Satoru und das Geheimnis des Glücks

von Hiro Arikawa 
4,1 Sterne bei7 Bewertungen
Satoru und das Geheimnis des Glücks
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Roadtrip mit Kater - berührend und traurig, aber wunderschön

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Eine Lebensreise aus der Sicht einer Katze,die mir sehr gut gefallen hat.Viele Emotionen + Begegnunen machen die Geschichte echt und schön.

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Inhaltsangabe zu "Satoru und das Geheimnis des Glücks"

Satoru und sein alter Kater Nana machen sich auf den Weg. Auf ihrer Reise quer durch Japan besuchen sie alle Menschen, die Satoru auf seinem bisherigen Lebensweg begleitet, ihn geformt und geprägt, geliebt und geachtet, aber auch beneidet und kritisch beäugt haben. Doch am Ende schließen alle ihren Frieden: mit ihrem Freund und Wegbegleiter Satoru genauso wie mit sich selbst. Und Nana? Betrachtet alles aus der ihm eigenen Katzenperspektive. Er blickt den Menschen ins Innerste, bis in die tiefsten Tiefen ihrer Seele. Doch was Nana nicht ahnt: Es wird Satorus letzte Reise sein ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453421684
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:09.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Anna_Naumanns avatar
    Anna_Naumannvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Roadtrip mit Kater - berührend und traurig, aber wunderschön
    Roadtrip mit Kater

    „Diesmal wird alles so laufen, wie wir beide es uns wünschen, ganz bestimmt. Ich stupste ihn mit der Nase an. Komm, gehen wir. Lass uns auf dieser letzten Reise noch mehr wundervolle Dinge sehen. Verwetten wir unsere Zukunft darauf, wie viel Großartiges wir noch finden und erleben werden.“

    Nana

     

    Ich habe gewusst, was mich am Ende erwartet, denn schließlich stand es schon im Klappentext. Trotzdem habe ich Rotz und Wasser geheult, als das Ende offensichtlich wurde. Und damit hat mich dieser Roadtrip von Mensch und Katze unglaublich berührt.

     

    Der Schreibstil der Autorin entführte mich von Anfang an in die Welt von Satoru und Nana. Das Buch war schnell gelesen, obwohl ich mir eigentlich Zeit dafür nehmen wollte. Aber dann war ich doch ziemlich schnell durch.

     

    Satoru geht mit seinem Kater Nana auf eine letzte Reise. Er möchte für seinen Kater einen neuen Besitzer finden, bevor er selbst stirbt. Dabei treffen sie alte Freunde wieder und man lernt Satorus Lebensweg kennen, bevor sie schließlich bei ihrer letzten Etappe ankommen.

    Obwohl ich Satoru sehr mochte, konnte ich die Entscheidungen nicht verstehen, die er in seinem Leben getroffen hat. Er war jemand, der mit dem Strom schwimmt und sich selten auflehnt. Ich bin keine solche Person und konnte mich daher mit dieser Eigenschaft nicht identifizieren.

    Warum ich ihn aber dann doch sehr in mein Herz schloss, war seine Liebe zu seinem Kater. Sein letzter Wunsch ist es, dass es seinem Kater gut geht. Und damit musste ich ihn einfach lieben!

     

    Besonders toll fand ich die Episoden, die aus Nanas Sicht geschildert sind. Er hat eine grandiose Art, die Welt der Menschen aus seiner Sicht zu sehen und schildert die Situation mit seinen eigenen Worten. Das war es, was mich an der Leseprobe dazu gebracht hat, das Buch zu kaufen und ich wurde nicht enttäuscht :)

     

    Das Ende ist wunderschön, traurig und doch voller Hoffnung. Es hat mich weinend zurück gelassen und doch war ich dankbar, dass die Autorin dieses Ende gewählt hat. Es passt perfekt zur Geschichte und lässt keine Fragen offen – nur ein bisschen Tränen zurück.

     

    Mein Fazit:

    Ein berührendes Buch über das Leben und das Sterben. Es hat mich tief berührt und noch Tage später beschäftigt. Ich vergebe fünf von fünf Punkten für ein Lieblingsbuch, das ich jedem Katzenliebhaber empfehlen kann. Aber haltet Taschentücher bereit! Hilfreich ist es auch, beim Lesen die eigene Katze zu kuscheln <3

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    ullikens avatar
    ullikenvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Kater zeigt uns Honschu und seine Liebe zu seinem Menschen und umgekehrt. Dieses Buch ist einfach nur wunderschön
    Herzerweichend

    Hiro Arikawa ist eine 45 Jahre alte japanische Schriftstellerin, die für ihre zahlreichen Werke bereits ausgezeichnet wurde.

     

    Mit "Satoru und das Geheimnis des Glücks" hat sie ein wunderbares Buch geschaffen, einen Reisebericht aus der Sicht eines klugen Katers.

     

    Sein Mensch macht sich auf den Weg zu allen seinen Freunden, die ihn durch sein Leben begleitet haben, um jemanden zu finden, bei dem sein Kater Nana bleiben kann. Das will dieser jedoch nicht, er möchte bis zum Schluss bei seinem Menschen Satoru bleiben und findet entsprechend Mittel und Wege dafür.

     

    Nana (Sieben) war ein Streuner, der nach einem Autounfall von Satoru aufgenommen wird. Und damit dieser bei ihm bleiben kann, zieht Satoru sogar in eine Wohnung, wo dies gestattet ist. Gott sei Dank kann Satoru wohl die Katzensprache verstehen - und dass Katzen die Menschen verstehen, weiß ein jeder, der nicht ignorant ist. Smile.

     

    Nana fährt mit Satoru über Honshu, lernt das Meer fürchten, die Berge und Täler lieben und schaut den Menschen tief in die Seele. Er ist ein reiselustiger Kater, der immer wieder überrascht ist, was er auf der Reise mit dem Kombi seines Menschen alles sehen und erleben kann. Durch die Reise lernt er auch die Vergangenheit seines Menschen Satoru kennen und verstehen.

     

    Doch er ist auch ein Kämpfer, der sich nicht von seinem Menschen trennen lassen möchte.

     

    Das Buch ist so liebenswert geschrieben, dass ich gegen Ende meine Tränen nicht zurückhalten konnte, so nahe ging es mir.

     

    Das Buch erschien in Japan 2015, bei uns in Deutschland im Heyne Verlag im Dezember 2017. Es ist unbedingt zu empfehlen.

     

    Das Cover ist erfrischend hell und zeigt eine zusammengerollte Katze.

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    BloodyTodds avatar
    BloodyToddvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderschöner Roadtrip aus der Sicht einer Katze, der die ganze Gefühlswelt auf den Kopf stellt.
    Ein Straßenkater erobert Herzen.

    Klappentext:

    Satoru und sein alter Kater Nana machen sich auf den Weg. Auf ihrer Reise quer durch Japan besuchen sie alle Menschen, die Satoru auf seinem bisherigen Lebensweg begleitet, ihn geformt und geprägt, geliebt und geachtet, aber auch beneidet und kritisch beäugt haben. Doch am Ende schließen alle ihren Frieden: mit ihrem Freund und Wegbegleiter Satoru genauso wie mit sich selbst. Und Nana? Betrachtet alles aus der ihm eigenen Katzenperspektive. Er blickt den Menschen ins Innerste, bis in die tiefsten Tiefen ihrer Seele. Doch was Nana nicht ahnt: Es wird Satorus letzte Reise sein …

    Meine Meinung:

    Dieser Roman ist der erste, der von der erfolgreichen japanischen Autorin Hiro Arikawa ins Deutsche übersetzt wurde. Was definitiv auch höchste Zeit war, wenn ihr mich fragt.

    In diesem Roman erleben wir die Welt aus der Sicht des Straßenkaters Nana. Dieser liebt sein wildes Leben auf der Straße, bis er Satoru kennen lernt. Der einzige Mensch, den ihn nicht von den Motorhauben der Autos verscheucht und ihm hilft, als er angefahren wurde. Nana beschließt sein Streunerleben an den Haken zu hängen und fortan bei seinem Menschen zu bleiben.

    Doch Nana ist eben, wie eine Straßenkatze sein sollte, ein dickköpfiger Kater, der vor Sarkasmus und Durchtriebenheit nur so trieft und das Leben seiner Mitmenschen nicht immer erleichtert. Nana hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, manchmal sogar zum Lachen. Ich konnte gar nicht anders, als ihn in mein Herz zu schließen.

    Mit Satoru hingegen bin ich erst viel später warm geworden. Während er viele Menschen aus seiner Schulzeit besucht hat, hat man viel über ihn erfahren und was für ein aufgeweckter Junge er doch war. Doch als Erwachsener war er mir fast schon zu transparent. Er hat die meiste Zeit alles nur belächelt, wirkte schrecklich passiv und introvertiert und das passte wenig mit dem zusammen, was seine Schulkameraden berichteten. Aber vielleicht kommt das mit dem Alter einfach so mit sich? Ich weiß es nicht.

    Nichts desto trotz waren Satoru und Nana ein tolles Team und gemeinsam haben sie für mich die herzlichste Geschichte des Jahres erzählt.

    Hiro Arikawa hat einen wunderschönen, warmen Schreibstil, der sich flüssig und schnell lesen lässt. Man war von Anfang an in der Geschichte drin, was vielleicht auch an Nanas einnehmendem Wesen gelegen haben könnte.

    Ich muss gestehen, dass der Titel für das Buch doch etwas irreführend ist. Im Original heißt der Roman „Tabineko Riboto“ und im Englischen „The Travelling Cats Chronicles“. Ähnlich hätte auch der deutsche Titel sein können, denn mit Glück hat der Roman eigentlich fast nichts zu tun.

    Fazit:

    Ein wunderschöner Roadtrip aus der Sicht einer Katze, der die ganze Gefühlswelt auf den Kopf stellt.

    Zitat:

    “Lass uns auf dieser letzter Reiser noch mehr wundervolle Dinge sehen. Verwetten wir unser Zukunft darauf, wie viel Großartiges wir noch finden und erleben werden.”
    (S. 171)

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    YvisLeseeckes avatar
    YvisLeseeckevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fazit: Die Katze ist einfach toll, der Rest war okay ist aber noch verbesserungswürdig.
    Fazit: Die Katze ist einfach toll, der Rest war okay ist aber noch verbesserungswürdig.

    Meine Meinung:

    Im Großen und Ganzen fand ich das Buch eigentlich ganz gut. Aber es hat dennoch so seine Schwachstellen.

    Das Buch berichtet einmal aus der Sicht der Katze und dann aus der Sicht des Menschen. Das wechselt sich immer mal ab. Die Stellen der Katze, die Gedanken und die Art waren wirklich grandios und sehr humorvoll. Ich konnte mich richtig in eine Katze hineinversetzten. Das fand ich wirklich richtig gut. Natürlich auch die Katze selber. Sie hat einfach einen wunderbaren Charakter.

    Auch die Menschen die wir in den Buch kennen lernen sind sehr gut beschrieben und man kann Sie sich super vorstellen. Zumindestens charakterlich, optisch werden sie nicht so im Detail beschrieben, was mich persönlich jedoch nicht stört.

    Was mich jedoch gestört hat, war die Art der Dialoge. Die Ausdrucksweise war mir teilweise zu eintönig. Ich meine Unterschiedliche Charaktere benutzen doch nicht immer ein und die selbe Wortwahl. Da hätte ich mir einfach mehr gewünscht. Das ist mir auch besonders aufgefallen, wo man was aus der Kindheit erfährt. Auch die Kinder haben eher eine Erwachsene Ausdrucksweise gehabt. Das fand ich befremdlich.

    In den Buch werden viele ernste Themen nur kurz angeschnitten, was natürlich bei der Seitenzahl schon klar war. Dennoch fand ich es ein bisschen Schade, dass es eben so viele Problematiken waren. Dadurch hat das Buch einen so negativen Touch. Irgendwie scheint Niemand aus der Vergangenheit von Satoru in der Gegenwart glücklich zu sein.  Das fand ich sehr Schade. Jedoch kamen dadurch die witzigen Katzengedanken viel besser rüber.

    Fazit: Die Katze ist einfach toll, der Rest war okay ist aber noch verbesserungswürdig.

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    LadyOfTheBookss avatar
    LadyOfTheBooksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Lebensreise aus der Sicht einer Katze,die mir sehr gut gefallen hat.Viele Emotionen + Begegnunen machen die Geschichte echt und schön.
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    Salinschs avatar
    Salinschvor 7 Monaten
    Sabrina1978s avatar
    Sabrina1978vor 10 Monaten

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