Highschoolschülerin Fuyumi Yagani landet in der Dämonenwelt und stirbt. So muss sie ihr Leben dort fristen. Doch der nerdige Vampir Staz findet Gefallen an ihr und setzt sich fest in den Kopf sie wiederzubeleben. Denn er hat sich sofort in sie verliebt. Zusammen reisen sie durch die Menschen- und Dämonenwelt, um ihr Ziel zu erreichen.
Diese Rezi bezieht sich auf die gesamte Reihe. Am Ende sage ich noch einmal etwas zum Band.
Anfangs hat mir die Reihe noch recht gut gefallen und ich fand sie unterhaltsam. Besonders Staz und Wolf haben mir als Figuren gefallen. Allgemein haben mir auch die weiteren Figuren zugesagt wie Staz Bruder Vlad, Liz, die Raummagierin und viele andere. Ab einen gewissen Punkt wurden es mir aber auch zu viele Figuren, weil sich dann auch der Fokus von Staz und Fuyumi wegbewegt hat. Das war aber so ein allgemeines Problem.
Am Anfang war mir klar, welchen Faden die Geschichte verfolgt: Fuyumi sollte wiederbelebt werden und dabei sie und Staz sich näherkommen. Um das Ziel zu erreichen, sollten sie ein paar Abenteuer erleben. Darum brauchte auch Staz die Hilfe seines Bruders Vlad, weil dieser sich mit Wiederbelebungen auskennt. Aber dieser hat sich dafür recht wenig interessiert und hatte eigene Pläne.
Und dann irgendwann wurde die Geschichte für mich sehr wild. Es gab Passagen, wo ich mich fragte, was da überhaupt passiert und was der Sinn dahinter ist. Plötzlich war das Ziel, die Dämonenwelt vor einem mächtigen Herrscher zu retten und einige weitere Figuren wurden eingeführt. Es wurde unübersichtlich und eben stellenweise wirr. Es hat sich in manchen Bänden für mich sehr gezogen und das Einzige, was mich noch am Ball gehalten hat, war, dass ich eben einige Figuren sehr mochte und wissen wollte, wie es mit ihnen weiterging.
Auch war mir der Humor ab einen gewissen Punkt zu drüber und hat mich nur noch genervt, dass ich mit den Augen gerollt habe. Am Anfang fand ich das ganz witzig und unterhaltsam, aber irgendwann fand ich es nur noch albern und kindisch. Darum haben sich auch manche Szenen in die Länge gezogen, weil die Figuren lieber rumgealbert haben, als weiterzumachen. Die ernsten Passagen haben mir wesentlich besser gefallen.
Die Kämpfe waren für mich in Ordnung, teils etwas langgezogen. Den Endkampf mochte ich auch erst, als die „Kinder“, also Staz, Wolf und die Anderen mit von der Partie waren. Da wurde es interessant, besonders als endlich klar wurde, was Fuyumi wirklich für eine Funktion in der Geschichte hatte.
Denn Fuyumi fand ich durchweg ziemlich farblos. Sie hat auch kaum eine Entwicklung vollzogen. Ab und zu hat sie zwar ihre Momente gehabt, wo sie mal sagte, was sie will, aber meistens war sie einfach nur nett und… hat auf niedlich getan. Man kann sie nicht nicht mögen, aber ich fand sie als Figur zu langweilig. Für mich wirkte sie eine notwendige Nebenfigur.
Der letzte Band war in Ordnung. Anfangs hat er sich etwas gezogen und dann gab es eine Passage, als ich ihn sehr interessant war. Auch das Ende war sehr niedlich. Vor allem, weil man dadurch umso deutlicher gemerkt hat, wie sehr sich Staz entwickelt hat. Der ist richtig niedlich geworden.
Dennoch vergebe ich den letzten Band 3 Sterne, sowie auch der ganzen Reihe. Sie war ganz nett, aber irgendwie habe ich mir insgesamt mehr erhofft. Etwas mehr Fantasy, coolere Kämpfe und weniger Humor. Es gab sehr gute Ansätze mit den Figuren, aber insgesamt kratzte es für mich zu sehr an der Oberfläche.









