Holger Fuß Der Einzelgänger

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Inhaltsangabe zu „Der Einzelgänger“ von Holger Fuß

Wie fühlt sich das Leben an wenn man ANDERS ist? Holger Fuß musste es erfahren, und es waren keine guten Erfahrungen. Schon früh zu erkennen, dass man schwul ist - verwirrend. Sein Schwulsein akzeptieren zu lernen, sich zu „outen“, Zurückweisung zu erfahren, ein EINZELGÄNGER zu sein - schwierige Zeiten. Das Leben war wenig freundlich mit dem Autor, schlug schmerzhafte Wunden. Doch seine Eltern standen immer zu ihm. Holger Fuß hat gelernt, mit seiner Situation umzugehen, aber er weiß, dass viele junge Schwule noch nicht so weit sind. Seine Geschichte, authentisch erzählt, will anderen jungen Menschen helfen, die ihren Weg noch suchen und ihnen zeigen, dass man auch, wenn man ANDERS ist, nach einigen Irr- und Umwegen ein gutes Leben führen kann.

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  • Rezension zu "Der Einzelgänger" von Holger Fuß

    Der Einzelgänger

    Leserrezension2010

    17. August 2010 um 16:00

    A45 Der Einzelgänger von Holger Fuß Kategorie. Allgemein Das Leben etwas ANDERS? Nicht nur das Leben Holger Fuß' (Jahrgang 1971) war/ist anders, sondern er ist es selbst – nicht nur weil er schwul ist, wie er früh weiß. Als Kind ist er schwer asthmakrank, verliert auch fast seinen rechten Fuß. Seine Mutter ist ständig besorgt um ihn. Weil der leibliche Vater alkoholkrank und gewalttätig wird, lässt sie sich scheiden und zieht mit Holger nach Dortmund – er ist gerade 10 Jahre alt. Schläge bei Nachhilfe Der neue Freund der Mutter trinkt zwar nicht, dafür wird die Nachhilfe in Mathe von Schlägen begleitet. Holger verbessert sich zwar, aber nicht dauerhaft, denn – in der Schule geht er durch die Hölle. Seine Mitschüler an der Hauptschule mobben ihn, weil er eben nicht der schlankeste ist. Zudem wehrt sich Holger nicht, Gewalt ist für ihn keine Lösung. Lieber nimmt er alle Demütigungen still hin und spricht teilweise erst in seinem Buch das erste Mal davon. Als sich seine Mutter einen neuen Freund sucht, geht es bei Holger zumindest familiär bergauf. Bis heute verehrt er seinen Stiefvater, der Holger offensichtlich liebt wie seine eigenen Kinder. An der Homosexualität ihres Kindes haben sie zwar zuerst zu knabbern, aber letztendlich schaffen sie es doch, ihren Sohn so zu lieben wie er ist. Zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit Mit dem Schulabschluss wird Holgers Leben aber nicht leichter, nun beginnt der Ärger mit seinen Arbeitgebern – mal beschäftigt, mal arbeitslos – und den Männern, bei denen er auch kein glückliches Händchen hat: zwei Linien, die sich kontinuierlich durch sein Leben ziehen. Holger Fuß hat seine Autobiographie in seinem ganz eigenen Stil geschrieben. Der ist zwar gewöhnungsbedürftig, denn Holger Fuß schreibt als würde er zu einem sprechen, was aber den Autor aber umso liebenswürdiger erscheinen lässt. Dabei ist der 38jährige schonungslos ehrlich, wahrt sich aber zu vielen vergangen Erlebnissen eine gewisse Distanziertheit. Aber je näher man der Gegenwart kommt, desto gefühlvoller, melancholischer und manchmal auch wütender wird der Schreiber. Ehrenwertes Motiv Sicherlich ist „Der Einzelgänger“ kein Buch für jedermann, aber Fuß' Motivation, jungen Menschen mit der Darstellung seines Lebens, seiner Erfahrungen zu helfen ist höchst ehrenwert und verdient Anerkennung. Zudem: Wer den Lebensmut, die Lebensfreude und seine doch positive Haltung zum Leben und zu den Menschen so wie Fuß noch nicht aufgegeben hat, der verdient Mitgefühl und eine Umwelt, die diesen besonderen Menschen zu schätzen weiß. Wer Fuß kennenlernen will, der kann dies am besten mit diesem Buch.

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  • Rezension zu "Der Einzelgänger" von Holger Fuß

    Der Einzelgänger

    Holger Fuss

    21. April 2010 um 11:36

    In dem Buch wird das Leben des Autors erzählt, mit allen Höhne und Tiefen, die es in seinem Leben gegeben hat. Es werden Situationen geschildert, die einerseits komisch, aber auch Beängstigend oder Erschreckend sein können. Der Autor hat es so geschrieben, wie er auch redet und deswegen, läßt es sich auch sehr gut lesen. Er beschreibt sein Outing, ebenso seine Beziehungen und wie es dazu gekommen ist. Familiär kommt auch einiges zum Tragen, über seine Eltern und Verluste die in der Familie passierten. Auch über seine Haustiere die er hatte, wird einiges geschrieben, da der Autor auch sehr Tierlieb ist. Gewidmet hat der Autor das Buch, seinem verstorbenen besten Freund, seiner verstorbenen Schwägerin und auch seinem toten Kater Charly. Ein besonderer Dank, geht in dem Buch auch an seine Eltern. Und ich will mit dem Buch auch erreichen, das andere sich vielleicht ein Beispiel an mir nehmen, um nicht die gleichen Fehler zu machen, oder ebenso auf Männer, Schulkollegen, Freunde, oder so genannte Freunde, rein zu fallen, so wie ich.

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