Hiromi Kawakami Am Meer ist es wärmer

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Inhaltsangabe zu „Am Meer ist es wärmer“ von Hiromi Kawakami

Eine traumschöne Liebesgeschichte voller MagieEin Fischerdorf, zwei Bahnstunden von Tokio entfernt: Manazuru. Jenes Wort schrieb Keis Ehemann in sein Tagebuch, bevor er spurlos verschwand. Warum hat er sie verlassen, und wohin ist er gegangen?Keis Liebe zu ihrem Mann ist immer noch grenzenlos, und so versucht sie, dem Rätsel seines Verschwindens auf die Spur zu kommen. Eine geheimnisvolle Unbekannte scheint mehr als sie selbst zu wissen.Von der Autorin des Bestsellers ›Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß‹

Sehr emotional und poetisch - kurz, aber definitiv kein "Buch für Zwischendurch"

— littleowl
littleowl

Keine gefällige Unterhaltung, eher schwere Kost. Sehr viel Interpretationsspielraum. Aber irgendwie doch gut geschrieben.

— rumble-bee
rumble-bee

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  • Wunderbar und surreal

    Am Meer ist es wärmer
    BadWolf

    BadWolf

    14. May 2017 um 21:06

    Kei lebt zusammen mit ihrer Tochter Momo und ihrer Mutter in einem schlichten Häuschen. Vor rund 13 Jahren verließ Kei´s Mann Rei die Familie und verschwand spurlos. Momo, die Tochter der Beiden, war zu dem Zeitpunkt 3 Jahre alt. Seit dem Tag des Verschwindens lebt Kei im Ungewissen was mit ihm Geschehen ist, wohin er ging, warum er ging und ob er noch lebt. Sie kann damit nie wirklich abschließen. Auch nicht als sie eine unkomplizierte Beziehung mit einem verheirateten Mann eingeht. Das Verschwinden ihres Mannes nagt Tag für Tag an ihr, mal mehr mal weniger. Auch seine Tagebücher, in denen meist nur belangloses drin steht, liest sie über die Jahre hinweg wieder und wieder um nach einem Anhaltspunkt zu suchen. Der Name eines Ortes am Meer drängt sich ihr förmlich auf. Ebenfalls eine Uhrzeit die notiert wurde. Kei macht sich auf den Weg nach Manazuru. Begleitet wird sie von einer ihr unbekannten Frau. Doch diese Frau scheint nicht Real und gleicht mehr einer Erscheinung. Doch desto öfter Kei nach Manazuru fährt, nimmt die Gestalt der Frau mehr und mehr Kontur an. Mit ihr zusammen begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und verlässt ab und an die Wirklichkeit im Taumel von Raum und Zeit.Fazit Am Meer ist es wärmer ist ein zum Teil sehr surrealer Roman, an welchem sich stets ein Hauch von Melancholie anhaftet. Der Leser erfährt den innersten Kern mit all seinen Gedanken, Ängsten und Emotionen der Protagonistin Kei genaustens und dennoch bleibt die Autorin bei ihrem Schreibstil sehr distanziert um die Würde ihrer Figur nicht zu verletzen. Ganz der Kultur der Japaner entsprechend. Wahnsinn, so etwas habe ich noch nicht gelesen und darum bin ich auch hin und weg von diesem Werk. Kei ist in meinen Augen eine bemerkenswerte und starke junge Frau, die aus ihrer einstigen Resignation neue Kraft schöpft und beherzt ihrem inneren Instinkt folgt. Der Roman wurde in der Ich-Perspektive geschrieben. Nicht selten passiert es das die Erzählung von Kei aus der Gegenwart in die Vergangenheit umschwenkt, da sie sich an "alte Zeiten" erinnert oder dort nach einem Hinweis sucht. Die Vermischung von Wirklichkeit und Phantasie haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Frau die Kei begleitet, anfangs noch ein Schatten und je weiter das Buch voran schreitet, oder Kei sich ihrem Ziel nähert oder sie die Fremde gewähren lässt, nimmt sie immer mehr Kontur und Gestalt an. Die Frage bleibt nur, hat Kei sich diese Frau nur eingebildet? Trotz der Erkenntnisse und Offenbarungen die die Protagonistin hat, bleibt der Erzählfluss stets ruhig. Auch dreht es sich in dem Buch nicht ausschließlich um Kei. Keis Mutter oder Tochter Momo haben in dem Buch ihre eigene Rolle, so dass man als Leser ebenfalls eine Menge über sie erfährt und Momo aufwachsen sieht. Es sind viele viele einzelne Abschnitte die erzählt werden, aus dem Leben von Rei, ihrer Mutter, Tochter, Ehemann etc. die perfekt aneinandergereiht ein Gesamtbild ergeben. Dennoch hatte ich Anfangs Mühe der Geschichte zu folgen, sie zu verstehen, oder eher den Schreibstil zu verstehen. Ich fand mich nur schwer hinein und hatte anfänglich oft das Gefühl nicht mehr zu wissen was ist jetzt Gegenwart, was Vergangenheit und was passiert überhaupt grade. Es war aber auch mein erster Roman einer japanischen Schriftstellerin, aber ganz sicher nicht mein Letzter. Von selbiger Autorin habe ich noch ein Buch - Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß – worauf ich mich wirklich Freue es zu lesen.

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  • Am Meer ist es wärmer

    Am Meer ist es wärmer
    littleowl

    littleowl

    09. May 2017 um 18:18

    Meine Meinung Wer hätte gedacht, dass mich dieses dünne Bändchen emotional so mitnehmen würde? Ich habe „Am Meer ist es wärmer“ aus reinem Impuls in der Bücherei mitgenommen und war sofort begeistert vom außergewöhnlichen Schreibstil der Autorin. Hiromi Kawakami findet starke und eindrückliche sprachliche Bilder: Anstatt sich auf ausgelutschte Metaphern und Vergleiche zu verlassen, findet sie ganz neue und schafft es so, eigentlich un-fassbare Gefühle in Worte zu fassen. Mit viel Feingefühl und Kunstfertigkeit lässt sie Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Viele Ereignisse dieses Romans sind rational nicht zu erklären, aber was ist schon Rationalität, wenn der Ehemann nach 12 Jahren von einem Tag auf den anderen verschwunden ist? Obwohl Rei eine Affäre mit dem verheirateten Seiji hat, liebt sie ihren Mann Kei weiterhin und kann nicht aufhören, nach einer Erklärung für das Rätsel seines Verschwindens zu suchen. Oder kennt Rei sie vielleicht schon und will sie nur nicht wahrhaben? Ich fand ihre komplexen Gefühle - Trauer, Wut, Liebe, Sehnsucht und so viele mehr – unheimlich glaubwürdig und eindringlich beschrieben. Toll fand ich auch die vielschichtige Darstellung der Beziehung zu ihrer Teenager-Tochter Momo. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Geschichte nicht wirklich zu einem runden Abschluss kommt. Das ist natürlich immer ein Stück weit Geschmackssache, aber mir waren es ein paar lose Enden zu viel. Da die Grenzen zwischen Wahn und Wahrheit hier wie gesagt sehr verschwommen sind, ist im Grunde bis zum Schluss nicht ganz klar, was eigentlich passiert ist. Fazit Ein kurzer, aber hochemotionaler und mitreißender Roman über eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit.

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  • Verwirrend, und doch lesenswert

    Am Meer ist es wärmer
    genihaku

    genihaku

    04. July 2016 um 18:28

    Dieses Buch ist geschrieben für Tage, die ruhig sind und man bereit ist, offen in die Geschichte einzutauchen. Die Autorin versucht auf ihre Arte und Weise den Umgang einer Frau mit dem Verschwinden ihres Mannes zu erzählen. Zuerst dachte ich, es ginge mehr um die Mutter-Tochter-Beziehung, dann fragte ich mich durchgehend, worum es hier eigentlich geht, was war wirklich passiert und was passiert gegenwärtig in der Geschichte wirklich? Kawakami stellt drei mögliche Gründe für das Verschwinden des Ehemannes dar, realistische und mehr phantastischere, lässt verstorbene Frauen, Geister, erscheinen, die die Protagonistin verfolgen, oder ist es sie selbst? Dann wiederum geht es darum, dass die Wirklichkeit nicht zählt. Egal, was wirklich geschehen ist. Es ist unbedeutend, ihr Mann ist fort und kommt nicht wieder. Deswegen geht es auch um Erinnerungen/Vergessen. Kriegt man später ein falsches Bild von dem Verschwundenen? Für mich ging es prinzipiell um die Verarbeitung vom "Verlassenwerden" und was dies für Auswirkungen auf zukünftiges Verhalten des Verlassenen hat. Ich habe die Geschichte, auch wenn sie mich oft verwirrt hat, sehr gerne gelesen. 

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  • Eine wunderbare Geschichte über einen Verlust

    Am Meer ist es wärmer
    anena

    anena

    19. June 2016 um 10:23

    Eine Frau trauert ihrem Mann nach, der plötzlich verschwindet. Es passiert eigentlich nichts in diesem Roman und trotzdem ist es spannend zu erleben, wie die Frau - in verschiedenen Phasen - ihre Verlust und ihre Trauer und ihr Nichtwissen überwindet. Da kommen Geister vor, es scheint, die Erzählerin will in das Totenreich hinabsteigen. Wunderbar geschrieben!

  • nichtssagend...

    Am Meer ist es wärmer
    Bibliomania

    Bibliomania

    09. February 2014 um 21:07

    Mein zweites Buch von Hiromi Kawakami, das mir deutlich weniger gefallen hat als „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“. Eine erwachsene Frau wurde samt Tochter plötzlich und ohne Vorahnung von ihrem Mann verlassen. Zunächst weiß sie gar nicht wieso, dennoch fährt sie immer wieder nach Manazuru. Ein kleines Örtchen am Meer. Das ganze Buch über passiert eigentlich gar nichts. Ihr begegnet eine (Geist-)Frau, die irgendwie auch nichts mit ihrem Mann zu tun hat. Es werden langweilige, nichts sagende Dialoge geführt. Auch die langjährige Affäre zu einem verheirateten Mann ist ein wenig eigenartig. Mich hat dieses Buch überhaupt nicht überzeugt. Wie gesagt passiert nichts und nicht einmal die Sprache ist besonders schön. Meine Zeit hätte ich gut anders nutzen können.

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  • (K)eine Liebesgeschichte

    Am Meer ist es wärmer
    rumble-bee

    rumble-bee

    Ich finde den deutschen Untertitel ein wenig unglücklich gewählt. Man erwartet zwangsläufig etwas vollkommen Anderes. So auch ich. Ich war zuerst nahe daran, das Buch abzubrechen. Letztlich bin ich aber froh, durchgehalten zu haben. Ich wurde belohnt mit einem Buch, das sich der wohlfeilen Kategorisierung zwar entzieht, das Arbeit macht - das dafür aber auch herausfordert und mit viel Interpretationsspielraum belohnt. Es ist nahezu unmöglich, das Buch anhand einer "Handlung" zusammenzufassen. Und zwar deshalb, weil sich kaum entscheiden lässt, was hier "wirklich geschehen" ist, und was nicht. Protagonistin ist Kei, die vor 12 Jahren von ihrem Mann verlassen wurde. Oder doch nicht? Jedenfalls verschwand er urplötzlich, und hinterließ nur das rätselhafte Wort "Manazuru" in seinem Tagebuch. Dies ist ein in Japan bekannter Urlaubsort an der Küste. Kei fühlt sich fast magnetisch zu diesem Ort hingezogen, und bereist ihn im Laufe des Buches mehrmals. Traum und Wirklichkeit fließen dabei ineinander. Kei hat Visionen, Träume, Erinnerungen. Und der Leser kann sich aus all diesen schillernden Puzzlestücken selber seine "Lösung" der Geschichte zurechtbasteln. Das Buch eignet sich wirklich nicht (!) dazu, verschlungen zu werden. Viele sprachliche Bilder sind sehr, sehr merkwürdig; und auch Kei macht es dem Leser nicht gerade leicht, sie zu mögen. Sie schleppt viele quälende Erinnerungen mit sich herum. Etwas stimmt nicht mit ihr. Und bis zum Schluss wird das nicht wirklich geklärt. Man muss als Leser also eine hohe Toleranzschwelle mitbringen. Vom Stil her sind schon gewisse Parallelen zu Murakami vorhanden. Alles liegt in der Schwebe, viele Szenen wirken sehr surreal. Schon allein das Motiv des Reisens verdeutlicht hierbei den inneren Aufruhr der Heldin. Die Zeit steht nahezu still in diesem Buch, man darf nicht auf eine "Handlung" im üblichen Sinne hoffen. Das aber wiederum befreit einen von dem sonst oft so hinderlichen "Lesesog nach vorne ". Man hat Zeit, sich um die einzelnen Stimmungen und Bilder zu kümmern. Eigentlich müsste man das Buch a) entweder einem Psychologen oder Psychotherapeuten (oder besser noch einem Traumdeuter) zu lesen geben, oder b) es gleich noch einmal von vorne lesen, um es besser zu verstehen. Denn der Effekt gegen Ende ist nicht unähnlich dem Film "The Sixth Sense"... zumindest war das meine persönliche Interpretation der ganzen Sache. Doch, ich würde es schon empfehlen - je länger ich darüber nachdenke... allerdings nicht jedem x-beliebigen Leser. Nur demjenigen, der bereit ist, sich wirklich einzulassen, ohne "Ergebnisse" zu fordern. Und der mit düsteren Stimmungen etwas anfangen kann.

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    agnieszka

    agnieszka

    26. March 2013 um 23:14
    rumble-bee schreibt Etwas stimmt nicht mit ihr. Und bis zum Schluss wird das nicht wirklich geklärt. Man muss als Leser also eine hohe Toleranzschwelle mitbringen.

    Oh-oh, solche Bücher traumatisieren mich fürs Leben. Ein offenes Ende? Danke für die Warnung! ;-)

  • Leserunde zu "Naokos Lächeln" von Haruki Murakami

    Naokos Lächeln
    Queenelyza

    Queenelyza

    Konnichi-wa, liebe Japan-Fans, es ist nun bald soweit, am Freitag, den 1. März startet unser Lesemonat "Japanische Literatur"! Einen ganzen Monat widmen wir uns Büchern von japanischen Autoren und tauschen uns aus, aber natürlich nicht nur über die Bücher! Hier kann auch anderes rund um Japan gefragt und ausgetauscht werden! Da ich leider keine "allgemeine" Leserunde zum Thema anlegen kann, diese muss buchbezogen sein, läuft diese unter "Naokos Lächeln", das habe ich spontan als Titelgeber für unsere Märzrunde herausgesucht.  Auf vielfachen Wunsch wurde die Leserunde aufgeteilt in die diversen Autoren - bei Murakami noch zusätzlich noch nach Büchern unterteilt, da es hier sonst unter Umständen zu unübersichtlich wird. Sollte jemand einen Autoren vermissen, bitte gerne melden, dann trage ich das noch nach. Und auch sonst gerne her mit Anregungen, über welches Thema ihr noch plaudern wollt. Ihr könnt jederzeit einsteigen, es muss also nicht am 1. März begonnen werden. Wenn ihr erst noch was anderes weglesen wollt / müsst, kein Problem!   Ich freue mich sehr darüber, dass ihr alle dabei seid und fleißig mitlest! Irasshaimase! :-) 

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  • Rezension zu "Am Meer ist es wärmer" von Hiromi Kawakami

    Am Meer ist es wärmer
    Gackelchen

    Gackelchen

    11. March 2013 um 16:30

    Abgebrochen...

  • Rezension zu "Am Meer ist es wärmer" von Hiromi Kawakami

    Am Meer ist es wärmer
    tedesca

    tedesca

    18. December 2012 um 14:37

    Kei begibt sich auf die Suche nach ihrem Mann Rei, der vor 13 Jahren einfach verschwunden ist. Begleitet wird sie von geisterhaften Wesen, die ihr immer wieder mögliche Varianten der Wahrheit vorgaukeln, sie nicht in Ruhe lassen und sie immer wieder vorantreiben. Irgendwie wird man an Murakami erinnert, der ja auch gerne verschiedene Welten ineinanderfließen lässt, sodass man oft nur raten kann, ob die Geschehnisse jetzt real sind oder nicht. Letztendlich gelingt es Kei aber, sich aus diesem Netz zu befreien und die Füße wieder auf den Boden der Realität zu bekommen, ohne jedoch eine endgültige Antwort auf ihre Fragen zu bekommen. Wenn man sich an etwas Mystik nicht stört, ein durchaus schönes lesenswertes Buch über eine große Liebe ohne Romantik und ohne Kitsch.

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  • Rezension zu "Am Meer ist es wärmer" von Hiromi Kawakami

    Am Meer ist es wärmer
    Jimmy

    Jimmy

    22. August 2012 um 07:20

    Erster Satz: Jemand folgte mir. Inhalt: Vor 13 Jahre verschwand Keis Mann spurlos. Den letzten Hinweis, den sie finden kann, ist die Notiz "Manazuru" in seinem Tagebuch. Manazuru ist ein kleines Fischerdörfchen, zwei Bahnstunden von Tokio entfernt. Dort begibt sie sich auf die Antwortsuche auf Fragen, die sie seitdem Verschwinden quälen. Kei begegnet einer mysteriösen Frau, die mehr zu wissen scheint, und entfernt sich dabei immer mehr von der Wirklichkeit. Meine Meinung: Von Kawakami habe ich vor einiger Zeit den Roman "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" sehr gerne gelesen. Daher war mir der sanfte Schreibstil der Autorin bereits vertraut. Nun wurde ich wieder an einen ruhigen Ort auf den fernöstlichen Inseln versetzt, wo in mir jedes Zeitgefühl ausgelöscht wurde. Eine passende Szenerie wird bereits auf dem Cover angedeutet. Eine junge Frau flieht mit ihrem grellgelben Papierschirm vor den nassen Regentropfen - in Zeitlupe bewegt sie sich voran. Ich nackten Arme und Beine werden nass gespritzt. Vielleicht trifft ihr Blick gerade auf den eines anderen. Die Momentaufnahme will keine Nähe zulassen. Wir Betrachter werden abgeschirmt, im wahrsten Sinne des Wortes. Das lässt gleichzeitig Neugierde und Interesse aufkommen. Hat sie etwas zu verbergen? ... Ich liebe Umschlaggestaltungen, aus denen man soviel heraus interpretieren kann. Dies ist hier möglich. Ebenso bei der dazugehörigen Geschichte. Bei Hiromi Kawakami verschwimmen Phantasie und Wirklichkeit. Der grenzenlose Übergang eröffnet andere Möglichkeiten und so wird daraus ein neues Gebilde. Eine Welt in der die junge Kei herum spaziert und nicht weiß woran sie ist. Ihre Gefühlswelt steht im Mittelpunkt, während immer wieder die unterschiedlichsten Gedanken durcheinander gewirbelt werden. Dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass eine Passage dort nicht hingepasst hätte. Die japanische Autorin weiß, geschickt verschiedene Elemente aneinander zu fügen und so eben auch die teils widersprüchlichen Ideen ihrer Protagonistin. Der Geschichte haften streckenweise sehr phantastische Züge an, die sich auf elegante Weise mit der Trauer der Hauptfigur ergänzen. So ist bei Kei anfangs eine tragische Resignation zu spüren. Sie hat keine Kraft mehr, nach ihrem Mann zu suchen. Viel einfacher ist es, sich bei einem anderen Trost zu suchen. Und solch jemand anderen hat sie schnell gefunden. Aber ist es der richtige Weg für Kei? Sicher nicht. Im Laufe der Geschichte muss sie sich dies selbst auch eingestehen. Der Verlust ihres Mannes nagt noch weiterhin an ihr wie ein Glückseligkeit fressender Traum. Und trotz dieser Unschlüssigkeit und Sinneswandlung wirkt sie auf mich wie eine starke Person. Sie hat Mut und folgt spontan ihrem Instinkt. Der leitet sie und hilft ihr weiter. Ich fand es sehr spannend Keis Erzählung zu verfolgen. Sie weiß ganz genau, dass sich die Welt nicht nur um sie dreht. Daher werden auch der kleinen Tochter Momo und der eigenen alten Mutter wichtige Passagen zugeteilt. Da der Roman nicht nur auf die junge Frau fokussiert ist, kann "Am Meer ist es wärmer" auch ein tolles Leseabenteuer für die Männerwelt sein. Schließlich spielt auch ein Mann eine der Hauptrollen, wenn auch eher als unsichtbarer Gast. Dennoch schreibt Kwakami aus der ich-Perspektive, dass sollte erwähnt sein. In letzter Zeit lese ich sehr viele Bücher, die aus diesem Blickwinkel beschreiben und erzählen. Aber nur wenige Romane kommen vom Niveau her an diese Glaubwürdigkeit heran. Ich konnte mich sehr gut mit Keis Charakter identifizieren; sie war mir sympathisch und ich sah Logik - wenn auch etwas verschrobene - in ihren Handlungen. Dies ist mir immer sehr wichtig. Denn wenn mir das Verhalten einer Figur als unpassend oder unüberlegt erscheint, habe ich meist gleich viel weniger Gefallen an dem gesamten Kontext. Solch ein Deatil wertet für mich ein Buch schnell ab - das konnte die Autorin hier verhindern. Seite 91 >> In jedem Fall waren die, die zurück gelassen wurden, zu bedauern. Aber wer ist bedauernswerter - der, der fortgeht, oder der, der zurückbleibt?, fragte die Frau. Darüber will ich nicht nachdenken, erwiderte ich brüsk, und sie verschwand sogleich im Meer. Ihre Beine wirkten sehr weiß. << Eine traurige Liebesgeschichte, die gleichsam Kraft gibt und Hoffnung schenkt. Manchmal liegt die Antwort in den unmöglichsten Vorstellungen, und manchmal in einer Frau, die im Meer verschwindet... Mein Fazit: Ich bin gespannt auf Kawakamis nächste Geschichte. Seid es auch! ~ 4 Sterne ~ papierkruemel.blogspot.com

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  • Rezension zu "Am Meer ist es wärmer" von Hiromi Kawakami

    Am Meer ist es wärmer
    Schumi_HB

    Schumi_HB

    14. August 2012 um 12:06

    Kei lebt mit ihrer Mutter und ihrer Tochter in Tokio. Rei, ihr Mann und Vater ihrer Tochter Momo, verschwand vor vielen Jahren von einem Tag auf dem anderen, als das Kind 3 Jahre alt war. Seitdem leidet Kei unter dieser abrupten und für sie unvorhersehbaren Trennung, über die auch ihr verständnisvoller Freund Seiji nicht hinweghelfen kann. Kei sieht sich im Geiste von einem Wesen verfolgt. Im Verlauf der Handlung konkretisiert sich diese Figur und materialisiert sich zu einer Frau, die zu Kei spricht. Ein Dialog entwickelt sich. Kei verspricht sich von dieser "virtuellen" Frau wertvolle Hinweise auf den Verbleib ihres Mannes, von dem sie sich nicht lösen kann. Immer noch hofft sie auf ein Wiedersehen - wie soll man jemanden lieben, der nicht da ist? Je mehr sie sich an die Fersen dieses geistigen Wesens heftet, desto weiter entfernt sie sich von der Realität und den Menschen, die ihr nah sind. Kei geht einen Weg in die Richtung, in der sie ihren geliebten Mann vermutet - in Richtung Jenseits. Am Scheideweg zwischen Leben und Tod muss sie sich entscheiden, im Jenseits mit ihrem Mann oder im Jetzt mit ihren Angehörigen zu leben. In einer surrealen Gefühlsreise, die zwischen Traum und Wirklichkeit pendelt, wird deutlich, wie sehr eine verletzte Liebe und die Frage nach dem Warum, einem Menschen pathologisch zusetzen kann. Kleine Hinweise zwischendurch regen die Phantasie des Lesers an, sich eigene Gedanken über das Verschwinden von Rei und die Beziehung der beiden zueinander zu machen. Für mich war es eine magische Lektüre, wie ein Tagtraum von dem man bis zum Schluss nicht weiß, wie er ausgeht.

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  • Rezension zu "Am Meer ist es wärmer" von Hiromi Kawakami

    Am Meer ist es wärmer
    emeraldeye

    emeraldeye

    17. February 2011 um 13:14

    Mit Spannung habe ich den neuen Roman von Hiromi Kawakami erwartet. Aber meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Nachdem ich "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" und "Herr Nakano und die Frauen" als atmosphärisch dicht und erzählerisch fein gesponnen empfunden habe, hat mich "Am Meer ist es wärmer" völlig kalt gelassen. Eine Frau, deren Mann vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist und sie mit der gemeinsamen Tochter allein gelassen hat, kann diesen Mann nicht vergessen, obwohl sie schon lange ein Verhältnis mit einem verheirateten Kollegen hat. Noch immer denkt sie an ihn, sehnt sich nach ihm und kann nicht begreifen, dass er einfach gegangen ist. Daraus hätte eine wunderbare Geschichte werden können, wenn die Autorin ihrem schlichten, mit witzigen, den japanischen "way of life" skizzierenden Details unterfütterten Stil treu geblieben wäre. Stattdessen verwirrt sie mit scheinbar sinnlos eingestreuten Bemerkungen über das, was sie sieht und/oder tut oder was andere tun. Kann ein Sturm lautlos sein? Und das ein Kühlschrank brummt, weiß höchstwahrscheinlich jeder, der einen Kühlschrank hat. Dass sich Wasseroberflächen kräuseln ist auch nichts, was extra erwähnt werden muß. Die Verbindung von Alltäglichem mit Seltsamem, die den beiden ersten Büchern Hiromi Kawakamis ihren besonderen Charme verliehen hat, wird in ihrem neuen Roman ins Absurde und Unverständliche verzerrt. Der rote Faden, die Suche nach ihrem Mann bzw. die Suche nach den Gründen für sein Verschwinden bleibt bruchstückhaft.Nur in wenigen kurzen Passagen wird erwähnt, dass die Beziehung zu Rei wohl doch nicht so ungetrübt war, wie Kei sie gerne in Erinnerung behalten möchte. Doch den letzten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen und damit zu Reis Verschwinden geführt hat, bleibt die Autorin schuldig. Die geheimnisvolle Unbekannte (ist es das Alter Ego von Kei oder doch ein Geist? Das würde zum Shintoismus passen), die immer wieder in Manazuru auftaucht und mit der Kei spricht wie mit einem lebenden Menschen, empfand ich einfach nur als Störfaktor. Besonders verwirrend und befremdlich war auch die Szene, in der ein Taifun ein Schiff vor Manazuru zum Kentern bringt. Ist das nun wirklich geschehen oder war es nur eine Fantasie von Kei, mit der sie ihren Mann endlich sterben lassen und sich selbst befreien will? "Man hatte fast den Eindruck, das Schiffsunglück wäre ein Teil der Festivitäten." Alles bleibt vage, zwischen Irgendwo und nirgendwo gefangen. Eben nur in flüchtigen Eindrücken, die nichts bedeuten und nichts verändern. Und mehr als einen flüchtigen Eindruck hinterläßt auch "Am Meer ist es wärmer" nicht.

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  • Rezension zu "Am Meer ist es wärmer" von Hiromi Kawakami

    Am Meer ist es wärmer
    rawatta

    rawatta

    06. October 2010 um 21:54

    Frau deren Mann sie von heute auf morgen verlassen hat, wird von der Vergangenheit eingeholt.
    Liest sich irgendwie langweilig. Denn noch habe ich bis zum Schluß durchgehalten. Das Ende ist aber Entäuschend

  • Rezension zu "Am Meer ist es wärmer" von Hiromi Kawakami

    Am Meer ist es wärmer
    Clari

    Clari

    20. August 2010 um 11:43

    Liebe zwischen Traum und Wirklichkeit. Ähnlich wie in ihren vorhergehenden Werken befasst sich Hiromi Kawakami in ihrem neuen Roman wieder mit einer delikaten Liebesgeschichte. Dieses Mal handelt es sich um eine etwas okkulte und zwischen Traum und Wirklichkeit oszillierende Geschichte. Eine unspektakuläre Handlung bietet den ruhigen Erzählfluss, von dem der ganze Roman hdurchzogen ist. Ein kleiner Ort am Meer „Manazuru“ ist das Glück für Kei! Dorthin flüchtet sie mit ihrer Tochter Momo, wenn es ihr in der großen Stadt Tokio, wo sie mit ihrer Mutter zusammen lebt, zu eng wird! Schon vor Jahren hat ihr Mann Rei sie verlassen, einfach so. Eines Tages kam er nicht nach Hause. Da war Momo erst drei Jahre alt. Jetzt ist sie in der Pubertät, und das Leben mit ihr gestaltet sich nicht gerade einfach. Das Meer ist für Kei Sehnsucht, Frieden und Heimat. Ihr Freund Seiji bietet Trost und stillt ihr Verlangen,--lieben aber kann sie nur Rei, mit dem sie glücklich war! In stillen, kurzen und einfachen Sätzen beschreibt Hiromi Kawakami ihre Geschichte, die wie immer von der Liebe handelt, von der Liebe in ihren seltsamsten Auswüchsen. Eine stille Frau, die wie ein Schemen kommt und geht, begegnet Kei zuweilen in den Tagen und Nächten und spricht mit ihr; doch wer sie ist und was sie will, erfahren wir nicht. Die Frau gleicht einer Fata Morgana, von der sich Kei Aufklärung um den Verbleib ihres Mannes erhofft. In ruhigen Bildern dreht es sich immer wieder um die große Liebe. Kei hat seit zehn Jahren einen Freund, der ihre Stütze ist. Die Beziehung mit ihm kann sich nicht vollenden, weil er anderweitig gebunden ist. Kei schreibt an einem Roman und als sie diesen Seiji, ihrem Freund, zu lesen gibt, ist auch der Roman von Hiromi Kawakami beendet. Die zarten Andeutungen gestatten dem Leser, die eigene Fantasie zu bemühen, um zu schauen, was hinter dem Verschwinden von Rei steckt. War die Ehe nicht gut? Gab es Streit? Liebten sich die beiden nicht mehr? Alles bleibt offen und Kei bleibt zurück als eine Frau, die sich mühsam durchs Leben schlägt, in Gedanken hin und her gerissen zwischen den Erinnerungen an ihre Ehe mit ihrem Mann Rei und der Gegenwart mit dem Freund Seiji. Wenngleich die Autorin das Thema Liebe in den unterschiedlichsten Versionen abhandelt, bleibt dieser Roman hinter ihren vorherigen zurück. Zu langatmig bleibt die Geschichte, ohne Ziel und ohne Stringenz. Alleine die poetische Sprache und die verschleiernd- andeutenden Gegensätze zwischen gegenwärtiger und vergangener Liebe machen noch keinen guten Roman aus.

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  • Rezension zu "Am Meer ist es wärmer" von Hiromi Kawakami

    Am Meer ist es wärmer
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    19. August 2010 um 13:24

    A61 Am Meer ist es wärmer von Hiromi Kawakami Kategorie: Allgemein Rezension Am Meer ist es wärmer (5/5) von Hiromi Kawakami Seitdem Keis Ehemann Rei vor 13 Jahren plötzlich verschwand, quält Kei der Gedanke, was mit ihm geschehen ist und warum er sie verlassen hat. Ihre einzige Spur ist der Küstenort Manazuru, den Rei in seinem Tagebuch erwähnt hat. Kei begibt sich in Manazuru auf die Suche nach der Wahrheit und entfernt sich damit immer mehr von der Wirklichkeit. Kei wird gerade jetzt besonders zur Suche nach Kei getrieben, denn ihre gewohnte Welt um sie herum scheint sich aufzulösen. Am meisten hat sie seit Keis Verschwinden Angst davor, auch noch ihre Tochter Momo zu verlieren - die einzige Person, mit der sie sich je stark verbunden fühlte. Mit ihren 16 Jahren ist Momo aber nun so weit, sich von ihrer Mutter abzugrenzen. Angst macht Kei außerdem, dass sie verfolgt wird. Von wem genau kann sie zunächst nicht sagen, aber als sie nach Manazuru kommt, wird die Figur - eine Frau - immer konkreter. Sie scheint aus einer anderen Wirklichkeit zu kommen, einer Wirklichkeit, in der auch Rei inzwischen lebt und kann Kei interessante Hinweise geben. Desillusionierung und Ernsthaftigkeit Am Meer ist es wärmer unterscheidet sich sehr stark von Kawakamis bisher veröffentlichten Romanen. Waren ihre Protagonistinnen bisher immer jung oder zumindest jung geblieben, scheint Kei nicht mehr so unbedarft, erwachsen und gereift. Gleichzeitig ist ihre Welt aber auch desillusioniert und einsam. Kawakamis bisherige Protagonistinnen leben zwar auch alleine in ihrem eigenen Mikrokosmos, fühlen sich aber nicht so einsam wie Kei. Für Kei gibt es keinen Halt, die Welt ist weniger eindeutig, auf ihre Fragen findet sie auch in Manazuru keine vollkommen eindeutigen Antworten. Ähnlichkeit zu Murakami und Yoshimoto Vollkommen neu ist in diesem Roman auch das Transzendente, Magische, die Thematisierung von mehreren Wirklichkeitsebenen, wie man es bisher vor allem von Haruki Murakami und Banana Yoshimoto kennt. An Yoshimoto erinnert vor allem die geisterhafte Frau, die Kei auf ihrer Suche begleitet. An Murakami dagegen Keis Übergang in eine andere Wirklichkeit. Es ist verblüffend, wie ähnlich sich dieses Motiv bei Murakamis Mister Aufziehvogel wiederfindet: auch hier sucht ein Mann seine verschwundene Frau, die in einer anderen Wirklichkeit gefangen ist. Kawakami-Typisches Ist Kawakamis Roman also nur eine Mischung aus Erfolgselementen anderer japanischer Schriftsteller? Definitiv nicht, denn auch wenn dieser Roman weitaus ernster als seine Vorgänger ist, findet sich doch auch der für Kawakami typische ruhige Erzählfluss: einzelne, kleine, scheinbar unbedeutende Episoden werden aneinander gereiht, ganz subtil entwickelt sich die Handlung, ohne dass der Leser es so richtig mitbekommt. Gemessen an westlichen Standards ist die Geschichte relativ handlungsarm, trotzdem aber nicht langweilig. Durchbrochen wird dieser ruhige Erzählfluss aber mit einer von Kawakami bisher nicht gekannten Dynamik ab dem Moment, als Kei beginnt, mit der fremden Frau in die andere Wirklichkeit hinüberzugehen. Dieser Roman ist anders als seine Vorgänger, aber das macht ihn nicht schlecht, eher abwechslungsreich. Die Kombination von Ruhe und Dynamik, von naturalistischen und fantastischen Erzählszenen, macht seinen Reiz aus. Am Meer ist es wärmer ist keine bloße Kopie von Murakami oder Yoshimoto. Kawakami gestaltet das Motiv der fließenden Grenzen zwischen verschiedenen Wirklichkeitsebenen auf ihre ganz eigene Weise aus. Fazit Kawakami-Leser werden überrascht sein von der surrealen Erzählweise. Hier steckt ein bisschen Murakami, ein bisschen Yoshimoto drin - aber trotzdem bleibt es ein typischer Kawakami-Roman. Publikation in Japan Bungei Shunjû 2006 Titel: 真鶴 (dt.: Manazuru) Publikation in Deutschland Hanser Verlag 2010 Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler 208 Seiten, 17,90 € ISBN 978-3446235533 Tags Fremdheit , Küste , Meer , Mutter-Kind-Beziehung , Verlust , zwei Wirklichkeiten

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