Hitonari Tsuji Der weiße Buddha

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Inhaltsangabe zu „Der weiße Buddha“ von Hitonari Tsuji

Nichts weniger als eine literarische Meditation über die tiefgründigsten Fragen des Lebens ist dieser so weise und gleichzeitg so moderne Roman von Hitonari Tsuji. Poetisch und dennoch glasklar erzählt der Superstar der japanischen Literaturszene die Geschichte eines Mannes, der als Sohn eines Waffenschmieds auf der südjapanischen Insel Ono das Licht der Welt erblickt und ein Jahrhundert des Krieges, aber auch der Hoffnung und Liebe durchlebt. Und der eines Tages einen großen Wunsch in sich verspürt, der zur Lebensaufgabe reift: Er macht sich daran, den Knochenstaub aller auf der Insel Begrabenen zu sammeln, und errichtet einen imposanten weißen Buddha als Behältnis für die unzähligen Erinnerungen. Denn kein Menschenleben soll je wieder in Vergessenheit geraten.

Ein sehr schönes Buch und ich bin froh auf den Autor aufmerksam geworden zu sein. Denn ich lese nun schon das nächste von ihm.

— ChocolateCosmos

Ein sehr schönes, bewegendes und fließend erzähltes Buch! Kann ich nur weiter empfehlen!

— CosmosChoco

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    Der weiße Buddha

    ChocolateCosmos

    14. February 2016 um 13:31

    Die meisten werden den Autor gar nicht kennen, auch ich bin nur durch Zufall auf ihn und dieses Wek gestoßen. Und ich wurde in keinster Weise von dem Inhalt des Buches enttäuscht. Lest und fällt selbst darüber ein Urteil, ihr werdet nicht enttäuscht werden.

  • Rezension zu "Der weiße Buddha" von Hitonari Tsuji

    Der weiße Buddha

    Buecherstapel

    13. October 2009 um 18:09

    In sehr schlichter, anrührender Sprache erzählt Tsuji aus dem Leben eines japanischen Waffenmachers und führt uns von der Zeit des japanisch-chinesischen Kriegs bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Obwohl der Autor Ereignisse und Sitten schildert, die westlichen Lesern fremd sein könnten, schaffen zeitlose Themen wie Kindheit, Familie, Kriegsschuld ein Gefühl der Nähe zu Tsujis Figuren. Der Roman vermittelt in seiner ruhigen Art ein Bild Japans abseits aller Klischees, das den Leser für lange Zeit beschäftigt. Eines der Bücher, die mich in diesem Jahr mit am stärksten beeindruckten.

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  • Rezension zu "Der weiße Buddha" von Hitonari Tsuji

    Der weiße Buddha

    lesemaus

    27. March 2009 um 17:21

    Einfach lesen.

  • Rezension zu "Der weiße Buddha" von Hitonari Tsuji

    Der weiße Buddha

    Seerose

    10. March 2009 um 09:59

    Dies ist die Geschichte von Minoru Eguchi. Er wächst auf der kleinen Insel Ono auf und übernimmt von seinem Vater die Büchsenmacherwerkstatt. Schon als kleiner Junge war er fasziniert von der Technik, und er erweist sich als sehr geschickt im Reparieren von Schusswaffen aller Art. Erst als er selbst als Soldat den Krieg erlebt, kommen ihm Zweifel am Sinn seiner Tätigkeit, und er verlegt sein Geschäft auf die Konstruktion von Traktoren und anderen technischen Geräten. Das Thema Tod zieht sich als roter Faden durch den Roman. Schon seit seiner frühen Kindheit wird Minoru mit dem Tod in all seinen Facetten konfrontiert. Unfalltod, Selbstmord, Tod im Krieg, auch der friedvolle Tod im hohen Alter – Minoru denkt viel über den Tod nach. Im Alter kümmert er sich mit seiner Frau um vernachlässigte Grabstätten. Schließlich hat er die Idee, all den Toten auf der Insel ein Denkmal zu setzen, damit nie wieder ein Toter in Vergessenheit gerät. Er sammelt die Knochen von allen Verstorbenen, zermahlt sie und baut daraus eine große weiße Buddhastatue. Gestört hatte mich zunächst die lange Kriegsepisode. Im Rückblick ergibt sich aber ein durchaus stimmiges Gesamtbild, da das Erlebnis im Krieg, als Minoru einen feindlichen Soldaten tötet, ein einschneidendes Erlebnis für ihn war. Das Ganze wird in einer poetischen und dennoch schlichten Sprache erzählt. Die philosphischen Anklänge waren gerade noch so zurückhaltend, dass es mich nicht genervt hat. Interessant fand ich auch im Besonderen, dass das Buch aus der japanischen, d.h. nicht-europäischen und nicht-christlichen Sichtweise geschrieben ist. Trotzdem kamen mir Minorus Gedanken an keiner Stelle fremd vor. Der Tod ist nun mal ein universelles Thema und

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