Hollie Overton Babydoll

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Inhaltsangabe zu „Babydoll“ von Hollie Overton

Lily Reisers neues Leben beginnt an einem kalten Winterabend: Nur mit einem dünnen Schlafanzug bekleidet tritt sie vor die Tür, drückt ihre Tochter an sich – und rennt los. Weg von dem Haus im Wald, weg von dem Mann, der sie acht Jahre lang gefangen hielt. Dem Vater ihrer Tochter Sky, dem Mann, der an diesem Abend zum ersten Mal einen Fehler machte, als er vergaß, die Tür zu verriegeln. Doch schnell wird klar, dass es für Lily kein Zurück zur Normalität gibt. Zu viel ist geschehen, zu tief sind die Wunden, die sie und ihre Familie durch die Entführung davongetragen haben. Schritt für Schritt tasten sie sich in eine mögliche Zukunft, ohne zu ahnen, dass die dramatischste Bewährungsprobe noch vor ihnen liegt. Denn selbst im Gefängnis plant Lilys Entführer bereits, wie er sie, seine Babydoll, für ihren Ungehorsam bestrafen wird ...

Für mich ein sehr spannender und bewegender Roman über eine Entführung und ihre Folgen. Konnte mich komplett packen und überzeugen.

— Buecherseele79

Eine mitreißende und dramatische Überlebensgeschichte, die spannend ist und einen definitiv nicht kalt lässt!

— Geschichtenentdecker

Spannend und gut geschrieben. Eine Mischung zwischen Thriller und Familiendrama.

— QueenSize

Grandiose Spannung und sogar emotionaler Tiefgang - ein einzigartiges Buch!

— LisaLiebeskind

ich habe leider viel mehr erwartet

— CorneliaP

Mäßig spannendes Familiendrama

— ConnyKathsBooks

Für meinen Geschmack kam mir die Protagonistin zu schnell und mit zu wenig tiefgehenden Ängsten über die Gefangenschaft hinweg.

— Evebi

Gute Unterhaltung, aber das Ende hätte besser sein können!

— gedankenbuecherei

Ein absolut mitreißendes Buch!

— EvasBookworld

Grandiose Ausarbeitung der Charaktere und eine bewegende Story, die mich überzeugt hat. Ein erstklassiges Debüt!

— tinstamp

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  • Ein neues Leben

    Babydoll

    Buecherseele79

    14. November 2017 um 11:25

    Lily und Abby sind Zwillinge und könnten trotzdem nicht unterschiedlich sein. Während Lilly eher die besonnene und fleissige Tochter ist müpft Abby gerne auf.Nach einem Streit zwischen den beiden verschwindet Lily spurlos und erst 8 Jahre später gelingt ihr die Flucht.Die Flucht vor ihrem schrecklichen Peiniger Rick der sie körperlich und seelisch brutal missbrauchte, mit ihr die gemeinsame Tochter Sky zeugte.Das Wiederkehren der verschwundenen Tochter bringt das ganze Familienleben erstmal durcheinander.Rick wird festgenommen und schwört seinem Babydoll Rache, denn er hat ihr beigebracht sich nicht so zu benehmen, nie ihre Stimme gegen den "Meister" zu erheben.Und auch Lily merkt- trotz Freiheit ist sie weiterhin eine Gefangene, sie kommt mit ihrem Leben nach der Gefangenschaft nicht zu Recht.Auch ihre Familie, gerade ihre Zwillingsschwester Abby, hat sich in den 8 Jahren verändert und ihr Hass auf den Peiniger wächst von Tag zu Tag.Während die Gerichtsverhandlung immer näher kommt schmiedet nicht nur Rick einen Plan....Ein Roman der mich von der ersten Seite an packen konnte!Der Schreibstil ist sehr flüssig, leicht und schnell zu lesen, man nimmt die Gesichte auch sofort in sich auf.Für mich war dieses Buch fast schon ein Psychothriller und nicht "nur" ein Roman.Interessant fand ich den Aspekt der auf die Zwillinge Abby und Lily gelegt wurde, man liest ja immer wieder wie nahe sich Zwillinge stehen, die oft gemeinsame Gedanken haben, ja, sich fast schon perfekt in den anderen Zwilling hineinversetzen können und dies wurde in diesem Roman wirklich sehr gekonnt und spannend aufgezeigt.Auch wie sich die Zwillinge in den 8 Jahren verändert haben, dass Abby und Lily froh sind wieder einander zu haben aber auch wie es ihnen Probleme bereitetet mit der Schwester wieder umzugehen, einfach weil soviel passiert ist, weil 8 Jahre sie getrennt haben.Aber auch die anderen Charaktere in diesem Buch kommen nicht zu kurz, egal ob es um die Mutter Eve geht die nun wieder beide Töchter hat, die nach dem Veschwinden von Lily und dem Tod des Mannes in ein tiefes Loch stürzte, wie der Peiniger Rick denkt, wie manipulativ er arbeitet, wie seine Frau mit diesem Erlebnis umgeht und nicht weiss ob sie ihn wahrlich unterstützen soll....Die Wendungen in diesem Buch haben auf ein sehr spannendes und vor allem interessantes Ende hingearbeitet welches ich so nicht erwartet hatte.Ein Roman der mich sehr bewegt aber auch inhaltlich komplett packen konnte, von daher spreche ich eine klare Leseempfehlung aus.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

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    • 1711
  • Ein spannendes Psychodrama

    Babydoll

    Geschichtenentdecker

    11. October 2017 um 11:23

    Tess Gerritsen sagte: „Was für ein Buch – man kann es gar nicht aufhören zu lesen. Brillant und unglaublich spannend!“ und dem stimme ich zu!Hollie Overton hat mit der Geschichte von Lily Riser ein unglaubliches Debüt geschaffen, dass mich von der ersten Seite an gefesselt hat. „Babydoll“ ist ein Roman mit Thrillerelementen, der turbulent, spannend und intensiv ist. Ein Psychodrama, das mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen hat.Lily wird jahrelang in einer kleinen Hütte gefangen gehalten, wo sie von Rick aufs Übelste missbraucht und misshandelt wird. Nach acht Jahren kann sie mit ihrer Tochter fliehen – sie ist frei und ihr Entführer wird verhaftet.Die Geschichte beginnt mit dem Leben „danach“ – Aber schnell wird klar, dass es kein Zurück in die Normalität gibt, denn in acht Jahren hat nicht nur Lily sich verändert. Rick plant bereits, wie er seine Babydoll zurückholen und bestrafen kann.Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Lily, ihrer Mutter Eve, ihrer Zwillingsschwester Abby und des Entführers Rick erzählt, was der Story eine unglaubliche Tiefe verleiht. Durch die sprachliche Anpassung des jeweiligen Protagonisten, bekommt man einen sehr guten Einblick in die Gefühle und Gedanken der einzelnen Charaktere. Besonders kaltblütig und verstörend sind dabei die Gedanken und Handlungen des Täters. "Es gab viele Menschen, wie Fred, Menschen, die Angst davor hatten, Risiken einzugehen. Sie ignorierten ihre niederen Triebe und gaben sich damit zufrieden, ein stinknormales, unerfülltes Leben zu führen. […] Rick war klar, dass Lilys Anschuldigungen ihn in den Augen vieler zum Paria machen würden, doch er war sich sicher, dass er auch Unterstützer haben würde…" (Zitat/Seite158) Hollie Overton erzählt sehr eindringlich von den Folgen der Entführung und setzt dabei den Schwerpunkt auf psychologische Effekte. Sie hat jedem Charakter durch einzigartige und interessante Eigenschaften und Gefühle, Leben eingehaucht. Besonders gut gefallen hat mir die tiefe Bindung der beiden Zwillingsschwestern Abby und Lily. Das Ende fand ich leider nicht so gut gelungen. Meiner Meinung nach wäre hier weniger einfach mehr gewesen, aber ich empfehle dieses Buch definitiv weiter und freue mich auf weitere Geschichten von dieser Autorin.

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  • Außergewöhnlich und mitreißend

    Babydoll

    LisaLiebeskind

    17. September 2017 um 10:57

    Schon nach den ersten Sätzen des Klappentextes war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Auch wenn Baby Doll als Roman eingeordnet wird, so finde ich doch, dass man es durchaus in die Sparte der (Psycho-)Thriller einordnen kann. Die Spielchen, die ihr Entführer auch noch nach ihrer Flucht mit ihr treibt, lassen eine Nerven zerreißende Spannung aufkommen und haben mich das Buch in kürzester Zeit lesen lassen.Hollie Overton hat mit der Perspektive, die sie gewählt hat, einmal eine neue Sicht für ihre Leser eröffnet. In Baby Doll erlebt man nicht die Ermittlungsarbeiten direkt nach einem geschehenen Mord und die damit einhergehenden Aufklärungsarbeiten, sondern begleitet Lily während ihrer Flucht und in der Zeit danach. Man fiebert jede Sekunde mit ihr mit und will unbedingt wissen, was als nächstes passiert. Schafft ihr Entführer es, sie wieder einzufangen, oder wird sie ihm entkommen? Man ist immer wieder hin und her gerissen und weiß nicht, was als nächstes geschehen wird und erlebt eine Menge Überraschungen.Dieses Buch war das erste aus der, wie ich es empfinde, Thrillersparte, das mich auch auf emotionaler Ebene stark berührt hat. Dadurch, dass wir das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven erfahren, fließen viele Gefühle aller Beteiligten mit ein und das hat mich tatsächlich an der ein oder anderen Stelle seeeehr schwer schlucken lassen. Besonders die starke Bindung zwischen Lily und ihrer Schwester Abby hat mich ein ums andere Mal schwer erschüttert, denn für Abby ist wahrlich eine Welt zusammengebrochen, als sie ihre Schwester acht Jahre zuvor verloren hat. Sie opfert alles, nur um Lily ins Leben zurück zu holen.Auf diese Weise schafft Hollie Overton es, dem Leser viele kleine Einblicke in die Abgründe menschlicher Seelen aufzuzeigen und bis wohin die Verzweiflung Menschen treiben kann.FazitHollie Overton hat meiner Meinung nach mit diesem Buch eine sehr gute Leistung abgeliefert, denn in diesem Buch ist nichts so gekommen wie ich es erwartet hatte und ich war ständig bis aufs Äußerste gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickeln würde. Doch das was mich am Meisten geprägt hat, war die Überraschung, wie stark emotional mich dieses Buch neben all seiner Grausamkeit berührt hat. Noch nie ist es mir passiert, dass ich bei einem solchen Buch Tränen in den Augen hatte.www.lisa-reads.blogspot.de

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  • Mäßig spannendes Familiendrama

    Babydoll

    ConnyKathsBooks

    06. September 2017 um 17:50

    "Ich war das Mädchen, das jede seiner Forderungen erfüllt hat. Ich war seine perfekte, gehorsame Babydoll." (S. 132)Seit 8 Jahren ist die 24jährige Lily bereits im Keller einer Hütte gefangen. Körperlich und psychisch missbraucht erlebte sie dort die Hölle auf Erden. Einzig ihre kleine Tochter Sky gibt ihr noch einen Grund zum Überleben. Doch eines Tages ist die Tür plötzlich offen und die Flucht aus dem fürchterlichen Verlies gelingt. Lily und Sky kehren heim, aber das ersehnte Happy End bleibt zunächst aus. Denn die Jahre der Ungewissheit haben tiefe Spuren bei ihrer Familie hinterlassen und auch ihr Entführer, der mittlerweile im Gefängnis sitzt, will seine Babydoll um jeden Preis zurück."Babydoll" stammt aus der Feder von Hollie Overton. Die Inhaltsangabe und die vielen Lobeshymnen im Klappenumschlag klangen vielversprechend, doch richtig überzeugen konnte mich das Debüt der amerikanischen Autorin leider nicht.Mit Lily und Skys Flucht, ihrer Heimkehr und der Festnahme ihres Entführers Rick beginnt die Geschichte zunächst recht spannend. Ein gelungener Auftakt, dem aber ein leicht zäher Mittelteil folgt. Langsam erfahren wir mehr über die Vergangenheit und die schwierige Zeit nach Lilys Verschwinden. Lilys Vater konnte den Schmerz bald nicht mehr ertragen, ihre Mutter Eve flüchtete sich in Affären und ihre Zwillingsschwester Abby suchte Trost in Alkohol und Drogen. Ein Familiendrama, welches vor allem das besondere Band zwischen den eineiigen Zwillingen Abby und Lily hervorhebt. Zwei Schwestern, deren Verhalten ich allerdings nicht immer nachvollziehen konnte und die auch eher unsympathisch wirken. Interessant in diesem Zusammenhang ist aber, dass die Autorin selbst ein Zwilling ist, wie sie es in der Danksagung erwähnt.Das Ganze ist durchaus gut geschrieben und wird abwechselnd aus den vier Perspektiven von Abby, Eve, Lily und Rick erzählt. Die Parallelen zu Emma Donoghues "Raum" sind jedoch nicht von der Hand zu weisen und einige Dinge erinnerten mich stark an diesen Roman. Auf den letzten Seiten zieht dann zwar die Spannung wieder an und es gibt eine überraschend-dramatische Entwicklung, aber so richtig mitreißen und berühren konnte mich die Geschichte leider nicht. Der Epilog läuft dann auch recht glatt und sogar leicht kitschig ab, wenngleich er viel Hoffnung in sich trägt. Insgesamt kann ich daher "Babydoll" nur bedingt empfehlen. Den Leser erwartet hier kein packender Thriller, sondern nur ein mäßig spannendes Familiendrama. 3 Sterne von mir.

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  • Tolle Unterhaltung

    Babydoll

    gedankenbuecherei

    15. August 2017 um 20:39

    Babydoll beginnt dort, wo die meisten Thriller enden, nämlich mit der Flucht eines Opfers, das 8 Jahre lang gefangen gehalten wurde. Lily wurde als Teenager entführt und festgehalten, sie wurde misshandelt und dabei wurde ihre Tochter Sky gezeugt, mit der sie nun flüchtet. Ihr Entführer Rick hat in all den Jahren keinen Fehler begangen. Deswegen hält Lily es anfangs auch für eine Falle, als sie bemerkt, dass die Tür zu ihrem „Verlies“ nicht abgeschlossen ist. Die Autorin setzt den Schwerpunkt des Plots auf den psychologischen Effekt der Entführung bei den Opfern und den Familienangehörigen. Zusätzlich bekommt man als Leser Einblicke in die kranken Gedankengänge des Entführers. Die Perspektiven wechseln von Kapitel zu Kapitel zwischen der Protagonistin Lily, ihrer Zwillingsschwester Abby, ihrer Mutter Eve und dem Antagonisten Rick. So bekommt man als Leser einen perfekten Einblick in das Gefühlsleben der beteiligten Personen und hat die Möglichkeit sich in sie hineinzuversetzen. Am emotionalsten waren dabei die Passagen des Opfers Lily. Sie erzählt von den Misshandlungen und Gräueltaten, die Rick ihr angetan hat. Durch Zeitsprünge erfährt man immer wieder etwas über ihr Leben vor der Entführung und den Verlust, der dadurch entstanden ist. Im ersten Kapitel wurden Lilys Gefühle besonders gut übermittelt, ihre Angst erwischt zu werden war sehr greifbar. Ich habe förmlich mitgefiebert. Dann natürlich auch das Ausatmen nach der gelungen Flucht und der Festnahme des Täters. Schnell kehrt aber wieder Spannung ein, denn Ricks Ziel ist es, Lily für ihren Ungehorsam zu bestrafen und sich an der Familie zu rächen. Die Spannung, ob er seine Pläne in die Tat umsetzen könnte, blieb bis zum Schluss. Besonders verstörend waren seine Gedankengänge. Er fühlt sich vollkommen im Recht und behauptet immer wieder Lily zu lieben und ihr etwas Gutes getan zu haben. Ich habe einen sehr guten Einblick in sein skrupelloses Wesen und seine abscheulichen Gedanken bekommen, die teilweise sehr schockierend waren. Zeitweise wurde ich richtig wütend. Das hat natürlich auch sehr zum Nachdenken angeregt, denn man erfährt viel über Ricks Doppelleben. Er ist nämlich kein abgeschotteter Psychopath, der im Wald lebt, wie man sich das vielleicht vorstellt, sondern ein verheirateter Mann, angesehener Lehrer einer Schule und mitfühlender, besorgter Bürger, der sich selbstverständlich an den Suchaktionen nach Lilys Entführung beteiligte. Keinem ist irgendetwas aufgefallen, zu perfekt war seine Tarnung. Mit Eve und Abby erschafft die Autorin zwei weitere, interessante Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide sind natürlich überglücklich Lily wieder zu haben. Auch hier klären Zeitsprünge über die vergangenen Jahre auf und lassen einblicken in die tiefen Wunden, welche die Entführung auch hier hinterlassen hat. Vor allem Abby, Lilys Zwillingsschwester, hat es besonders schwer getroffen und innerlich zerstört. Die enge Bindung der Schwestern war sehr schön ausgearbeitet und die tiefen Wunden, die durch das Auseinanderreißen der Beiden entstanden sind, waren sehr emotional geschildert. Ihre Mutter Eve ist eine sehr starke Persönlichkeit und unterstützt ihre Töchter und Enkeltochter wo sie kann. Auch sie war ein eindrucksvoller Charakter, trotz allen Rückschlägen konnte sie sehr gut mit der Situation umgehen. Somit ist es der Autorin gelungen unterschiedliche Charaktere zu entwerfen und ihnen verschiedene Persönlichkeiten zu verleihen. Das alles hat sehr authentisch gewirkt und konnte mich überzeugen. Als weniger gelungen empfand ich das Ende. Die Wende am Schluss konnte mich zwar ein wenig überraschen, der Ausgang war jedoch etwas zu gewollt. Hier wäre weniger einfach mehr gewesen. Somit war die Idee des Plots bestimmt sehr gut, allerdings nicht ganz perfekt umgesetzt. Zwischendurch hat es auch ein wenig an Spannung gefehlt. Diese ist dann eher an den Stellen entstanden, an denen Rick zu Wort kam und man seine gestörten Pläne verfolgen konnte. Komplett konnte mich das Buch deshalb nicht vom Hocker reißen, auch wenn die Charaktere sehr gelungen waren, fehlte es doch ein wenig dann in der Story. Trotzdem bin ich förmlich durch das Buch geflogen, was vor allem dem Schreibstil der Autorin und der angenehmen Kapitellänge zu verdanken ist. Auch die wechselnden Perspektiven haben dazu beigetragen, da man so auch viel über die verschiedenen Charaktere erfahren konnte. FAZIT: An manchen Stellen hätte es schon ein bisschen mehr Spannung sein dürfen! Trotzdem ein gelungenes Buch, perfekte Unterhaltung, auch wenn das Ende doch eher dürftig ausfiel. Weiterempfehlen würde ich es dennoch, auch auf einen weiteren Roman der Autorin freue ich mich.

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  • Babydoll

    Babydoll

    Thrillertante

    07. August 2017 um 08:01

    Lily Riser wurde entführt. Nach acht Jahren gelingt ihr mit ihrer kleinen Tochter Sky, nur mit einem Schlafanzug bekleidet, die Flucht vor ihrem Peiniger, der auch der Vater ihrer Tochter ist. Sogleich macht sie sich auf zu ihrem Elternhaus zu ihrer Zwillingsschwester und ihrer Mutter. Lily muss feststellen, dass ihr Vater mittlerweile tot ist und sich auch sonst Vieles verändert hat, was ein "normales Leben" fast unmöglich macht. In der Zwischenzeit plant ihr Entführer im Gefängnis bereits die Bestrafung seiner Babydoll... Der Roman erzählt die Geschichte eines Entführungsopfers, nachdem ihr Martyrium eigentlich beendet sein sollte. Lily hat es in ihrem freien Leben nicht einfach. Ihrer kleine Tochter vermisst ihren Vater, den Entführer Rick. Das Mädchen kennt nichts anderes als Gefangenschaft und so hat das Kind große Probleme in ihrem nun vermeintlichen normalen Leben. Die Entführung hat natürlich bei Lily selbst, aber auch bei ihrer Familie tiefe Spuren hinterlassen. Was wäre gewesen,wenn damas dieses oder jenes anders verlaufen wäre? Ihre Zwillingsschwester Abby gibt sich selbst die Schuld an der Entführung Lilys, denn das letzte Mal, als die beiden sich gesehen haben, gab es einen dummen Streit. So zerfließt Abby fast in Selbstvorwürfen und setzt alles daran, ihren "Fehler" wieder gutzumachen. Wer hier einen Thriller erwartet liegt mit "Babydoll" vollkommen falsch. Hollie Overton gewährt uns einen Einblick in die Köpfe der Opfer. Nicht nur Lily musste leiden, sondern ihre gesamte Familie und Freunde. Es geht eben nicht alles ganz normal weiter, was gewiss auch nicht möglich ist. Einfühlsam schildert die Autorin die Qualen, gerade in den Gedanken, der Familienmitglieder und Freunde, was man bei der Lektüre versucht zu verstehen und sich zu fragen beginnt, ob man selber vielleicht auch so gehandelt hätte. Ich kann mich erinnern, welche Anfeindungen Natascha Kampusch über sich ergehen lassen musste, dabei hat meiner Meinung nach niemand das Recht, sich ein Urteil über die junge Frau erlauben zu dürfen. Das nur am Rande... Die Story ist spannend und einfühlsam erzählt, allerdings musste ich schon dann und wann mal durchatmen, denn durch den wunderbaren Schreibstil der Autorin fiel es leicht, sich in Lily hineinzuversetzen. Das Ende hat mich etwas schockiert, denn damit habe ich so nicht gerechnet und so hat mich die Autorin eiskalt erwischt. Wer den ruhigen Spannungsroman bevorzugt, empfehle ich "Babydoll" allerwärmstens. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und so komme ich nicht umhin eine absolute Leseempfehlung zu geben. Ich bin gespannt, was wir von Hollie Overton noch erwarten dürfen!

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  • Ein absolut mitreißendes Buch!

    Babydoll

    EvasBookworld

    03. August 2017 um 16:02

    Das Buch „Babydoll“ wurde von Hollie Overton geschrieben. Im Mai 2017 ist das Buch vom Goldmann Verlag veröffentlicht worden. An dieser Stelle möchte ich mich auch für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.Als Lily Riser 16 Jahre alt war, wurde sie entführt und an einen Ort gebracht, wo niemand sie je wieder finden wird. Acht Jahre lang wurde sie dort von einem Mann namens Rick gefangen gehalten, gefoltert und noch viel Schlimmeres. Lily wusste, dass Rick niemals einen Fehler machen würde, doch eines Tages vergisst er, die Tür abzusperren. Lily nutzt diese Chance und flieht mit ihrer Tochter Sky, die sie während ihrer Gefangenschaft bekommen hat. Niemals denkt Lily, das sie es schaffen würde, doch tatsächlich befindet sie sich eine Weile später vor dem Haus ihrer Familie, die sie vor acht Jahren das letzte Mal gesehen hat. Doch als sie zu Hause ankommt, erfährt Lily, dass sich seit ihrer Abwesenheit viel verändert hat. Doch ihre Verbindung zu ihrer Zwillingsschwester Abby hat sich nicht verändert. „Babydoll“ war ein Buch, dass mich von der ersten Seite an gepackt hat und mich in eine Welt eintauchen hat lassen, die für mich unvorstellbar ist. Auf der Rückseite des Buches befindet sich von Publishers Weekly ein Zitat: "Enorm spannend! „Babydoll“ setzt da an, wo die meisten Thriller enden."Dieses Zitat entspricht genau den richten Worten, um das Buch zu beschreiben. Die Autorin hat mich in das Leben von Lily Riser, dem entführten Mädchen, eintauchen lassen. Gleich zu Beginn des Buches kann man lesen, wie Lily zusammen mit Sky aus der Hütte verschwindet, wo Lily seit acht Jahren misshandelt worden war. Die Flucht war für mich persönlich unglaublich spannend, da man als Leser nicht weiß, ob es den beiden gelingen wird oder nicht. Auch nach der gelungenen Flucht lässt die Spannung noch immer nicht nach, denn es bleibt immer die Ungewissheit, ob Rick nicht doch wieder sein „Babydoll“ holen wird. Das Buch wird von vier Perspektiven erzählt: Lily, Abby (ihre Zwillingsschwester), Eve (ihre Mutter) und natürlich Rick. Jede Perspektive war für mich sehr spannend. Doch Lilys Sichtweise hat mich am meisten gefesselt, denn sie erzählt, was Rick ihr in den acht Jahren alles angetan hat. Was mich enttäuscht hat, war, dass Lily ihre Erlebnisse nur sehr grob geschildert hat. Dadurch konnte man sich nicht so richtig ein Bild von der Entführung machen. Doch nichtsdestotrotz konnte man es sich ungefähr vorstellen. Bis zu Hälfte des Buches ging es nur um die Tage nach der Flucht. Lily gewöhnte sich meiner Meinung nach sehr schnell wieder an die Menschen, was ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Außerdem hat man auch viel über Abby erfahren und ihr Leben, als Lily entführt wurde. Auch über Lilys Mutter hat man viel erfahren, die während der Entführung ihrer Tochter noch einen harten Verlust erleiden musste. Bei der Hälfte des Buches kommen größere Zeitsprünge und man kann sehen, dass Lily langsam wieder sie selbst wird, doch ich glaube jeder weiß, dass sie niemals wieder wie früher werden kann, denn dafür hat sie zu viel durchgemacht. Ich finde es auch rührend, wie liebevoll Lily zu ihrer Tochter Sky ist, denn immerhin ist das Kind von ihrem Entführer. Als das Buch sich dem Ende neigte, gefiel es mir immer besser, da man die Entwicklung von Lily und ihrer Familie sehen konnte. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat ein unglaublich gutes und reales Buch geschrieben, dass mich gefesselt hat. Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben, da das Buch wirklich etwas mit dem echten Leben zu tun hat. Außerdem merkt man, dass nicht alle Menschen auf dieser Welt etwas Gutes wollen.

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  • Thriller und kein Roman!

    Babydoll

    Igela

    26. July 2017 um 17:43

    Lily Riser wird als 16 jährige entführt und verbringt acht lange Jahre in Gefangenschaft.Sie wird von dem Täter gequält,misshandelt und bekommt von ihm ein Kind: Sky,die 6 Jahre alt ist.Eines Tages ist der Täter nachlässig und Lily und Sky gelingt nach 3110 Tagen die Flucht: endlich wieder zu Hause,bei Mutter Eve und Zwillingsschwester Abby. Lily kann die Polizei zu ihrem Entführer führen,denn der ist in der Stadt bekannt als ehrenwerter Bürger. In wechselnden Perspektiven erfährt man als Leser wie die einzelnen Figuren versuchen mit der Entführung fertig zu werden,wie sie versuchen Lily und Sky zurück in ein Leben in der Normalität zu verhelfen.Da der Täter von Beginn weg bekannt und auch bald überführt wird, steht ganz klar nicht die Täterfrage sondern der psychologische Aspekt der Opfer und der Familie...aber auch der Angehörigen des Täters im Vordergrund.Und genau das hat bei mir persönlich sehr viele Emotionen ausgelöst. Zu lesen wie die Mutter und Schwester hilflos anhören müssen was Lily widerfahren ist,ist harte Kost und geht unter die Haut.Dankbar bin ich der Autorin,dass sie den Missbrauch und die Misshandlungen vage beschrieben hat und nicht ins Detail ging.So oder so habe ich etliche Male schlucken müssen...Warum dieses Buch vom Verlag als Roman und nicht als Thriller eingeordnet wird,ist mir schleierhaft.Den Schreibstil definiere ich als sachlich,sehr eindrücklich,ausdrucksstark  und prägnant.Die Handlung ist sehr brutal und berührend...da ist gerade dieser eher nüchterne Schreibstil sehr erholsam. Das Grauen steigert sich für Lily gegen Schluss noch mal mit ein paar überraschenden Wendungen ,die nicht voraussehbar sind.Hier habe ich gejubelt...ich mag Geschichten ,die mich durch Wendungen immer wieder von Neuem fesseln und diese hier ist definitiv eine. Als kleiner Kritikpunkt muss ich die Figur "Sky" erwähnen.Die Kleine kennt nur das Leben in Gefangenschaft und ist zwar leicht traumatisiert,fügt sich jedoch fast zu leicht in ein normales Leben ein.Diese Figur hätte "krasser"reagieren dürfen um authentischer rüber zu kommen.

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  • 3110 Tage

    Babydoll

    tinstamp

    29. June 2017 um 15:44

    Diesmal finden wir - meiner Meinung nach - eine umgekehrte Situation vor: Ein Buch, das als Roman betitelt wird und fast als Psychothriller durchgehen könnte. Denn obwohl "Baby Doll" erst dort beginnt, wo andere Bücher enden, fand ich den Verlauf der Geschichte und die Erzählweise der Autorin richtig gut. Das zeigt sich auch daran, dass ich den Roman in einem Rutsch durchgelesen und meine Fingernägel abgekaut habe.Wie schon im Klappentext beschrieben beginnt die Geschichte kurz vor der Flucht des Entführungsopfers und der Rückkehr zu ihrer Familie. Schon zu Beginn waren deswegen meine Nerven angespannt, auch wenn man aus der Kurzbeschreibung herauslesen kann, dass Lily entkommen kann. Man bekommt auf diesen ersten Seiten bereits einen kleinen Einblick in Lilys Martyrium der letzten acht Jahre und wie sie manipuliert wurde. Diese Rückblenden werden im Laufe des Romans immer wieder eingebunden, obwohl der Augenmerk auf der Zeit nach Lilys Rückkehr und den Folgen der Entführung liegt.Die Autorin lässt die Protagonisten abwechselnd aus ihrer Sicht aus der Ich-Perspektive erzählen. Man blickt in die Seelen der entführten Lily Riser, ihrer Zwillingsschwester Abby, ihrer Mutter Eve und in die des Täters, Rick Hanson.Besonders verstörend und grausam sind die Einblicke in die Gedanken des Entführers. Er zeigt keinerlei Reue und empfindet sich noch immer im Recht. Er versteht es die Menschen in seinem Umfeld perfekt zu manipulieren. Rick versteht es nach außen hin den perfekten und hilfbereiten Bürger vorzugeben. Als Lehrer an seiner Schule ist er sowohl bei Kollegen, als auch bei den Schülern beliebt. Doch hinter seiner Fassade schlummert das Böse. Ich fieberte die ganzen 352 Seiten, ob es Rick vom Gefängnis aus gelingen wird, sich an Lily und ihrer Familie zu rächen.Die Folgen der Entführung werden sehr eindringlich erzählt und man erhält eine perfekte Einsicht in die Gefühle jedes Einzelnen. Besonders Lilys Schicksal ging mir sehr nahe, aber auch das ihrer Zwillingsschwester Abby, denn Zwillinge haben ein ganz besonderes Band. Lily ist eine Kämpfernatur und unglaublich stark. Besonders berührend wird die innige Beziehung zu ihrer Tochter Sky erzählt, die sie in Gefangenschaft bekommen hat und von ihrem Entführer gezeugt wurde.Für die Familie ist es auch nach dem Wiederauftauchen unmöglich an ihr altes Leben anzuschließen, denn die Folgen der Entführung haben bei allen tiefe Wunden hinterlassen. Diese Auswirkungen hat die Autorin gekonnt beschrieben und veranschaulicht.Oftmals musste ich beim Lesen an Natascha Kampusch denken und an dem Tag, als ich im Radio hörte, dass sie flüchten konnte und wieder aufgetaucht ist. Ein Szenario, das man sich kaum vorstellen kann! Der Presserummel war enorm und auch bei den Riser Zwillingen spielt die Presse in diesem Roman oftmals eine entscheidende Rolle, indem sie die Familie mit unbedachten Äußerungen in Konflikte und große Gefahr stürzt. Während die Familie versucht zur Normalität zurückzukehren, zieht Rick die Schlinge immer enger.Im letzten Drittel gibt es noch ein paar überraschende Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe und die zu einem spannenden Finale führen. Obwohl auf dem Cover "Roman" steht, ist vorallem am Ende die Spannung oft greifbarer, als in manchen Krimi.Charaktere und Schreibstil:Hollie Overton hat die Emotionen und Gefühle der Familie Riser gekonnt dargestellt. Ihr Schreibstil ist flüssig und lässt sich prima lesen. Die Kapitel haben eine perfekte Länge und die abwechselnden Sichtweisen der handelnden Personen sind authentisch dargestellt.Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet und haben Ecken und Kanten. Bei allen Personen hat die Entführung tiefe Wunden hinterlassen und das Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Wie jede Figur damit umgeht, hat Hollie Overton einfach grandios beschrieben.Fazit:Ein emotionaler Roman, der mich positiv überrascht hat und den ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Grandiose Ausarbeitung der Charaktere und eine bewegende Story, die mich überzeugt hat. Ein erstklassiges Debüt!

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  • Babydoll

    Babydoll

    PhantastischeBuchwesen

    28. June 2017 um 11:00

    Dieses Buch beginnt wirklich mitten in der Geschichte. Kein drumherum reden, keine Vorgeschichte. Sondern gleich volles Programm - und das auch wirklich sehr spannend!Wir lernen Lily kennen. Lily, wie sie mit ihrer kleinen Tochter Sky in einem Keller eingesperrt auf jedes Geräusch achtet. Und ein Geräusch klingt für sie besonders komisch. Ein Geräusch, dass nach Freiheit klingt. Und so nutzt sie ihre einzige Chance .. und flieht.Die Geschichte dreht sich rund um Lily, Sky, ihre Familie und deren Weg zur Gerechtigkeit. Denn Rick, Lilys Entführer, soll eine Strafe bekommen. Denn Lily wünscht sich nichts mehr, als endlich Sicherheit für sich und ihre Tochter.Zusätzlich zu Lilys Sicht auf die Dinge, erzählen auch ihre Familienmitglieder und Rick selbst die Geschichte aus ihren Blickwinkeln.Das bringt Abwechslung und auch Spannung in die Story.Die Charaktere waren mir alle ziemlich sympathisch. Ich hab niemanden besonders doll in mein Herz geschlossen, aber ich hab auch niemanden gehasst.Lily war zwischenzeitlich mal an einem Punkt, der mir persönlich nicht zugesagt hat, aber ich konnte sie auch Voll und Ganz verstehen.Die ganze Sache wirkte einfach echt auf mich. Wie sich die Familienmitglieder während Lily's Abwesenheit entwickelt haben und wie sie reagiert haben, habe ich als echte Reaktion empfunden. Nichts wirkte erfunden.Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es mal wieder innerhalb von 2 Tagen durch hatte.Das Ende, welches wirklich überraschend war, fand ich wirklich bombastisch. Denn ich glaube, und das werdet ihr verstehen, wenn ihr das Buch selbst gelesen habt, ich glaube, dass so eine Reaktion wohl das ist, was jeder selbst fühlt. Was jedes Mitglied einer Familie selber so tun würde..Aber ich will nicht zu viel spoilern..Solltet ihr wissen wollen, was es damit auf sich hat, dann kauft euch dieses Buch. Ich kann dafür eine klare Empfehlung aussprechen. Und ich denke auch, dass es gerade für Thrilleranfänger ein gutes Buch ist, welches einen in die Welt der Thriller und deren Spannung einführen kann!

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  • Babydoll

    Babydoll

    Kleine8310

    22. June 2017 um 19:39

    "Babydoll" ist ein Roman der Autorin Hollie Overton. Auf dieses Buch bin ich schon vor einer ganzen Weile aufmerksam geworden, da ich den Inhalt sehr vielversprechend fand. So wurde es auch direkt mein nächstes Buch und ich habe mich auf eine spannende und intensive Geschichte gefreut.  In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Lily Riser. Lily wurde acht Jahre lang von einem Mann gefangen gehalten und dieser Mann ist auch der Vater ihrer Tochter Sky. Bis zu einem kalten Winterabend hat er nie einen Fehler gemacht, den Lily hätte nutzen können, aber diesmal hat er vergessen die Tür zu verschließen und Lily kann mit ihrer Tochter fliehen.  Gleichzeitig wird der jungen Frau bewußt, dass es für sie kein Zurück in die, ihr mittlerweile nur noch entfernt, bekannte Normalität geben kann. Langsam tastet sich Lily in ihr neues Leben und auch ihre Familie ist bemüht die Wunden zu heilen, die die Entführung bei ihnen allen hinterlassen hat. Doch Lily's Entführer hat etwas anderes vor, denn selbst vom Gefängnis aus ist er sich sicher, dass er eine Möglichkeit finden wird seine Babydoll, für ihr Handeln, zu bestrafen ...  Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Die Geschichte wird, in Ich - Form, aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt, wodurch die Autorin ihren Lesern einen wirklich tollen Einblick in die Gefühls - und Gedankenwelten der einzelnen Personen gibt. So kommt nicht nur Lily selbst zu Wort, sondern auch Mitglieder ihrer Familie und auch der Täter.  Die Handlung setzt da an, wo andere Geschichte enden und zwar beim Leben nach einem solchen Trauma. Begeistert war ich von den Einblicken, die Hollie Overton in die Gefühle und die Probleme der Familie gibt. Hier ist mir einiges doch ziemlich unter die Haut gegangen, da die Autorin sehr authentisch schreibt und ich mir die Inhalte auch in der Realität vorstellen könnte. Alles zusammen führte das mehr als einmal zu einem Gänsehaut Effekt. Das Augenmerk legt Hollie Overton ganz klar auf den psychologischen Aspekt, was mir auch gut gefallen hat. Dadurch wurde allerdings die Spannung manchmal etwas gemindert. Hier war es aber so, dass es mich nicht allzu sehr störte, da die emotionalen Passagen einfach fesselten und mich auch überzeugen konnten. Vom Klappentext her hatte ich mir, durch den Täter, etwas mehr Spannung erwartet, aber richtig enttäuscht war ich, durch die anderen super Inhalte, nicht. Positiv:  * flüssiger Schreibstil und abwechslungsreiche Sichtweisen der Charaktere * guter Plot * die psychologischen Aspekte wurden authentisch dargestellt * die emotionalen Passagen gingen oft unter die Haut Negativ:  * die Spannungsanteile waren im Vergleich eher selten "Babydoll" ist ein bewegender und emotionaler Roman, der eindringlich schildert, welche Folgen eine Entführung/ der Verlust einer Person, für verschiedene Menschen haben kann. Ich fand die Geschichte interessant und authentisch!

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  • Psychologisch spannender Thriller über das Leben nach dem Grauen

    Babydoll

    Silkchen2909

    12. June 2017 um 09:07

    Lily wurde vor acht Jahren entführt und von ihrem Peiniger gefangen gehalten. Bund endlich gelingt ihr die Flucht und auch ihre Tochter kann sie retten. Sie kehrt in ihr Elternhaus zurück. Doch mit dem Ende der Gefangenschaft ist leider nicht das Ende des Leidens eingeleitet. Denn alle Familienmitglieder der Familie Riser haben in den acht Jahren, in denen Lily verschwunden war, gelitten. Allen voran ihre Zwillingsschwester. Das Buch beschreibt sehr packend die Gedanken und Gefühle der Protagonisten - auch die von Lilys Entführer, der auch nach seiner Festnahme keinerlei Reue zeigt. Die Autorin hat sich, und das finde ich besonders spannend, dafür entschieden, abwechselnd jeweils eine Figur in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Perspektivwechsel erzeugen eine ungeheure Spannung. Die eigentliche Handlung ist minimal, wird aber durch die unterschiedlichen Blickwinkel und Gedanken enorm aufregend. Es ist sehr spannend, die Figuren in ihrer Entwicklung zu folgen. Nicht immer findet man alles richtig, insbesondere der Täter macht einen wütend, aber die Spannung bleibt. 352 Seiten, die ich in einem Rutsch gelesen habe und sehr empfehlen kann!

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  • Baby Doll

    Babydoll

    LeseKatze

    11. June 2017 um 18:27

    Inhalt:Lily Risers neues Leben beginnt an einem kalten Winterabend: Nur mit einem dünnen Schlafanzug bekleidet tritt sie vor die Tür, drückt ihre Tochter an sich – und rennt los. Weg von dem Haus im Wald, weg von dem Mann, der sie acht Jahre lang gefangen hielt. Dem Vater ihrer Tochter Sky, dem Mann, der an diesem Abend zum ersten Mal einen Fehler machte, als er vergaß, die Tür zu verriegeln. Doch schnell wird klar, dass es für Lily kein Zurück zur Normalität gibt. Zu viel ist geschehen, zu tief sind die Wunden, die sie und ihre Familie durch die Entführung davongetragen haben. Schritt für Schritt tasten sie sich in eine mögliche Zukunft, ohne zu ahnen, dass die dramatischste Bewährungsprobe noch vor ihnen liegt. Denn selbst im Gefängnis plant Lilys Entführer bereits, wie er sie, seine Babydoll, für ihren Ungehorsam bestrafen wird ...Meine Meinung:Das Cover finde ich ansprechend, es passt ideal zum Inhalt. Es wirkt sehr mysteriös und das war auch der Grund warum ich dieses Buch Lesen wollte, weil ich gerne Entführung Story Lese.Die Aufmachung des Buches fand ich sehr gut, es ist natürlich in Kapitel aufgeteilt und das tolle daran war das Kapitelweise immer von anderen Personen geschildert wurde, und aus der Ich Form geschrieben.Es gibt 4 Erzähl Perspektive, einmal vom Opfer Lily Riser, von ihrer Zwillingsschwester Abby Riser, von ihrer Mutter Eve Riser und von dem Täter Rick Hanson. Die Charaktere waren alle sehr autentisch und gut ausgearbeitet sie kamen glaubwürdig rüber und fand alle sehr sympatisch. Außer natürlich der Täter nicht aber wer mag schon ein Täter der grausame Dinge tut?Der Schreibstil war leicht und flüssig zu Lesen es war spannend und rasant zugleich. Durch die verschiedenen Perspektive konnte man die Charaktere besser kennen lernen. und begeben uns auf eine Reise mit ihnen. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, es hat Spaß gemacht die Geschichte zu Lesen.Es ging hier nicht nur um die Entführung sondern auch die Folgen daraus von alle Beteiligten die in der Story eine Rolle nehmen.Fazit:Eine klare Lese Empfehlung von mir 

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  • Selten hat mich ein Roman so tief berührt und gleichzeitig so hochspannend unterhalten

    Babydoll

    ClaudiasWortwelten

    10. June 2017 um 15:22

    Ich muss ja zugeben, dass der Titel Babydoll mich ein wenig abgeschreckt hat, aber als ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich dieses Buch einfach lesen. Als es dann bei mir angekommen ist, habe ich es fast in einem Rutsch durchgelesen, denn es war so mitreißend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Erzählung setzt da ein, wo andere Entführungsgeschichten enden, nämlich an dem Tag, an dem es Lily gelingt, ihrem Peiniger zu entkommen, weil dieser vergessen hatte, die Tür der Hütte zu verriegeln, in der sie die letzten Jahre eingesperrt war. Schon auf den ersten Seiten hielt ich den Atem an, denn Lilys Flucht ist bereits sehr spannend und auch erschütternd, zumal man erfährt, dass sie während ihrer achtjährigen Gefangenschaft ein Kind von ihrem Entführer bekommen hat und auf jeder Seite ihre Angst spüren kann. Im nächsten Kapitel wechselt die Perspektive dann zu ihrem Entführer Rick Hanson, der inzwischen zwar bemerkt hat, dass er vergessen hatte, die Tür abzuschließen, aufgrund seiner Nachlässigkeit auch verärgert und ein wenig beunruhigt ist, aber davon ausgeht, dass Lily es ohnehin niemals wagen würde, zu fliehen. Er befindet sich gerade auf dem Weg nach Hause zu seiner Frau Missy, einer sehr einfältigen Person, die nichts vom Doppelleben ihres Mannes weiß. Rick verachtet seine Frau, aber er braucht sie eben, um die Fassade des ehrbaren Lehrers aufrechtzuerhalten. In die Gedankenwelt dieses Mannes einzutauchen, ist schon zu Beginn dieses Psychothrillers überaus verstörend, aber im weiteren Handlungsverlauf haben mir die Passagen, die aus Ricks Perspektive geschildert werden, geradezu die Sprache verschlagen. Die Geschichte wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt. Abwechselnd kommen Lily, ihre Zwillingsschwester Abby, ihre Mutter Eve und ihr Entführer Rick Hanson zu Wort. Obwohl der Fokus der Erzählung auf der Zeit nach Lilys Rückkehr und den Folgen der Entführung liegt, wirft der Leser mit jedem Protagonisten auch einen Blick zurück in die Vergangenheit und erfährt, was in den vergangenen acht Jahren passiert ist. Hollie Overton hat alle Charaktere ihres Romans sehr glaubwürdig ausgearbeitet und psychologisch präzise gezeichnet. Vor allem Lilys Schicksal ging mir sehr nahe, denn die unsäglichen Qualen und Misshandlungen, die sie während ihrer achtjährigen Gefangenschaft erleiden musste, waren sehr schockierend. Ihr Körper ist das offizielle Beweismittel für Ricks perverse Neigungen; doch noch schlimmer als die Narben und Brüche, sind die psychischen Schäden, die er ihr zugefügt hat, indem er sie jahrelang ihrer Freiheit und ihrer Jugend beraubte und alles versucht hat, sie zu brechen. Ich mochte Lily von der ersten Seite an und war sehr beeindruckt von ihrer Stärke, ihrem Mut und der Entschlossenheit, mit der sie für ein neues Leben für sich und ihre kleine Tochter kämpft. Lilys enge und liebevolle Bindung zu ihrem Kind, das während einer der unzähligen Vergewaltigungen gezeugt wurde, hat mich häufig zu Tränen gerührt. Die kleine Sky liebt ihren Vater, denn sie hat außer ihm nie einen anderen Menschen kennengelernt und weiß nicht, dass er ein Ungeheuer ist, das ihre Mutter geschlagen und gequält hat, da Lily immer dafür sorgte, dass ihr Kind das nicht mitbekommt. Sky kannte bislang nur die Isolation, hat große Mühe, sich nun in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden, die Reizüberflutung und die neuen Eindrücke zu verarbeiten und möchte wieder zurück in die vertraute Hütte im Wald und zu ihrem Vater. Das klingt zunächst etwas irritierend, ist aber aus der Sicht dieses Kindes auf geradezu erschütternde Weise nachvollziehbar. Lily stellt sehr schnell fest, dass es für sie unmöglich ist, wieder zur Normalität zurückzukehren. Sie denkt viel darüber nach, was sie in den letzten Jahren versäumt hat, war gerade frisch verliebt, als sie im Alter von sechzehn Jahren aus ihrem bisherigen Leben gerissen wurde und würde nun gerne alles nachholen. Allerdings muss sie erkennen, dass die vergangenen acht Jahre nicht nur bei ihr, sondern auch bei ihrer Familie sehr tiefe Wunden hinterlassen haben und sie nie wieder dort anknüpfen kann, wo ihre unbekümmerte Jugend einst endete. Ihr Vater ist kurz nach ihrer Entführung an einem Herzinfarkt verstorben, weil er den Verlust seines Kindes nicht verkraften konnte. Ihre Mutter Eve ist eine zerbrechliche und schwache Frau geworden, die sich in unverbindliche Affären stürzte, um ihren Sorgen und der Einsamkeit zu entfliehen. Lilys Zwillingschwester Abby hingegen hat sich mit Drogen und Alkohol betäubt, wollte sich umbringen und selbst dafür bestrafen, dass nicht sie, sondern ihre Schwester entführt wurde. Man merkt deutlich, dass die Autorin selbst eine Zwillingsschwester hat, denn die besondere Verbindung, die zwischen Zwillingen besteht, wird sehr eindrucksvoll und nachvollziehbar geschildert. Als Abby erfährt, dass Lily die vergangenen Jahre ganz in ihrer Nähe gefangen gehalten wurde, sie den Entführer sogar kannte und ihm tagtäglich begegnete, gerät sich vollkommen außer Kontrolle. Ich mochte Abby nicht besonders, denn sie war mir häufig ein wenig zu impulsiv, aber dennoch hat mich ihre enge Bindung an ihre Zwillingsschwester sehr berührt. Besonders verstörend und schockierend waren allerdings die Passagen, die aus der Perspektive von Rick erzählt wurden, denn Hollie Overton hat einen so abgrundtief bösen Charakter geschaffen, wie man ihn selbst im Thrillergenre nur selten findet. Die Autorin hat auch ihren Antagonisten überaus präzise ausgearbeitet und lässt den Leser in die dunkelsten Abgründe menschlicher Grausamkeit blicken. Nach Lilys Flucht wird Rick zwar sehr schnell gefasst, aber er schmiedet im Gefängnis einen teuflischen Plan. Er will Lily nicht ungeschoren davonkommen lassen, sondern sie für ihren Ungehorsam bestrafen. Seine Gedankengänge sind äußerst abstoßend, denn dieser Mann besitzt keinerlei Unrechtsbewusstsein oder Skrupel. Irritierend ist vor allem, dass er behauptet, Lily zu lieben und sogar davon ausgeht, dass sie ihm Dankbarkeit schuldet. Er war sich sicher, ihren Willen gebrochen zu haben und kann es nicht fassen, dass sie es tatsächlich gewagt hat, sich ihm zu widersetzen. Obwohl er im Gefängnis sitzt, ist zu befürchten, dass es ihm gelingt, seine Pläne in die Tat umzusetzen, denn das besonders Gefährliche an diesem Mann ist, dass er überaus intelligent und charismatisch ist und Menschen sehr geschickt manipulieren kann. Die Spannung dieses Psychothrillers resultiert vor allem aus der ständigen Gefahr, die noch immer von diesem perversen Psychopathen ausgeht. Doch nur der Leser weiß, was Rick vorhat, während Lily und ihre Familie verzweifelt versuchen, wieder etwas Normalität in ihr Leben zu bringen, aber recht arglos sind und sich zumindest sicher fühlen. Mir hat Babydoll ausgesprochen gut gefallen, auch wenn das Ende ein bisschen zu gewollt und nicht gerade originell war. Selten hat mich ein Roman so tief berührt und gleichzeitig so hochspannend unterhalten. Durch die angenehme Kapitellänge und den flüssigen Schreibstil der Autorin flog ich geradezu durch die Seiten und fieberte das ganze Buch hinweg mit Lily und ihrer Familie mit. Ein grandioses Debüt einer Autorin, von der man hoffentlich bald noch mehr lesen darf!

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