Hollie Overton

 4.1 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor von Babydoll, Baby Doll und weiteren Büchern.

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Babydoll

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Neu erschienen am 15.10.2018 als Taschenbuch bei Goldmann.

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Babydoll

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L

Rezension zu "Babydoll" von Hollie Overton

Ausbaufähig
Lovereading_janavor 13 Tagen

Rezension zu Babydoll

 

Autor: Hollie Overton

Verlag: Goldmannverlag

Seitenanzahl: 347

ISBN: 9-783442-488346-01

Preis: 10,00 € Taschenbuch

 

 

Klappentext

 

ENTFÜHRT, VERSTECKT, ENTKOMMEN.

 

JETZT BEGINNT DER WAHRE SCHRECKEN.

 

DENN IHRE FLUCHT WAR ERST DER ANFANG…

 

 

Meine Meinung

Leider konnte der Klappentext nicht das halten was er versprochen hat.

Ich fand die Story vielversprechend, da die meisten Thriller aufhören, wenn der Protagonist entkommt und der Täter gefasst ist. Oft frage ich mich nach solchen Büchern dann, wie es wohl weitergeht, wie das Leben des Opfers verläuft und was mit dem Täter geschieht.

 

Und genau hier fängt Babydoll an. Lily, die acht Jahre lang gefangen gehalten wurde, kann mit ihrer Tochter Sky fliehen, die während der unzähligen Vergewaltigungen gezeugt wurde.

Rick Hanson, ihr Lehrer, wird schnell gefasst und ins Gefängnis gebracht.

Man begleitet Lily auf den Weg ins normale Leben und hofft das endlich alles gut wird.

Doch leider gibt es zunächst nicht wirklich ein Happy End. Das Leben ist ohne sie weitergelaufen und teilweise war ich echt geschockt, wie viel Normalität eingekehrt ist bei Lilys Familie.

Vor allem ihre Zwillingsschwester Abby hat mich eigentlich während des ganzen Buches aufgeregt.

Wer so eine Schwester hat, braucht wirklich keine Feinde mehr in meinen Augen. Ich hatte teilweise so eine Wut wegen ihr im Bauch, das ich fluchend auf dem Sofa saß. Keine Handlung, kein Dialog konnte ich von ihr nachvollziehen. Für mich war sie einfach nur egoistisch und dumm.

 

Ihre Mutter war mir da noch am sympathischsten. Sie tut alles in ihrer Macht Stehende, um es ihrer Tochter so schön wie möglich zu machen, hält Abstand und verhält sich so wie es sich für eine Mutter gehört. Man merkt ihr an, was die acht Jahre mit ihr gemacht haben. Nicht zu wissen, ob die eigene Tochter tot ist, keine Leiche zu finden und vielleicht doch noch zu hoffen, auch wenn es so gut wie unmöglich scheint.

 

Bei Lily hat mir oft der Tiefgang gefehlt. Für mich ging es zu schnell zur Normalität zurück.

Wenn man fast ein Jahrzehnt in Gefangenschaft lebt, gefoltert und vergewaltigt wird, man keine Sonne mehr sieht, dann finde ich nicht, dass man zwei- drei Tage später ein fast normales Leben führen kann.

Anders war es dafür bei Sky.

Ihr wollte man am liebsten ständig helfen, mit alldem fertig zu werden. Es war manchmal wirklich herzzerreißend, zu lesen, dass das Mädchen noch nie Schnee gesehen hat und die alltäglichsten Dinge nicht kannte. Ich kann mir nicht im Geringsten ausmalen, was das für ein kleines Mädchen bedeutet. Alle ihre Panikattacken und auch Wutausbrüche wurden sehr gut beschrieben, so dass man sich in sie hineinversetzen konnte.

 

 

Fazit

 

Ein gutes solides Buch, jedoch hat mir manchmal der Tiefgang gefehlt.

Die Story an sich ist super interessant.

Ich gebe 3,5/5 Sternen.

 

 

 

Ich bedanke mich beim Bloggerportal und den Goldmannverlag für das Rezensionsexemplar !

 

 


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Curins avatar

Rezension zu "Babydoll" von Hollie Overton

Ein Leben nach einer Entführung
Curinvor einem Monat

Jahrelang wird Lily von einem Mann in einer Hütte festgehalten, doch eines Abends kann sie entkommen. Ihr Entführer landet im Gefängnis und schmiedet dort Rachepläne, während Lily versucht, wieder ein normales Leben zu führen. Doch dies ist schwieriger als gedacht... .
,,Babydoll" von Hollie Overton hat mich mit seinem Klappentext auf sich aufmerksam gemacht und ich erwartete einen äußerst spannenden und psychologisch raffinierten Roman mit vielen Wendungen. Stattdessen konnte mich das Buch von Anfang an nicht richtig packen und die meiste Zeit hat mir die Spannung gefehlt. So habe ich letztendlich die Handlung teilweise als zäh empfunden. 
Was ich sehr passend fand, sind die wechselnden Erzählperspektiven im Buch. So beginnt alles aus der Sicht von Lily, aber auch die Perspektive ihrer Mutter, ihrer Schwester Abby und die des Entführers selbst werden dargestellt. Auf diese Weise erfährt man sehr anschaulich, was im Kopf von Lilys Peiniger vorgeht. Es ist dabei erschreckend, wie normal er sich vor anderen Leuten gegeben hat und niemand je geahnt hätte, wer hinter dem Verschwinden des jungen Mädchen steckt.
Lily selbst kommt gerade zu Beginn des Romans sehr stark rüber. Es ist beeindruckend zu lesen, wie innerlich stark sie in den ganzen Jahren geblieben ist und wie mutig sie ihre Flucht angeht. Im weiteren Verlauf der Handlung hat sie noch mit vielem zu kämpfen und man bangt stetig mit ihr mit und hofft, dass ihr Entführer seine Rachepläne nicht umsetzen kann.
An der Schwester und an der Mutter selbst kann man in der Handlung deutlich sehen, was es mit Menschen macht, wenn ein Familienangehöriger einfach verschwindet. Beide haben sehr viel durchgemacht und kommen natürlich auch nach Lilys Rückkehr nicht zur Ruhe.
Vom Schreibstil her lässt sich das Buch gut lesen. Man merkt auch, dass die Autorin sehr viel Zeit und Mühe damit verbracht hat, ihre Figuren möglichst authentisch und echt rüber kommen zu lassen. Dabei hat sie leider nur wenige Überraschungen eingebaut und es aus meiner Sicht nicht geschafft, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.
Allerdings wird in diesem Roman sehr deutlich, dass selbst mit der Rückkehr eines Entführungsopfers längst nicht alles vorbei ist und ein normales Leben kaum möglich scheint.
Insgesamt hat mich  ,,Babydoll" zwar nicht ganz überzeugen können, weil mir persönlich einfach die Spannung gefehlt hat. Dennoch empfehle ich das Buch hier gerne weiter.

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ThePassionOfBookss avatar

Rezension zu "Babydoll" von Hollie Overton

Babydoll
ThePassionOfBooksvor 4 Monaten

Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht, da die Geschichte genau dort ansetzt wo die meisten Thriller enden. Was passiert nach der Rettung? Wie ergeht es Opfer und Täter? 

Lily Risers ist es gelungen nach acht Jahren ihrem Entführer zu entkommen. Inzwischen ist sie 24 und hat eine Tochter, welche während ihrer Gefangenschaft geboren wurde. Lily ist durchaus bewusst, dass sie nicht einfach so ihr altes Leben wieder zurück bekommt. Nichts wird mehr so sein wie früher, doch welche Hölle sie am Ende durchlebt, damit hat sie kein bisschen gerechnet. 
Lilys Tochter Sky ist ein richtig kleiner und lieber Engel. Sie ist sehr einfühlsam und versucht alles um ihrer Mami zu helfen und ein braves Mädchen zu sein. Es hat mir fast das Herz zerissen mitanzusehen wie schwer ihr der Einstieg in ihr neues Leben gefällt. Kannte sie bislang nur ihren Ort der Gefangenschaft, so sind andere Menschen, Kinder, Lärm und vieles andere total neu und ungewohnt für sie und machen ihr Angst. Zum Glück bekommt sie von allen Seiten viel Verständnis und Unterstützung. 

Neben Lily und Sky lernt man als Leser aber auch die Sicht von Eva, Lilys Mutter und Abby, ihrer Zwillingsschwester, kennen. 
Eva kann es kaum glauben, als nach acht endlosen Jahren tatsächlich ihre Tochter lebendig und sogar mit einer Tochter im Arm vor ihr steht. Ich fand es bewunderswert mit wie viel innerer Kraft und Ruhe, sie die kommenden Wochen und Monate meistert. Sie ist für alle der Fels in der Brandung. 
Abby wiederum hat mir immer wieder Sorgen gemacht, sie hat die Entführung ihrer Schwester am schlechtesten verarbeitet und ist beinahe daran zerbrochen. Sie ist aktuell selbst in einer Phase, in der sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen und für sich selbst kämpfen muss. 

Zu guter letzt lernt man schließlich noch die Sicht des Entführers kennen. Hier möchte ich allerdings auf keinerlei Details eingehen, da ich sonst wichtige Inhalte vorweg nehmen würde. Es war auf jeden Fall aber hoch spannend auch seine Gedanken zu Lilys Flucht kennen zu lernen. 

Die Autorin hat die Charaktere einfach wunderbar und mit sehr viel Liebe zum Detail gezeichnet. Die Emotionen und der Schmerz, aber auch die Hoffnung der Protagonisten, all das konnte ich genau erleben und nachvollziehen und mich in jeden einzelnen hineinversetzen. 

Für mich gibt es lediglich am Schluss einen kleinen Kritikpunkt. Es kommt zu einer Wendung, die ich der betreffenden Person nicht ganz glauben konnte. Insgesamt wirkten diese Szenen auf mich zu gewollt, als das sie wirklich authentisch sein konnten. Hier wäre weniger mehr gewesen. 

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