Holger Backwinkel Schneller lesen

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(1)
(2)
(2)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Schneller lesen“ von Holger Backwinkel

Erhöhtes Lesetempo bedeutet Zeitgewinn. Hier erhalten Sie Strategien und ein Trainingsprogramm, mit der Sie Ihre Lesegeschwindigkeit um bis zu 70 % steigern können. So können Sie nicht nur mehr Informationen in kürzerer Zeit aufnehmen, sondern haben auch gleichzeitig mehr Zeit für andere Aktivitäten.Inhalte:Wie Sie Ihre Leseverhalten analysierenWie Sie optimale Rahmenbedingungen schaffenWie Sie Lesebremsen ablegenKonzentration und Augentraining: So geben Sie beim Lesen richtig GasMit Lesetests 

Für den Einstieg okay

— peedee

Übersichtliches Sprungbrett zu weiterführender Literatur, das die Grundlagen übersichtlich darstellt

— bibliophilist1985

Stöbern in Sachbuch

Brot

Dem Brot ein würdiges Denkmal gesetzt

Sporchie

Gegen Trump

Klare und verständliche Beschreibung der aktuellen amerikanischen Verhältnisse. Sehr unaufgeregt und gleichzeitig mit positiver Botschaft!

Jennifer081991

Nur wenn du allein kommst

Muss man lesen!

wandablue

Weihnachten kommt immer so plötzlich!

Wundervoll als Geschenk für Freunde oder sich selbst

Gwennilein

Das Café der Existenzialisten

Eine fesselnde Abhandlung über das philosophische Schaffen im 20. Jhd. perfekt eingebettet im historischen Kontext. Eine Bereicherung!

cherisimo

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Schneller lesen" von Holger Backwinkel

    Schneller lesen

    bibliophilist1985

    01. February 2015 um 22:36

    Wie ein paar andere dünne Bände, die für den Einstieg in die Materie des Schnelllesens konzipiert sind, ist auch Fischers Werk eine praktische Hilfestellung, um die wesentlichen Aspekte im Überblick dargestellt kennen zu lernen. Eine vertiefende oder gar spezifische Erörterung einer Trainingsmethode oder eines theoretischen Aspekts kann man bei diesem kleinen Taschenhelfer aufgrund des geringen Umfangs nicht erwarten. Er leistet dafür gute Dienste bei der Überlegung, ob man mit der langwierigen und anstrengenden Verbesserung der eigenen Lesegeschwindigkeit inklusive Textverständnis Glück und Zeitersparnis finden oder lieber dem Status quo treu bleiben möchte. Als Appetitanreger für komplexere und mit wesentlich mehr Übungen und Hintergrundinformationen versehen Literatur zu dem Thema eignet sich der Band vortrefflich. Wer noch an der Wirksamkeit der Methode zweifelt oder schlicht (noch) nicht die Zeit hat, ein umfassenderes Buch zu dem Thema zu lesen, ist mit Fischers Werk bestens beraten. Und wenn erst die schwierigen Anfangshürden überwunden und das tiefere Eintauchen in Literatur und Arbeitsmaterialien jeglicher Bauart in wesentlich kürzerer Zeit verwirklicht sind, wird dieses kleine Bändchen mit dem schönen Gedanken assoziiert werden, wie viel mehr Freude am Lesen, Zeitersparnis und Freizeit er zu ermöglichen geholfen hat.   Da ich viel von diesen Techniken halte, seit 5 Jahren übe und bereits ein paar Bücher dazu gelesen habe, möchte ich abschließend generelle, teils subjektiv gefärbte Fakten zum Schnelllesen erwähnen, um interessierten Lesern einen Überblick zu verschaffen und potentiellen Gusto zu machen. Ich werde die folgenden Textabschnitte allen Rezensionen zu Schnelllesebüchern folgen lassen. Essentielle Grundlage aller Übungen und des Schnellleseerfolges sind der richtige Abstand zum Text, gute Beleuchtung, wenig bis keine Ablenkung und die regelmäßige Ausführung der Augenbewegungsübungen und Techniken zur sukzessiven Erweiterung der Blickspanne. Es geht darum, das jahre- bis jahrzehntelang eingeübte Wort für Wort lesen abzulegen, schlechte Angewohnheiten wie Regression, Subvokalisation und Zweifel am Verständnis abzulegen und neue, effektivere Lesemuster zu erlernen. Es dürfte individuell sehr unterschiedlich sein, wie schnell sich bei regelmäßiger Praxis ein Erfolg einstellen kann und wann der Punkt erreicht sein wird, an dem man mehrere Wörter mit einem Blick erfassen und trotzdem ein hohes Textverständnis erreichen kann. Die Übungen können auf vielfältige Weise in den Alltag integriert werden, sei es bei der Lektüre von Zeitungen, Reklameblättern, Prospekten, Werbewänden, Auslagen, Lebensmitteletiketten und was dem kreativen Geist sonst noch so einfällt. Bezüglich den jeweiligen Vorzügen von Brille oder Kontaktlinsen bin ich zwiegespalten. Prinzipiell ist man als Normalsichtiger beziehungsweise Kontaktlinsenträger näher am Geschehen und hat keine Verzögerung wie beim Lesen mit der Brille. Allerdings sind Augen mit Kontaktlinsen immer leicht gereizt, da es sich auch bei noch so guter Qualität um einen Fremdkörper handelt. Dadurch ermüden sie meiner Erfahrung nach schneller, trocknen eher aus und werden empfindlicher gegenüber zu grellem Licht. Wahrscheinlich dürfte sich die Präferenz zu Brille oder Kontaktlinse mit der Zeit zugunsten besserer Leseergebnisse mit einer Sehbehelfsart einstellen. Wechselt man jedoch, ist bedingt durch die Umstellung mit Einbußen zu rechnen, wobei die individuellen Unterschiede beträchtlich ausfallen dürften. Augenmuskelübungen habe ich bisher noch nicht in das Übungsprogramm implementiert, möchte es aber. Bei von fähigen Augenärzten und auf die jeweilige Art der Sehstörung oder Normalsichtigkeit abgestimmten Übungen dürften sich noch zusätzliche Steigerungen und längere Lesephasen ohne Ermüdung herausholen lassen. Gerade bei den fortgeschrittenen Leseübungen wie dem Lesen mehrerer Zeilen auf einmal, dem Abfahren ganzer Textpassagen in Schleifenbewegungen und dem Fixieren ganzer Textpassagen mit einem Blick offenbaren sich natürliche Grenzen. Zwar sollte man mithilfe dieser komplexen Instrumente blitzartige Sinnerfassung und schnelles finden von Informationen automatisieren, stößt in der Praxis jedoch bald auf Umsetzungsprobleme. Speziell bei komplexeren, auch beruflich relevanten Texten dürfte eine Anwendung der Metalesetechniken nicht mehr zielführend sein, da ein ausreichendes Verständnis ab bestimmten Geschwindigkeiten nicht mehr erreicht werden kann. Es dürfte im Gegenteil mehr Zeit kosten, in einigen schnellen Anläufen gleich viel Information zu gewinnen als in einem langsameren Durchgang mit dem Lesen von lediglich 1 bis 2 Wörtern pro Blickspanne. Noch dazu ist ein entscheidendes und im Buch stiefkindlich behandeltes Thema das Vorwissen und der spezifische Fachwortschatz des Lesers, die viel zu Geschwindigkeit und Verständnis beitragen. Auch ist es logisch, dass Lesegeschwindigkeit und Verständnis an einem bestimmten Punkt auseinander zu driften beginnen, wobei die individuellen Unterschiede jedoch beträchtlich sein dürften. Wie sinnvoll es ist, sich über lange Übungsperioden bis zu einer sehr hohen Lesegeschwindigkeit hoch zu trainieren, bleibt jedem selbst überlassen. Ob Zeitersparnis durch besseres Verständnis in halber Zeit oder eher Frustration durch zur Sinnerfassung wieder grassierende Regression und wiederholtes Lesen die Überhand gewinnen, erfährt man erst nach langer Trainingszeit. Und die ist entweder sinnvoll investiert oder für ein, die eigenen Kapazitäten übersteigendes, Vorhaben verschwendet. Ob es das Risiko wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Außerhalb der, durch Fachkenntnisse leichter zu verstehenden, Sphären des eigenen beruflichen oder privaten Steckenpferds sind die fortgeschrittenen Leseübungen durchaus gut zum Überblick verschaffen, auffrischen bereits erworbenen Wissens, der Sondierung eines Textes auf der Suche nach bestimmten Passagen oder Zusammenhängen und als zusätzlicher Impulsgeber beim Buchkauf. Für das alltägliche, des Broterwerbs wegen notwendigen Lesens oder den Genuss von Belletristik hingegen sind sie eher kontraproduktiv. Unnötige, der Hektik geschuldete Fehler in der Arbeit sind ebenso ärgerlich bis prekär wie der Genussentgang bei der Feierabendlektüre. Prinzipiell fischt man mit den Techniken für Fortgeschritten und Profis auf gut Glück im Trüben, da man mit keinerlei Gewissheit sagen kann, wie effektiv diese Methoden wirklich sind. Da man die genaue Funktionsweise des menschlichen Gehirns noch nicht einmal ansatzweise wirklich kennt, fällt es schwer Pro und Kontra vernünftig abzuwiegen. Erst die Zukunft wird es zeigen und bis dahin speichert man mittels der Hochfrequenzlesetechniken entweder vieles unterbewusst ab und erweitert damit seine Kenntnisse oder es ist eine weitgehend sinnfreie, aber zumindest als Augenmuskeltraining durchgehende Beschäftigung. Im Gegensatz dazu sind die Übungen zur Erweiterung der Blickspanne auf 1 bis 5 Wörter, mit denen man in 2 bis 3 Blicken auf die jeweiligen Zentren der Wortgruppen eine Zeile lesen kann, eine Offenbarung für jeden beruflich gezwungenermaßen oder privat freiwillig leseaffinen Menschen. Zeitaufwendig, aber meiner Erfahrung nach sehr hilfreich ist die Erstellung eigener Übungsbeispiele mit Textverarbeitungs-, Mindmap-, oder Zeichenprogrammen. Der große Vorteil daran ist, dass man die Länge der einzelnen Fixierungen und die Komplexität der Übungen selbst bestimmen und individuell auf die eigenen Fähigkeiten anpassen kann. Eine weitere Option zum effizienten Training bietet sich mit Schnelllesesoftware wie „Speed Reader 2.0“ oder  „Schneller lesen, mehr behalten 2.0 Lernsoftware“. Allerdings sind die Preise für die Programme mehr als stolz, was aufgrund des großen Nutzens, mit denen ihre Anwendung einhergeht, schade ist. Wie beim Erwerb einer Sprache dauert es seine Zeit und man wird mit den Jahren der Praxis immer versierter, sicherer und in der Wahl der angemessenen Technik und Geschwindigkeit für verschiedene Texte immer routinierter. Was im Gegensatz zum Lernen unvorbelasteter Sachverhalte einen zusätzlicher Hemmschuh darstellt, ist die Ablegung alter Lesemuster, die immer mit Unwohlsein, Zweifeln und Skepsis einhergeht. Ist der Damm alter Gewohnheiten aber gebrochen, blickt man nur mehr ungläubig zurück auf die freiwillige Einschränkung des persönlichen Potentials über einen schmerzhaft langen Zeitraum. Ich kann Ihnen diese überaus befriedigende und durchaus mit einer Verdopplung oder Verdreifachung der Lesegeschwindigkeit einhergehende Technik nur ans Herz legen, deren Erwerb mit beträchtlichen Mühen, aber nachhaltigen Vorteilen verbunden ist. Einzige Voraussetzung ist die Disziplin, bis zum sich einstellenden Durchbruch am fokussierten, sich stetig erweiternden, Blick zu bleiben. Versuchen Sie, das Lesen ein zweites Mal gleich von Anfang an richtig zu erlernen. Es gibt nichts zu verlieren, aber sehr viel Lebens- und Lesezeit zu gewinnen.   Leseempfehlungen zum Thema Schnelllesen: Wolfgang Schmitz Schneller lesen, besser verstehen Wolfgang Schmitz Schneller lesen, besser verstehen für Jugendliche Christian Grüning Visual Reading Tony Buzan Speed Reading Martin Krengel Effizientes Lesen Nicole Jekel Speed Reading für Controller und Manager Frank Fischer Schneller Lesen      

    Mehr
  • Für den Einstieg okay

    Schneller lesen

    peedee

    01. February 2015 um 15:59

    Der TaschenGuide „Schneller lesen“ will Techniken vermitteln, die das Lesen und Verarbeiten von Informationen beschleunigen und verbessern. Es gibt zahlreiche Übungen (auch zur Entspannung) im Buch und zudem gibt es kostenlose Downloads auf der Website des Verlages (Eingabe des im Buch aufgedruckten Codes nötig); leider waren zum Zeitpunkt meines Besuchs auf der angegebenen Website keine Downloads zu diesem TaschenGuide abrufbar (aber sehr wohl zu anderen TaschenGuides). Wie erwähnt, gibt es zahlreiche Übungen mit den entsprechenden Lösungen und Auswertungen in Punkten. Gemäss deren Auswertungen habe ich von Beginn des Buches bis zum Ende meine Lesefähigkeit um 86% gesteigert. Ich nehme das mal so zur Kenntnis. Bei den Lesetests finde ich es etwas komisch, dass fast ausschliesslich Multiple-Choice-Fragen darin sind (also wenn ich gar nichts weiss, rate ich und habe ja vielleicht Glück…). Die Übungen, wo man Wörter auf- und gleich wieder zudecken soll, um das Gelesene sodann aufzuschreiben, sollte man besser zu zweit machen. Auf Seite 98 ist ein für mich unverständlicher Tipp: „Lesen Sie die Briefe nicht komplett. Versuchen Sie möglichst schnell die wichtigsten Informationen zu erfassen, indem Sie den Absender, das Betreff, fett gedruckte Elemente und den Schluss lesen. In 90% aller Fälle wissen Sie jetzt, was zu tun ist.“ In meinem Berufsalltag muss ich sehr wohl den Brief vollständig und aufmerksam lesen – nicht einfach nur schnell entscheiden –, schliesslich erwartet der Absender ja eine passende Antwort auf sein Anliegen (und nicht nur auf ein paar einzelne, vielleicht sogar unwichtige Dinge). Qualität kommt vor Geschwindigkeit. Fazit: Für den Einstieg ist dieser TaschenGuide okay, aber wenn ich dieses Thema weiterverfolgen möchte, würde ich mir auf jeden Fall umfangreichere Literatur zulegen und auch einen Kurs besuchen (Übung macht auch hier den Meister).

    Mehr
  • Rezension zu "Schneller lesen" von Holger Backwinkel

    Schneller lesen

    Nordlight

    18. August 2012 um 10:32

    Ich war nie ein schneller Leser und habe in diesem kleinen Buch doch viel Erstaunliches gelernt. Viele Übungen bringen den Leser z.B. dazu, seinen Blickwinkel zu erweitern und mit dem Auge mehr Text aufzunehmen. Ein exellenter Einstieg in das schnelle Lesen. Mehr kann man von einem Taschenguide nicht erwarten.

  • Rezension zu "Schneller lesen" von Holger Backwinkel

    Schneller lesen

    Chris66

    15. August 2008 um 12:36

    Mir war das Buch zu knapp, da die sonstigen Bücher zum umfangreichen Thema in der Regel wenigstens viermal so viel Inhalt bieten bei nur doppelt so hohem Preis. Insbesondere ist das Format weniger geeignet, um Techniken zu üben, die sich auf Texte mit langen Zeilen beziehen. Habe das Buch (eine Ausgabe davon) letztlich nur gekauft wegen Vervollständigung meiner Sammlung zum Thema zur Präsentation in meinen Lesetechnik-Seminaren, in denen ich mittlerweile mehr als 1.000 Leute (vor allem aus Verwaltungen) geschult habe, und zum Vergleich mit dem von mir als Buch herausgegebenen Seminarskript.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks