Holly-Jane Rahlens Mauerblümchen

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Inhaltsangabe zu „Mauerblümchen“ von Holly-Jane Rahlens

November 1989. Zwei Wochen nach der Maueröffnung betritt Molly, Typ Mauerblümchen, die S-Bahn in Richtung Ostberlin zum Geburtshaus ihrer Mutter. Auf der Strecke zwischen S-Charlottenburg und U-Schönhauser Allee begegnet die junge Deutschamerikanerin dem Ostberliner Schauspielstudenten Mick. Und beide müssen feststellen, dass noch viele unsichtbare Mauern fallen müssen – auch in ihnen selbst. «Mauerblümchen» ist die Geschichte einer Liebe auf den ersten Blick und einer Reise in ein unbekanntes Land, auf der zwei junge Menschen sich selbst, die Magie der Liebe und die Rätsel der deutsch-deutschen Verfremdungen entdecken.

schöne, kurzweilige Ost/West-Geschichte; humorvoller Schreibstil

— Vucha

Toller All Age Roman mit dem besonderen Berlin-Flair

— JuliB

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  • Mauerblümchen

    Mauerblümchen

    JuliB

    26. August 2016 um 18:36

    ~ 1989 West - und Ost-Berlin ~Molly Beth Lenzfeld ist fast zwei Meter groß und beschreibt sich selbst als Mauerblümchen. Sie ist introvertiert und läuft davon, wenn es problematisch wird. Was nicht besonders klug ist, denn einen großartigen Orientierungssinn hat sie nicht. Außerdem will sie von West-Berlin zurück nach Amerika. Dort ist sie geboren und aufgewachsen, hat eine beste Freundin und alles ist besser. Oder jedenfalls ein bisschen mehr so wie damals, bevor ihre Mutter an Krebs gestorben ist. Das ist auch der Grund, warum Molly Tage nach dem Fall der Berliner Mauer vom Westen in den Osten reist. Sie möchte das Geburtshaus ihrer Mutter sehen, bevor sie vielleicht nie wieder die Gelegenheit dazu hat. Ein paar Tage nur noch bis zur Abreise nach New York. Doch auf dem Weg dorthin passiert das, was Mauerblümchen Molly nie für möglich gehalten hat. Sie trifft einen Jungen. Und was für einen. - Mick "wie Jagger" Maier, der ihr nicht nur das Leben in Ost-Berlin näherbringt und sich darüber freut, eine echte Amerikanerin kennen zu lernen, sondern auch eine Tür öffnet. - Die zu Mollys Herz nämlich. <><><>"Prinz William, Maximilian Minsky und ich" ist eins meiner Lieblingsbücher. Umso mehr habe ich mich gefreut, als mein Papa mir spontan dieses Buch in die Hand drückte und sagte, das sollte ich mal lesen. Klein, aber fein. Nostalgisch und nett. Das Buch spielt überwiegend in U und S Bahn von Ostberlin, gibt einen schönen Einblick darüber, wie die Kindheit dort gewesen ist und lässt sich gut lesen.4 von 5 Sternen  

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  • Rezension zu "Mauerblümchen" von Holly-Jane Rahlens

    Mauerblümchen

    Riinaa

    27. December 2012 um 15:34

    Molly Beth Lenzfeld ist vor einem Jahr mit ihrem Vater, einem Chemiker, aus Amerika nach Deutschland gekommen. Jedoch gefällt es ihr in Westberlin überhaupt nicht und sie fühlt sich hier auch nicht wohl, weshalb sie beschlossen hat wieder zurück nach Amerika zu gehen. Am Tag vor ihrem Abflug möchte sie allerdings noch eine letzte „Mission“ erfüllen. Sie möchte noch einmal das Geburtshaus ihrer verstorbenen Mutter besuchen, in welchem diese während des 2. Weltkriegs bis zu ihrer Flucht aus Deutschland gelebt hatte. Das Haus befindet sich in Ostberlin und da die Mauer gerade erst vor zwei Wochen geöffnet wurde, kann Molly ihren Plan in die Tat umsetzen. Sie steigt in die S-Bahn und fährt Richtung Prenzlauer Berg. Während dieser Fahrt lernt sie Mick, einen Schauspielstudent aus Ostberlin, kennen und die beiden verlieben sich ineinander. Zu Molly lässt sich sagen (und darauf wird auch in dem Buch ein besondrer Augenmerk gelegt), dass sie ein sehr großes Mädchen, um ca. 1.86m, ist und so natürlich auffällt. Sie wird deshalb auch gehänselt, wodurch sie auch ein geringes Selbstvertrauen besitzt. Vom Typ ist sie also eher ein „Mauerblümchen“. Schüchtern und Unauffällig. Mick hingegen genießt sein Leben und erfreut sich an den neuen Wegen, die sich für ihn, gerade jetzt nachdem die Mauer gefallen ist, öffnen. Er ist das passende Gegenstück zu Molly und schafft es mit seiner Art ihre selbstgezogenen Schutzmauer zu überwinden. Obwohl es nur ein kurzer Roman von ca.157 Seiten ist, erzählt Holly-Jane Rahlens sehr unterhaltsam. Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass man keine Probleme hat die komplette Geschichte in einem Rutsch zu lesen. Was will man mehr? Insgesamt ist „Mauerblümchen“ ein wunderschöner und detailgenau beschriebener Wenderoman, der tiefere Einblicke in das Leben und die Gedankenwelt der Menschen nach der Wende gibt. Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Mauerblümchen" von Holly-Jane Rahlens

    Mauerblümchen

    schlumeline

    25. August 2009 um 17:15

    Molly ist gemeinsam mit ihrem Vater aus den USA, New York, nach Berlin gekommen, da ihr Vater dort für ein Jahr an der Uni arbeitet. Er ist Chemiker und auch in Deutschland geboren. Auch Mollys Mutter war Deutsche, jedoch auch Jüdin und so ist sie bereits zu Kindheitstagen mit ihrer Familie aus Deutschland geflohen. Mollys Eltern haben sich in Amerika kennengelernt und dort ist Molly auch geboren und aufgewachsen. Vor einiger Zeit ist Mollys Mutter gestorben und sie ist bis heute nicht wirklich darüber hinweggekommen. In Deutschland fühlt sie sich nicht wohl. Sie hat nicht wirklich Anschluss gefunden und fühlt sich auch in ihrer eigenen Haut nicht gut. Sie hat ihren eigenen Stil und meint alle anderen würden sie deshalb mit merkwürdigen Augen betrachten. Auch ihre Größe macht Molly zu schaffen. Jetzt jedenfalls hat sie sich entschieden Berlin alleine wieder zu verlassen und nach New York zurückzukehren. Aber vorher muss sie noch unbedingt in den Osten der Stadt um das Geburtshaus ihrer Mutter zu sehen. Die Mauer ist erst vor zwei Wochen gefallen und so ist diese Reise mit der S-Bahn und der U-Bahn für Molly ein besonderes Unterfangen. Schließlich kennt sie sich auch nicht besonders gut in Berlin aus und im Ostteil war sie noch nie. Auf der Fahrt trifft sie zunächst auf eine ungeliebte Klassenkameradin, aber auch auf den freundlichen Mike mit der Legotüte. Zwischen den beiden entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft und vielleicht auch mehr. Als Leser kann man förmlich spüren wie aus der zurückhaltenden Molly, aus dem unscheinbaren Mauerblümchen, eine selbstbewusste junge Frau wird, die weiß was sie will. Darüberhinaus erfährt der Leser auch so einiges über das Berlin zur Zeit des Mauerfalls. Dies ist, speziell für junge Leute, die nur das Berlin von heute kennen, sicher eine ganz besondere Erfahrung. Schön hat die Autorin hier Besonderheiten herausgearbeitet. Das Cover des Buches ist wunderschön bunt. Abgebildet ist die Mauer, die wohl von Sprayern nach dem Mauerfall besprüht wurde. Und was soll die Mauer anderes zeigen als bunte Blümchen? Blümchen, die veweisen auf die Hauptakteurin in diesem Roman auf Molly Mauerblümchen.

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