Hollie Overton

 4.1 Sterne bei 48 Bewertungen
Autor von Babydoll, Baby Doll und weiteren Büchern.

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Babydoll
 (2)
Neu erschienen am 15.10.2018 als Taschenbuch bei Goldmann.

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Hollie OvertonBabydoll
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Babydoll
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 (39)
Erschienen am 15.05.2017
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 (2)
Erschienen am 15.10.2018
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 (7)
Erschienen am 30.06.2016

Neue Rezensionen zu Hollie Overton

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ThePassionOfBookss avatar

Rezension zu "Babydoll" von Hollie Overton

Babydoll
ThePassionOfBooksvor 2 Monaten

Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht, da die Geschichte genau dort ansetzt wo die meisten Thriller enden. Was passiert nach der Rettung? Wie ergeht es Opfer und Täter? 

Lily Risers ist es gelungen nach acht Jahren ihrem Entführer zu entkommen. Inzwischen ist sie 24 und hat eine Tochter, welche während ihrer Gefangenschaft geboren wurde. Lily ist durchaus bewusst, dass sie nicht einfach so ihr altes Leben wieder zurück bekommt. Nichts wird mehr so sein wie früher, doch welche Hölle sie am Ende durchlebt, damit hat sie kein bisschen gerechnet. 
Lilys Tochter Sky ist ein richtig kleiner und lieber Engel. Sie ist sehr einfühlsam und versucht alles um ihrer Mami zu helfen und ein braves Mädchen zu sein. Es hat mir fast das Herz zerissen mitanzusehen wie schwer ihr der Einstieg in ihr neues Leben gefällt. Kannte sie bislang nur ihren Ort der Gefangenschaft, so sind andere Menschen, Kinder, Lärm und vieles andere total neu und ungewohnt für sie und machen ihr Angst. Zum Glück bekommt sie von allen Seiten viel Verständnis und Unterstützung. 

Neben Lily und Sky lernt man als Leser aber auch die Sicht von Eva, Lilys Mutter und Abby, ihrer Zwillingsschwester, kennen. 
Eva kann es kaum glauben, als nach acht endlosen Jahren tatsächlich ihre Tochter lebendig und sogar mit einer Tochter im Arm vor ihr steht. Ich fand es bewunderswert mit wie viel innerer Kraft und Ruhe, sie die kommenden Wochen und Monate meistert. Sie ist für alle der Fels in der Brandung. 
Abby wiederum hat mir immer wieder Sorgen gemacht, sie hat die Entführung ihrer Schwester am schlechtesten verarbeitet und ist beinahe daran zerbrochen. Sie ist aktuell selbst in einer Phase, in der sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen und für sich selbst kämpfen muss. 

Zu guter letzt lernt man schließlich noch die Sicht des Entführers kennen. Hier möchte ich allerdings auf keinerlei Details eingehen, da ich sonst wichtige Inhalte vorweg nehmen würde. Es war auf jeden Fall aber hoch spannend auch seine Gedanken zu Lilys Flucht kennen zu lernen. 

Die Autorin hat die Charaktere einfach wunderbar und mit sehr viel Liebe zum Detail gezeichnet. Die Emotionen und der Schmerz, aber auch die Hoffnung der Protagonisten, all das konnte ich genau erleben und nachvollziehen und mich in jeden einzelnen hineinversetzen. 

Für mich gibt es lediglich am Schluss einen kleinen Kritikpunkt. Es kommt zu einer Wendung, die ich der betreffenden Person nicht ganz glauben konnte. Insgesamt wirkten diese Szenen auf mich zu gewollt, als das sie wirklich authentisch sein konnten. Hier wäre weniger mehr gewesen. 

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kokardkales avatar

Rezension zu "Babydoll" von Hollie Overton

Unglaubliche Geschichte
kokardkalevor 3 Monaten

Diese Geschichte fängt so an, wie manch andere Geschichte endet. Lily wurde entführt, gefangen gehalten und über Jahre vergewaltigt und misshandelt. Sie hat es überlebt und eines Tages vergisst ihr Kidnapper, die Tür zuzuschließen. Sie entkommt mit ihrer 8-jährigen Tochter und an diesem Punkt beginnt die Geschichte. Sie läuft zu ihrer Familie, wird dort aufgenommen, von der Polizei untersucht, sie ist bei der Verhaftung ihres Kidnappers und Vergewaltigers dabei und muss im Prozess gegen sie aussagen.


Es kommt manchmal vor, dass ich gegen Ende eines guten Buches ein paar Tränen vergieße. Bei diesem Buch heulte ich schon hemmungslos nach 20 Seiten und konnte nicht wieder aufhören. Es ist unglaublich bewegend, was sie alles durchgestanden hat, wie ihre kleine Tochter das erste Mal die realie Welt kennen lernt etc.

Unbedingt empfehlenswet!

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Caro_Lesemauss avatar

Rezension zu "Babydoll" von Hollie Overton

Was ereignet sich nach jahrelanger Entführung und Missbrauch?
Caro_Lesemausvor 3 Monaten

Lily Reisers neues Leben beginnt an einem kalten Winterabend: Nur mit einem dünnen Schlafanzug bekleidet tritt sie vor die Tür, drückt ihre Tochter an sich – und rennt los. Weg von dem Haus im Wald, weg von dem Mann, der sie acht Jahre lang gefangen hielt. Dem Vater ihrer Tochter Sky, dem Mann, der an diesem Abend zum ersten Mal einen Fehler machte, als er vergaß, die Tür zu verriegeln. Doch schnell wird klar, dass es für Lily kein Zurück zur Normalität gibt. Zu viel ist geschehen, zu tief sind die Wunden, die sie und ihre Familie durch die Entführung davongetragen haben. Schritt für Schritt tasten sie sich in eine mögliche Zukunft, ohne zu ahnen, dass die dramatischste Bewährungsprobe noch vor ihnen liegt. Denn selbst im Gefängnis plant Lilys Entführer bereits, wie er sie, seine Babydoll, für ihren Ungehorsam bestrafen wird...


Die Idee zum Buch fand ich sehr interessant und vielversprechend. Es ist doch mal etwas anderes, wenn an der Stelle der Flucht bzw. Rückkehr eines Entführungsopfers nach Hause eingesetzt wird. Die Geschichte wird aus vier Perspektiven erzählt: Lily, ihre Mutter Eve, ihre Zwillingsschwester Abby und der Entführer Rick. Die verschiedenen Blickwinkel erlaubten tiefer gehende Einblicke in die Gedanken aller maßgeblich Beteiligten, als wenn es die reine "Opferperspektive" gewesen wäre. Dabei hätte Rick aus meiner Sicht noch mehr Monologanteil haben dürfen, ich hätte gern mehr über ihn erfahren. Im Gegensatz dazu fand ich die Darstellungen von der Mutter, Eve, zumeist eher überflüssig. Mit ihr und der Zwillingsschwester Abby wurde ich bis zum Schluss nicht warm. Trotz der direkten Einblicke in ihre Gedanken konnte ich viele Dinge nicht nachvollziehen und konnte keine wirklichen Sympathien aufbauen. Zusammengenommen mit einigen übertriebenen Dramen und damit in Zusammenhang stehenden Dialogen konnte mich das Buch dann doch nicht so sehr bannen und überzeugen. Potential wurde aus meiner Sicht auch in der psychologischen Aufarbeitung des Traumas verschenkt. Lily als Protagonistin hätte noch weitaus vielschichtiger dargestellt werden können. Aber das musste wohl zugunsten der anderen Erzählperspektiven weichen. Zu Beginn werden die Unsicherheiten und Flashbacks noch erwähnt, verschwinden dann aber irgendwie ganz aus dem Fokus. Das fand ich nicht wirklich glaubwürdig, auch im Hinblick auf die kleine Tochter. Gerade ihre Aufarbeitung der Vergangenheit hätte ich mich zusätzlich noch sehr interessiert, dies wird eher am Rande gestreift. Der Spannungsbogen flachte dann auch eher ab, als das er zunahm. Das Ende schien mir überzogen und war gleichzeitig mit einem absolut senkrechten Spannungsabfall/-ende verbunden. Schade! Der Epilog mutet hoffnungsvoll an, war für meinen Geschmack aber schon kitschig. Ebenfalls schade! 

Fazit:
Die psychologischen Betrachtungen von Opfer/Täter und den Angehörigen ist ausbaufähig. Einiges wird recht übertrieben geschildert, andere Aspekte bleiben dafür auf der Strecke oder werden nur am Rande kurz erwähnt. Die Idee ist gut und die Geschichte an sich auch spannend, aber eher als komplexes Familiendrama denn als Krimi zu sehen.

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