Die Diesel-Lüge

von Holger Douglas 
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Die Diesel-Lüge
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Inhaltsangabe zu "Die Diesel-Lüge"

Millionen von fast wertlosen Dieselfahrzeugen verrosten auf riesigen Halden. Der Wertverlust für Diesel-Besitzer geht in die 100 Milliarden. Was geschieht da eigentlich gerade? Fest steht, der Diesel-Skandal ist einer der größten jemals entstandenen Schäden für Wirtschaft und Verbraucher. Doch was sollen Besitzer von Dieselfahrzeugen nun ganz konkret tun? Gegen die Autohersteller klagen? Trotz kommender Verbote in die Innenstädte fahren? Plötzlich sollen sie mit Begriffen wie NOX-Speicherkatalysator, Partikelfilter und Harnstoffeinspritzung umgehen können, aber was kann und was muss jeder Diesel-Besitzer über diesen Skandal wirklich wissen?

Holger Douglas, langjähriger Wissenschafts- und Technikjournalist, hat den ersten unabhängigen und neutralen Ratgeber zusammengestellt mit allen notwendigen Informationen darüber, was Sie als Verbraucher rund um den Diesel-Skandal wissen müssen und aktuell tun können.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959721448
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:120 Seiten
Verlag:FinanzBuch Verlag
Erscheinungsdatum:14.05.2018

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 4 Monaten
    Ist erst der Diesel weg, wird es den Benziner umso härter treffen

    In drei Jahren treten neue EU-Grenzwerte für Abgase in Kraft, die kein heutiges Auto erfüllen kann. Und bis 2021 wird sich kein technisches Wunder vollziehen, das nämlich nötig wäre, um diese EU-Ziele zu erreichen. Man fragt sich also, was es für einen Sinn hat, solche Vorgaben in die Welt zu setzen. Auch die jetzt gültigen Abgasnormen waren zum Zeitpunkt, als sie noch diskutiert wurden, sehr umstritten, weil auch damals nicht klar war, wie man Antriebsaggregate herstellen kann, die das zu leisten in der Lage wären. Martin Winterkorn, damals noch VW-Boss, fiel den deutschen Verhandlern in den Rücken und erklärte, dass sein Konzern das stemmen würde.

    Das erfährt man unter anderem aus diesem kleinen Büchlein. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte man sich fragen müssen, ob dieser Mensch tatsächlich die nötige Kompetenz für seinen Posten besitzt. Die VW-Ingenieure konnten die Winterkornsche Hurra-Vorgabe erwartungsgemäß nicht praktisch umsetzen und entschieden sich für eine Lösung, für die nun die geprellten Kunden büßen müssen, egal ob nun durch eine faktische Enteignung, verlorene Lebensenergie oder vertane Zeit.

    Neben den rein praktischen Fragen, auf die diese Broschüre einige Antworten gibt, beschäftigt sie sich mit den politischen Hintergründen: Was treibt deutsche Politiker an, wenn sie am wirtschaftlichen Ast sägen, auf dem auch sie sitzen? Wie kann man erklären, dass Regierungsmitglieder öffentlich erklären, es dürfe nicht zu Fahrverboten kommen, die Regierung aber gleichzeitig die Truppe unterstützt, die erst die Möglichkeit solcher Fahrverbote erklagt hat? Dem Autor fällt dazu auch nichts ein. Immerhin aber entlarvt er gemeinsam mit dem Herausgeber dieser Reihe die Verlogenheit deutscher Politik und ihrer medialen Begleitung.

    Es ist eben nicht so, dass die Luft in deutschen Großstädten immer schlechter wird. Das genaue Gegenteil ist richtig. Und das liegt auch an den modernen Autos. Statt eine sachgerechte Debatte zu führen und vernünftige Lösungen herbeizuführen, setzt die demokratisch nicht legitimierte EU-Kommission fortlaufend neue und immer unrealistischere Grenzwerte in die Welt, die nicht erfüllt werden können, was dazu führt, dass manche Zeitgenossen tatsächlich glauben, sie würden demnächst ersticken. Und dann endlich E-Autos kaufen, für die es keine Infrastruktur gibt und so bald auch nicht geben wird. Und die nicht weniger "klimaschädlich" sind als ganz gewöhnliche moderne Autos mit einem Verbrennungsmotor, wenn man sich die Gesamtbilanz anschaut.

    Die in dieser Broschüre enthaltenen 33 Tipps besitzen nicht alle einen wirklichen Geldwert. Immerhin aber erklärt der Autor, dass man bei Fahrverboten zum Beispiel gegen die Art der Datenerhebung, also die Messverfahren und den Standort der Messgeräte klagen könnte. Allerdings braucht man dazu einen kompetenten Anwalt und Geld oder eine Versicherung, die das mitmacht. Messverfahren und Standorte sind nämlich oft so gewählt, dass sie möglichst schlechte Werte sichern.

    Darüber hinaus findet man unter den Tipps auch Ratschläge für VW-Dieselkunden, die auch eine gewisse Risikoabwägung für den Rechtsweg enthält, wenn man genau liest. Am Ende des Textes stehen dann noch Erläuterungen zum Dieselmotor selbst und viele Tatsachen, die der offiziellen Propaganda diametral entgegenstehen. Man kann allein aus diesem Grund das Buch nur freudig begrüßen.

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