Holly Black Der Prinz der Elfen

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Inhaltsangabe zu „Der Prinz der Elfen“ von Holly Black

Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy! Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

War leider nur Mittelmaß und hatte seine Längen

— VanessasBibliothek
VanessasBibliothek

Ich wurde zwar nicht restlos überzeugt, aber es ist ein schönes Buch für zwischendurch, welches gerade zum Ende hin immer spannender wird.

— loele
loele

Ich mag das Ende sehr und schwanke noch zwischen 4 und 5 Sternen

— STERNENFUNKELN
STERNENFUNKELN

Anfangs ein paar Schwierigkeiten. Aber immer eine tolle Atmosphäre.

— LarasBookworld
LarasBookworld

In "Der Prinz der Elfen" entführt uns Holly Black in eine magisch-düstere Welt mit einer dichten Atmosphäre.

— -Favola-
-Favola-

Ein gelungenes Buch, das einen in das magische Dorf Fairfold und das Reich der Elfen entführt.

— enchantedkingdomofink
enchantedkingdomofink

Anfang mit Startschwierigkeiten. Interessanter Mix aus Coming-of-Age, High-Fantasy und Moderne. Mal was anderes.

— Kaito
Kaito

Ein gutes Buch von einer super Autorin. Zwischenzeitlich ein bisschen langweilig, aber im großen und ganzen super.

— isybooks
isybooks

Realität meets Elfen-Mythos! Gekonnt verbindet Holly Blake die elektronische Jetztzeit mit Mythos und Magie.

— Tiana_Loreen
Tiana_Loreen

Holly Black vom Feinsten!

— Buchfreundin70
Buchfreundin70

Stöbern in Jugendbücher

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Das Buch ist der Hamma - ich konnte es nicht aus der Hand legen, ohne es vollständig gelesen zu haben. Wirklich empfehlenswert!!

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  • REZENSION: DER PRINZ DER ELFEN

    Der Prinz der Elfen
    juleisreading

    juleisreading

    20. July 2017 um 14:56

    Cover: Ich finde das Cover passt sehr gut zum Inhalt und man sieht direkt, dass es eine besondere Geschichte ist. Es ist jedoch nicht mein Lieblingscover, es ist aber trotzdem sehr schön und ansprechend und wenn man das Buch in der Buchhandlung sieht, will man direkt wissen um was es geht, da auch der Titel sehr toll klingt.Schreibstil: Am Anfang hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen und es hat ein wenig gedauert, bis ich in die Geschichte eingetaucht bin. Direkt am Anfang waren so manche Begriffe, die für mich unklar waren. Im Laufe des Buches hat man sich dann aber an den Schreibstil gewöhnt und dann lies sich das Buch auch wirklich schnell lesen. Was mich jedoch sehr gestört hat war, dass die Kapitel in diesem Buch teilweise 30-40 Seiten lang waren und das ist mir echt zu viel und da geht auch die Motivation etwas weg.Charaktere: Die Hauptcharaktere in diesem Buch sind ja die Geschwister Hazel und Ben und Jack und der Prinz. Ich muss sagen, dass ich Hazel am Anfang nicht wirklich mochte, da sie mit fast jedem Jungen rumgeknutscht hat und das jetzt nicht ganz so verständlich fand. Ben jedoch fand ich von Anfang an sehr sympatisch und auch seinen besten Freund Jack. Den Prinz habe ich mir jedoch etwas anders vorgestellt und fand dies somit etwas schade.Inhalt: als ich den Klappentext gelesen habe, hat mich das Buch wirklich sehr angesprochen und ich wollte mal in das Fantasy- Genre reinschnuppern. Jedoch muss ich sagen, dass das Buch nicht ganz meinen Erwartungen entsprach. Direkt am Anfang wurden Begriffe genannt, die ich nicht wirklich verstanden habe, sondern erst im Laufe des Buches. Oft wurden auch Sachen aus der Vergangenheit erzählt die ich nicht ganz so relevant fand. Auch manche Handlungen hatte ich nicht verstanden und mir manche Sachen am Anfang etwas anders vorgestellt. Trotzdem fand ich dieses Buch ganz gut und auch die Geschichte war meiner Meinung nach etwas besonderes und auch mal etwas anderes. Ich denke wer sich für Fantasy interessiert, findet an diesem Buch bestimmt gefallen.

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  • Eine etwas andere Elfengeschichte

    Der Prinz der Elfen
    VanessasBibliothek

    VanessasBibliothek

    18. July 2017 um 11:20

    Der englische Titel gefällt mir schon mal besser und ich muss sagen, dass passt auch, denn die Elfen sind hier tatsächlich ziemlich "dark". Wer in diesem Buch Tinkerbell sucht, der sucht vergeblich! Aber die Geschichte an sich ist schon recht interessant. Das "Düstere" hat mir auf jeden Fall gefallen und auch das die Elfen brutal sind, somit nicht auf Einhörnern durch die Gegend reiten. Denn in richtigen Legenden sind Elfen usw auch viel gemeiner, als meistens gewünscht.  Allerdings hatte ich, wie viele andere Leser auch, Probleme mit dem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil. Ich kenne Holly Black in Verbindung mit Cassandra Clare aus Magisterium und das Buch mochte ich total. Ich weiß leider nicht, was hier schief gelaufen ist. Denn es hatte seine Längen mit denen ich wirklich zu kämpfen hatte. Bis der Prinz aus seinem Sarg befreit wird dauert es... Teilweise war ich sogar am überlegen, das Buch abzubrechen. Aber hab es bis zum Schluss dann doch noch gelesen, weil ich ungerne Bücher abbreche und manchmal sich in der Mitte oder am Ende auch Überraschungen ergeben. Aber trotz guter Aspekte, wie keine "Glitzer-Feen" oder auch der Erlkönig, konnte mich das Buch nicht überzeugen und war leider mehr Mittelmaß. Wegen dem tollen Cover und der tollen Grundidee und den Aspekten vergebe ich 3 Punkte. Fazit 3/5 Trotz guter Aspekte und keine "Glitzer-Feen", hatte es seine Längen und einen gewöhnungsbedürftigen Schreibstil. Leider nur Mittelmaß.

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  • nettes Buch für Zwischendurch

    Der Prinz der Elfen
    loele

    loele

    13. July 2017 um 16:20

    Dies war mein erstes Buch von Holly Black.  Der Anfang des Buches konnte mich nicht wirklich fesseln. Man wird als Leser zwar direkt in die Geschichte geschmissen, was ich normalerweise liebe, aber dieses Mal ging es mir doch etwas zu abrupt los. Ich habe mich häufiger gefragt, ob ich was verpasst habe oder es doch einen vorherigen Band gegeben hat. Allerdings hat sich diese anfängliche Verwirrung dann schnell gelegt. Der Hauptcharakter Hazel war mir ehrlich gesagt nicht sonderlich sympathisch. Gerade zu Beginn war sie für mich einfach nur ein unreifes Mädchen. Ich konnte mit der Art, ihre Probleme zu verdrängen, nichts anfangen. Aber dies wurde im Laufe des Buches besser, auch wenn ich bis zum Ende nicht wirklich warm mit ihr geworden bin. Ihr Bruder Ben blieb für mich eher blass und ich fand es etwas übertrieben einen 17 jährigen Jungen, derart kindlich zu zeigen. Ich hatte fast das Gefühl als wenn Holly Black alle Klischees über Homosexuelle verarbeiten wollte. Das war mir persönlich zu viel. Richtig sympathisch fand ich hingegen Jack und ich hätte mir "mehr Zeit mit ihm" gewünscht.Die Geschichte an sich fand ich gut. Die Idee, das dieses Dorf in unserer Welt existiert, fand ich interessant und reizvoll und war gut durchdacht. Auch wenn die Autorin gar nicht viel Erklärungen dafür lieferte, wirkte es authentisch. Der Schreibstil war für ein Jugendbuch angemessen und so lässt sich das Buch leicht an einem Wochenende durchlesen.

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  • Märchenhaft Schön

    Der Prinz der Elfen
    Ina004

    Ina004

    30. June 2017 um 15:43

    Der Schreibstil des Buches erinnert mich sehr an ein Märchen. Die Vergangenheit der Charakteren wird als Märchen erzählt und schwenkt dann in die Gegenwart über. An diesen Aufbau muss man sich erst ein bisschen gewönnen aber danach geht der Leser in der Geschichte auf. Die Geschichte an sich ist super. Fairfold ist zwar eine Stadt in der "normalen" Welt, jedoch sin hier Elfen Realität und der ein oder andere Fremde der sich nicht an die Bräuche hält wie die Einwohner kann da schon mal verschwinden...                                                                                                               Die Charakteren in dem Buch sind sehr gut beleuchtet, dies liegt nicht nur an der Erzählweise sondern auch daran, dass die Geschwister einem sofort sympathisch sind und der Leser verfolgt mit Spannung ihre Abenteuer, in der das eine oder andere Geheimnis über die Geschwister gelüftet wird. Fazit: Mir hat es Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Ich hoffe sehr, dass die Autorin einen zweiten Teil schreibt. Es ist definitiv empfehlenswert.  

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  • Konnte mich sehr überzeugen

    Der Prinz der Elfen
    _Vanessa_

    _Vanessa_

    26. June 2017 um 20:38

    Fairfold grenzt an das Reich der Elfen und mitten in den Wäldern der Stadt schläft seit Jahrzenten ein Elfenprinz in einem gläsernen Sarg. Ein beliebtes Touristenziel und auch die Geschwister Ben und Hazel, die dort mit ihren Eltern leben, mögen den Prinzen und vertrauen ihm ihre Geheimnisse an. Niemand rechnet damit, dass er jemals aufwachen wird.Doch eines Tages wird der Sarg zerschlagen und leer aufgefunden..Meine Meinung:Nachdem mich Holly Black bisher mit ihren Büchern entweder sehr überzeugen oder überhaupt nicht abholen konnte, sodass ich das entsprechende Buch abgebrochen habe, war ich schon sehr gespannt, wie mir "Der Prinz der Elfen" gefallen wird. Die Geschichte rund um den schlafenden Elfenprinzen im gläsernen Sarg hat mich sehr angesprochen und klang genau nach meinem Geschmack.Holly Blacks Schreibstil las sich flüssig und sehr angenehm. Schnell konnte ich in die Geschichte eintauchen.Schon auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass mich das Buch nicht so einfach loslassen wird. Es beginnt sehr interessant, wir lernen Protagonistin Hazel kennen, die gerade auf einer Party mitten im Wald von Fairfold ist - beim Sarg des schlafenden Elfenprinzen. Kurze Zeit später ist der Sarg aufgebrochen und der Prinz verschwunden..Hazel war mir gleich sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ich fand sie wunderbar und realistisch dargestellt, sie konnte mich vollkommen von sich überzeugen und war nie unglaubwürdig.Ihren Bruder Ben, der im Buch ebenfalls eine große Rolle spielt, mochte ich ebenfalls sehr gerne, allerdings hatte ich das Gefühl, dass er ein wenig farbloser, nicht ganz so realistisch war. Überzeugt hat er mich trotzdem sehr!Bei allen weiteren Figuren, auf die ich nicht näher eingehen werde, hatte ich das gleiche Gefühl. Hazel war meiner Meinung nach der am stärksten, realistischsten dargestellte Charakter, was aber nicht heißt, dass alle anderen farblos oder nicht realistisch waren. Eben nur ein bisschen schwächer und deswegen kein allzu großer Kritikpunkt für mich.Wie oben schon geschrieben hat mich das Buch kaum losgelassen. Ich war einfach viel zu neugierig um größere Lesepausen zu machen, musste unbedingt wissen, wer den Prinzen befreit hat (gut, ein Punkt der tatsächlich relativ schnell aufgelöst wurde), warum diese Person das getan hat und wie es nun weitergeht. Viel Spannung kam dabei meiner Meinung nach nicht auf, doch das brauchte das Buch auch gar nicht. Natürlich gab es aber auch die eine oder andere sehr spannende Szene, die gut in die in meinen Augen märchenhafte Geschichte eingebaut wurde.Der Handlungsverlauf ist durchweg interessant und sehr unterhaltsam zu lesen, die Autorin konnte mich nicht nur einmal überraschen und sehr überzeugen."Der Prinz der Elfen" ist ein Einzelband und das Ende schließt die Geschichte wunderbar ab und ließ mich sehr zufrieden zurück.Holly Black hat eine wundervolle und zauberhafte Welt voller Elfen erschaffen, die mich sehr überzeugen konnte. Ich mochte ihr Fairfold unheimlich gerne und würde liebend gern an den Seiten der Charaktere durch die Wälder streifen!Fazit:Mit "Der Prinz der Elfen" konnte mich Holly Black sehr von sich überzeugen. Die Geschichte rund um den schlafenden Prinzen, der eines Morgens plötzlich verschwunden ist, hat mir viel Spaß bereitet und konnte mich gefangen nehmen. Ich kanns nur empfehlen!Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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  • düster, geheimnisvoll, manchmal etwas wirr

    Der Prinz der Elfen
    -Favola-

    -Favola-

    26. June 2017 um 09:56

    Schon die ersten Sätze versprechen eine magische, sagenhafte Geschichte.Die Geschwister Hazel und Ben leben in Fairfold, das ans Elfenreich grenzt. Im Wald steht ein gläserner Sarg, in dem ein wunderschöner Elfenprinz schläft. Um ihn ranken sich viele Geschichten und er ist ein grosser Anziehungspunkt für Touristen. Hazel und Ben fühlen sich seit Kindheitstagen zum Elfenprinzen hingezogen, haben sich viele Geschichten um ihn ausgedacht und ihm all ihre Geheimnisse anvertraut.Doch eines Tages ist der Sarg eingeschlagen und der gehörnte Junge ist weg. Genau an dem Morgen, an dem Hazel mit dreckigen Füssen aufwacht und eine geheime Botschaft findet. Die Geschwister müssen sich den Geheimnissen ihrer Vergangenheit stellen und Hazel muss in die Rolle schlüpfen, die sie sich als Kind immer erträumt hat. Als Ritter möchte sie ihren Bruder und ganz Fairfold retten, denn in dem Ort scheint nichts so zu sein, wie es ist.Protagonisten sind äusserst wichtig für eine Geschichte. Holly Black hat eine ganze Palette an facettenreichen und interessanten Charaktere geschaffen, die vor allem eines sind: anders. Sympathieträger sind sie auf jeden Fall nicht, was aber meiner Meinung nach perfekt in die Geschichte passt.Hazel und Ben sind total unterschiedlich und doch sind sie beide in den schlafenden Elfenprinzen verliebt. Während Hazel einen Jungen nach dem anderen küsst und sich mit oberflächlichem Flirten schützen möchte, wartet ihr Bruder auf den einen Richtigen. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Tief im Wald herrscht der Erlkönig, dazu kommen die verschiedensten Elfen und andere fantastische Wesen, der geheimnisvolle gehörnte Junge und dann ist da auch noch das Monster, das Fairfold in Angst und Schrecken versetzt. All dies wird mit einigen Mythen und zahlreichen Geheimnissen verwoben, so dass eine unheimlich dichte Atmosphäre entsteht.Die Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zudem bekommt man manchmal das Gefühl, Holly Black, habe den roten Faden verloren. Ab und zu verliert sie sich in Details und die Geschichte wirkt zum Teil etwas skurill und wirr. So muss man etwas Geduld mitbringen und sich durch den Wald an Intrigen und Fragezeichen kämpfen.Holly Blacks Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Sie schreibt meistens in kurzen, prägnanten Sätzen."Der Prinz der Elfen" wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was zwar sehr interessant ist, manchmal jedoch etwas sprunghaft wirkt.Fazit:In "Der Prinz der Elfen" entführt uns Holly Black in eine magische Welt mit einer dichten Atmosphäre. Die Geschichte ist düster, geheimnisvoll, zum Teil blutig und etwas eklig, wirr und skurill und vor allem anders.Man muss etwas Durchhaltewillen mitbringen und sich durch den Wald an Fragezeichen und geheimen Machenschaften kämpfen, bevor Holly Black einen in den Bann ziehen kann. Dann bekommt man jedoch eine spezielle Elfengeschichte geboten, in der nichts so ist, wie es scheint.

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  • Lasst euch mitnehmen nach Fairfold, das kleine Dorf das ans Elfenreich grenzt!

    Der Prinz der Elfen
    enchantedkingdomofink

    enchantedkingdomofink

    21. June 2017 um 07:24

    Fairfold ist ein kleines Dorf, das direkt an das Elfenreich grenzt. So kommt es oft zu mehr oder minder chaotischen Zwischenfällen mit den Elfen, obwohl sich diese die meiste Zeit bedeckt halten und sich nur selten den Menschen zeigen. Doch das ist noch nicht einmal das wunderlichste an Fairfold! Mitten im Wald, auf einer Lichtung, steht seit vielen, vielen Jahren ein gläserner Sarg. In diesem Sarg liegt ein gehörnter Junge in einem edlem Wamms, Stickereien und Schmuck an jedem Finger. Für die Bewohner von Fairfold steht schon seit Ewigkeiten fest: dieser gehörnte Junge ist ein Elfenprinz! Und dieser Prinz im gläsernen Sarg bringt natürlich viele Touristen nach Fairfold, die den Sarg bestaunen wollen oder die das kleine Volk einmal persönlich antreffen wollen. Doch für viele Besucher enden diese Ausflüge nach Fairfold tödlich. Denn das kleine Volk ist keinesweg lieb und friedlich und tief im dunklen Wald lebt ein Monster, das auf Rache sinnt... In Fairfold leben die Geschwister Hazel und Ben. Sie sind Kinder von zwei Künstlereltern und hatten aus diesem Grund eine sehr wilde und ungestühme Kindheit, in der sie Jagd auf Elfen gemacht haben. Ben ist gesegnet mit der Gabe der Musik, die selbst die Elfen verzaubern kann und Hazel ist diejenige, die das Schwert schwingt und als Ritter agiert. Doch durch eine Verkettung tragischer Umstände müssen die beiden in jungen Jahren ihre Leidenschaften aufgeben: die Musik und die Jagd nach Elfen. Hazel und Ben sind beide gleichermaßen verrückt nach dem gehörnten Jungen und sie träumen davon, ihn aus seinem Schlaf zu befreien. Das ihr Wunsch schneller in Erfüllung gehen wird, als ihnen lieb ist, merken sie, als der gläserne Sarg eines Tages zerstörrt und der gehörnte Junge verschwunden ist. Und so stürzen sich die beiden in das Abenteuer ihres Lebens! Hazel ist sehr taff und sie stellt sich bereits als kleines Mädchen mutig den Elfen entgegen, die Fairfold und seine Bewohner bedrohen. Dabei schwung sie ein Schwert, das sie einst im Morast und Sand eines Flusses nur durch Zufall gefunden hatte. Ich muss leider sagen, dass ich zu Hazel keinen wirklichen Zugang gefunden habe. Ich konnte überhaupt nicht nachvollziehen, wieso sie jeden Jungen, der ihr unter die Augen kommt, küssen muss und ihre Begründungen, wieso sie es tut, waren für mich noch viel unverständlicher. Auf der anderen Seite versucht sie alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diejenigen zu schützen, die sie liebt. Allen voran ihren Bruder Ben. Ben hingegen ist im Gegensatz zu Hazel eher ruhig. Er ist gesegnet mit einer Gabe, die gleichzeitig Segen und Fluch ist. Da Ben seine Gabe nicht voll unter Kontrolle hat, bringt das die Geschwister oft in Schwierigkeiten. An sich ist er ein sehr freundlicher Junge, der ein großes Geheimnis mit sich herumträgt und der seine Schwester für ihren unbändigen Mut bewundert. Das kleine Volk wird in diesem Roman nicht als süß, harmlos und liebenswürdig beschrieben und wer hier freundliche Elfen erwartet, der sollte dieses Buch nicht lesen. Vielmehr werden sie düster, blutrünstig und gewalttätig dargestellt - eben genau so, wie sie auch sehr oft in den alten Volkslegenden dargestellt werden. Und das hat mir an diesem Buch auch besonders gut gefallen: hier werden die Elfen nicht verharmlost und als friedliebendes Volk dargestellt, sondern als das, was sie sind: ein uraltes, traditionsbehaftetes Volk, das teilweise sehr grausam sein kann. Am Anfang des Buches erinnerte mich der Schreibstil von Holly Black sehr an ein Kinder- oder Märchenbuch. Fairfold und seine Beziehung zu den Elfen wird sehr bildreich und in allen seinen Facetten beschrieben. Ich persönlich fand das sehr gut gelungen und man konnte sich langsam in die Geschichte fallen lassen. Obwohl die Elfen hier sehr blutrünstig und grausam sind, würde ich dem Dorf doch gerne mal einen kleinen Besuch abstaten, einzig und allein um die Atmosphäre, die dort herrscht selbst zu erleben.Fazit:Ein gelungener Einzelband, der einen in das magische Dorf Fairfold entführt. Zwar hat Hazel ein paar merkwürdige Charakterzüge, aber über die kann man gut hinwegsehen, wenn man die Geschichte im Großen und Ganzen betrachtet: sie hält nämlich viele unerwartete Wendungen bereit und ist keinesfalls ein 0815-Geschichte. Alles in allem ein tolles Buch, das einem das ursprüngliche Bild über das kleine Volk vermittelt!

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  • Interessanter Genre-Mix mit Startschwierigkeiten.

    Der Prinz der Elfen
    Kaito

    Kaito

    20. June 2017 um 16:44

    Fairfold grenzt an das magische Elfenreich. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt. Seit Kindertagen fühlen Hazel und Ben sich zu dem schlafenden Jungen hingezogen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Und Hazel muss die Rolle annehmen, die sie sich als Kind immer erträumt hat… Viele Leser haben die Autorin gelobt. Ich kannte sie bisher noch nicht und war daher sehr gespannt auf das Buch. Der Klappentext und das wirklich interessant gestaltete Cover haben mich angezogen. Der Einstieg war dann aber etwas holperig und der Erzählstil etwas gewöhnungsbedürftig.  Zeitsprünge, die die Kindheit und frühere Erlebnisse der Geschwister schildern, machen es schwierig den Einstieg in die Handlung zu finden. Zwar erfährt man so sehr viel über die beiden Protagonisten, aber man hat teilweise Schwierigkeiten alles in die richtige Reihenfolge zu bringen. Dieses Durcheinander wird auch erst ziemlich am Ende aufgelöst. Zwischenzeitlich zieht sich die Handlung ziemlich in die Länge. Bis der Prinz aufwacht dauert es eine ganze Weile. Und bis man das wie und warum erfährt, dauert es nochmal. Gegen Ende nimmt die Story richtig fahrt auf, und was mir, im Vergleich zur ersten Hälfte, etwas zu schnell. Etwas mehr Tempo hätte dem Anfang sicher ganz gut getan. Die beiden Protagonisten Hazel und Ben fand ich interessant. Hazel wirkt nach außen selbstbewusst und unabhängig, aber im inneren ist alles anders. Das mag einigen Lesern sehr anstrengen erscheinen. Ich finde Charaktere dieser Art immer eher interessant, weil man nie genau weiß, was sie als nächstes tun. Ihr schwuler Bruder Ben hat mit seiner speziellen Gabe zu kämpfen und übernimmt eher den zurückhaltenden Part. Zwischenzeitlich kam er mir ein bisschen vor wie die Jungfrau in Nöten. Aber er ist auf seine ganz eigene Art ein Held. In der Story haben sich zwei verschiedene Konzepte vermischt. Zum Einen der Konflikt mit den Elfen und dem Erlkönig und der Frage „Sind die Elfen wirklich immer böse?“ Zum Anderen findet man viele Elemente einer Coming-of-Age- und Teeny-Love-Story. Wenn man eine reine Fantasy-Story erwartet, ist das etwas irritierend.  Die beiden Stränge haben sich aber mit der Zeit recht gut verbunden und eine interessante Geschichte erschaffen. Das Buch war anders als ich erwartet hatte. Und es ist auch anders als das, was ich normalerweise lese. Aber ich fand es deshalb nicht schlecht. Das Tempo und der Aufbau der Handlung war gewöhnungsbedürftig. Aber die Charaktere waren interessant. Und zum Ende hin konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.  An dieser Stelle ein Hinweis für überbesorgte Jung-Eltern: LEST DAS BUCH NICHT!!! Oder nur, wenn ihr euch von Elternfiguren, die ihre Kinder komplett vernachlässigen nicht die Story verderben lasst. Ich kann mir vorstellen, dass die Eltern von Hazel und Ben einer jungen Mutter schonmal das Blut in Wallung bringen können.  ;-)

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  • Eine klare Leseempfehlung...

    Der Prinz der Elfen
    Buecherheike

    Buecherheike

    13. June 2017 um 20:46

    Verlag: cbt Kinder- und Jugendbuchverlag Seiten: 412ISBN: 978-3-570-16409-9Das war mein erstes Buch von Holly Black. Im Vorfeld habe ich ganz unterschiedliche Meinungen gehört. Die einen sagen so, die anderen sagen so. Also mir hat es gefallen. Es ist keine Geschichte, die mich in laute Begeisterungsrufe hat ausbrechen lassen. Sie kommt eher leise daher. Von Seite zu Seite habe ich mich mehr verliebt. Die Figuren waren nicht gleich als gut oder böse einzuschätzen. Sie haben Ecken und Kanten, aber das hat sie mir sympathisch gemacht. Die Geschichte verlief nicht geradeaus. Es gab Abzweigungen und Weggabelungen, die die Geschichte erst so wundervoll gemacht haben. Der Schreibstil - einfach, prägnant, kein Schnickschnack. Trotzdem hat die Autorin es geschafft, dass ich tief im Geschehen drin war. Das Cover ist einfach WOW. Wunderschön. Ein echter Gingucker. Eine klare Leseempfehlung.

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  • Der Prinz der Elfen

    Der Prinz der Elfen
    22jasmin22

    22jasmin22

    13. June 2017 um 13:57

    Inhalt: Hazel und Ben leben in Fairfold, einem Ort der an das Elfenreich grenzt. Mitten im Wald schläft seit Jahrzehnten dort ein Elfenprinz in einem gläsernen Sarg. Er wird von Touristen begafft. Hazel und Ben glauben den alten Geschichten nicht & vertrauen trotzdem dem schlafenden jungen all ihre Geschichten an. Inzwischen ist Hazel 16 und sie rechnet nicht mehr damit, dass der Prinz auf wacht. Doch als der Sarg eines Tages leer ist, steht ihre Welt KopMeine Meinung: Holy Black hat eine Schreibweise an der man sich erst gewöhnen muss. Jedoch fand ich ihre Idee gut, aber so richtig gefesselt hat das Buch mich nicht, da Hazel mir schon am Anfang ziemlich auf die Nerven ging. Aber trotzdem gebe ich diesem Buch 4 Sterne.f.

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  • Tolle Fantasygeschichte mit kleinen Schwächen :)

    Der Prinz der Elfen
    Nadinini

    Nadinini

    12. June 2017 um 10:44

    Bevor ich das Buch angefangen habe zu lesen, habe ich schon einige andere Meinungen mitbekommen, die meistens negativer waren. Davon wollte ich mich nicht beeinflussen lassen, aber es hat meine Ansprüche trotzdem runtergeschraubt. Ich denke das war genau das Richtige, denn das Buch hat mir nun viel besser gefallen, als erwartet. Die Protagonistin Hazel ist ein Mädchen der besonderen Art - und das nicht nur weil sie an einem magischen Ort lebt. Sie ist eigenwillig, wild und mutig und wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher, als eine Heldin zu sein, sowohl für sich, als auch für ihren Bruder und alle anderen. Und neben diesem Wunsch ist da natürlich noch der Prinz im gläsernen Sarg, auf den man als Leser ebenso neugierig ist wie Hazel. Neben ihr sind aber auch alle anderen Bewohner von Fairfold - und auch die Touristen - gebannt von dem Elfenprinzen, der immerzu schläft. Vor allem ihr Bruder Ben, der sich gemeinsam mit Hazel Geschichten über den Prinzen ausgedacht hat, als sie noch kleiner waren, ist dem Fremden verfallen. Mir war er ebenso sympathisch wie Hazel, wenn auch auf ganz andere Art und Weise. Abgesehen von diesen beiden Helden sollten auch Jack und Carter genannt werden, die 'Brüder' sind und für mich ebenfalls unheimlich tolle Charaktere sind! Gerade Jack, der ein Elf ist, hat es mir angetan und mich durch seine einzigartige Art zu handeln und zu lieben überzeugt! Severin und Gram sind ebenfalls sehr wichtige Charaktere für die Geschichte, allerdings möchte ich zu ihnen nichts weiter verraten, denn das müsst ihr selbst entdecken :) Natürlich gehören auch der Erlkönig und zahlreiche Eltern dazu, doch auch diese muss man selbst erleben. An sich waren alle Charaktere auf ihre Art und Weise magisch für mich und gerade die Jugendlichen und den Prinzen habe ich ins Herz schließen können. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich sie mir immer sehr jung vorgestellt habe - fast noch kindlich, was mich teilweise gestört hat. Ansonsten waren sie mir aber sympathisch und einfach großartige Helden! Immer wieder gibt es Hindernisse - ob nun magisch oder nicht - und Rätsel, die einen zum Nachdenken bringen und alles spannend machen und genau das mag ich an der Geschichte so gern. Auch das Böse, das besiegt werden muss und die Wendung am Ende hat mir gut gefallen. Und selbst die kleinen Liebesgeschichten waren toll eingebracht und mal etwas anderes! Der Elfenprinz ist zu Beginn der Mittelpunkt der Geschichte - alles scheint sich um ihn zu drehen und natürlich wird man neugierig. Wo man erstmal nur etwas zu Hazels alltäglicher Geschichte und auch der Geschichte anderer Jugendlicher mitbekommt, erfährt man nach und nach auch einiges über die Magie in Fairfold. Ob Kobolde, Elfen oder Wasserwesen, hier gibt es unheimlich viele verschiedene magische Wesen, die man entdecken kann. Für mich wurde das unheimlich spannend, vor allem als die Geschichte dann so richtig an Fahrt gewonnen hat!  Die Story hat mir demnach natürlich auch gefallen, wenn es auch kleine Schwächen gab und mir die Charaktere teilweise einfach zu jung vorkamen. So hatte ich das Gefühl, dass sie noch sehr kindlich sind, obwohl sie als jugendlich beschrieben werden und dennoch ist da dieses unglaubliche Abenteuer, das durch neue und auch alte magische Elemente überzeugen kann! Die Geschichte an sich ist jedenfalls mal etwas anderes, was ich toll finde, und die Charaktere haben allesamt Stärke! Fazit: Das Schöne an dieser Geschichte ist, dass sie mal ganz anders auf einen wirkt, als die anderen typischen Fantasybücher. Hier wirkt alles ganz neu und auch gefährlich, weil man nie weiß, ob man einem Elfenwesen trauen kann oder nicht doch gerade einen fatalen Fehler begeht, indem man einen Handel abschließt. Unsere Protagonistin erfährt das am eigenen Leib und auch sonst bleiben die Abenteuer nicht aus. Die Wendungen waren teilweise nicht vorhersehbar und gerade gegen Ende wurde ich überrascht! Man kann miträtseln und verliebt sich in die besonderen Charaktere und natürlich gibt es ab und an Längen oder Dinge, die einem nicht unbedingt gefallen müssen, aber das macht dieses Buch auch wieder so besonders. Hier sollte man nicht mit Erwartungen rangehen, sondern es einfach auf sich wirken lassen und dem Buch die Chance geben, einfach mal für sich selbst zu sprechen. Ich muss sagen, dass mich das wirklich überzeugen konnte und es erfrischend anders ist! Gerade die Elfen und Feste, aber auch die Art zu Handeln und die Beziehungen der Charaktere haben mich gekriegt! Von mir gibt es 4 Federn!

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  • Wo bleibt das magische Feeling?

    Der Prinz der Elfen
    Vannii

    Vannii

    11. June 2017 um 23:04

    Klappentext: Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …Meinung:Tatsächlich habe ich mich zu Beginn mit der Geschichte sehr (!) schwer getan, da ich nur langsam vorangekommen bin und ich denn Eindruck hatte, als müsste ich mich durch irgendeinen zähen Schleim kämpfen. Aus diesem Grund musste ich das Buch dann auch erstmal für ein paar Tage pausieren, da ich absolut keinen Spaß am Lesen hatte und mich die Langatmigkeit der ersten 100/150 Seiten ziemlich deprimiert zurückließ. Entsprechend spät habe ich auch erst in die Geschichte gefunden, aber immerhin konnte sie mich dann doch noch in ihren Bann ziehen, sodass ich wissen wollte, wie die ganze Geschichte um Hazel und Ben, sowie den geheimnisvollen Elfenprinz zu Ende geht. Auch wenn die Story ab der Hälfte des Buches besser wurde, kam mir der Abschluss im Endeffekt zu schnell. Das große Finale wurde viel zu schnell abgehandelt und so schnell es begonnen hatte, so schnell war es auch wieder vorbei. Leider hat die Geschichte bei mir auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, da ich zurückblickend nur noch wenig weiß und sich bereits einige Lücken in der Story aufgetan haben, die ich jedoch nicht mit dem richtigen Inhalt füllen kann. Wenn dieser Fall eintritt, steht für mich immer sofort fest, dass sich die Geschichte nicht in mein Gedächtnis eingebrannt hat und dementsprechend wenig empfehlenswert ist. Denn eine Geschichte, die keinen langanhaltenden Eindruck hinterlassen konnte, hat in meinen Augen viel zu wenig zu bieten und einen sehr geringen Spannungsbogen.Auch mit den zahlreichen Charakteren konnte ich mich nicht so recht anfreunden, da es zurückblickend auch einfach zu viele waren. Mit manchen Namen (vor allem manche Kreaturen aus dem Wald) konnte ich selbst am Ende der Geschichte noch nix anfangen bzw. sie sehr schwer einem Charakter zuordnen. Hazel und Ben sind vom Prinzip her ein sehr gutes Team und haben für mich ziemlich gut harmoniert. Auch der Elfenprinz hat für mich sehr gut funktioniert, da man ihm in seinen Handlungen und seiner Ausdrucksweise diese besondere Eigenart angemerkt hat, die in dann letztendlich doch von den anderen unterscheidet. Die Eltern von Hazel und Ben kamen mir allerdings ziemlich unsinnig vor, da ich ihr Verhalten (zumindest wie sie sich in jungen Jahren verhalten haben) nicht immer ganz nachvollziehen und unterstützen konnte. Den Weltenentwurf habe ich auch nicht so ganz verstanden. Was heißt nicht verstanden? Es war irgendwie schwer sich in die Geschichte hineinzufinden, da man sich eigentlich in der realen Welt befindet, aber der Ort Fairfold trotzdem an ein magisches Elfenreich grenzt. Insgesamt war es in diesem Punkt einfach ein bisschen verwirrend, da beide Orte ganz 'normal' nebeneinander existieren. Ich kann das irgendwie ganz schlecht beschreiben, aber vielleicht versteht man ja, was ich sagen möchte. ^^ Insgesamt kam bei mir einfach nicht das Feeling auf, was man sich ja eigentlich von einer solchen Elfengeschichte erhofft. Es hat einfach das letzte Quäntchen magische Atmosphäre gefehlt... Fazit:Zusammenfassen war die Geschichte für mich dann doch ziemlich enttäuschend, was schon bei dem fehlenden magischen Feeling der Geschichte angefangen hat. Es kam einfach nicht die richtige Stimmung auf, weshalb ich wohl auch am Anfang so schwer in die Geschichte gefunden hatte. Zum Schluss wurde die Story besser und auch ein kleiner Spannungsbogen war vorhanden. Trotzdem spricht der 'Wiedererkennungswert' für sich, wenn sich bei mir schon kurze Zeit nach dem Lesen erste Lücken in der Story auftun... Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Der Prinz der Elfen"

    Der Prinz der Elfen
    Tiana_Loreen

    Tiana_Loreen

    05. June 2017 um 20:29

    Realität meets Elfen-Mythos! Gekonnt verbindet Holly Blake die elektronische Jetztzeit mit Mythos und Magie. Inhalt:Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy!Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen … (© cbt)Meine Meinung:Der Klappentext sprach an, das Cover gefiel mir. Aber um ehrlich zu sein, wusste ich nicht zu 100%, was mich nun tatsächlich erwartet.Vermutet habe ich ein Highfantasy Buch mit Krieg und Todschlag, aber bekommen etwas gänzlich anders. Nämlich so:Ein Buch voller Überraschungen, tiefgründigen Charakteren und einem wunderschönen, magischen Setting!Die HandlungAlleine die Idee ist schon irre und genial. Und absolut gelungen.Die Umsetzung hat mir ebenso gut gefallen, vor allem, weil ich anfangs nicht wusste, WAS mich nun tatsächlich erwartet. Die Überraschung ist deshalb geglückt.Andererseits, hätte ich ein Highfantasy-Buch erwartet, wäre ich enttäuscht, aber so…ich bin zutiefst zufrieden!Grob zusammengefasst geht das ganze Buch über die Zwillinge Hazel und Ben und über ihre Faszination über den Schlafenden Prinzen. Der Elfe, welche seit Jahrzehnten in einem Glassarg schläft. Mit vielen Hintergrundinfos, mysteriösen Angriffen baut das Buch recht schnell eine Spannung auf, die ein Weglegen unmöglich machen.Hier ist alles enthalten:Die reale Welt mit dem geheimnisvollen Kleinen Volk, die im angrenzenden Wald von Fairfold lebt. Magische Elfen, die keineswegs so „knuffig“ und „süß“ sind, wie man denken mag. Es ist eine Geschichte voller ewiger Liebe, tiefer Freundschaft und inniger Geschwisterliebe.Mich konnte es für sich gewinnen!Die CharaktereSehr vielschichtig und mit ganz viel Tiefe!Man erfährt so viel über sie. Selbst über die Nebencharaktere bekommt man viele Informationen. Die Vergangenheit wird aufgerollt und ganz deutlich gezeigt, weshalb Hazel so ist, wie sie ist.Mag sein, dass man Hazel, wenn man sie persönlich kennen würde, nicht mögen könnte. Sie küsst gerne Typen und bricht ihnen anschließend das Herz. Beziehungen sind nichts für sie und das zeigt sie klar und deutlich. Sie zählt definitiv nicht zu der Riege der „schüchternen Mauerblümchen, die sich nichts sagen trauen“. Sie ist mutig, tapfer, manchmal Kopflos, aber für ihre Familie würde sie alles tun. Ben, ihr Zwillingsbruder ist ebenso vielschichtig. Im Laufe des Buches erfährt man Dinge über ihn, die man so nie erwartet hätte.Die Charaktere scheinen ein Eigenleben zu haben, denn niemand scheint so zu sein, wie man ahnt. Sie alle haben Abgründe und doch stehen sie auf und kämpfen, wenn etwas, was ihnen wichtig ist, in Gefahr gerät!Die SchreibweiseDetailliert, flüssig, sehr angenehm.Bildlich, aber ohne zu detailliert zu wirken, beschreibt Holly Black die Umgebung und die mysteriösen Ereignisse, die in Fairfold Einzug halten. Flüssig und wortgewandt taucht man in die Welt von Hazel und Ben ein und erlebt den Traum ihrer Kindheit. Voller Spannung und einem wunderschönen Setting, das einen fast die Gefahr des kleinen Volkes vergessen lässt xP.Fazit:„Der Prinz der Elfen“ hat mich überrascht und verzaubert. Es ist anders, als gedacht, aber das ist ja nicht unbedingt gleich schlecht. Die Charaktere konnten mich voll und ganz einnehmen und überzeugen. Die Idee ist genial und die Umsetzung gelungen.Die Schreibweise flüssig, angenehm und bildgewandt.Es hat mir gut gefallen, auch wenn mir ein paar „Gefühle“ zu schnell ausgebrochen sind.„Der Prinz der Elfen“ bekommt von mir 4 von 5 Federn. Ich werde sicher bald zum nächsten Holly Black Buch greifen!

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  • Der Prinz der Elfen

    Der Prinz der Elfen
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    05. June 2017 um 18:21

    Zum Inhalt: Seit Menschengedenken leben im Wald von Fairfold Elfen und andere magische Wesen. Die Bewohner des kleinen Städtchens sind es gewohnt, Schutzamulette zu tragen und sich und ihre Familien vor den oftmals garstigen Streichen der Elfen zu schützen. Meist sind ahnungslose Touristen die Opfer der Elfen. Und seit vielen, vielen Jahren steht mitten im Wald von Fairfold ein gläserner Sarg. In ihm liegt schlafend ein Elfenprinz. Dieser Prinz ist eine touristische Attraktion in Fairfold. Auch die 16jährige Hazel fühlt sich von dem schlafenden Elfenprinzen angezogen. Immer wieder geht sie zu ihm hin und vertraut ihm ihre tiefsten Geheimnisse an. Doch eines Tages ist der Sarg aufgebrochen und der Elf verschwunden und Hazel und ihr Bruder Ben werden in ein Abenteuer hineingezogen, das alles was ihnen bisher an wundersamen und gefährlichen Dingen in Fairfold begegnet ist, bei Weitem übersteigt ... Zum Inhalt: Ich fange mal mit dem Cover an. Normalerweise ist mir das Cover relativ schnuppe, aber dieses Cover muss ich unbedingt erwähnen, denn es ist in der Tat wunderhübsch. Ich mag solche Bilder in denen man im eigentlichen Motiv noch ganz viele andere Dinge erkennen lassen und aus genau diesem Grund ist dieses Cover wirklich zauberhaft. Hollys Schreibstil gefällt mir ziemlich gut. Ich habe bisher von ihr schon zwei andere Bücher gelesen (Weißer Fluch & Roter Zauber), die ich auch gut fand. Ich mochte Ben, Hazel, Jack und Severin ziemlich gern. Die Vier sind mir beim Lesen ans Herz gewachsen. Sie verbindet trotz der Unterschiedlichkeit ihrer Wesen Mut, wahre Zuneigung und großer Respekt füreinander. Das hat sich im Lauf der Geschichte richtig deutlich gezeigt: Hazel ist seit ihrer frühsten Kindheit eine Kämpferin, viel zu früh war sie auf sich allein gestellt, weil ihre Eltern nicht wirklich in der Lage waren, sich genügend um Hazel und Ben zu kümmern. Ben ist mit einem magischen Talent gesegnet – oder verflucht. Das liegt nun wahrlich im Auge des Betrachters. Entscheidet selbst… Jack ist eigentlich ein Elf, doch er wurde den Menschen als Wechselbalg untergeschoben. Doch je älter er wird, desto mehr wird im bewusst, wie sehr er sich von seinen Freunden und Klassenkameraden unterscheidet…. Severin hat viele, viele Jahre im gläsernen Sarg geschlafen. Er findet sich erstaunlich schnell in der Welt zurecht und verfolgt am Anfang sein eigenes Ziel…. Holly Black versteht es, sämtliche Figuren in ihrer Geschichte anschaulich und detailliert darzustellen, genau wie die vielen Orte, an denen die Geschichte spielt: das Reich des Erlkönigs, der Wald, der die beiden Welten miteinander verbindet und das Reich der Menschen. Für Leser, die gerne beim Lesen Magie verspüren wollen und trotzdem auf die menschliche Welt nicht verzichten wollen, ist „Der Prinz der Elfen“ wie geschaffen, denn er verbindet diese beiden Elemente zu einer spannenden Geschichte. Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.wordpress.com

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  • Zauberhaft und Mystisch, doch verwirrend geschrieben

    Der Prinz der Elfen
    sjule

    sjule

    04. June 2017 um 22:35

    Klappentext: Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen … Meinung : Ich hatte direkt seit Beginn des Buches Schwierigkeiten mit der Erzählart. Man liest die Geschichte aus der Sicht eines unsichtbaren Dritten, der aber immer wieder teilweise ohne Vorwarnung in der Zeit hin und her springt. Wir erfahren dadurch viel (gefühlt alles) was damals mit Hazel und Ben in Fairfold passiert ist, doch hatte ich dadurch manchmal auch leichte Orientierungsprobleme. Mir fehlte der rote Faden in diesen Sprüngen. Einmal zurecht gefunden, lernt man Hazel und Ben näher kennen, doch konnte ich nie eine Verbindung zu den beiden oder anderen Charakteren aufbauen. Hazel war mir unsympathisch, am ehesten sagte mir noch Ben zu. Dadurch wurden auch die Beziehungen zwischen den Charakteren nicht fassbar und wirkten etwas aufgesetzt. Die Geschichte brauchte lange um in Gang zu kommen. Doch zum Finale ging dann wieder einiges zu schnell. Auch hier fehlte mir stellenweise die Orientierung und es gab einige lose Fäden in der Story. Hier war es zu viel Tempo für die Seitenzahl. Aber jetzt mal zum Positiven. Zum einen die Grundidee mit dem Prinzen, den Geschichten um den Erlkönig und die Geschwister. Hier sind die Fabelwesen böse. Sie bringen Unheil und Gewalt über Fairfold. Das die Anderswelt nicht das tolle Paradies ist und die Wesen fiese Kreaturen sind, mochte ich. Zum anderen ist da Fairfold. Wenn Holly Black eins geschafft hat, dann ist es mit Fairfold ein tolles Setting zu erschaffen. Durch ihre Beschreibungen, wurde man direkt in die Stadt irgendwo in der USA versetzt, die mehr oder weniger mit den Feenwesen miteinander/ nebeneinander leben. Die ganze Geschichte hatte etwas mystisches / zauberhaftes an sich. Fazit: Durch die dauernden Zeitsprünge in der Erzählung zu Beginn, war ich zu häufig verwirrt. Es fehlte ein wenig der rote Faden. Erst gab es zu wenig, dann zu viel Tempo. Doch die Grundidee war toll, das Setting zauberhaft und es gab ein paar unerwartete Wendungen, so dass ich noch 3 von 5 Sternen gebe.  

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