Hiromi Kawakami Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

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Inhaltsangabe zu „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“ von Hiromi Kawakami

»Die wahrscheinlich schönste Liebesgeschichte des Jahres.« Die WeltEine selbstbewusste Frau, ein weiser, alter Mann, reichlich Sake, ein wenig Walfischspeck und immer wieder Lotuswurzel: Zutaten dieser frühlingshaft zarten und faszinierend fremden Liebesgeschichte aus Japan. Eines Abends begegnet die 37-jährige Tsukiko in einer Kneipe ihrem weit älteren ehemaligen Japanischlehrer. Beide leben allein, jeder sucht die Nähe des anderen und bleibt doch respektvoll auf Distanz. Selten wurde so subtil und zugleich eindringlich beschrieben, wie sich zwei Menschen ganz allmählich näherkommen.»Kawakami erzählt von einer Liebe, die beinahe so kompliziert ist wie die japanische Küche.« Ulrich Baron in der ›SZ‹

Einfach grandios in der Verhaltenheit dieser Liebe!

— Helen13

Fehlte meiner Meinung nach ein bisschen "Pep"

— denise_86

Es erinnert vom Stil und von der Sprache her an Murakami, kommt aber nicht ganz an den Meister heran.

— derkleinemaulwurf

Es ist ein typisch japanischer Roman - er zeigt eine stille, zurückhaltende Art in Liebesdingen.

— MonicaS

Die Leichtigkeit der japanischen Novelle kommt hier wunderbar durch. Eine ungewöhnliche Liebesstory mit Tiefgang und Alltagsresonanz

— alexarts

Die Geschichte liest sich flüssig an ein zwei Abenden weg. Romantisch mit Tiefgang. Sehr schöner Schreibstil.

— sternchennagel

sehr ästetisch. still. augenblicke.

— tintenzweig

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Dieses Buch wirkt nach. Eine Leseempfehlung bekommt es von mir auf jeden Fall.

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  • Leserunde zu "Kirschblüten und rote Bohnen" von Durian Sukegawa

    Kirschblüten und rote Bohnen

    aba

    Einfühlsame und eindrucksvolle Geschichte über drei Außenseiter Könnt ihr euch vorstellen, dass eine einzige Begegnung mit einem Unbekannten ein ganzes Leben verändern kann? Durian Sukegawa zeigt uns, dass es möglich ist. In seinem bewegenden Roman "Kirschblüten und rote Bohnen" erzählt er die Geschichte eines Mannes, der an nichts mehr glaubte, bis eines Tages endlich etwas Schönes geschieht, mit dem er niemals gerechnet hätte. Mit "Kirschblüten und rote Bohnen" landete Durian Sukegawa einen Bestseller in seiner Heimat, der 2015 erfolgreich verfilmt wurde. Habt ihr Lust, literarisch nach Japan zu reisen? Wenn ihr mal wieder eure Sinne verwöhnen möchtet, dann ist dieses Buch genau das richtige für euch! Zum Inhalt Sentaro ist gescheitert, nach allen Regeln der Kunst: Er ist vorbestraft, trinkt zu viel, und sein Traum, Schriftsteller zu werden, ist unerfüllt geblieben. Stattdessen arbeitet er in einem Imbiss, der Dorayaki verkauft: Pfannkuchen, die mit einem süßen Mus aus roten Bohnen gefüllt sind. Tag für Tag steht er in dem Laden mit dem Kirschbaum vor der Tür und bestreicht lustlos Gebäck mit Fertigpaste. Bis irgendwann die alte Tokue den Laden betritt. Die weise, aber sichtlich vom Leben gezeichnete Frau kocht das beste Bohnenmus, das man sich nur denken kann. Die Begegnung mit ihr verändert alles. Tokue lehrt Sentaro ihre Kunst und tatsächlich gewinnt er nicht nur die Lust am Backen, sondern auch die Freude am Sinnlichen und an den kleinen Dingen des Lebens zurück. Wenig später wird Wakana, ein Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, zur Stammkundin des Imbisses und schließt Freundschaft mit Tokue und Sentaro. Doch die Welt meint es nicht gut mit den dreien … "Kirschblüten und rote Bohnen" ist die Geschichte einer besonderen Freundschaft – melancholisch, ohne sentimental zu werden, berührend, ohne kitschig zu sein – und ein zärtlicher Roman von großer Lebensweisheit. Zum Autor Durian Sukegawa, geboren 1962, studierte an der Waseda Universität in Tokio Philosophie. Er schreibt Romane und Gedichte, außerdem arbeitet er als Schauspieler, Punkmusiker und Fernseh- sowie Radiomoderator. "Kirschblüten und rote Bohnen" ist sein erster ins Deutsche übersetzter Roman. Zusammen mit DuMont verlosen wir 25 Exemplare von "Kirschblüten und rote Bohnen" unter allen, die mehr über Sentaro, Tokue und Wakana erfahren möchten. Möchtet ihr wissen, welches das Geheimnis des süßen Bohnenmuses ist? Habt ihr Lust, euch über dieses schöne Buch auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben? Dann solltet ihr diese Leserunde nicht verpassen. Bewerbt euch* bis zum 13.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr auf folgende Frage antwortet: Ich liebe Sushi, kleine Reisküchlein und diese niedlichen Bentō Boxen. Welche Gerichte der japanischen Küche habt ihr schon mal probiert? Hat es euch gefallen oder nicht? Was ist anders als bei uns? Oder habt ihr noch nie japanisch gegessen? In diesem Fall: Seid ihr nicht neugierig? Ich freue mich auf eure Antworten und kriege jetzt schon Hunger. Viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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    Ginevra

    20. March 2016 um 20:11
    miro76 schreibt Ja, ich auch. Aber ich finde es immer sehr spannend davon zu lesen. Auch wenn ich es mir so gar nicht vorstellen kann.

    Für mich sind die Unterschiede überhaupt kein Problem, ich habe einige Japaner/Innen kennengelernt (die alle ganz unterschiedlich waren) und finde ihre Mentalität sehr angenehm. Und japanische ...

  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Eine wunderbar leichte Liebesgeschichte mit Persönlichkeit und Tiefgang

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    alexarts

    01. March 2015 um 21:18

    Hiromi Kawakami ist ein gutes Beispiel für die Leichtigkeit der japanischen Erzählweise. Dieses Buch hier ist eine bezaubernde, alltäglich-außergewöhnliche Liebesgeschichte, die ich auch mindestens 5 Mal als Hörbuch gehört habe. 

  • Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    lesemaus

    21. February 2014 um 15:50

    Tsukiko; 37 Jahre alt, alleinstehend und selbstbewusst; trifft an einem Abend ihren ehemaligen Lehrer in einer Kneipe. Beide unterhalten sich über banales ohne dabei persönlich zu werden. Aus dem einem zufälligen Treffen werden mehr zufällige und gewollte Treffen. Biede wollen sich näher kommen, halten sich aber immer auf Distanz, denn er ist älter, wie er sagt, und hat erst seine Frau verloren. Aber Beide kommen in einen Zustand, wo es nicht mehr anders geht und die Treffen immer heimischer werden.  Langsam bröselt die Distanz und beide werden glücklich. Kawakami schreibt wundervoll und voller „Magie“. Dieses Buch war mein erstes von ihr und ich war sehr aufgewühlt danach. Man spürt den Menschen in sich, um den es im Buch geht. Man hofft mit beiden mit, denn spürt die Liebe, die zwischen den beiden schwebt. Es ist schwer zu beschreiben, was man beim Lesen fühlt, so sehr nimmt einen die Geschichte mit. Es ist kein Buch für Zwischendurch, es ist ein Buch, was man genießen muss mit jedem Satz.

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  • Eine Liebe zum alten Lehrer

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    Bibliomania

    08. January 2014 um 21:08

    Tsukikko ist eine erwachsene Frau. Eines Tages trifft sie ihren ehemaligen Lehrer in ihrer Stammkneipe und fortan treffen sich beide immer wieder zufällig in der Bar. Gerade weil der Sensei, wie Tsukikku ihn nennt, so ungewöhnlich ist, verliebt sie sich in ihn. Der deutliche Alterunterschied stört sie dabei nicht, doch so richtig scheint der Sensei ihre Gefühle nicht zu erwidern... Eine wirklich unaufgeregte, leise dahinplätschernde Liebesgeschichte von Hiromi Kawakami. Eine nette, kleine Geschichte; wunderbar geeignet, um sie auf einer Zugfahrt durchzulesen. Mit Ursula Gräfe als Übersetzerin, die ja auch Murakami übersetzt, musste ich einfach wissen, was Kawakami schreibt. Eine süße Geschichte, von der man jedoch keine großen Gefühlsausbrüch erwarten darf.

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  • Eine tolle japanische Liebesgeschichte

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    schokoloko29

    09. April 2013 um 15:35

    Inhalt des Buches: Hier geht es um die ende dreißig Jahre alte Tsukiko, die sich durch mehrere "zufälligen" Begegnungen mit ihrem ehemaligen japanischen Literaturlehrer "Sensei" verliebt und liebt. Die Geschichte ist sehr leise und unaufdringlich erzählt. Wer bei dieser Geschichte besonders heiße Liebesbeschwörungen sucht und schmachtende Liebenden sucht ist leider falsch. Da es hier um eine Annäherung von zwei sehr freiheitsliebenden und "schrulligen" Menschen geht, die sich nach einer längeren Freundschaft zu einer Liebesbeziehung entwickelt. Eigene Meinung: Die Beschreibung der Protagonisten und deren Leben werden sehr detailreich beschrieben, so dass man als Leser mit der Zeit ein sehr komplexes Bild von Tsukiko und den Sensei bekommt. Sie werden mit einigen Macken und seltsamen Gewohnheiten beschrieben, was sie in meinen Augen sehr sympatisch und menschlich machen. Ich habe sie richtig liebgewonnen und es tat mir echt leid, dass ich mit diesem Buch schnell zu ende war. Fazit: Ein Buch, welches man wirklich lesen sollte. Gesetz dem Falle, dass man leise Töne mag und eine gewisse Afinität zu Japan hat. Ein Buch, welches noch lange im Gedächtnis bleibt.

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  • Leserunde zu "Naokos Lächeln" von Haruki Murakami

    Naokos Lächeln

    Queenelyza

    Konnichi-wa, liebe Japan-Fans, es ist nun bald soweit, am Freitag, den 1. März startet unser Lesemonat "Japanische Literatur"! Einen ganzen Monat widmen wir uns Büchern von japanischen Autoren und tauschen uns aus, aber natürlich nicht nur über die Bücher! Hier kann auch anderes rund um Japan gefragt und ausgetauscht werden! Da ich leider keine "allgemeine" Leserunde zum Thema anlegen kann, diese muss buchbezogen sein, läuft diese unter "Naokos Lächeln", das habe ich spontan als Titelgeber für unsere Märzrunde herausgesucht.  Auf vielfachen Wunsch wurde die Leserunde aufgeteilt in die diversen Autoren - bei Murakami noch zusätzlich noch nach Büchern unterteilt, da es hier sonst unter Umständen zu unübersichtlich wird. Sollte jemand einen Autoren vermissen, bitte gerne melden, dann trage ich das noch nach. Und auch sonst gerne her mit Anregungen, über welches Thema ihr noch plaudern wollt. Ihr könnt jederzeit einsteigen, es muss also nicht am 1. März begonnen werden. Wenn ihr erst noch was anderes weglesen wollt / müsst, kein Problem!   Ich freue mich sehr darüber, dass ihr alle dabei seid und fleißig mitlest! Irasshaimase! :-) 

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    • 226
  • Rezension zu "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" von Hiromi Kawakami

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    capkirki

    25. June 2012 um 10:20

    Was für eine schöne Liebesgeschichte. Selten liest man so ein ruhiges Buch, in dem so wenig geschieht und genießt trotzdem jede einzelne Seiten. Tsukiko ist 38 Jahre alt und etwas einsam. Sie arbeitet viel, weiß jedoch in ihrer Freizeit wenig mit sich anzufangen. Sie glaubt, dass sie für die Liebe kein Talent hat. Mit trockenem Humor und etwas Verbitterung erzählt sie von sich und ihrem Leben. Eines Tages trifft sie in ihrer Stammkneipe ihren fast doppelt so alten ehemaligen Japanisch Lehrer, sie nennt ihn Sensei (Lehrer), da ihr sein Name nicht mehr einfällt und sie wird diesen Namen bis zum Schluss beibehalten. Beide kommen ins Gespräch und obwohl sie sich nie wirklich verabreden, treffen sie sich doch immer wieder zum Essen und vor allem zum Sake trinken. Wer die japanische Küche liebt, wird hier auf seine Kosten kommen – Tofu, Tintenfisch, Soja, Pilze, warmer Sake, kalter Sake…. Als Europäerin fragte ich mich, wie man bloß so viel Sake vertragen kann ;) Nach und nach gewöhnen sich die beiden aneinander, besuchen sich gegenseitig, suchen ihre gegenseitige Nähe und haben doch gleichzeitig Angst davor. Das höfliche “Sie” bleibt selbst nachdem sie sich schon lange treffen und sogar zusammen wegfahren. Kawakami beschreibt die Beziehung der beiden sehr sacht, geradezu behutsam, aber gleichzeitig auch sehr eindringlich. Eigentlich ist viel mehr von Essen und Trinken und Haikus die Rede als von Liebe und doch bemerkt man sie auf jeder Seite. Es ist eine einfach Geschichte, ohne Dramatik oder große Worte und trotzdem hat sie mein Herz berührt. Die Art, wie Tsukiko mit dem Sensei umgeht, wie der Sensei zögert, wie sie scheinbar beide ignorieren, was da zwischen ihnen passiert und dann wieder doch nicht. Und dann die Frage: “Würden Sie zum Zweck eines Liebesverhältnisses eine Beziehung mit mir eingehen?”. Einfach wunderbar! Wer die leisen Töne liebt, wer gern langsam liest, der wird mit diesem kleinen Buch sicher sehr glücklich werden. 5 liebevolle Sterne und einen Sake obendrauf!

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  • Rezension zu "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" von Hiromi Kawakami

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    SharonBaker

    04. March 2012 um 12:20

    Was für eine schöne Geschichte über Tsukiko und ihren Sensei, beide sind einsam und sehr ungewöhnliche Charaktere. Tsukiko ende dreißig und fühlt sich bei gleichaltrigen unwohl, sie selbst mag es gern allein zusein. Der Sensei um die siebzig wurde verlassen von seiner Frau und sammelt merkwürdige Dinge. Beide begegnen sich immer wieder in einer Kneipe und es wird eine ungewöhnliche Freundschaft daraus, bis Tsukiko merkt das sie sich verliebt hat und der Sensei sich den gewachsen fühlt vergehen viele Kapitel mit lustigen Situationen, aber die einen auch nachdenklich stimmen. (bei den Kapitel übers Pilze sammeln, musste ich so lachen, da ich in genau der selben Situation auch schon steckte und mich fragte, was machst du eigentlich hier) Erzählt wird hier aus Tsukikos Sicht, in einer Art und Weise die schnell zu lesen und zum schmunzeln anregt . Die Bilder die dabei im Kopf entstehen sind so lebendig, das man meint, man ist dabei. Aber auch eine kleine Warnung, wieviel über essen und trinken steht lässt einen schon den Magen knurren.

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  • Leserunde zu "Namiko und das Flüstern" von Andreas Séché

    Namiko und das Flüstern

    rumble-bee

    Hallo, liebe Leseratten! [Wichtige Bemerkung vorweg: BITTE !! die Bewerbung unter der richtigen Rubrik posten! Sonst wird am Ende bei der Verlosung noch jemand übersehen!! DANKE!!] Für alle Japan-Fans veranstaltet der Autor Andreas Séché eine Leserunde zu seinem Buch "Namiko und das Flüstern", welches im letzten Jahr erschienen ist. Der Verlag stellt 15 Exemplare für diejenigen zur Verfügung, die sich hier bis zum 31.1. (einschließlich) bewerben. Der Autor wird auch selber während der Leserunde für Fragen zur Verfügung stehen. Es wäre übrigens schön, wenn ihr eine Rezension verfassen würdet. Es ist ein Buch, das ohne große Knalleffekte auskommt, wie uns schon der Titel verrät. Denn nicht nur Namiko flüstert - nein, die ganze Natur. Alles spricht zu uns, und tritt mit uns in Kontakt - wenn wir nur aufmerksam sind. Insofern ist das Flüstern in diesem Buch auch ein Synonym für die Macht der leisen Töne, der leisen, aber eindringlichen Gefühle. Klingt poetisch? Ist es auch! Hier noch für euch zur Information der Klappentext: "Dass diese Reise sein Leben so grundlegend verändern würde, damit rechnet der deutsche Reporter nicht, als er nach Japan fliegt, um über Gartenkunst zu schreiben. Doch in den Gärten Kyotos begegnet er der Studentin Namiko, einer Frau, die es liebt, dort verborgene Geschichten aufzuspüren, die zum Lesen kein Buch braucht, die am Stadtrand ihren eigenen Traktor geparkt hat - und deren Flüstern den Worten eine ungeahnte Intensität und Ausdruckskraft verleiht. Im Innersten berührt, spürt er, dass diese Frau und die Gärten ihm noch viel mehr zu sagen haben, als er anfangs ahnte. Und während er im "Garten der Mondseufzer" den berückenden Klängen einer Flöte lauscht, steht er vor der vielleicht wichtigsten Entscheidung seines Lebens, bei der ihm die Antworten seines Kopfes nicht weiterhelfen ..." Wir wollen es euch Bewerbern aber nicht zu einfach machen. Als kleine Aufgabe erwarten wir von euch, dass ihr uns folgende Frage beantwortet: Was fasziniert euch so an Japan? Warum wollt gerade ihr an dieser Leserunde teilnehmen? Die Auslosung findet dann direkt am 1. Februar statt. Die Gewinner werde ich hier im Thread posten, und einzeln anschreiben. So, und nun bewerbt euch fleißig! Wir freuen uns auf 15 engagierte Teilnehmer! Und noch eine Bitte: achtet doch darauf, eure Bewerbung unter dem richtigen Oberthema zu posten, also unter "Bewerbung"! Sonst übersehe ich nachher bei der Auslosung noch jemanden!!

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  • Rezension zu "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" von Hiromi Kawakami

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    *Arienette*

    18. September 2010 um 15:37

    Tsukiko, eine alleinstehende Frau Ende 30, trifft zufällig ihren ehemaligen Lehrer wieder. Da sie sich nicht genau an seinen Namen erinnern kann, nennt sie ihn Sensei. Vorsichtig nähern sie sich an, treffen sich in Satorus Kneipe, trinken Sake und essen japanische Gerichte. Oft trinken sie bei Sensei weiter - auch wenn es sich für eine Frau nicht gehört, zu einem Mann nach Hause zu gehen. Auch sonst ist Tsukiko nicht gerade der Norm entsprechend - sie isst und trinkt zuviel, ist nicht sonderlich weiblich - ihr fehlt es an Anmut. Besonders gesellig ist sie auch nicht. Sensei hingegen versteht sich auf kleine Gesten - z.B. kann er perfekt Sake eingießen, nur daheim ist er nicht sonderlich ordentlich. Seine Frau hat ihn verlassen. Trotz ihres großen Altersunterschiedes fühlen sich Tsukiko und Sensei miteinander verbunden und verlieben sich ineinander. Es ist ein stilles, ruhiges Buch, was ich gerne gelesen habe und mich neugierig auf weitere Romane von Hiromi Kawakami gemacht hat. Die japanischen Begriffe werden im Anhang erklärt.

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  • Rezension zu "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" von Hiromi Kawakami

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    tedesca

    02. July 2010 um 12:02

    Dieses Buch war einer dieser Zufallstreffer, die man so ab und zu landet. Man streift am Fluhafen herum, langweilt sich, durchwühlt zum x-ten Mal die Bücherstände, und da ist es dann plötzlich das Buch, das einen sofort anspricht. Meine Intuition hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Kawakami erzählt in kurzen und prägnanten Sätzen die einfühlsame Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die sich langsam und - anfangs aufgrund ihrer kulinarischen Vorlieben - immer näher kommen, sich immer besser kennenlernen. Eine zarte Liebesgeschichte ohne Sentimentalitäten. Die Frau Ende Dreissig, die nicht mehr and die Liebe glaubt, und ihr ehemaliger Japanischlehrer, den sie nur Sensei (Meister) nennt, der in seiner eigenen verstaubten Welt lebt und sich für Tsutsikos Emotionen nur sehr langsam öffnet. Ein wunderschöner Roman mit dem Flair Japans, den ich allen Freunden asiatischer Literatur nur wärmstens ans Herz legen kann.

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  • Rezension zu "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" von Hiromi Kawakami

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    emeraldeye

    21. June 2010 um 13:22

    "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" ist wirklich eine der seltsamsten, unromantischsten, rührendsten, witzigsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Aber es ist eindeutig eine Liebesgeschichte, die sich zwischen Tsukiko und ihrem ehemaligen Japanischlehrer Harutsuna abspielt. Ich fühlte mich an "Der Widerspenstigen Zähmung" und an "Stolz und Vorurteil" erinnert, natürlich auf japanische Art und Weise, nämlich meistens leise, zurückhaltend und wortlos. Tsukiko ist jedoch alles andere als eine japanische Blume. Sie flucht, ist ungeschickt, trinkt zu viel Sake und das Bier aus der Flasche und setzt sich über die Wünsche ihres Sensei respektlos hinweg. Ich habe bisher in keinem japanischen Roman eine so widerspenstige, eigenwillige weibliche Protagonistin entdeckt. Der Sensei entspricht in seinem Verhalten mehr der japanischen Männerrolle, aber auch er hat seine Momente. wenn er z.B seine Sammlung kleiner Eisenbahnkännchen präsentiert, zu jeder leeren Batterie eine Geschichte erzählen kann und zuhause ein T-Shirt mit der Aufschrift "I love New York" trägt. Aber bei aller Skurrilität der Persönlichkeiten und den zum Teil absurd komischen Dialogen wird schnell klar, dass sowohl Tsukiko als auch der Sensei tief verletzt sind und sich mit ihrem Alleinsein abgefunden haben. Tsukiko hält sich für Liebe nicht begabt und der Sensei fühlt sich immer noch zu seiner verstorbenen Frau hingezogen, obwohl sie ihn schon vor vielen Jahren verlassen hat. Eine Beziehung zwischen diesen beiden scheint unmöglich. Und tatsächlich streiten sich sich immer wieder heftig und wenden sich voneinander ab. Sie versuchen es mit anderen Partnern, wie um sich selbst zu beweisen, dass sie einander nicht wollen und nicht brauchen. Doch dabei bleibt es nicht, und das ist in der Hauptsache Tsukikos Verdienst, die irgendwann entscheidet, dass sie mit dem Sensei zusammensein will und sich nicht mehr abweisen läßt. Ein wunderbares Paar, ein wunderbares Buch.

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  • Rezension zu "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" von Hiromi Kawakami

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    Jari

    18. April 2010 um 17:33

    Als sie ihn nach all den Jahren zum ersten Mal wiedersieht, erkennt Tsukiko ihren ehemaligen Japanischlehrer, ihren "Sensei", zuerst gar nicht wieder. So ist auch er es, der seine frühere Schülerin anspricht. Zwischen den beiden entwickelt sich eine eigenartige Freundschaft. Sie trinken zusammen, gehen zusammen auf den Markt und sogar, wenn auch mehr oder weniger freiwillig, Pilze sammeln. So entwickelt sich langsam, ganz langsam, eine zarte Liebe zwischen Tsukiko und Sensei. Eine Liebe so frisch und so sanft wie eine japanische Tuschezeichnung... Wer "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiss" von Hiromi Kawakami liest, erfährt keine typische Liebesgeschichte, sondern erlebt das "Sich-Annähern" zweier Menschen, ihre Gedanken, ihre Seelenzustände. Kawakami erzählt ihre Geschichte in einer einfühlsamen und zärtlichen Sprache, sodass sich eine kurze, aber dennoch tiefsinnige Liebesgeschichte entwickelt. Man kann ins Buch eintauchen und sich in den japanischen Alltag versetzen lassen. Wer eine leicht poetische und heitere Liebesgeschichte lesen möchte, sollte es mit "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiss" versuchen. Auch diejenigen, die Japan faszinierend finden, werden sich an Kawakamis Geschichte erfreuen können. Aber Achtung! Nach der Lektüre überfällt einen eine starke Lust auf japanisches Essen!

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  • Rezension zu "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" von Hiromi Kawakami

    Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

    Ritja

    01. August 2009 um 13:03

    Die Geschichte um Sensei und Tsukiko ist eine der besten Liebesgeschichten, die ich bisher gelesen habe. Es geht um Tsukiko, die für sich festgelegt, dass sie nicht für die Liebe geeignet scheint. Sie trifft eines Abends in ihrer Kneipe ihren ehemaligen Lehrer Senei wieder. Von da an treffen sie sich eher zufällig immer wieder. Sie verbringen viel Zeit mit Sake trinken, reden und bei gemeinsamen Ausflügen. Tsukiko verliebt sich in ihren ehemaligen Lehrer und muss dabei lernen Geduld aufzubringen. Bis der Satz "Würden Sie zum Zweck eines Liebesverhältnisses eine Beziehung mit mir eingehen?" von Sensei kommt. Ein eher trauriges, aber dennoch ein schönes Ende macht das Buch zur einer kleinen Perle.

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