Hitomi Kanehara Obsession

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Inhaltsangabe zu „Obsession“ von Hitomi Kanehara

Lin ist zweiundzwanzig, Schriftstellerin und frisch verheiratet. Sie geht in der Ehe und dem Haushalt auf. Sie akzeptiert alles, sie unterwirft sich ihrem Mann, denn für sie ist Selbständigkeit eine Bedrohung. Die Zwangsvorstellung, andere Frauen könnten ihr Liebesglück gefährden, macht sie rastlos und aggressiv. Immer tiefer steigert sie sich in Eifersucht, Wut und quälende Phantasien hinein. Erst als sie sich für ihren neuen Roman mit ihrer Autobiographie beschäftigt, beginnt sie zu verstehen, dass Liebe für sie schon immer ein Machtspiel war. Ein mutiger Roman über das Verhängnis bedingungsloser Liebe.

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  • Es ist mir ein Rätsel

    Obsession
    kassandra1010

    kassandra1010

    15. November 2016 um 22:46

    Es ist das erste Mal, das ich nicht weiß, was ich schreiben soll! Ich finde nicht die genauen Worte, um hier zu erläutern, warum ich es so schlecht finde. Eigentlich gebe ich jedem Autor eine Chance, aber von diesem hier möchte ich nicht noch ein Zweites lesen wollen.Das Vorabkapitel hat wirklich mein Interesse geweckt, welches aber jäh bereits nach den weiteren Seiten ein schnelles Ende fand.Es wiederholt sich alles. Rin, die stets Eifersüchtige machts mit all ihren Männern gleich, hat eine schlimme Kindheit und findet sich im Leben nicht zurecht.Die Sprache finde ich schrecklich obszön und für Japaner schier ganz unglaublich. Natürlich weiß ich, das in Ländern, wo Sex so stark tabuisiert wird, die Fantasie scheinbar gar keine Grenzen mehr kennt aber hier vergeht einem ja die Lust am Lesen....Wer ein "Mädchen auf Abwegen" Buch lesen will, der sollte "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" lesen und ist damit ganz gut aufgehoben.Ich weiß nicht, worauf die Autorin hinauswollte? Ist das ihr eigener Werdegang? Es ist mir ein Rätsel.

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  • Mein Japan-Bild wurde auf den Kopf gestellt

    Obsession
    badwoman

    badwoman

    31. January 2016 um 18:00

    In diesem Buch über die Japanerin Rin geht es um Eifersucht, Drogenmissbrauch, Wahnvorstellungen und einer Art von Liebe, die ich nicht als Liebe bezeichnen würde. Nachdem ich die Leseprobe recht interessant fand, war ich vom Gesamtwerk enttäuscht. Dieses Buch über die Irrungen und Wirrungen der Rin konnte mich zu keiner Zeit fesseln. Das einzig Interessante war, dass sich mein Bild von Japan (da habe ich nur höfliche, zurückhaltende Menschen im Kopf) sehr geändert hat. Vielleicht hindert mich meine europäische Mentalität daran, mich auf dieses Buch einlassen zu können, mir fehlt jedenfalls der Zugang zur Geschichte und das Verständnis für Rin.

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  • Grandioses Buch

    Obsession
    FrauWunder

    FrauWunder

    12. January 2014 um 20:50

    Die Meinungen über dieses Buch scheinen stark auseinander zu gehen. Ich war extrem begeistert und lieh es einer Freundin aus, die es über die ersten Seiten nicht hinaus schaffte. Ihrer Aussage nach, habe sie die Protagonistin nicht ertragen können, es wäre ihr zu nervig gewesen. Worum geht es denn genau? Rin begibt sich immer wieder in abhängige Beziehungen zu Männern. Sie kommt selbst mit sich nicht klar und somit dominieren Eifersucht, Angst und Misstrauen alles. Rin trifft aufgrund ihrer Probleme auch nicht die beste Wahl was ihre Partner angeht. In mehreren Episoden von der Gegenwart zur Vergangenheit erfährt man über ihre jeweiligen Beziehungen und eventuell auch die Gründe für ihre Probleme. Auch mich hat dieses Buch sehr mitgenommen. Die Beziehungen sind furchtbar und zu lesen, wie sie dann doch wieder zu irgendeinem komischen Typen zurück geht, macht einen manchmal wahnsinnig. Auch die nervenzehrenden Streitereien haben auch mich als Leser etwas zermürbt. Oft genug wollte ich ihr zurufen "Lass doch den Sch*** endlich und geh!" Neben der inhaltliche einfach sehr gelungen Geschichte und dem guten Schreibstil hat aber genau das den Reiz des Buches für mich ausgemacht. Was kann es besseres geben, als so mit hineingezogen zu werden? Für mich ein kleines Meisterwerk.

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. September 2009 um 15:37

    Rin, 22, eine erfolgreiche Autorin, die oft Interviews zustimmt, die sie eigentich gar nicht machen will, verheirate mit ihrem Traummann Shin, hat eigentlich alles, was sich jede Frau erträumt. Doch der Schein trügt; sie ist bessen von Eifersucht und Selbstzweifeln. Das Buch zeigt Rin im Alter von 22,18,16 und 15 und von Seite zu Seite nehmen Rin's Wahnvorstellungen, Alkohol und Sex zu. Das die Autorin in Japan ein großer Literaturstar ist wundert mich schon sehr, denn sie hat es geschafft, dass ich schon nach den ersten 50 Seiten so generv war von Rin, dass ich erst einmal eine Lesepause machen musste. Ihre ständigen Gedankengänge bestehend aus wahnvorstellungen und Selbstzweifeln waren einfach zu viel. In Laufe des Buches habe ich mich daran gewöhn und es lies sich flüssig lesen. Doch wie schon oben angesprochen nehmen Sex und Alkohol immer weiter zu, demzufolge wird auch die Sprache vulgärer. Ich lese gern Bücher, in denen sich auch etwas derber Ausgedrückt wird, doch kommt hier das Gefühl auf, dass die Autorin zwanghaft versuchte vulgäre Ausdrücke aneinander zureihen.

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    Blinkmotte

    Blinkmotte

    14. July 2009 um 20:09

    Wie lesen sich die Gedankengänge einer Borderlinerin? Genau so wie dieser Roman oder besser diese "Autofiktion" (der Originaltitel war auch "Autofiction") der gefeierten jungen Japanischen Autorin Hitomi Kanehara. Die Protagonistin Rin schildert mehrere Kapitel ihres bisherigen Lebens. In welche Männer sie verliebt war, ihr Todesfantasien, ihre Paranoia, eine Abtreibung mit 15... - sehr anstrengend zu lesen, aber ein interessanter Ansatz, teilweise ziemlich hart.

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2009 um 10:39

    Der Titel "Obsession" zu dem Buch von Hitomi Kanehara ist absolut passend. Das Buch handelt von der 22-jährigen Rin, die eine verheiratete Schriftstellerin ist. Sie ist absolut eifersüchtig und hat eine wahnsinnige Angst, ihr Mann könnte sie schon am Ende ihrer Flitterwochen betrügen. Als sie es schließlich nicht einmal ertragen kann, dass er ein Geheimnis vor ihr hat, will sie sich scheiden lassen. Hier macht das Buch einen Sprung und geht in der Erzählung vier Jahre zurück, nämlich als Rin 18 Jahre alt war. Dies geschieht im weiteren Verlauf noch zweimal, einmal auf 16 und einmal auf 15 Jahre. Die ganze Erzählung hier dreht sich darum, dass Rin eigentlich schon immer ein etwas anderes Leben geführt hat. Für sie gehörten Sex, Drogen und Alkohol einfach dazu. Von der Schule hielt sie nicht viel. Erst am Ende erfährt der Leser, warum sie, meines Erachtens so geworden ist, wie sie ist. Um Ganz ehrlich zu sein, dass Buch entspricht absolut nicht meiner Vorstellung von einem guten Buch und das Einzige, was mich dazu bewegt hat, es fertig zu lesen, ist meine Angewohnheit nie in der Mitte eines Buches aufzuhören. Ansonsten ist die Geschichte einfach nicht normal. Es mag zwar sicher Leute geben, die so paranoid sind, wie diese Rin, aber deswegen würde icha ber noch lange kein Buch darüber lesen wollen. Wobei man sagen muss, die Sprache passt sich dem Thema schon fasst an, primitiv. Das Buch ist ein absolues "NO GO" und den einen Stern geb ich nur Höflichkeitshalber her.

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    sillesoeren

    sillesoeren

    05. February 2009 um 21:57

    Beim Lesen dieses Buches fielen mir die zehn Grundrechte des Lesers ein, die ich irgendwo einmal gelesen hatte. Besonders "Das Recht, ein Buch nicht zuende zu lesen!" stand mir schon bald so deutlich vor Augen, dass ich mich nur aus alter Treue zu Theresa und dem Vorablesen-Team überhaupt dazu durchringen konnte, es nicht vorzeitig abzubrechen. Was schon mit einem "naja"-Gefühl in der Leseprobe begann, steigerte sich so schnell zu einer Katastrophe, dass mir beim Lesen flau wurde. So etwas schlechtes habe ich schon sehr lange nicht gelesen. Der in der Leseprobe noch lockere Schreibstil rutschte immer mehr ins Plumpe, Obszöne, Nervige, Grottenschlechte ab. Eine Handlung konnte ich nicht erkennen, die vielen japanischen Namen bleiben ohne hinreichende Verknüpfung mit einer Firgur, die ich mir merken wollte. Was soll ich nun von den Japanern halten, wenn die diesen Roman und seine Autorin so gut finden, dass die Rede von "Bestseller" ist? Oder war der Übersetzer bei seiner Arbeit besoffen? Wie schlecht muss eigentlich ein ausländischer Autor sein, damit seine Werke in Deutschland nicht übersetzt und publiziert werden? Diesen Platz im Verlagsprogramm hätte man lieber dem Erstlingsroman eines deutschen Autors zugeteilt. Kann man eigentlich auch null Sterne vergeben oder wird das dann bei der Durchschnittswertung gar nicht berücksichtigt? Ich bin soooo glücklich, dass ich vor und nach diesem Buch richtig gute Romane in die Finger bekommen habe, sonst wäre mein Lesestart ins neue Jahr sehr frustrierend gewesen.

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    axwa

    axwa

    03. February 2009 um 16:12

    Obsession von der Japanerin Hitomi Kanehara ist die Geschichte einer jungen Frau aus deren Leben vier Abschnitte erzählt werden und zwar mit 22, mit 18, mit 16 und zuletzt mit 15 Jahren. Die Protagonistin Rin ist selbst Autorin (ungefähr im Alter von Kanehara) und wird durch ihren Verleger gebeten eine Autofiktion zu schreiben. Rin hat gerade eine Kurzgeschichte über eine Eifersuchtsszene im Flugzeug vorgelegt, die beim Verlag wohl auf allgemeine Zustimmung gestoßen ist. Diese Kurzgeschichte ist auch gleichzeitig der Beginn des vorliegenden Buches. Und sie ist wirklich gut. Sie zeigt eine gerade frisch verheiratete Frau, die es vor Eifersucht fast zerreißt. Taumelnd zwischen überschäumender Liebe zu ihrem Mann und maßloser Eifersucht entsteht eine Story von Loriotschen Qualitäten, die, ob freiwillig oder nicht, sehr komisch ist und sich auch flüssig liest. Dann folgt aber oben genannte Autofiktion und das Buch wird schlagartig schwer lesbar, sehr gewollt und einfach langweilig. Eine offensichtlich gestörte junge Frau, die hier aber als moderne Vertreterin ihres Geschlechts präsentiert wird erzählt ihr nicht nachvollziehbares und eben leider auch uninteressantes Leben. Auch durch eine ordinäre Wortwahl bekommt der Roman keinen rebellischen Anstrich. Diese ¿schlimmen Tabus¿ wurden scheinbar schon vor über 20 Jahren gebrochen. Mag sein, daß in Japan diese sexuelle Revolution noch Literaturpreise aufs Tapet hebt, aber bei mir hinterläßt es nur ein ausgiebiges Gähnen (und mit jeder Seite leider auch mehr Unmut). Ich persönlich glaube, daß die Autorin (die richtige) dem Leser leider rein gar nichts zu sagen hat und nur kommerzielle Literatur produziert, die sie für POP hält. Leider kann ich diese belanglose, verschwitzte Altherrenliteratur nicht wirklich empfehlen. Obwohl, die anfängliche Flugzeugkurzgeschichte ist in gewisser Weise geeignet, über die Mühsal des Lesens hinwegzutrösten.

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    Fascination

    Fascination

    03. February 2009 um 10:08

    Realität im Spiegel Autor Hitomi Kanehara: * 8. August 1983 in Tokio / Japan Erfolgreiche Schriftstellerin, erste Schreibversuche erfolgten bereits im Alter von 15 Jahren, mit 20 Jahren ist sie die zweitjüngste Preisträgerin der Akutagawa-Auszeichnung für ihren Debütroman ‚Tokyo Love’, für den sie ebenfalls den Subaru-Preis erhielt, sie lebt in Shinjuku Buchinhalt Winter 22 Die junge Rin befindet sich zusammen mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Shin auf dem Rückflug aus ihren Flitterwochen auf Tahiti. Man sollte meinen, das junge Paar schwebe glücklich im siebten Himmel. Doch tatsächlich frönt sie, getreu ihrem Motto „Man kann nie wissen, wo in der Welt die Tücke lauert.“, ihrer krankhaften Eifersucht, die nicht nur sie selbst, sondern auch ihren Partner quält. Völlig irrational, von Verlustängsten gezeichnet, malt sie sich Szenarien wie Trennung oder Scheidung, Selbstmord oder gar den Weltuntergang aus. Ihr ständiger Kontrollzwang auch im häuslichen Bereich wird zur Belastung, Vertrauen und Harmonie leiden. Auseinandersetzungen, sowie Hysterie und Ausfälligkeiten seitens Rin sind die unvermeidliche Folge. Als Schriftstellerin, hat sie Interviews zu geben und Folgeaufträge zu bearbeiten. Der aktuelle große Auftrag: Sie soll eine Autofiktion schreiben. Sommer 18 Rin führt den ausschweifenden Lebenswandel einer Rumtreiberin in Shinjuku. Sie pflegt ständigen Umgang mit Ran, die jede Orgie mitnimmt, Kana und Momo, die diesem Treiben ebenfalls nicht abgeneigt scheinen. Sie rauchen, trinken und das Leben ist für sie eine rauschende Party. Zusammen tingeln sie von Club zu Club. Erst als sie auf den DJ Shâ trifft und eine Beziehung mit ihm eingeht, nimmt ihr Leben wieder anständigere Formen an. Doch auch dieses Glück trübt sich, als sie Shâ bei völlig unnötigen Lügen ertappt. Sommer 16 Rin ist nicht sehr erfolgreich in der Schule. Ihre Versetzung ist eindeutig gefährdet, woraufhin sie kurzerhand die Schule abbricht und mit Gatô zusammenzieht, der aufgrund seiner Spielsucht nicht nur seine gesamte Freizeit in der Pachinko-Halle in Saitama verbringt, sondern dort auch sein gesamtes Vermögen lässt. Die Schulden wachsen ihnen über die Ohren und genug Geld für den Lebensunterhalt ist auch nicht vorhanden. Kochen, putzen und in der Spielhalle auf Gatô warten, erfüllt ihr Leben keineswegs. Rin sucht sich eine Arbeit, bändelt mit einem Kollegen an. Sie tanzt schließlich auf zwei Hochzeiten gleichzeitig, wofür sie einige Hiebe einzustecken hat, nachdem Gatô sie inflagranti erwischt. Nach einiger Zeit Hausarrest scheinen die Wogen geglättet. Doch der Schein trügt. Nachdem sie Gatô schließlich verlässt, beginnt ihre Zeit in den zwielichtigen Vierteln von Shinjuku, wo sie regelmäßig die Nacht zum Tag macht. Winter 15 In einem Rückblick auf Rins Elternhaus erfahren wir, dass Rin bereits seit der Grundschule Todesfantasien hegt. Obwohl die Eltern für Rin weitestgehend als Vorbilder fungieren, mangelt es ihnen ihrer Ansicht nach doch an Geduld und Durchhaltevermögen. Sie leidet unter der Situation, dass ihr Vater Affären hat und ihre Mutter in Tränen und Hysterie ausbricht. Ihr Dasein empfindet sie als pure Langeweile, die sie zu ertragen hat. Erst mit Nyanko bekommt ihr Leben einen Sinn. Ein Gefühl der Entspannung und des inneren Friedens stellt sich ein. Doch die scheinbar heile Welt wird durch ein folgenschweres Ereignis zerstört… Meine Meinung Hitomi Kanehara beschreibt spannende Aspekte einer gestörten Persönlichkeit. Schon nach wenigen Seiten ergibt sich ein detailliertes Bild Rins Charakters. Die Gliederung des Romans Obsession bringt dem Leser eine interessante Betrachtungsweise nahe. Zuerst wird er ohne Vorwarnung mit den Tatsachen konfrontiert und kann sich folgend in Rückschritten ein Gesamtbild Rins Charakters und Werdegangs machen. Diese Vorgehensweise macht die Person Rin noch plastischer, füllt sie mit Leben. Kanehara benutzt eine sehr direkte und moderne Umgangssprache, die Rins Alter und Umgang angemessen erscheint. Rin spricht jung, freizügig und frei von der Leber weg, was sie denkt. Ganz gleich ob sie damit schockiert oder provoziert. Der Schreibstil an sich ist trotz Schwere der Thematik recht flüssig, vermittelt die Schnelllebigkeit der Protagonistin und verdeutlich exakt deren Gedankenwirrwarr, wie eine Version der anderen folgt, Schlag auf Schlag. Bereits im ersten Kapitel Winter 22 wird deutlich, dass Rin psychisch sehr instabil ist. Ihr Denken, Reden und Handeln sind teils Widersprüche in sich. An einer Stelle stellt sie ihr mangelndes Selbswertgefühl, ihre Unselbständigkeit und Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen unter Beweis, an anderer Stelle wiederum sprüht sie vor Agilität und vermeintlichem Selbstbewusstsein. Rins Leben vollzieht sich in wankelmütigen Launen, sprunghaften Gedankengängen und ständiger Selbstreflexion. Sie spricht sich zwar Einsichtsfähigkeit, Objektivität und soziales Verhalten zu, ändert tatsächlich jedoch nichts an ihrem Betragen, mit dem sie andere Menschen nicht selten vor den Kopf stößt. Erstaunlich finde ich die Tatsache, dass Rin just in dem Moment, als sie die Trennung von Shin beschließt und ausspricht, wieder Zugang zu ihrer Arbeit als Schriftstellerin findet. Das letzte Kapitel über den Winter mit 15 Jahren weist schon deutlich auf Rins psychische Probleme hin. Die Rede ist von Narben an den Handgelenken, ständigen Visionen von abgeschlagenen Köpfen, Todesgedanken schon in frühester Kindheit. Sie befindet sich in ärztlicher Behandlung und bekommt Medikamente, die ihr gegen Depressionen, Panikattacken und Wahnvorstellungen helfen und ihre Psyche stabilisieren sollen. Bereits in ihrem Elternhaus gehören Untreue des Vaters und Hysterie der Mutter zum Alltag. Eine Situation, die wohl für jedes Kind schwer zu verarbeiten ist und sich belastend auf die Entwicklung auswirkt. Als schließlich noch ein Schwangerschaftsabbruch über ihren Kopf hinweg bestimmt wird, an dem sie hart zu knabbern hat, bestimmt sie, dass sich ihr Leben ändern wird. Doch da die Betrachtung durch den Leser rückwärts erfolgt, wissen wir bereits, dass sie diesen Plan bis auf weiteres nicht in die Tat umsetzt, was die Tragik ihrer Situation hervorhebt. Anhand der verschiedenen Stationen ihres Lebens ist zweifelsohne ersichtlich, dass sich Rin trotz aller Änderungswünsche doch mehr oder weniger ständig im Kreis dreht. In durchweg jedem der dargestellten Lebensjahren grübelt Rin ins fast schon Philosophische hinein, reflektiert ihr Verhalten im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Erwartungen und erkennt Fehler und Möglichkeiten, solche zu umgehen. Doch es führt zu nichts. Ihre Krankheit, ihr Umgang, ihre Todessehnsucht und damit oftmals einhergehende Gleichgültigkeit ihrem Leben gegenüber, zieht sie immer wieder nach unten. Und egal wie sehr sie sich abstrampelt, ihre Wünsche und Visionen in die Tat umzusetzen, das Milieu aus dem sie Kommt und in dem sie sich jahrelang bewegt, erlaubt ihr keine großen Sprünge in eine blühende Zukunft. Vergangenheit und Gegenwart halten sie in ihrem Kreislauf strikt gefangen und ziehen sich konsequent durch die fortschreitende Entwicklung. Es ist schon fast Mitleid erregend, zuzusehen, wie sich dieses Mädchen nach der heilen Welt sehnt, nach Liebe und Geborgenheit, doch ständig nur vor den Kopf gestoßen wird und mit ihrem eigenen Trotzverhalten die Dinge eher verschlimmert, statt sie zu verbessern. Rin befindet sich in einer Spirale der Hilflosigkeit, aus der es aus eigener Kraft kein Entrinnen für sie gibt. Schon ihre Eltern konnten ihr keine Stabilität bieten und auch ihre diversen Beziehungen stellten nicht den benötigten Anker dar, den sie benötigt hätte. Jeder Freund hat seine eigenen Schwerpunkte und Schwächen, die für ihn im Fokus stehen. Rin und ihren Problemen kommt dabei nur eine untergeordnete Rolle zugute. Sie tut alles, um dem Partner an ihrer Seite zu gefallen, verbiegt sich und verliert sich schließlich selbst. Doch nur bis zu einer gewissen Grenze. Ist diese erreicht, rebelliert sie ohne Rücksicht auf Verluste. Die schlechten Erfahrungen unterstreichen die, durch ihre Krankheit hervorgerufenen, Ängste und prägen zusammen mit dem resultierenden Fehlverhalten die Persönlichkeit Rins. Die Lektüre des Romans weckt vielerlei Emotionen und regt zum Nachdenken an! In dieser Abhandlung steckt generell gesehen wohl leider genauso viel Fiktion wie Realität. Rin ist mit Sicherheit kein Einzelfall in der heutigen Gesellschaft, gleich welchen Landes. Abschließend bleibt für mich bezüglich des vorliegenden Romans die Frage offen: Hat Rin mit den Berichten aus verschiedenen Altersstufen lediglich ihren Auftrag der Autofiktion erfüllt und hat dies alles gar nicht stattgefunden, oder aber steckt vielmehr ein Großteil Autobiographie in diesen Worten, weshalb es ihr auch plötzlich so leicht fiel, leere Seiten zu füllen, sobald ein weiters Mal eine ihrer Beziehungen zerbricht? Auch, wenn sich dieser Gedankengang nicht mit dem Klappentext deckt, so stellt er doch vielmehr Originaltitel und Arbeitsauftrag innerhalb der Handlung des Buches dar. Autofiktion meint eine erfundene Geschichte im Stile einer Autobiographie. Ein Roman, der die Frage aufwirft, ob es sich wohl um ein tatsächliches Erlebnis des Autors handelt, im Gegensatz zur echten Autobiographie, die die eigene Lebensgeschichte wahrheitsgetreu aus subjektiver Sicht wiedergibt. Das Cover und die Aufmachung des festen Einbands des Buches in rot und schwarz finde ich sehr gelungen. Es wirkt sehr extrem und spiegelt dadurch nach meinem subjektiven Empfinden den Kontrast in Rins Leben gut wider. Fazit Obsession ist weniger zu reinen Unterhaltungszwecken geeignet, als viel mehr zum Mit- und Nachdenken. Als interessante Charakterstudie eines kranken Menschen gefällt es mir ausgesprochen gut! Die Thematik wurde einwandfrei umgesetzt. Die Autorin hat außerdem mit ihrem Roman ihr Ziel im Falle meiner Person erreicht: Für mich steht eindeutig die Frage im Raum, die eine Autofiktion Kraft ihrer Bedeutung zu stellen hat: Fiktion oder wahres Erleben?

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    Kathchen

    Kathchen

    24. January 2009 um 19:17

    In "Obsession" erzählt die Autorin Hitomi Kanehara die Geschichte von Rin. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die jeweils einen kleinen Lebensabschnitt von Rin beinhalten. Im ersten Abschnitt ist Rin 22 Jahre alt, Schriftstellerin und verheiratet. Eigentlich könnte sie ein schönes Leben führen - wäre da nicht ihre Eifersucht. Rin kann Lügen, Geheimnisse, etc. nicht ausstehen und reagiert ziemlich extrem darauf. Die nächsten drei Abschnitte enthalten Ereignisse aus ihrem Leben, als sie 18, 16 und 15 Jahre alt war. Und durch jedes Alter zieht sich ein ähnliches Muster - Rin lebt mit einem Mann/Jungen zusammen und ist ihm hörig. Geprägt wird dieses Verhalten schon früh durch Sex, Drogen und Alkohol. Das ganze Buch über habe ich mich gefragt, wie wird jemand so abhängig von einem Mann, egal ob man ihn liebt oder nicht. Rin ist nicht in der Lage eigene Entscheidungen zu treffen. Sie lässt sich durch das Leben treiben, ohne öffentlich ihre Meinung zu sagen. Dadurch, dass das Buch in der Ich-Form geschrieben wurde, bekommt der Leser ihre Gedanken mit und durch ein Ereignis als sie 15 Jahre alt war, merkt man besonders ihre Hilflosigkeit. Während in ihrer Kindheit die Eltern über sie bestimmt haben, übernehmen später ihre wechselnden Freunde diesen Part ein. Für mich war Rin selbst mit 22 Jahren keine "ganze" Erwachsene, sondern noch ein halbes Kind. Rin empfand ich nie als nervig, etc. sondern hatte nur Mitleid mit ihr. Für mich hat sie sich, zwischen all ihren Obsessionen, nach Liebe gesehnt - doch sie war ständig nur einsam. Während der Partner in einer Beziehung in der Regel an erster Stelle steht, fühlte sich Rin immer nachhinten, an 3. oder 4. Stelle versetzt. Die weiteren Personen, die in dem Buch auftreten, bleiben weitestgehend farblos und Rin selbst, ist kein Charakter, indem man sich hineinversetzen kann. Die fast schon ordinäre Sprache passt zu Rin und ihren Taten und wirkt sehr authentisch dadurch. Mir hat das Buch gut gefallen und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Auch jetzt nach Beendigung des Buches denke ich noch oft über Rin nach. Hätte man ihr Helfen können sich zu ändern, wäre sie an einen "netten" Kerl gekommen? Hätten ihre Eltern verhindern können, dass sie sio wird? Ein Zitat, dass Rin mit 22 Jahren von sich gibt, charakterisiert sie für mich sehr gut: "In Wirklichkeit ist niemand vor dem Tod gefeit. Die meisten Menschen vergessen das bloß und leben in der Annahme, dass ihre Existenz auch für den nächsten Tag gesichert ist. Ich selbst kann mich nicht in dieser Gewissheit wiegen." Wenn man mich fragen würde, ob ich das Buch weiterempfehlen würde, wüsste ich nicht, was ich darauf antworten sollte. "Obsession" ist ein schwieriges Buch und ich kann mir gut vorstellen, dass viele ein Problem mit der Person "Rin" haben. Teilweise erinnerte mich das Buch an "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche, weniger vom Inhalt her, sondern die Sprache. Im Endeffekt muss jeder selbst für sich entscheiden, ob "Obsession" etwas für einen ist oder besser nicht. Ich habe das Buch gerne gelesen und bereue keine Sekunde, die ich mit dem Buch verbracht habe.

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    urlaubsbille

    urlaubsbille

    21. January 2009 um 15:22

    Rin ist eine junge Frau, die kein Selbstbewusstsein hat und sich für einen Mann völlig aufgibt. An erster Stelle stehen immer die Wünsche des Partners und deren Erfüllung. Rin lebt für den aktuellen Partner und reagiert sofort mit Eifersucht, wenn dieser es wagt, sein Leben weiterhin selbstständig zu gestalten. Das Buch lässt sich flüssig und gut lesen. Die jugendliche manchmal leicht derbe Sprache passt gut zum Inhalt. Mir hat "Obsession" gefallen und ich kann das Buch weiterempfehlen. Ich finde den Preis für die Hardcover-Ausgabe unangemessen hoch.

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    roseF

    roseF

    19. January 2009 um 14:47

    Hitomi Kanehara, die erfolgreiche japanische Kultautorin aus Tokio, hat auch wieder in ihrem neuesten Roman „Obsession“ ihren ganz eigenen Stil gefunden. Doch im Gegensatz zu ihrem Debütroman „Tokyo Love“, der mir überhaupt nicht gefallen hat, da er einen sehr harten und herausfordernden Ton anschlägt, merkt man in ihrem neuesten Werk, dass sie gereift und erwachsener geworden ist. Zum Inhalt: Der Roman beschreibt die Geschichte der jungen Japanerin Rin in vier Zeitabschnitten. Durch diese zeitliche Strukturierung versteht man Schritt für Schritt, wie sie teilweise zu so krankhaftem Verhalten kommen konnte. Das Buch beginnt mit der Beschreibung einer gegenwärtigen Situation, wo Rin 22 Jahre alt und krankhaft eifersüchtig ist. Da Rin eine sehr sensible Person ist und in ihrem bisherigen Leben nur an die falschen Männer geraten ist, hat sie Verhaltensweisen und Gedankengänge entwickelt, die nicht normal sind. Meine Meinung: Hitomi Kanehara beschreibt sehr offen und sensibel die Gedankengänge und das Gefühlsleben dieser jungen Japanerin. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, da es so ehrlich war.

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    Daniliesing

    Daniliesing

    16. January 2009 um 15:29

    Psycho!Logisch? Die Autorin, Hitomi Kanehara, beschreibt unglaublich offen und direkt die Gedanken und Gefühle einer jungen japanischen Frau. Rins Geschichte ist gleichermaßen verstörend und interessant! Sie wird geplagt von Zwängen, Ängsten, überbordender Eifersucht und Unsicherheit. Ständig ist sie mit sich selbst uneins und kann selten klare Entscheidungen treffen, zu denen sie wirklich steht. Ein Auf und Ab von Gefühlen ist bei ihr Normalzustand. Schnell merkt man, dass etwas mit Rin ganz und gar nicht stimmen kann. Wenn man sich etwas näher mit psychischen Erkrankungen beschäftigt hat, wirkt ihr Verhalten aber gleich weitaus weniger eigenartig. Ich habe schon einige Bücher über unterschiedliche psychische Erkrankungen gelesen, aber so krass wie in Rins Fall wurde noch keine dargestellt. Besonders interessant finde ich die Einteilung des Buches in Rins Lebensabschnitte. Rückwärts, beginnend mit dem 22. Lebensjahr, wird ihr Leben aufgerollt und man versteht immer mehr, worauf sich Rins Verhalten und ihre Ansichten begründen. Liest man den letzten Abschnitt über ihr Leben mit 15 Jahren, so kann man eigentlich nur Mitleid empfinden. Nach und nach wird einem ihre Zwangslage nämlich immer bewusster. Natürlich ist Rin keine sympathische Figur. Dazu erscheint sie viel zu befremdlich und ihr ganzes Verhalten unlogisch. An ihrem Beispiel erkennt man aber auch, wie das Leben einem mitspielen kann, gerade wenn man weniger gefestigt in seiner ganzen Persönlichkeit ist. Sprachlich passt das Buch schon perfekt zu Rins ganzer Erscheinung. Sie ist jungendlich bzw. sehr jung und zudem krank, besessen, wie der Titel schon sagt, von Obsessionen geplagt. Ihr selbst ist auch bewusst, dass sie kein normales Leben führt und nicht zurecht kommt. Trotzdem kann sie daran nichts ändern. Sicher werden einige mit diesem Sprachstil wenig anfangen können und doch passt er nunmal zum Buch. Auch ich war zeitweise überrascht, wenn Rin zum Beispiel Gespräche mit ihrer Möse (so drückt sie es aus) führt. Das ist dann doch sehr skurril und diese Abschnitte habe ich nur quergelesen. Aber auch diese Abschnitte haben schon ihre Berechtigung und spiegeln Rins komplette Weltfremdheit wider. Klar ist man schockiert und doch ist soetwas auch Realität. Nur weil es nicht in das eigene Weltbild passt, sollte man doch nicht die Augen davor verschließen. Die Meinungen einiger Leser, dass ihnen dieses Buch ein ganz neues Bild von Japan vermittelt hat, finde ich unverständlich. Dieses Buch spiegelt doch nur einen minimalen und kaum repräsentativen Teil Japans wieder. In jedem Land gibt es sicher auch Menschen mit Zwängen und Obsessionen, Menschen, die ständig von eben diesen bestimmt werden, sodass ein normales Leben unmöglich ist. Mit Japan an sich hat das nichts zu tun. Insgesamt kann ich sagen, dass das Buch lesenswert ist. Man sollte sich jedoch nicht an einer wirklich offenen und harten Sprache stören. Außerdem darf man nie aus dem Blick verlieren, weshalb Rin sich derartig verhält. Über kurze Abschnitte zog sich die Geschichte ab und zu in die Länge. Auf jeden Fall öffnet sie einem aber die Augen. Ein wirklich mutiges Buch!

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  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. January 2009 um 20:16

    Ich habe selten so ein grausam schlechtes Buch gelesen. Dieses Buch zu lesen ist die pure Zeitverschwendung.

  • Rezension zu "Obsession" von Hitomi Kanehara

    Obsession
    LilStar

    LilStar

    08. January 2009 um 14:36

    Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich schon gespannt auf das Buch. Ich wollte gerne erfahren, wie es zu einem solchen krankhaften Verhalten kommen konnte, das die Hauptprotagonistin Rin an den Tag legte. Leider wurden meine Fragen nicht wirklich beantwortet. Natürlich, Rin hatte es sicherlich in ihrem Leben nicht leicht, wie uns die Ich-Erzählerin in vier Abschnitten mitteilt. Aber eine wirkliche Erklärung ist das nicht. Vielleicht ist es allerdings auch einfach nur für mich nicht verständlich genug, weil ich mit der asiatischen Kultur nicht vertraut bin. Wie schon erwähnt ist das Buch in vier Abschnitte unterteilt, die jeweils einen Abschnitt aus dem Leben Rins erzählen. Dabei geht es rückwärts. Erst kommt das Heute und dann das Gestern. Die Sprache ist recht ordinär und oftmals auch obszön. Ob das wirklich angebracht ist kann ich überhaupt nicht beurteilen, ich weiß nicht wie es in Asien, wo sich das ganze abspielt, zugeht. Allerdings ist es teils schon erschreckend, an was für Werte sich das junge Mädchen aus dem Buch orientiert. Generell ist das Buch schwierig einzustufen. Mir hat es nicht gefallen, aber ich kann mit diesem Thema auch generell recht wenig anfangen. Vielleicht ist es eher für Fans des asiatischen Raumes zu empfehlen? Ich weiß es nicht.

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