 

Mit "Satoru und das Geheimnis des Glücks" hat sie ein wunderbares Buch geschaffen, einen Reisebericht aus der Sicht eines klugen Katers.

 

Sein Mensch macht sich auf den Weg zu allen seinen Freunden, die ihn durch sein Leben begleitet haben, um jemanden zu finden, bei dem sein Kater Nana bleiben kann. Das will dieser jedoch nicht, er möchte bis zum Schluss bei seinem Menschen Satoru bleiben und findet entsprechend Mittel und Wege dafür.

 

Nana (Sieben) war ein Streuner, der nach einem Autounfall von Satoru aufgenommen wird. Und damit dieser bei ihm bleiben kann, zieht Satoru sogar in eine Wohnung, wo dies gestattet ist. Gott sei Dank kann Satoru wohl die Katzensprache verstehen - und dass Katzen die Menschen verstehen, weiß ein jeder, der nicht ignorant ist. Smile.

 

Nana fährt mit Satoru über Honshu, lernt das Meer fürchten, die Berge und Täler lieben und schaut den Menschen tief in die Seele. Er ist ein reiselustiger Kater, der immer wieder überrascht ist, was er auf der Reise mit dem Kombi seines Menschen alles sehen und erleben kann. Durch die Reise lernt er auch die Vergangenheit seines Menschen Satoru kennen und verstehen.

 

Doch er ist auch ein Kämpfer, der sich nicht von seinem Menschen trennen lassen möchte.

 

Das Buch ist so liebenswert geschrieben, dass ich gegen Ende meine Tränen nicht zurückhalten konnte, so nahe ging es mir.

 

Das Buch erschien in Japan 2015, bei uns in Deutschland im Heyne Verlag im Dezember 2017. Es ist unbedingt zu empfehlen.

 

Das Cover ist erfrischend hell und zeigt eine zusammengerollte Katze.

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BloodyTodds avatar

Rezension zu "Satoru und das Geheimnis des Glücks" von Hiro Arikawa

Ein Straßenkater erobert Herzen.
BloodyToddvor einem Jahr

Klappentext:

Satoru und sein alter Kater Nana machen sich auf den Weg. Auf ihrer Reise quer durch Japan besuchen sie alle Menschen, die Satoru auf seinem bisherigen Lebensweg begleitet, ihn geformt und geprägt, geliebt und geachtet, aber auch beneidet und kritisch beäugt haben. Doch am Ende schließen alle ihren Frieden: mit ihrem Freund und Wegbegleiter Satoru genauso wie mit sich selbst. Und Nana? Betrachtet alles aus der ihm eigenen Katzenperspektive. Er blickt den Menschen ins Innerste, bis in die tiefsten Tiefen ihrer Seele. Doch was Nana nicht ahnt: Es wird Satorus letzte Reise sein …

Meine Meinung:

Dieser Roman ist der erste, der von der erfolgreichen japanischen Autorin Hiro Arikawa ins Deutsche übersetzt wurde. Was definitiv auch höchste Zeit war, wenn ihr mich fragt.

In diesem Roman erleben wir die Welt aus der Sicht des Straßenkaters Nana. Dieser liebt sein wildes Leben auf der Straße, bis er Satoru kennen lernt. Der einzige Mensch, den ihn nicht von den Motorhauben der Autos verscheucht und ihm hilft, als er angefahren wurde. Nana beschließt sein Streunerleben an den Haken zu hängen und fortan bei seinem Menschen zu bleiben.

Doch Nana ist eben, wie eine Straßenkatze sein sollte, ein dickköpfiger Kater, der vor Sarkasmus und Durchtriebenheit nur so trieft und das Leben seiner Mitmenschen nicht immer erleichtert. Nana hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, manchmal sogar zum Lachen. Ich konnte gar nicht anders, als ihn in mein Herz zu schließen.

Mit Satoru hingegen bin ich erst viel später warm geworden. Während er viele Menschen aus seiner Schulzeit besucht hat, hat man viel über ihn erfahren und was für ein aufgeweckter Junge er doch war. Doch als Erwachsener war er mir fast schon zu transparent. Er hat die meiste Zeit alles nur belächelt, wirkte schrecklich passiv und introvertiert und das passte wenig mit dem zusammen, was seine Schulkameraden berichteten. Aber vielleicht kommt das mit dem Alter einfach so mit sich? Ich weiß es nicht.

Nichts desto trotz waren Satoru und Nana ein tolles Team und gemeinsam haben sie für mich die herzlichste Geschichte des Jahres erzählt.

Hiro Arikawa hat einen wunderschönen, warmen Schreibstil, der sich flüssig und schnell lesen lässt. Man war von Anfang an in der Geschichte drin, was vielleicht auch an Nanas einnehmendem Wesen gelegen haben könnte.

Ich muss gestehen, dass der Titel für das Buch doch etwas irreführend ist. Im Original heißt der Roman „Tabineko Riboto“ und im Englischen „The Travelling Cats Chronicles“. Ähnlich hätte auch der deutsche Titel sein können, denn mit Glück hat der Roman eigentlich fast nichts zu tun.

Fazit:

Ein wunderschöner Roadtrip aus der Sicht einer Katze, der die ganze Gefühlswelt auf den Kopf stellt.

Zitat:

“Lass uns auf dieser letzter Reiser noch mehr wundervolle Dinge sehen. Verwetten wir unser Zukunft darauf, wie viel Großartiges wir noch finden und erleben werden.”
(S. 171)

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