Hiromi Kawakami Bis nächstes Jahr im Frühling

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Inhaltsangabe zu „Bis nächstes Jahr im Frühling“ von Hiromi Kawakami

Emanzipation auf Japanisch

Nach siebenjähriger Ehe erfährt Noyuri durch einen anonymen Anruf, dass ihr Mann eine Affäre hat. Bislang war sie von ihrer leidenschaftslosen und ereignisarmen Beziehung wenig begeistert. Doch als Takuya ihr nun die Trennung vorschlägt, erkennt sie, wie sehr sie trotz allem an ihm hängt. Mithilfe ihres Onkels, der ihr eine Aushilfstätigkeit in einer Arztpraxis vermittelt, findet Noyuri, deren Leben bisher ausschließlich um ihren Mann kreiste, ganz allmählich aus ihrer seelischen Erstarrung. Schritt für Schritt kann sie sich von ihrem traditionellen Rollenbild lösen, entdeckt ihre Stärken und wagt erstmals in ihrem Leben, sich ihrer eigenen Wünsche bewusst zu werden.

Hiromi Kawakami, die Meisterin atmosphärischer Liebesgeschichten, erzählt psychologisch genau und poetisch zart von dem Zerbrechen einer Ehe. Ein lang nachhallender Roman über die großen menschlichen Fragen und die Tragik falscher Entscheidungen.

Drauf einlassen lohnt sich! Ein zartes, stilles Alltagsdrama, das lange nachhallt

— WordLover

Wie viele japanische Autoren sehr tiefgründig und analytisch, aber die völlig willenlose Art der Protagonistin nervt irgendwann ganz schön.

— JessSoul

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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    Bis nächstes Jahr im Frühling

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. July 2013 um 00:23

    Japanische Literatur zu lesen, finde ich besonders schwer; vor allem, wenn man mit Japan nicht mehr am Hut hat. Vor 2 Jahren konnte mich Kawakami mit "Am Meer ist es wärmer" wirklich beeindrucken; dieses mal stockt die Geschichte von Anfang an. Kawakamis Buch ist schon seit 2008 am Markt und gilt trotzdem noch als "Neu", weil es jetzt erst in Deutsch seine Veröffentlichung fand. Ob diese unbedingt von Nöten war, muss man selbst rausfinden. Mir war die Geschichte zu einseitig, langweilig, öde. Noyuri - die Hauptprotagonistin - ist blutleer, nicht vorstellbar, nicht greifbar und geht dem Leser mit ihrer jammernden, weinerlichen, ständig schüchternen nichts könnende Art schwer auf die Nerven. Zu dem könnte Kawakamis Buch als Restaurantführer durch halb Japan hergenommen werden, denn in jedem Kapitel gehen die Protagonisten mindestens 2 x essen, Essens- und Getränkebestellung-Auflistung inklusive. Kawakamis Grundidee wäre im Prinzip wirklich gut und auch ein interessanter Aspekt, aber leider tritt sie völlig auf der Stelle. Der literarische Erzählstil der Autorin kann so gar nicht mit der furchtbar anödeten Geschichte und Protagonistin mithalten. Fazit: Kawakami kann leider überhaupt nicht an den Vorerfolg anschließen. Eine gute Idee und ein ansonsten schöner fließender Schreibstil verkommt hier in einer öden, blutleeren und langweiligen Geschichte. Die Protagonistin Noyuri ist blass, langweilig, fad und wirkt mit ihrer jammernden weinerlichen Art einfach nur nerv tötend; sämtliche weitere Protagonisten treten auf der Stelle, bleiben unnahbar und verständnislos zu wenig erzählt. Restaurantbesuche und seitenlange Essensbestellungen sind leider auch nicht interessant genug, um dieses Buch zu lesen. 2 Sterne für die Sprache, das Bemühen und das 3,5seitige Glossar, zu mehr reicht es allerdings wirklich nicht. Schade! (geschrieben von: Petra/Meine Buchtipps)

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