Holger Väth , Sabrina Zebisch Für den Regenbogen ist es nie zu spät

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Inhaltsangabe zu „Für den Regenbogen ist es nie zu spät“ von Holger Väth

Was macht Mann als Blumenladenbesitzer Ü40, wenn er plötzlich merkt, dass er eigentlich schwul ist? Ist doch klar! Erst einmal nach Thailand absetzen, dort seinen berühmten Bruder Sven besuchen und endlich anfangen, sein Leben in vollen Zügen zu genießen. Genau das hat Holger Väth gewagt und in diesem Buch beleuchtet er seine oftmals verrückten Erlebnisse nach seinem Coming-Out. In einer wahren Explosion des Lebens mixt er einen bittersüßen Cocktail aus Partys in angesagten Techno-Clubs, aus heißen und manchmal auch bizarren Dates und natürlich einem ordentlichen Schluck Champagner. Denn eins sollte man nie vergessen: Für den Regenbogen ist es nie zu spät. »Yogi, ich bin schwul!« Es war nicht dieses einschneidende Aha-Erlebnis, von dem man so oft hört, und es fühlte sich auch nicht an, als wäre eine unsagbar schwere Last von mir abgefallen. Und dennoch werde ich diesen Moment nie vergessen: Endlich hatte ich es gewagt, zu mir selbst zu stehen und es fühlte sich verdammt richtig an. Fast 50 Jahre hatte es gedauert, bis Holger Väth es schaffte, diesen kurzen, dafür aber umso aussagekräftigeren Satz laut auszusprechen. Und als es endlich raus war, wundert er sich, warum er so lange damit gewartet hatte. Aber kaum hat Holger diesen großen Schritt hinter sich gebracht, steht er auch schon vor dem nächsten Problem: Wo zum Teufel soll er jetzt endlich einen paarungswilligen Mann auftreiben? Glücklicherweise ist das Internet bereits entdeckt und mithilfe von Onlinedating und nicht-jugendfreien Smartphone Apps geraten Holgers erste, homosexuelle Erfahrungen in greifbare Nähe. Dumm nur, dass ausgerechnet jetzt sein Bruder Sven zum Urlaub nach Thailand einlädt und Holger schon wieder in die Abstinenz gezwungen wird. Seinem Bruder zu gestehen, dass man schwul ist, ist eine Sache. In seinem Haus die ersten homoerotischen Erfahrungen zu sammeln, eine ganz andere. Aber Holger wäre nicht Holger, wenn er sich von so kleinen Hindernissen von seinem Ziel abhalten lassen würde. Und wozu gibt es überhaupt Callboys ...?
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