Holger Schossig Sie kommen heute aber spät! - 1280 Tage Paketzusteller - Wahnsinn³

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Inhaltsangabe zu „Sie kommen heute aber spät! - 1280 Tage Paketzusteller - Wahnsinn³“ von Holger Schossig

Was ist heutzutage schon normal? Der Job als Paketzusteller ist es jedenfalls nicht. Das habe ich am eigenen Leib erfahren. 1280 Tage lang stand ich bei einem der großen deutschen Zustelldienste in Lohn und Brot. 1280 Tage, von denen ich so manche gerne nicht erlebt hätte, auf andere aber nicht hätte verzichten wollen. Über meine Zeit bei einem der großen Paketzustelldienste möchte ich in meinem Buch “Sie kommen heute aber spät” berichten. Ein Tagebuch, das meinen Alltag während meiner Paketdienstzeit beleuchtet. Passiert ist eine ganze Menge. Noch heute muss ich über manche Ereignisse lachen, über andere kann ich nur den Kopf schütteln. Ihnen wird es auch so gehen, schätze ich mal. Und: Nach der Lektüre sehen Sie Ihren Paketboten möglicherweise in einem ganz anderen Licht. Auch wenn die Zeit nicht nur anstrengend war, sondern mich oft an den Rand des Wahnsinns gebracht hat, habe ich es überlebt. Ohne bleibende Schäden. So hoffe ich doch .
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    Sie kommen heute aber spät! - 1280 Tage Paketzusteller - Wahnsinn³
    buechermaus88

    buechermaus88

    30. March 2014 um 15:25

    Ich hatte den Autor selbst angeschrieben und gefragt, ob er mir ein Exemplar zur Rezension zukommen lassen könnte. Ich selbst erlebe in meinem Beruf ebenfalls tagtäglich lustige Geschichten und kann mir gut vorstellen, dass es gerade als Paketzusteller ebenso solche Geschichten gibt. Nun, das Buch kam an. Leider hatte ich nicht sofort Zeit es zu lesen, aber nachdem ich angefangen hatte, war ich recht schnell durch. Das Cover passt sehr gut zum Titel. Es ist recht einfach gehalten und ein bisschen auch in den Farben, in dessen Unternehmen der Autor gearbeitet hatte. Durch die Aufteilung in einzelne Kapitel und den eingefügten Bildern in den Kapiteln ging das Lesen recht rasch voran. Ich muss sagen, dass ich die Art wie das Buch gebunden wurde und auch aufgebaut ist, ein bisschen amateurhaft fand, aber irgendwie muss man ja mal anfangen. Außerdem fand ich das Inhaltsverzeichnis sehr lang. Sowas kenne ich sonst nur bei einem Sachbuch. Der Einstieg ins Buch war toll. Es fing mit einem Dialog mit einem Kunden an und dieser war schon sehr amüsant. Ich freute mich auf das Buch in der Hoffnung, dass es so weitergeht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist witzig, unterhaltsam und manchmal zweifelt man am gesunden Menschenverstand. Aber solche Menschen gibt es tatsächlich.Mein Fazit: Es ist eine tolle Idee über die persönlichen Erfahrungen zu berichten. Ein bisschen gestört hat mich die Formatierung, weil dadurch Wörter auseinandergerissen worden sind (wurde wahrscheinlich übersehen), aber das hat der Story nichts abgetan. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen. Das Buch ist sehr unterhaltsam.

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  • Der ganz normale Wahnsinn als Paketzusteller

    Sie kommen heute aber spät! - 1280 Tage Paketzusteller - Wahnsinn³
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    10. September 2013 um 17:10

    Der Autor Holger Schossig berichtet in diesem knapp 160 Seiten dicken Büchlein über seine Zeit als Paketzusteller, eine Tätigkeit, die er dreieinhalb Jahre ausgeführt hat. Er gibt einen Einblick in die Logistik der Zustelldienste mit all ihren technischen Tücken und zwischenmenschlichen Raffinessen. Mit einem Augenzwinkern erzählt der Autor skurrile und lustige Geschichten, die ihm im Umgang mit seinen Kunden, Arbeitgebern und Kollegen immer wieder passiert sind. Bei einigen Anekdoten kann man als Leser nur den Kopf schütteln, was manchen Paketempfängern oder Kollegen so alles einfällt. Neben den besten „sinnfreien Fragen auf eigentlich klare Antworten“ und der Klassifizierung der Kunden spannt Holger Schossig den Bogen über den Zustellwahnsinn in verstopften Innenstädten sowie den Tücken im winterlichen Straßenverkehr in ländlicher Umgebung bis zu speziellen Kollegen und beratungsresistente Kunden. Bei einigen Absätzen mußte ich mich als Leser schon wundern, wie dämlich manche Leute eigentlich sind. Bei allem Humor: es zeigt auch, daß die Paketzustellung kein Zuckerschlecken ist und die Entlohnung alles andere als fürstlich ist. Ich hatte auch das Gefühl, daß der Autor das Buch durchaus als Abrechnung mit seinen Arbeitgebern, Kollegen und nervigen Kunden sieht, da im Anhang steht, daß die Namen zwar frei erfunden sind, aber es durchaus gewollt ist, wenn sich Kunden oder Kollegen wiedererkennen. Dabei ist der Schreibstil aber nicht verbittert, dafür manchmal ein klein wenig zynisch, insgesamt aber locker und das Buch läßt sich leicht und verständlich lesen. Wirklich überrascht hat mich der Bußgeldkatalog, den es von der Geschäftsleitung für die Paketzusteller gibt, das war mir bisher unbekannt und finde ich einen ganz schönen Hammer. Das Büchlein hat mir sehr gut gefallen und kann ich jedem empfehlen, der einmal hinter die Kulissen der Paketzustellung schauen möchte.

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  • Memoiren eines ehemaligen Paketzustellers

    Sie kommen heute aber spät! - 1280 Tage Paketzusteller - Wahnsinn³
    Klusi

    Klusi

    02. September 2013 um 23:23

    Holger Schossig arbeitete dreieinhalb Jahre als Paketzusteller bei einem großen Zustelldienst. Hat er während dieser Zeit tatsächlich so viel erlebt, dass er ein ganzes Buch darüber schreiben konnte? Ja, er hat! Ich habe seine gesammelten Abenteuer gelesen und mich köstlich dabei amüsiert. Lustig ist es natürlich nur für die Leser, denn wenn man die Sache objektiv betrachtet, hatte der Autor nicht gerade viel zu lachen bei dem Job. Auf jeden Fall hat er seine Erfahrungen während dieser Zeit literarisch sehr kurzweilig und amüsant umgesetzt. Das Buch besteht aus vielen einzelnen Episoden, so dass man es wohl dosiert, in kleinen Portionen, zwischendurch lesen kann, ohne den Faden der Handlung zu verlieren. Mit fränkisch-trockenem Humor und sehr lebendig schildert der Autor schier Unglaubliches, Lustiges und auch Kurioses. Viele Abschnitte wurden mit passenden kleinen Illustrationen aufgelockert und ergänzt.Ich gebe zu, dass ich viele Päckchen und Pakete erhalte und daher häufig die Dienste der verschiedenen Zustellunternehmen in Anspruch nehmen muss. Aber nach allem, was ich nun gelesen habe, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich zur Gruppe der pflegeleichten Kunden gehöre und die Nerven der Paketzusteller nicht über Gebühr strapaziere. Daher werde ich mir künftig auch keine Sorgen machen, wenn mich ein Paketbote einmal böse ansieht, denn ich weiß, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht an mir liegt, sondern auf die Erlebnisse des armen Mannes während seiner bisherigen Tour zurückzuführen ist. ;-)

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