Holger Weisheit Luke und der Puma

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Inhaltsangabe zu „Luke und der Puma“ von Holger Weisheit

Ein gewöhnlicher Wald im heutigen Kanada, in dem eines Tages sprechende Tiere auftauchen, ein 10-jähriges Mädchen in Gestalt eines ausgewachsenen Pumas und ein 12-jähriger Waisen- junge auf der Suche nach dem großen Abenteuer - dies ist die fantastische Geschichte zweier Kinder und ihrer Freunde in den Wäldern der Rocky Mountains. Tief in der kanadischen Wildnis liegt ein magisches Tal. Hier leben der weise Adler Weiß- kopf, die Grauhörnchen Ted und Luna, ein Grizzly und noch viele andere Tiere. Sie alle besitzen die Gabe, wie Menschen zu sprechen. Durch einen missglückten Zauber finden sie sich eines Tages in einem anderen Wald weit weg von zuhause wieder. Hier in der Fremde müssen sie aufregende und gefährliche Abenteuer bestehen. Vereint müssen sie sich gegen Holzfäller, Jäger, gefährliche Wölfe und einen fremden Grizzly durchsetzen und einen Plan für ihre Heimkehr schmieden. Luke und Jenny, ein Waisenjunge und ein Pumamädchen, helfen ihnen dabei. Die beiden begeben sich auf eine ungewisse Reise, um die Tiere nach Hause zu bringen. Sie müssen viele Hindernisse überwinden und neue Bekanntschaften schließen, bis sie ihr Ziel erreichen.

wunderbare fazinierende Reise in eine Zauberwelt

— Vampir989

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  • Leserunde zu "Luke und der Puma" von Holger Weisheit

    Luke und der Puma

    Gustav_Waldemarsson

    Dann eröffne ich schnell noch eine Leserunde und hoffe auf rege Beteiligung am Bewerbungsverfahren, es lohnt sich.GrußGustavKlappentext:Ein gewöhnlicher Wald im heutigen Kanada, in dem eines Tages sprechende Tiere auftauchen, ein 10-jähriges Mädchen in Gestalt eines ausgewachsenen Pumas und ein 12-jähriger Waisenjunge auf der Suche nach dem großen Abenteuer - dies ist die fantastische Geschichte zweier Kinder und ihrer Freunde in den Wäldern der Rocky Mountains. Tief in der kanadischen Wildnis liegt ein magisches Tal. Hier leben der weise Adler Weißkopf, die Grauhörnchen Ted und Luna, ein Grizzly und noch viele andere Tiere. Sie alle besitzen die Gabe, wie Menschen zu sprechen. Durch einen missglückten Zauber finden sie sich eines Tages in einem anderen Wald weit weg von zuhause wieder. Hier in der Fremde müssen sie aufregende und gefährliche Abenteuer bestehen. Vereint müssen sie sich gegen Holzfäller, Jäger, gefährliche Wölfe und einen fremden Grizzly durchsetzen und einen Plan für ihre Heimkehr schmieden. Luke und Jenny, ein Waisenjunge und ein Pumamädchen, helfen ihnen dabei. Die beiden begeben sich auf eine ungewisse Reise, um die Tiere nach Hause zu bringen. Sie müssen viele Hindernisse überwinden und neue Bekanntschaften schließen, bis sie ihr Ziel erreichen.Leseprobe die Zweite: (erste - siehe Buchverlosung)Das Wolfsrudel ... Der Wolf war froh, durch den Auftrag, andere Tiere zu benachrichtigen, die lästige Krähe los zu sein. Er schlug absichtlich eine andere Richtung ein als sie, um ihr bloß nicht mehr so schnell zu begegnen. Er konnte sie absolut nicht ausstehen. Und so verschwand er flussaufwärts im ufernahen Wald, den Bären und die beiden Grauhörnchen hinter sich zurücklassend. Er lief einen kleinen Hang hinauf und kam zu einer Lichtung. Vorsichtig schaute, horchte und witterte er zuerst nach allen Seiten, ehe er die Lichtung betrat. Außer ein paar einheimischen, laut kreischenden Eichelhähern, die den Wolf entdeckt hatten, war jedoch weit und breit kein Tier zu entdecken. Seine Freunde aus der Heimat befanden sich höchstwahrscheinlich doch alle flussabwärts. Aber der Wolf trottete dennoch ein Stück weiter die Lichtung hinauf. Als er nach rechts in den Wald schaute, erblickte er eine Menge Geröll, das auf einen nahen Felsen hinwies. Wenn er den Felsen fand und es ihm gelang, irgendwie hinaufzukommen, könnte er Ausschau halten. Geschickt sprang er zwischen den immer größer werdenden Steinbrocken langsam bergauf. Nach einigen hundert Metern aber stellte er fest, dass es außer den wahllos umher liegenden kleinen Felsen keinen größeren gab. Mit einem für Wölfe riesigen Satz sprang er auf einen fast drei Meter hohen Felsen und schaute sich um. Links unten in einem kleinen Tal sah er eine Wiese, konnte aber auf die große Entfernung nicht erkennen, ob dort irgendein Tier graste. Der Wolf setzte sich und grübelte. Sollte er noch zu dieser Wiese laufen oder doch lieber zum Bär zurückkehren und dort flussabwärts noch einen kleinen Rundgang machen. Er blickte zur Sonne auf. Sie stand noch hoch am Himmel, es war noch viel Zeit bis zum Abend. Der Wolf entschied sich, der Wiese im Tal noch einen kleinen Besuch abzustatten, bevor er umkehrte. Er sprang vom Felsen herunter und lief zwischen den Steinen ins Tal. Doch sein Instinkt sagte ihm, dass er lieber hätte umkehren sollen. Irgendetwas beunruhigte ihn. Er stoppte und sog die Luft tief in seine feinfühlige Nase. Doch nichts, kein besorgniserregender Duft war zu riechen. Alle seine Sinne auf das Äußerste angespannt, pirschte er weiter. Er war zwar ein riesiger schwarzer Timberwolf, aber Vorsicht statt Leichtsinn hatte noch niemandem geschadet. Plötzlich stoppte er abrupt. Seine Nackenhaare fingen an, sich eins nach dem anderen aufzustellen und er knurrte leise. Ein sehr starker Geruch hatte sich in seine Nase gebohrt und riet zu größter Vorsicht. Er wurde beobachtet, das spürte er. Es roch nach Fleisch, Aas, Kot und Urin in einer unverwechselbaren Mischung. Es roch nach Wolf. Er hatte noch einige Artgenossen im Zauberland, aber weder die noch er selbst hatten einen so extremen Körpergeruch. Dies waren eindeutig fremde Wölfe. Es mussten mehrere sein, einer allein konnte kaum so stinken. Sie waren hier, er spürte ihre Gegenwart. Sie umkreisten ihn. Der Wolf duckte sich und überlegte. Ich bin für sie ein Eindringling, ich habe ihre Reviergrenzen verletzt. Auch wenn sie gar nicht hungrig sind, werden sie versuchen, mich zu töten. Ich sitze ganz schön tief im Schlamassel. Es gibt für mich nur eine Möglichkeit! Der Wolf wusste nun, was zu tun war und seine Augen suchten nach einem etwas höheren Stein. Sofort, als er einen Geeigneten entdeckte, rannte er wie vom Blitz getroffen dorthin und erklomm ihn mit einem einzigen großen Satz. Wie er es sich gedacht hatte, waren ihm seine Angreifer sofort gefolgt und jetzt sah er sie und erschrak. Seinen Stein umringten ungefähr fünfzehn graue Wölfe, ein ganzes Rudel. Sie griffen noch nicht an, umkreisten nur wild die Zähne fletschend den Felsbrocken. Keiner von ihnen war so groß wie der Timberwolf und auch keiner war schwarz. Vielleicht war das der Grund, der sie aufhielt. Sie hatten anscheinend mit einem normal kleinen Wolf gerechnet und jetzt stand da ein riesiger schwarzer Wolf vor ihnen. Aber das Kräfteverhältnis stand trotz allem eindeutig zu Ungunsten des Timberwolfes. Und das wusste er. Er dachte: Wenn ich jetzt noch mit meiner Menschensprache sprechen würde, wären sie nicht viel mehr verwirrter als im Moment. Die Menschensprache hilft mir hier nicht weiter. Ich muss mich der normalen Wolfsverständigung bedienen und verhandeln. Als ein grauer Wolf zu dicht an den Felsen heran kam, vollführte der Timberwolf eine eindeutige und unmissverständliche Drohgebärde. Er stellte seine schwarzen Vorderläufe breit auseinander und zeigte mit gesenktem Kopf seine Reißzähne. Mit wild funkelnden Augen knurrte er die Wölfe auf wölfische Art und Weise an: „Was wollt ihr?“ Die Wölfe waren zwar von seiner Größe beeindruckt, antworteten aber trotzdem überheblich: „Dich in Stücke reißen, was glaubst du denn!“ „Und das stellt ihr euch ziemlich einfach vor, wie?“ „Ist doch eine einfache Rechnung, wir sind viele und du bist allein.“ „Falsch“, knurrte der Wolf, „ihr seid Feiglinge, nur zusammen fühlt ihr euch stark.“ „Na und, was soll daran falsch sein? Wir überleben auf diese Weise, du nicht!“, bellte ein etwas größerer Wolf zurück. Die ersten Wölfe machten sich zum Sprung bereit und langsam wurde die Situation für den Timberwolf brenzlig. Er musste etwas anderes versuchen. „Ich zweifle daran, dass ihr alle überlebt, wenn ihr mich angreift. Die Hälfte von euch wird ins Gras beißen oder so sehr verletzt, dass ihr den kommenden Winter nicht übersteht.“ Und um das Gesagte zu bekräftigen, ließ der Wolf einen ohrenbetäubenden Ruf erklingen und präsentierte nochmals seine riesigen Reißzähne. Diese Aktion zeigte Wirkung. Die Wölfe wichen ein wenig zurück. Ihr Sieg war ihnen nicht mehr so sicher. „Du kannst uns nicht einschüchtern“, knurrte wieder der große graue Wolf. „Bist du der Anführer dieses feigen Haufens?“ „Jawohl, und dieser feige Haufen wird dich zerfetzen!“ „Deine Gefolgschaft scheint aber anders darüber zu denken. Oder irre ich mich?“ Der graue Wolf blickte auf sein Rudel und merkte, sie standen nicht mehr so angriffsbereit wie zu Beginn der Jagd. „Was ist mit euch los“, blaffte er sie an, „habt ihr etwa Angst vor einem einzigen Wolf?“ „Wir haben keine Angst, aber der Einsatz unseres Lebens ist es nicht wert“, antwortete ein kleinerer Wolf. „Er hat ganz Recht, ihr seid ein feiger Haufen! Ich frage mich, wie ihr mit einer solchen Einstellung überleben wollt.“ Der Timberwolf war zufrieden, er hatte erreicht was er wollte. Die geschlossene Einheit der Wölfe war zerstört. „Sie werden überleben, wenn sie es vorziehen mich leben zu lassen“, konterte der schwarze Wolf schlau. „Das kannst du vergessen, ich bin immer noch ihr Leitwolf und ich befehle dich zu töten. Jedem, der sich vor dem Kampf drückt, beiße ich selbst die Kehle durch.“ Langsam rückten die nun von zwei Seiten eingeschüchterten Wölfe wieder heran, um doch zu kämpfen. Der schwarze Wolf  bemerkte es und sah eine letzte Chance. Er wendete sich noch einmal an den Anführer: “Da, wo ich herkomme, gibt es ein Gesetz, das bestimmt auch hier gilt. Das Gesetz des Stärkeren!“ „Wie soll dich das hier retten?“, unterbrach ihn der graue Wolf. „Bei uns führt derjenige Wolf ein Rudel an, der sich im Kampf als stärkster erwiesen hat. Kommt ein neuer Wolf ins Revier wird er entweder verjagt oder er beugt sich dem Leitwolf oder er fordert diesen zum Kampf heraus. Kleinere Wunden entstehen, aber getötet wird nie jemand. Ich habe hier nur etwas gesucht, wollte mich nirgends einmischen. Aber jetzt sieht es so aus, als wenn ich es müsste. Also, wenn ihr das Gesetz des Stärkeren achtet“, sprach er nun zu den anderen Wölfen, „lasst euren Anführer beweisen, wie stark er ist. Ich fordere ihn zum Kampf! Siegt er, könnt ihr mich töten. Siege ich, habt ihr einen neuen Anführer, der euch nicht in so verschwenderische Kämpfe schickt.“ Der Wolf wusste, dass er keine Zeit hatte, hier fern seiner Heimat ein Wolfsrudel zu führen. Aber das konnte er später regeln. Zuerst mussten diese Wölfe auf seiner Seite sein. Sein Plan ging auf. Die Wölfe wichen endgültig zurück. Lieber wollten sie einen neuen, stärkeren Anführer als für ihren jetzigen sinnlos zu sterben. Der Leitwolf sah mit Erschrecken, dass sich das Blatt plötzlich gewendet hatte. Aber kneifen ging nicht. Er musste kämpfen. „Also gut, keiner soll von mir sagen, dass ich feige bin. Ich kämpfe“, knurrte der graue Wolf. Die anderen Wölfe bildeten einen Halbkreis um ihren Anführer und warteten ab, was nun geschehen würde. Der schwarze Wolf sprang vorsichtig, immer seinen Gegner im Auge behaltend von seinem Felsen. Die beiden umkreisten sich nun und einer knurrte schlimmer als der andere. Jeder Muskel war bis auf das Äußerste gespannt um schnell reagieren zu können. Dieses Studieren des Gegners, diese hypnotisierenden Blicke der beiden waren eine Geduldsprobe. Wer hatte die schwächeren Nerven, wer ertrug den Blick des anderen länger, wer griff zuerst an? Die Nerven des grauen Wolfes versagten zuerst. Ganz plötzlich schnellte er vor und warf sich auf seinen Rivalen. Doch der Timberwolf war schnell und geschickt ausgewichen, so dass der andere mit seiner ganzen Wucht gegen einen Stein prallte. Er stolperte und überschlug sich. Das war die Chance für den schwarzen Wolf. Er warf sich mit ganzer Kraft auf ihn und die beiden wirbelten zu einem schwarzgrauen Knäuel verschmolzen umher. Aus dem wild knurrenden und jaulenden Kampfgeschrei löste sich plötzlich ein Winseln und der graue Wolf wurde durch die Luft geschleudert. Er landete kurz vor einem Baumstumpf und wollte sich wieder erheben. Doch er war noch leicht benommen und so kam ihm der schwarze Wolf zuvor. Mit einem gewaltigen Sprung stürzte er sich auf seinen Kontrahenten und drückte ihn zu Boden. Seine Reißzähne waren an des grauen Wolfs Kehle und er fragte ihn: „Gibst du dich geschlagen?“ Der andere konnte nur noch röchelnd erwidern: „Ja.“ Der schwarze Wolf war ebenfalls erschöpft und nahm mit letzter Kraft seinen Platz auf dem Felsen ein. Der Leitwolf war nicht schwer verletzt, doch er konnte vor Erschöpfung keinen Meter gehen. Und so lehnte er an dem Baumstumpf und erwartete den Angriff seiner ehemaligen Untergebenen, die einen Versager wie ihn bestimmt töten würden. Doch nichts dergleichen geschah. „Wollt ihr mich immer noch töten, nachdem ihr meine Stärke gesehen habt?“, fragte der schwarze Wolf. Alle Wölfe begannen zu winseln und das bedeutete, sie hatten ihn als neuen Führer anerkannt. Keiner von ihnen hätte es gewagt ihn anzugreifen. Jetzt musste er den Wölfen erklären, dass er nicht ihr Leitwolf sein konnte. Das barg zwar ein kleines Risiko, aber er hatte noch einen Trumpf, die menschliche Sprache. Doch vorerst benutzte er weiter die Wolfssprache: „Ich bin euch nicht nur körperlich überlegen, ich kann auch noch andere Dinge, die euch sehr verwundern würden. Meine Heimat liegt weit von hier und ich werde bald zurückkehren. Deshalb kann ich nicht euer Anführer werden.“ Eine leichte Unruhe kam unter den Wölfen auf. „Wer soll uns führen, wenn nicht du?“, rief einer. „Vielleicht hat euer alter Anführer eine Lehre aus diesem Kampf gezogen und ihr versucht es noch einmal mit ihm. Ich glaube, wenn er sich ein wenig mehr beherrschen könnte, wäre er noch der beste Leitwolf für euch.“ Die Wölfe schauten sich gegenseitig an und fanden die Idee gar nicht so schlecht. Immerhin hatte ihr alter Rudelführer jede Menge Erfahrung. Sie stimmten dem Vorschlag zu, weil keiner den Mut hatte, dieses Amt zu übernehmen. Der Leitwolf traute seinen Ohren kaum. Eben noch rechnete er damit von ihnen getötet zu werden und nun war er ohne Kampf wieder ihr Anführer. Er begriff, dass dieser schwarze Wolf mit einer einfachen List alle überrumpelt hatte. Der Timberwolf war nicht nur körperlich weit überlegen, er war auch sehr klug und weise. „Willst du wieder Anführer deines Wolfsclans werden?“ „Natürlich will ich“, antwortete der graue Wolf und erhob sich. „Wirst du in Zukunft deine Opfer genauer betrachten, ehe du dein Rudel ins Verderben schickst“? „Glaube mir, das werde ich, ich habe daraus gelernt.“ „So, dann bleibt mir nur noch eins zu sagen. Du musst mir ein Versprechen geben.“ „Welcher Art?“, wollte der Leitwolf wissen. „Ich bin nicht allein hierher gekommen, wir sind viele Tiere aller Arten und wir haben eine Besonderheit.“ „Welche?“ „Diese“, entgegnete der schwarze Wolf und sagte laut einen Satz in der Menschensprache. Die Wölfe wichen überrascht ein Stück zurück. „Du machst Laute wie die Menschen?“ „Ja, das können alle Tiere meiner Heimat.“ „Wie ist das möglich?“ „Das ist eine lange Geschichte und hier nicht von Bedeutung. Wir werden bald wieder, so hoffe ich, in unser Land zurückkehren. Bis dahin sind aber viele meiner Freunde Gefahren wie zum Beispiel euch ausgesetzt. Daher verlange ich von dir als Anführer, dass ihr nie ein Tier, das Laute wie ein Mensch machen kann, tötet. Seht ihr ein solches Tier, wie es in Gefahr ist, müsst ihr helfen. Erfahre ich, dass du dieses Versprechen gebrochen hast, verlierst du nicht nur den Posten als Leitwolf, sondern auch dein Leben“, ermahnte ihn der Timberwolf. „Wir werden keinem ein Haar krümmen, es gibt noch genügend andere Tiere, die wir jagen können“, versprach der graue Wolf und sein Rudel stimmte ihm zu. Dieser Timberwolf glich eher einer Erscheinung eines Wolfsgottes als eines solchen in Fleisch und Blut. Keiner wagte dem Wolf zu widersprechen. „Ich verlasse euch nun und denkt an meine Worte“, erinnerte er sie noch einmal. Er sprang von seinem Stein und lief den Weg zurück, den er gekommen war. „Das war knapp“, sagte er zu sich selbst und dachte an das eben Erlebte zurück. Er war froh, dieser gefährlichen Situation nur mit ein paar kleinen Schrammen entkommen zu sein. Noch mehr freute es ihn, dass er mit seinem erzwungenen Versprechen vielleicht sogar einigen seiner Freunde das Leben gerettet hatte. Er war geschafft und kehrte auf dem kürzesten Weg zum Fluss zurück. Die anderen würden staunen, wenn er sein Erlebnis erzählte....

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  • Wunderbare faszinierende Reise in eine Zauberwelt

    Luke und der Puma

    Vampir989

    11. April 2017 um 07:41

    Klappentext:Ein gewöhnlicher Wald im heutigen Kanada, in dem eines Tages sprechende Tiere auftauchen, ein 10-jähriges Mädchen in Gestalt eines ausgewachsenen Pumas und ein 12-jähriger Waisenjunge auf der Suche nach dem großen Abenteuer - dies ist die fantastische Geschichte zweier Kinder und ihrer Freunde in den Wäldern der Rocky Mountains. Tief in der kanadischen Wildnis liegt ein magisches Tal. Hier leben der weise Adler Weißkopf, die Grauhörnchen Ted und Luna, ein Grizzly und noch viele andere Tiere. Sie alle besitzen die Gabe, wie Menschen zu sprechen. Durch einen missglückten Zauber finden sie sich eines Tages in einem anderen Wald weit weg von zuhause wieder. Hier in der Fremde müssen sie aufregende und gefährliche Abenteuer bestehen. Vereint müssen sie sich gegen Holzfäller, Jäger, gefährliche Wölfe und einen fremden Grizzly durchsetzen und einen Plan für ihre Heimkehr schmieden.Luke und Jenny, ein Waisenjunge und ein Pumamädchen, helfen ihnen dabei. Die beiden begeben sich auf eine ungewisse Reise, um die Tiere nach Hause zu bringen. Sie müssen viele Hindernisse überwinden und neue Bekanntschaften schließen, bis sie ihr Ziel erreichen.Der Autor verführt uns in eine wunderschöne traumhafte Naturwelt in der Tiere sprechen können.Ich habe dieses Buch zusammen mit meiner 11jährigen Tochter gelesen.Uns hat das Buch gleich in den Bann gezogen.Einmal angefangen zu lesen,möchte man gar nicht mehr aufhören.Der Schreibstil ist leicht,flüssig und kindgerecht.Deshalb ist es ideal zum Lesen für Kinder ab 10 Jahren.Aber auch für Erwachsen ist diese Lektüre lesenswert.Luke und die Tiere werden sehr gut beschrieben und so konnten wir Sie uns bildlich gut vorstellen.Alle sind sehr nett und liebreizend.Besonders Luke und Jenny haben wir in unsere Herz geschlossen.Aber auch den Adler,die Grauhörnchen,den Grizzly und die viele anderen Tiere fanden wir sehr sympatisch und entzückend.Viele Szenen werden sehr detailliert dargestellt.So waren wir bei der Reise direkt im Geschehen dabei und haben packende und spannende Abenteuer erlebt.Wir haben mit Luke und den Tieren mitgebangt,mitgezittert,mitgefiebert und mitgekämpft.Durch die sehr wunderbaren Beschreibungen der Landschaft und der Tiere wurden wir in eine magische Welt verführt.Einzigartig ist der Schreibstil der so spannend und interessant ist,das man förmlich in die Geschichte hinein gezogen wir.Durch die interessante und atemberaubende Erzählweise wird es nie langweilig und die Kinder haben Spass am Lesen.Aber auch die zauberhaften und faszinierenden Gespräche der Tiere waren so herzlich und wunderschön.Und wir hatten beinahe das Gefühl,sie selbst zu erleben.Diese Herzlichkeit zieht sich durch die ganze Geschichte.Der Autor versteht es Spannung,Aktion und Witz in der Geschichte zu vereinen.Dies ist Ihm hervorragend gelungen.Auch vermittelt er gewisse Botschaften an die Kinder.Diese wären Freundschft,Respekt,Zusammenhalt,Hilfsbereitschaft und Vertrauen.Man fühlt wieviel Wärme und Herzblut der Autor in diese Geschichte gelegt hat.Das Cover ist einfach nur traumhaft schön und rundet das Gesamtwerk ab.Uns hat das Lesen dieses Buches sehr viel Freude bereitet.Wir wurden in eine wunderschöne traumhafte Naturwelt entführt und hatten spannende Lesemomemte.Diese Lektüre ist sehr empfehenswert und gehört in jedes Kinderzimmer.

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  • Buchverlosung zu "Luke und der Puma" von Holger Weisheit

    Luke und der Puma

    Gustav_Waldemarsson

    Hallo da draußen. Als absoluter Neuling auf www.lovelybooks.de starte ich erstmal eine Buchverlosung. Im Lostopf ist mein Kinderbuch "Luke und der Puma".Was soll ich viel erzählen, es steht alles im Buch......hier ein kleiner Vorgeschmack:„Hast du schon einmal an die vielen Gefahren gedacht, die es für einen Jungen deines Alters hier gibt? Was ist, wenn dich ein Grizzly oder Wolf anfällt? Oder um es dir noch besser zu erklären: Was ist, wenn dir ein Puma begegnet?“ Luke verstand nicht sofort und lachte: „Ein Puma, du bist gut, ein Puma steht doch vor mir!“ „Du irrst dich! Vor dir steht ein Mädchen, das zurzeit ein Puma ist und außerdem dein Freund. Ein richtiger Puma ist etwas ganz anderes. Und er ist tödlich, wenn er gereizt ist. Ein Puma oder ein anderes Raubtier der Berge kennt keine Freunde, wenn es jagt. Verstehst du das?“, Jenny’s Stimme klang sehr besorgt, fast schon wütend. Luke fühlte sich beleidigt und sagte trotzig: „Ich kenne die Wildnis, ich habe viele Bücher darüber gelesen. Ich weiß, dass es gefährliche Tiere gibt, ich bin doch nicht dumm!“ Gelesen hat er es, dachte sich Jenny. Und dadurch will er sie kennen, die Wildnis. Das ist Dummheit! „So, so, du kennst also die Wildnis. Nun gut, dann will ich dir einmal ein Stück Wildnis zeigen!“ Luke wusste nicht, was sie meinte. Er sah wie Jenny ein paar riesige Sätze flussaufwärts machte und im Wald verschwand. Plötzlich hörte Luke einen Furcht einflößenden Laut. Es war mehr ein Schrei. Es klang wie der Angstschrei einer Katze, aber diese Katze war verdammt groß, denn der Schrei war laut, sehr laut. Was hatte das zu bedeuten? Wo war Jenny hin? Ein leichtes Unwohlsein überkam Luke. Er hatte Angst. Da war wieder dieser Schrei. Jetzt kam er unmittelbar vom gegenüberliegenden Ufer. Luke hörte ein Knacken und dann sah er, was geschrien hatte. Ein Puma. Jenny? „Jenny, bist du das?“ Keine Antwort. Der Puma beobachtete ihn. Jetzt sprang der Puma auf einen großen Stein im Flussbett und duckte sich. Seine Augen funkelten böse. Luke trat vorsichtig einen Schritt zurück. Er konnte nicht sagen, ob das Jenny war. Der Puma war ein wenig dunkler als Jenny oder war er größer oder...? Nein, es musste Jenny sein, dachte Luke. Doch einen Augenblick später erinnerte ihn das Gefühl im Magen daran, dass er sich auch irren konnte. Denn der Puma hatte seine Ohren angelegt, sein Nackenfell war aufgestellt und ein schreckliches Fauchen erreichte Lukes Ohr. Der Junge erblickte die Reißzähne und erkannte am schräg liegenden Kopf des Pumas, dass er jagte. Dieser Puma war hungrig und Luke sollte die Mahlzeit sein. Die Angst des Jungen war grenzenlos, er sah keinen Ausweg. Er hoffte, dass es Jenny sein möge oder dass Jenny ihm zu Hilfe kommen würde, aber nichts geschah. Hier gab es nur noch ihn, den Puma und die Wildnis. Der Puma setzte zum Sprung an und Luke schloss mit seinem Leben ab. Er wollte nicht fliehen, er wusste es gab kein Entrinnen mehr. So sank er auf die Knie und erwartete die todbringenden Krallen des Pumas. „Kennst du die Wildnis?“ …

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