Holger Schaeben Meer Jung Frau

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Inhaltsangabe zu „Meer Jung Frau“ von Holger Schaeben

Seitdem Alice Munro – die Meisterin der Shortstory – 2013 den Literaturnobelpreis erhielt, erlebt die Kurzgeschichte eine kleine Renaissance. Holger Schaeben ist ein Autor, der die Kurzgeschichte liebt. Seltsame Liebe, die Kurzgeschichte… ihre Sprache ist lakonisch, ihre Prosa skizzenhaft, ihr Prinzip die Reduktion, ihre Handlung komprimiert, die Situation konfliktreich, was sie uns sagen will, erschließt sich nicht auf den ersten Blick, sie gibt uns Rätsel auf, spricht zu uns in Andeutungen, Metaphern, Symbolen, sie formuliert mehrdeutig, doppelbödig, manchmal benutzt sie die Alltagssprache, den Dialekt, sie vermeidet Deutungen und Lösungen und am Ende bleiben Fragen offen. Wie kann man so etwas lieben? Man kann, wenn man die Stories von Holger Schaeben gelesen hat. Seine Schreibe ist inspiriert von Glauser, Frisch, Hemingway, Peter Stamm oder A. L. Kennedy. Seine Sprache ist trocken, hart und nah am Leben. Seine Figuren sind wie seine Sprache. Seine Frau-Mann-Beziehungen taumeln zwischen Verlockung und Verlust.

Mir hat leider keine der zehn Kurzgeschichten wirklich gefallen,- der Autor konnte seinen eigenen Anspruch nicht erfüllen.

— Krimifee86

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    Meer Jung Frau

    Krimifee86

    10. July 2017 um 21:02

    Inhalt: Bei Meer Jung Frau handelt es sich um zehn, voneinander unabhängige Kurzgeschichten. Entsprechend ist eine Inhaltsangabe schwer, jedoch haben die Geschichten eines gemeinsam, denn sie handeln alle von den Beziehungen zweier Personen zueinander. Hauptsächlich Mann und Frau, die in einer Liebesbeziehung zueinander stehen (oder sich dies erhoffen), aber auch Spanner und Polizist oder anderes. Charaktere: Den Punkt Charaktere muss ich in diesem Fall auslassen, da es bei zehn Kurzgeschichten viel zu viel Charaktere gab. Wobei, einiges kann ich doch sagen: Die Charaktere blieben alle verdammt farblos. Manchmal hat man nicht einmal die Namen erfahren, es ging oft nur um „Er“ und „Sie“. Ich mag diese abstrakte Erzählweise nicht besonders, da sie einen davon abhält, Beziehungen zu dem Charakter aufzubauen und sie kennen zu lernen.Das hat mir gut gefallen: Tja, so richtig viel gefallen hat mir an dem Buch leider nicht. Eigentlich nur eine der Kurzgeschichten und das war die mit dem Kommissar und dem Spanner. Sie war interessant und hatte eine überraschende Auflösung. Wobei, die Geschichte mit der russischen Tochter war auch gut und hat mir gefallen. Die anderen acht Geschichten jedoch nicht. Das hat mir nicht so gut gefallen: Leider hat mir so einiges nicht besonders gut gefallen: Vor allem, dass ich einen Teil der Geschichten gar nicht richtig verstanden habe. Ich wusste zum Teil nicht, was „die Moral von der Geschicht´“ sein sollte oder überhaupt, was das Ganze sollte. Manchmal hatte ich das Gefühl, einfach nur eine Alltagssituation beschrieben zu bekommen. Das war langweilig. Und ja, bei anderen fehlte mir einfach komplett die Auflösung des Ganzen. Es blieb dann doch irgendwie mythisch und der Autor erging sich in Andeutungen ohne am Ende irgendwas aufzulösen. Nicht gefallen haben mir wie schon vorher angedeutet auch die ganzen Charaktere. Sie alle blieben komplett farblos und unansprechend. Fazit: Von den zehn Kurzgeschichten hat mir keine besonders gefallen. Vielleicht waren sie mir auch einfach zu anspruchsvoll, bzw. ich bin zu blöd und habe sie nicht verstanden. Aber am Ende jeder Geschichte habe ich immer gedacht: „Und jetzt? War es das?“ Nach den ersten Kurzgeschichten habe ich sogar noch geglaubt, dass sie vielleicht irgendwie zusammenhängen und doch keine unabhängigen Geschichten sind. Waren sie aber doch. Gefallen haben mir am Ende nur zwei von zehn Geschichten. Einige weitere waren okay, viele haben mir nicht gefallen und so kann ich leider nur zwei Punkte vergeben.

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