Einen warmherzigen Einblick in die Welt der großen schwedischen Autorin bietet diese aktuelle Biografie von Holger Wolandt. Das Buch erscheint im Verlag Urachhaus, der sich auch sonst der ehrenvollen Aufgabe angenommen hat, das Werk der Lagerlöf in Deutschland wieder populärer zu machen. Dabei berücksichtigt Wolandt die neuen Erkenntnisse durch die Veröffentlichung der Briefwechsel der Autorin mit ihren engen Freundinnen Sophie Elkan und Sophie Olander. In einer etwas altertümlichen und langsamen Sprache, die gut zu Selma Lagerlöf passt, führt Wolandt den Leser chronologisch durch das Leben der Nobelpreisträgerin. Für jeden, der in der Lagerlöf mehr sieht als die Schöpferin von Nils Holgersson, ein unbedingt empfehlenswertes Buch.
Holger Wolandt
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Holger Wolandt
Kleine Elche im Schnee
Elche im Schnee
Weihnachten bei den Elchen
Elche am Fjord
Mittsommer bei den Elchen
Selma Lagerlöf
MERIAN live! Reiseführer Stockholm
Neue Rezensionen zu Holger Wolandt
Dieses kleine Büchlein lädt zum gemütlichen Lesen an einem verregneten oder verschneiten Wintertag ein. Wer hier Weihnachtsgeschichten erwartet, sollte die Finger von diesem Buch lassen, denn solche voller Wärme und Nächstenliebe lassen sich nicht finden.
Vielmehr geht es um Kriminalfälle im Schnee, das Eintreiben von Schulden durch die Polizei (oder eher die Schwierigkeiten die sich dabei entwickeln), kleine Wichtel, welche einem guten Schnaps nicht abgeneigt sind oder aber auch um den Dienst einer Ärztin am Heiligen Abend.
Alle Geschichten haben eine Botschaft, welche nicht immer auf dem ersten Blick zu erkennen ist und auch nicht immer freudig ist. Dennoch sind diese gut zu lesen. Der Schreibstil variiert natürlich von Autor/in zu Autor/in, aber alle waren relativ angenehm und leicht zu lesen, wenn man sich je nach Geschichte daran gewöhnt hat, dass diese eventuell zu einer früheren Zeit spielt.
Wer also Lust auf Geschichten im skandinavischen Stil hat und etwas schönes für einen Winterabend sucht, der findet hier bestimmt auch etwas für sich!
In diesem Buch gibt es 13 Geschichten. Es geht weihnachtlich los, dann kommen Krimis, die fies, makaber und teilweise schrecklich sind. Manches wird dann auch – am Ende der Geschichte – nicht so wirklich in Worte gekleidet. Dafür wird die Fantasie des Lesers angeregt.
Das Cover ist wunderschön. Ein nordischer Weihnachtsstrickpulli mit Elch und anderem Muster in rot-weißem Hardcover Einband. „Weihnachtsgeschichten aus Schweden“ passt nicht so gut als Untertitel, denn es sind ja eigentlich Krimis und keine Geschichten. Erfunden sowieso. Es geht nicht beschaulich zu, wie man das erwartet, sondern man wird mit harten Tatsachen konfrontiert. Von daher finde ich den äußeren Einband nicht wirklich passend.
Wenn ich es aus der Sicht sehe, dass ich Krimis mag und Autoren wie Helene Thursten schon kenne, dann ist das Buch wirklich toll. Sehr feine Kurzkrimis, die einem die Adventszeit bis Weihnachten versüßen. Warum auch immer es gerade 13 sind. Die erste Geschichte ist etwas unerklärlich und eher Märchenhaft. Sie sind alle sehr gut und bis auf den Punkt beschrieben.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Bei diesem Buch bin ich nicht mal böse, dass da nicht das drin ist, was ich erwartet habe: nämlich besinnliche und schöne Weihnachtsgeschichten aus Schweden. Überwiegend kommen hier Krimis vor und zwar ziemlich harte, traurige, makabere und da ich schwedische Krimis liebe, ist es ein Buch für mich. Somit kann ich 5 Sterne für das Buch geben.
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