Zuerst war das Konzert und das war ein Erlebnis, dann noch in einer Synagoge, unbeschreiblich. Aber dann braucht es doch kein Buch mehr. Doch, und zwar unbedingt. Denn das Konzert ist ein einmaliges Erlebnis. Das Buch ist etwas, dass ich immer wieder in die Hand nehmen kann und nachdenken über das, was diesen Leonard Cohen so besonders macht.
In diesem Buch „Hallelujah & Schalom“ von Holger Jenrich und Lutz Debus wird schon im Titel deutlich, was es ist – eine Verneigung vor Leonard Cohen. Auf dem Cover erscheint die Hauptperson in einer für ihn typischen Szene, versunken in sein Lied. Die beiden Autoren haben eine ganz besondere Verbindung zu Leonard und das wird in den Kommentaren sehr deutlich. Dieser Sänger begleitet ihren Lebensweg und das schon von frühester Jugend. Die Kapitel, die hier beschrieben sind, orientieren sich natürlich an den Liedern Cohens und das ist eine exemplarische Auswahl, aber wer Cohen schon mal gehört hat, eine, die den Lebensweg des Sängers und Autors verfolgt. Von Beginn seiner Karriere nimmt er eine sehr interessante Entwicklung, als Mensch und als Sänger. Dieses stellen die beiden Autoren in einer sehr persönlichen Art und Weise dar. Unterstütz wird das Ganze durch QR-Codes, die die Liedbeispiele ins Gedächtnis rufen.
Ich habe nun das Konzert gehört und auch das Buch gelesen und möchte feststellen, dass beides auch für sich spricht, aber wer die Möglichkeit hat beides zu erleben, sollte sich dieses gönnen. Denn im Konzert merkt man, wie stark und innig die Verbundenheit der beiden Autoren mit Leonhard Cohen ist.









