Hiromi Kawakami Herr Nakano und die Frauen

(62)

Lovelybooks Bewertung

  • 65 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 12 Rezensionen
(19)
(27)
(13)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Herr Nakano und die Frauen“ von Hiromi Kawakami

»Ein wunderbar leichtes Buch über das Glück.« Berner Zeitung»Wir handeln nicht mit Antiquitäten, wir handeln mit Trödel«, sagt Herr Nakano zu Hitomi, die sich um eine Aushilfsstelle in seinem Laden bewirbt. Der eigenwillige Nakano, ein Herr alter Schule, liebt neben schönen alten Dingen auch schöne junge Frauen. Sein Geschäft, eine Enklave in der hektischen Innenstadt Tokios, wird zum Treffpunkt liebenswert-skurriler Zeitgenossen. Hier kommen sich zwischen Nudelimbiss und Nacktfotos auch die junge Verkäuferin Hitomi und der Laufbursche Takeo allmählich näher. Doch westliche Einflüsse und aggressive Geschäftsmethoden machen vor Herrn Nakanos altmodischem Laden nicht halt. »Ein Roman wie aus anderer Zeit. Im Trödel des Ladens manifestieren sich jene Formen altmodischer Eleganz, denen auch der Roman seinen Reiz verdankt.« Paul Jandl in der ›NZZ‹

Eine Meditation über den Alltag, die Zeit und die Liebe. Lässt man sich darauf ein, lebt man beim Lesen ein zweites Leben neben dem eigenen.

— Weidenkaetzchen

Ein ruhiger und fließender japanischer Roman über Herr Nakano und seinen Trödelladen.

— Backfish

Wunderschöne, zarte Geschichte über das Leben und die Liebe.

— Lesemanie

Stöbern in Romane

Die Melodie meines Lebens

Verrückte Story, aber meisterhaft erzählt.

Alinescot

Außer sich

Beschaeftigte mich noch lange nach der Lektuere

Galladan

Die Insel der Freundschaft

Eine unspektakuläre Geschichte mit einer schönen Hommage an das [einfache] Leben!

AnneEstermann

Die Taufe

Wunderschönes Cover! Eine Geschichte über eine Patchworkfamilie mit Höhen und Tiefen. Dennoch konnte sie mich nicht ganz davon überzeugen!

Pagina86

Tage ohne Hunger

Mit Sachkenntnis und Empathie nähert sich die Autorin einem sehr ernsten Thema, bei gleichzeitig poetischer Sprache. Beeindruckend.

anushka

Das Haus ohne Männer

Anfangs war ich doch verwirrt &skeptisch, aber im Laufe der Geschichte war die Verbindung der Frauen sehr wichtig. Ich liebe es.

Glitterbooklisa

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Fließend ohne Ziel

    Herr Nakano und die Frauen

    Backfish

    25. October 2015 um 19:06

    Ein ruhiger und fließender japanischer Roman über Herr Nakano und seinen Trödelladen, über Hitomi, die Ich-Erzählerin und all' die kuriosen Figuren, die in einen Trödelladen angeschwemmt werden und nicht mehr gehen.
    Mir kam der Roman ziellos vor, aber ohne sich zu verlieren. Für ruhige, unaufgeregte Lesezeiten scheint dieses Buch genau richtig.

  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    Sokrates

    01. April 2012 um 09:25

    Überraschend gut: normalerweise mache ich um zweierlei einen Bogen - asiatische Literatur und Gegenwartsliteratur. Herr Nakano und die Frauen ist beides und irgendwie bin ich nur durch Zufall in der Bibliothek auf diesen Titel gestoßen. Warum ich ihn mitgenommen habe? - Keine Ahnung, wahrscheinlich Neugier, weil es um Liebe gehen sollte. Hiromi Kawakami konnte mich mit ihrer Sprache unglaublich ansprechen. Lebendig, aphorismenreich, spritzig - so kann man den Charakter dieses Buches beschreiben. Die Handlung fließt deshalb, gerät zu keiner Zeit ins Stocken. Perfekte Unterhaltungsliteratur!

    Mehr
  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    tedesca

    30. December 2011 um 10:08

    Das erste Buch (Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß) der Autorin war für mich eine echte Entdeckung, umso enttäuschter war ich von diesem Roman. Er zeichnet durchaus liebevoll das Bild eines Mikrokosmos im Moloch Tokio, aber letztendlich gelingt es ihm nicht, den Leser zu fesseln, zu berühren, ihm die Figuren wirklich nahezubringen. Das Thema Liebe, um das sich alles dreht, bleibt sehr an der Oberfläche, schon allein deshalb, weil alle Protagonisten irgendwie gestört sind und sich nicht auf den anderen einlassen können oder wollen. Trotzdem fehlt der Geschichte der Tiefgang, um daraus eine echte Mileustudie zu machen. Das Buch war unterhaltsam genug, um es fertigzulesen, man will ja schlussendlich doch wissen, wie es mit den Figuren weitergeht, aber wirklich weiterempfehlen würde ich es nicht.

    Mehr
  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    Fantasie_und_Träumerei

    27. August 2010 um 07:46

    KLAPPENTEXT: Außer dir hatte ich nur meinen Hund, und der ist jetzt tot“, gesteht der scheue Takeo seiner Hitami. Und dieser Satz zeugt zugleich von der ungelenken wie zarten Art und Weise, in der Takeo seine Gefühle äußert. Zusammen mit Hitami, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, arbeitet der junge Japaner im Trödelladen von Herrn Nakano. Während der alltäglichen Zusammenarbeit beginnen die drei, sich langsam und vorsichtig näher zu kommen, denn dafür lässt der Trödelladen den Akteuren viel Zeit. Zwar werden lastwagenweise Ankäufe getätigt, doch an vielen Tagen verirren sich nur wenige Kunden in das Geschäft. EIGENE MEINUNG: Dies ist mein erstes Buch der japanischen Autorin Hiromi Kawakami gewesen und hat mir recht gut gefallen. Sie hat einen recht puristischen Erzählstil, die Protagonisten scheinen gewöhnliche Menschen mit gewöhnlichen Problemen zu sein, alles ist recht einfach gehalten und doch sehr tiefgründig. Die Charaktere wirken sehr sympathisch und man wünscht sich Herrn Nakanos Trödelladen direkt um die Ecke um einmal mit dem Ladenbesitzer selbst, seiner künstlerischen Schwester und den so zaghaft und zu vorsichtig ineinander verliebten Angestellten Hitomi und Takeo zu plaudern und einen Tee zu trinken. Herr Nakano ist zwar ein etwas verschrobener Kauz, aber irgendwie ein bischen in der Art des netten Kiosk Besitzers von nebenan und seine Frauengeschichten sind zwar nicht, wie der Titel eigentlich ein bischen verspricht ausschweifend und reichlich, aber von einer besonderen Art. Vor allem das Ende hat mir wirklich gut gefallen :) Ein nettes Buch von der Art, die einem positiv im Gedächtnis bleiben. Bestimmt nicht mein letztes der Autorin.

    Mehr
  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    Autumn

    11. August 2010 um 14:23

    Antiquitäten, Japan, Freundschaft, Liebe

  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    emeraldeye

    01. June 2010 um 12:41

    Ein Trödelladen in der Großstadt Tokio. Ein Widerspruch in sich. Alles, was man meint, über Japan zu wissen, über die Extreme wie Leistungsfähigkeit, Anpasssungsfähigkeit, Höflichkeit, Harmoniebedürfnis, Selbstverleugnung und Sprachlosigkeit existieren in Herrn Nakanos Laden fast nicht. Dort treffen lauter Individualisten aufeinander, die es schaffen, trotz gravierender Charakterunterschiede und ständiger Missverständnisse gut miteinander auszukommen, sogar zu so etwas wie Freunden zu werden, wenn auch nur ansatzweise. Eigentlich ist Hiromi Kawakamis Roman kein Roman, sondern eher eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, die das Alltagsleben einiger weniger immer gleicher Hauptpersonen erzählt. Es passsiert gar nichts Bemerkenswertes und man erfährt nicht wirklich viel über sie, aber das Wenige reicht aus, um sich ein komplexes Bild zu machen. Ich würde sofort in Herrn Nakanos Trödelladen als Aushilfe arbeiten, so wohl habe ich mich mit den Protagonisten gefühlt. Hiromi Kawakami schafft mit ihrer skizzenhaften Erzählweise eine so warme Atmosphäre und so viel Nähe, dass es sich, als Herr Nakano seinen Laden schließen muß, fast wie ein persönlicher Verlust anfühlt. Gerne würde ich wissen, wie es mit Herrn Nakano, Hiromi, Takeo und Masayo weitergegangen ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    lokoschade

    14. October 2009 um 13:12

    Eine wunderschön erzählte Liebesgeschichte.

  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    Ritja

    04. October 2009 um 17:31

    Mein zweites Buch von Kawakami hat mir auch gut gefallen. Wieder wendet er sich der Liebe zu und strickt eine Geschichte um die Liebeswirrungen des Trödelladens von Herrn Nakano. Sowohl er als auch seine Schwester und die beiden Angestellten müssen sich mit den Wirrungen und Missverständnissen zwischen Liebenden auseinandersetzen. Wer jetzt an eine "klassische" Liebesgeschichte denkt, der irrt sich. Die Japaner lieben anders und dies wird in der Geschichte sehr deutlich. Lesenswert - da man neben einer guten Geschichte auch noch etwas über die typischen japanischen Handlungsweisen lernt.

    Mehr
  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2009 um 21:11

    Wunderschöne, poetische Liebesgeschichte im Stil von Banana Yoshimoto. Ich habe mich sofort in Hitomi wiedererkannt - in ihren Gedanken, ihrer Unsicherheit, ihrer Selbstsicherheit und gerne hätte ich wenigstens für einen Tag mit ihr den Platz getauscht, um den Trödelladen noch besser kennen zu lernen. Kawakami entführt den Leser in ein Tokio zwischen Moderne und Tradition, eine ruhige Sprache, feiner Humor und eine genaue Beobachtungsgabe zeichnen ihren Erzählstil aus. Ich habe meine Stunden gerne in Herrn Nakanos Trödelladen verbracht und all' die skurilen, speziellen, aber auch uneingeschränkt liebenswerten Menschen aus Hitomis Umgebung kennengelernt. Dieses Buch strahlt eine herzliche Wärme aus und hat mich ganz gefangen genommen.

    Mehr
  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    deSaintSavin

    08. March 2009 um 00:13

    Ein angenehm langsames Buch mit interessanten Charakteren und Einblicken in die
    Gefühlswelt ebendieser. Wer japanische Romane mag, wird auch dieses Buch mögen. Netter Lesestoff für zwischendurch.

  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    04. March 2009 um 10:18

    Herr Nakano hat viel Sinn für die Schönheit von alten Kunstgegenständen und jungen Frauen. Er ist Besitzer eines Trödelladens im hektischen Tokio. Die Ich-Erzählerin Hitomi nimmt einen Job im Laden des wunderlichen Herrn Nakano an und taucht ein in eine Welt, in der die Zeit stillzustehen scheint. Denn dieser Trödelladen ist Treffpunkt vieler Menschen mit den unterschiedlichsten Schicksalen: Masayo, die Schwester des Inhabers, die den Laden täglich betritt und durch ihre Erscheinung immer wieder für Umsatz sorgt und Hitori, ein beziehungsunfähiger Angestellter, der mit der Liebe Hitomis nichts anzufangen weiß. So fließt die Zeit langsam dahin und während sich die Welt da draußen verändert, die Jahreszeiten wechseln, halten alle Figuren in der Stille des Trödelladens inne um neue Kraft zu schöpfen, sich auszutauschen über ihre persönlichen Kämpfe und die kleinen Wunder des Lebens und der Liebe. Doch eines Tages wird auch dies Zentrum der Ruhe und Einkehr Opfer der modernen Entwicklungen, denn Herr Nakano beschließt, den Trödelladen nur noch im Internet weiterzuführen, was symptomatisch für unsere Zeit ist. Somit verschwindet dieser Ort, der über der Hektik des Zeitgeistes und der Globalisierung stand und seine eigene Kultur entwickelte. „Trotzdem wird Nakanos Laden nie vergehen“ heißt es dann aber verheißungsvoll am Ende. Die Autorin Kawakami erzählt in einer diskreten und kunstfertigen Sprache, präzise und sinnlich von den Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, vom Streben nach Glück, von Missverständnissen, von der Vergänglichkeit und vor allem von der Liebe. „Herr Nakano und die Frauen“ ist ein feinsinniger und ruhiger Roman, der ganz ohne Knalleffekte den Leser durch seine Zartheit und Schönheit zu verzaubern weiß. Es ist somit das absolute Gegenstück zu den vielen Romanen der jungen japanischen Literatur wie „Misosuppe“ oder „Tokio Love“. Hier gibt es keine brutalen Gewalt - und Sexszenarien, keine Darstellungen des Ekels, der „Feuchtgebiete“ und Intimrasuren. Ähnlich wie in dem in New York angesiedelten Spielfilm „Smoke“, in dem ein Tabakladen der Treffpunkt unterschiedlicher Menschen ist, beschreibt dieser Roman ebenfalls eine Enklave, an dem man sich trifft, liebt und leidet.

    Mehr
  • Rezension zu "Herr Nakano und die Frauen" von Hiromi Kawakami

    Herr Nakano und die Frauen

    mayfaye

    07. February 2009 um 18:47

    Eine großartige Geschichte über das Leben, die Liebe und einen japanischen Trödelladen. Dabei sind die Charaktere durchgeknallt und doch so natürlich daß es einfach Spaß macht zu lesen. Unbedingt empfehlenswert!

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks