Der Prinz der Elfen

von Holly Black 
3,5 Sterne bei184 Bewertungen
Der Prinz der Elfen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (98):
saskia_bookss avatar

Ich habe mich immer darauf gefreut weiterlesen zu können und habe Kapitel zu Kapitel regelrecht VERSCHLUNGEN!😍

Kritisch (23):
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Verwirrende Storyline, wenig Handlung, furchtbar oberflächliche Charaktere. Nein Danke.

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Inhaltsangabe zu "Der Prinz der Elfen"

Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy!
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570164099
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:03.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    saskia_bookss avatar
    saskia_booksvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich habe mich immer darauf gefreut weiterlesen zu können und habe Kapitel zu Kapitel regelrecht VERSCHLUNGEN!😍
    Absolute Empfehlung!

    ⚜️Rezension zu 'Der Prinz der Elfen'⚜️


    📖Autorin: Holly Black


    📖Inhalt:

    Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …


    📖Meinung:

    Gleich zu Anfang des Buches geht es spannend los, als von einem gehörnten Junge die Rede ist, der in einem Glassarg im Wald liegt und schläft.

    Der Einstieg gelingt der Autorin also wunderbar!

    Denn Holly Black hat einen interessanten Schreibstil, der einen nie ins Stocken geraten lässt!

    Die Protagonistin Hazel ist mir außerdem sehr sympathisch gewesen und ich war nur zu gern mit ihr zusammen im Wald.

    Gut gefiel mir auch, dass es nicht zu sehr in Richtung Fantasy ging, sondern auch noch das reale Leben miteinbezogen wurde.

    Mein Leseerlebnis war also am absoluten Höhepunkt!

    Ich habe mich immer darauf gefreut weiterlesen zu können und habe Kapitel zu Kapitel regelrecht VERSCHLUNGEN!😍

    Richtig toll!


    📖Fazit:

    Ich LIEBE dieses Buch!

    Eine absolute Empfehlung von mir!😊


    ➡️Insgesamt 5 von 5 Sterne🌟⬅️

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    F
    Fabelhafte_Buecherweltvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist eine wirklich schöne Geschichte, bei der es jedoch an manchen Stellen zu schnell ging bzw. mehr Wörter nicht geschadet hätten.
    Spannende Geschichte

    Auf Facebook und auf Instagram habe ich oft von diesem Buch gehört und es stand auch sehr lange auf meiner Wunschliste. Nun endlich habe ich es auch gelesen :)

    Das Cover finde ich ganz schön. Es wirkt geheimnisvoll und verspricht Geheimnisse zu offenbaren.

    Anfangs konnte ich mich mit der Protagonistin Hazel nicht identifizieren und ich brauchte etwas, um in die Geschichte eintauchen zu können. Ich verstand ihr Verhalten und ihre Gedanken oft nicht. Wieso küsst sie jeden Jungen? Und wieso lügt sie so viel? Vor allem: Wieso lügt sie ihren Bruder so oft an? Mit dieser Einstellung und ihrem Verhalten konnte ich mich einfach nicht anfreunden. Doch als ich weiterlas und immer mehr über ihre Vergangenheit erfuhr, verstand ich sie immer besser. Trotzdem konnte ich sie nicht ganz in mein Herz schließen und sie blieb mir bis zum Schluss in gewisser Weise unsympathisch. Hazel ist eine mutige und witzige junge Frau, die leider auch sehr viele Geheimnisse hat. Ihr fand die Idee mit der geheimnisvollen Seite an ihr einfach toll. Hier möchte ich nicht zu viel spoilern, da ich dies als ein besonders schönes und interessantes Geheimnis empfand.

    Ihren Bruder Ben mochte ich sofort. Ich finde es toll, dass in dem Buch auch das Thema Homosexualität aufgenommen wird. Benjamin ist ein etwas schüchterner und zurückhaltender, aber freundlicher, hilfsbereiter und charmanter Charakter. Ich hatte oft richtiges Mitleid mit ihm, weil Hazel und auch die anderen Menschen ihn nicht immer verstanden. Das Thema Musik ist in seinem Leben sehr wichtig, aber auch sehr gefährlich.

    Mein Lieblingscharakter in dem Buch war trotzdem Jack. Der mysteriöse Typ, der immer nett und freundlich zu sein scheint, aber sehr viele Geheimnisse zu verbergen hat. Ich habe mich am Ende der Geschichte so sehr für ihn gefreut. Es geht gut für ihn aus und das zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht.

    Lediglich der Prinz der Elfen kam meiner Meinung nach zu kurz. Der Buchtitel handelt von ihm und ich dachte, dass es in der Geschichte auch mehr um ihn geht. Leider ist er nur ein Nebencharakter, der zwar immer wieder erwähnt wird, aber für mich einfach zu kurz kam. Vor allem seine Beweggründe hätten mich mehr interessiert. Beispielsweise küsst er einfach Menschen und es wird das WARUM nicht erklärt.

    Merkwürdig fand ich auch das Verhalten der Eltern von Hazel und Ben. Wieso lassen sie ihre beiden Kinder den ganzen Tag alleine im Wald herumrennen? Wieso kümmern sie sich nicht um ihre Kinder? Zwei junge Menschen laufen im Wald herum und töten Ungeheuer, Hexen und Elfen.

    Die Geschichte ist generell sehr skurril und teilweise auch etwas unlogisch. Es geschehen immer wieder schreckliche Dinge in dem Ort. Touristen verschwinden oder werden ermordet und niemand tut etwas dagegen. Selbst die meisten Einwohner glauben nicht an die Wesen, obwohl sie sich mehr als deutlich zu sehen geben.


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    denise7xys avatar
    denise7xyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz schöner Charakteren, die Geschichte konnte mich nicht wirklich umhauen und mitreißen.
    Schöne Charaktere, aber nicht wirklich mitreißend

    Erster Satz

    Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas.

    Meinung

    Hazel und ihr Bruder Ben wohnen in der Kleinstadt Fairfold, wo nichts normal ist. Die Menschen leben Seite an Seite mit Elfen und anderen Kreaturen, die im Wald ihr Unwesen treiben. Regelmäßig verschwinden Touristen im Ort und im Wald liegt seit Jahrzehnten ein gehörnter, schlafender Elf in einem gläsernen Sarg. Seit ihrer Kindheit erzählen sich die Geschwister Geschichten über ihn und trauen ihm alles an. Als er eines morgens nicht mehr da ist, machen sich die Zwei auf die Suche nach ihm und finden dabei vieles über sich selbst heraus.

    Mit einem personalem Erzähler begleiten wir Hazel und Ben durch die Geschichte, dabei liegt der Fokus auf Hazel. Der Schreibstil war flüssig und für ein Jugendbuch passend.
    Die Kleinstadt Fairfold und ihre Bewohner scheinen auf dem ersten Blick alle ein normales Leben zu führen. Die Erwachsenen arbeiten, die Teenager gehen zur Schule und feiern wilde Partys im Wald. Beim näheren Betrachten fallen jedoch die kleinen, ungewöhnlichen Gepflogenheiten auf, die als Schutz vor den Elfen dienen - Haferflocken in den Taschen, Amulette und Milchschüsseln vor den Türen. Die Bewohner scheinen sich damit zu arrangieren.
    In Angesicht des Klappentextes hatte ich mit klassischer Fantasy gerechnet und nicht mit Urban Fantasy, weswegen mir die Geschichte zu Beginn etwas absurd war, das Gefühl legte sich jedoch mit der Zeit. Allerdings wurde es an einigen Stellen zu undurchsichtig und verwirrend und es kam mir vor, als würden wichtige Stellen fehlen.

    Charaktere

    In einigen Situationen wirkte Hazel auf mich mehr wie ihr kindliches Ich aus vergangenen Tagen, als sie mit ihrem Bruder auf Monsterjagd ging, anstatt eines Teenagers. Ihre Beziehungen zu Jungs spiegelten das auch wieder - So wollte sie sich nur amüsieren, hatte Angst vor bindende Beziehungen und konnte doch nicht alleine sein. Dabei nahm die Beziehung zu ihrem Bruder eine sehr starke Rolle ein. Während er etwas voranschritt und sein Leben sich nach und nach wandelte, hatte ich das Gefühl, dass Hazel ihm hinterher eiferte und alles dafür tat, um ihn auf sich aufmerksam zu machen. Obwohl die beiden sich so gut verstanden und sich vieles erzählten, gab es trotzdem Geheimnisse zwischen ihnen, die ihnen beinahe das Leben gekostet hätten.

    Trotz des Voranschreiten, hing Ben immer noch seinen Geschichten aus Kindertagen hinterher. Er hoffte immer noch auf seinen Prinzen aus dem gläsernen Sarg und auf ein Happy End. Hazels Bruder war in vielen Situationen einfach so knuffig und ich wollte ihn die meiste Zeit über nur in den Arm nehmen und fest drücken. Anders als seine Schwester, war er sensibel und leicht einzuschüchtern.

    Fazit

    Trotz schöner Charakteren, die Geschichte konnte mich nicht wirklich umhauen und mitreißen, deswegen nur 3 Sterne

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    Rajets avatar
    Rajetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tauche ein in die Welt der Elfen, erlebe Abenteuer und erlebe die erste Liebe - alles möglich in Fairfold!
    Leben in Fairfold oder nicht?

    Ein wundervoller magischer und fantastischer Jugendroman um dem den Ort Fairfold, die Geschwister Hazel und Ben, ihren Freunden Carter und Jack. Ja und um den Geheimnisvollen Elfen im Glassarg - der den Ort Fairfold zu einer Anlaufstelle von so manchen merkwürdigen Menschen und Kreaturen macht. Aber auch Geschwisterliebe und Freundschaft spielen eine wichtige Rolle in dem Buch - den damit kann man einiges bewirken und überstehen. Es werden aber auch die uns bekannten Klischees über Elfen bedient.

    Der Schreibstil ist leicht und locker, somit der Zielgruppe angepasst. Aber auch darüber macht der Roman Spaß.

    Das Cover spiegelt den Roman Inhalt gut wieder sowohl in Darstellung der Protagonisten als auch in der Farbgestaltung.

    Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden und magischen Roman um Elfen und die erste Liebe.

    Fazit:
    Nicht nur ein gelungener abenteuerlicher und magische Roman für Jugendliche. Man taucht kann ab in die dunkle und geheimnisvolle Welt der Elfen und das zu unserer Zeit (2017). In Fairfold ist halt alles möglich.

    Zum Inhalt:
    Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft - von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an.
    Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen...

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    BooksAndFilmsByPatchs avatar
    BooksAndFilmsByPatchvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Verwirrende Storyline, wenig Handlung, furchtbar oberflächliche Charaktere. Nein Danke.
    Holly Black wird gehypt ohne Ende - kann ich nicht nachvollziehen.

    » 1 VON 5 STERNEN «

    *hier* geht's zur ausführlichen (Mecker-)Rezension auf meinem Blog.

    Neugierig und mit einigen Erwartungen bin ich an dieses Buch ran gegangen; doch dass ich so dermaßen enttäuscht werden würde, das war außerhalb meiner Vorstellungskraft. Sorry, aber ich fand es schrecklich.

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    NicoleGozdeks avatar
    NicoleGozdekvor 8 Monaten
    Eine etwas andere, aber spannende und moderne Fantasygeschichte

    Inhalt:

    Die Geschwister Hazel und Ben leben in Fairfold in der Mitte des verhexten Carling-Forests, in dem nicht nur Elfen, Wasserhexen, Nixen, der Erlkönig und andere Wesen des kleinen Volkes leben, sondern seit Jahrzehnten auch ein gehörnter Elfenjunge in einem gläsernen Sarg schläft und als Attraktion für die Touristen und Einheimischen dient. Auch für Hazel und Ben ist er eine Quelle der Faszination, ihr Elfenprinz, dem sie ihre Geheimnisse anvertrauen.
    Doch als eines Tages der Elfenjunge verschwunden ist und seltsame Geschehnisse die Stadtbewohner in Angst und Schrecken versetzen, kommen nicht nur ihre Geheimnisse und vergessene Erinnerungen langsam ans Licht, auch vergangene Taten und Pakte haben ihre Folgen und ganz Fairfold ist in Gefahr.

    Meine Meinung:

    Ich habe schon ein paar Bücher von Holly Black gelesen, die mir alle gut gefallen haben (The Curse Workers, Magisterium, etc.), daher war ich auf ihr neues Buch "Der Prinz der Elfen" gespannt und hatte es mir kurz nach Erscheinen letztes Jahr gekauft. Und dann fehlte mir die Lesezeit und es ruhte fast vergessen auf dem SUB. Die perfekte Gelegenheit also, den Roman für meine SUB-Abbau-Challenge "18 für 2018" endlich zu lesen.
    "Der Prinz der Elfen" entpuppte sich als spannende Contemporary Fantasy-Geschichte, die bekannte Elemente aus Mythen und Sagen wie das kleine Volk, Elfen, den Erlkönig, die magischen Gesetze des Elfenhügels und der Bälle bei Vollmond mit der modernen Welt kombiniert. Die Geschwister Hazel und Ben wachsen in Fairfold, einem kleinen Ort inmitten eines verhexten Waldes, in dem das kleine Volk lebt, auf. Im Wald ruht auch ein gehörnter Elfenjunge seit Jahrzehnten schlafend in einem Glassarg. Bis eines Tages das unzerstörbare Material des Sargs zertrümmert wird und der Elfenjunge verschwunden ist. Hazel und Ben beschließen, ihren Elfenprinzen zu suchen, ohne zu ahnen, welche Kette von Ereignissen bereits in Gang gesetzt wurde und welche ihrer Geheimnisse bei der Suche ans Licht kommen ...
    Mehr möchte ich zur Handlung gar nicht sagen. Ich finde es jedoch angenehm, dass Holly Black bei der Umsetzung zwar bekannte Elemente aufgreift, auf Klischees jedoch verzichtet hat. So gibt es bei ihr zwar Elfenritter, doch es gibt auch Frauen bzw. Mädchen, die dem Erlkönig dienen. Und die schlafende Schönheit, die aus ihrem magischen Schlaf gerettet werden muss, ist kein Mädchen wie Schneewittchen oder Dornröschen, sondern zur Abwechslung mal ein Junge und ein Kuss spielt dabei ebenfalls keine Rolle. Auch die Tatsache, dass Ben schwul ist, darüber aber kein Aufsehen gemacht wird, fand ich angenehm zu lesen. Stattdessen spielt Jack, Bens bester Freund, der ein Wechselbalg und zusammen mit seinem menschlichen Zwilling Carter unter den Menschen aufgewachsen ist, eine Rolle und die Autorin geht darauf ein, wie sich jemand wie er fühlt, der nirgends ganz dazugehört.
    Familie bzw. Geschwister ist auch ein wichtiges Thema des Romans, denn Geschwisterliebe, Eifersucht, Geheimniskrämerei, Egoismus, Opfer und gegenseitige Akzeptanz sind wichtige Elemente, die sich durch die gesamte Geschichte wie ein roter Faden ziehen und nicht nur die Beziehung von Ben und Hazel, sondern auch ihrer Freunde Carter und seines Wechselbalg-Bruders Jack sowie der elfischen Geschwister Severin und Grania prägen.
    Wer ein durchschnittliches phantastisches Jugendbuch erwartet, ist bei Holly Black fehl am Platz. Holly Black gehört zu den Autorinnen, die ihren ganz eigenen Stil haben und ungewöhnliche Geschichten schreiben. Das merkt man auch bei diesem Contemporary Fantasy-Roman wieder.
    Von Beginn an herrscht eine besondere Atmosphäre, eine Mischung aus moderner Fantasy und alten Sagen: geheimnisvoll, spannend, teilweise düster. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Hazel erzählt, aber es gibt auch Kapitel aus der Sicht von Ben und Jack, wodurch man die beiden besser versteht, denn aufgrund der Geheimniskrämerei der Hauptfiguren bekommen wir Leser früher als Hazel Einblick in die Gedanken, Gefühle und Geheimnisse der beiden Jungen. Das war gut gelöst.
    Insgesamt haben mir die Charaktere, die Ideen und die Handlung gut gefallen, auch wenn "Der Prinz der Elfen" nicht ganz an meine Lieblingsreihe ("The Curse Workers") von ihr heranreichen konnte. Ein lohnenswerter Fantasyroman mit märchenhaften Elementen für Jugendliche ab 14 Jahren und All Age-Leser.

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    Casris avatar
    Casrivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Film im Buchformat mit vielen vielschichtigen Charakteren.
    Eine interessante Geschichte wird etwas gewöhnungsbedürftig erzählt

    Die Geschichte folgt Ben und Hazel, die in einer elfenfreundlichen Stadt Fairfold leben. Man sieht wie die Elfen und der Glaube an diese die Menschen und ihre Handlungen in dieser kleinen Stadt beeinflussen. Die Kleinstadt Fairfold wird aber auch von vielen Touristen besucht, die den schlafenden Elfen im Glassarg sehen wollen. Doch eines Tages ist der Sarg aufgebrochen und der schlafende Elf ist weg. Ben und Hazel machen sich auf die Suche nach ihm und lernen sehr viel über sich selbst und ihre Vergangenheit kennen.


    Das ganze startet relativ langsam. Man lernt die einzelnen Charaktere stückenhaft kennen. Von Hazel erfährt man zu beginn, dass sie viel und gerne mit Jungs rumknutscht, aber dass sie gleichzeitig auch in Jack verliebt ist. Sie führt aber gleichzeitig ein Doppelleben, von dem sie nichts weiß und ihre andere Persönlichkeit versucht ihr auf der Suche nach dem erwachten Elfen zu suchen. Ben ist ähnlich wie Hazel, er macht auch gerne mit Jungs herum. Und obwohl er eine Begabung für die Musik hat, übt er diese nicht mehr aus. Man lernt auch gleich zu Beginn, dass Jack ein Wechselbalg ist und seine Ziehmutter ihn als Baby mit Eisen gezeichnet hat. Sie Jack seiner eigenen Mutter zur Strafe weggenommen, da sie ihr Kind einer anderen Familie gegeben hat. Im Buch tauchen natürlich viel mehr Charaktere auf, aber das sind die 3 wichtigsten.


    Die Geschichte wird wie in einem Film erzählt. Man bekommt Stück für Stück Informationen über die Charaktere und warum sie sich so verhalten. Es wird mehrfach eine Szene aus der Vergangenheit aus verschiedenen Perspektiven eingeblendet und erst gegen Ende kann man das gesamte Bild sehen. Ich empfand dies ein wenig als verwirrend und musste mich fragen, warum etwas bereits erzähltes wieder aufkommt, warum man nicht gleich alles am Stück hätte erzählen können. Dies war aber wohl auch einer der Gründe, warum man die Geschichte so schnell liest. Die Kapitel sind relativ kurz und man will wissen, was in der Gegenwart als nächstes passiert.

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    Sabrina93s avatar
    Sabrina93vor 10 Monaten
    Der Prinz der Elfen

    Klappentext

    Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …


    Meinung

    Die Geschichte war wirklich sehr fantasievoll ausgearbeitet, sowohl die Elfen als auch das Elfenreich konnte ich mir wirklich gut vorstellen. Es gibt viele Geheimnisse die gelöst werden müssen und viele Lügen, die aufgeklärt werden sollten. Gerade unter den Geschwistern Ben und Hazel bahnt sich so einiges Missverständnis an. Ein paar kleine Liebesgeschichten gibt es auch und ich finde es schön, das das große Thema Homosexualität aufgegriffen wird. Auch dieses Buch ist eine schöne Zwischendurchlektüre. Sie war sehr schnell zu lesen und hat Spaß gemacht. Dennoch fehlt das gewisse Etwas, damit es zu einer höheren Bewertung reicht. Aber im großen und Ganzen würde ich das Buch weiterempfehlen und auch nochmal lesen.


    Bewertung

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    AnnaBerlins avatar
    AnnaBerlinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erfrischend anders und unkonventionell mit starken Charakteren
    Erfrischend anders und unkonventionell mit starken Charakteren


    Inhalt: Seit Jahrzehnten steht mitten im Wald von Fairfold ein gläserner Sarg. In diesem Sarg schläft ein Elfenprinz und egal, wie viele Touristen ihn begaffen oder was die Bevölkerung Fairfolds tut, er wacht nicht auf. Die Geschwister Hazel und Ben leben ebenfalls in Fairfold und fühlen sich seit Kindertagen zu dem schlafenden Jungen hingezogen. Sie vertrauen ihm ihre Geheimnisse an und verbringen viel Zeit am Sarg. Doch eines Tages ist der Sarg leer und der Prinz erwacht und damit beginnt ein Machtkampf der Elfen, in den die beiden Geschwister mit hineingezogen werden…
     
     
    Der Story-Stapel
    Erster Satz: „Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas.“
    Die Geschichte hat einen eher ruhigen Verlauf, so dass man als Leser viel Zeit hat, in Fairfold anzukommen und dieses ganz besondere Verhältnis der Bewohner mit den Elfen zu verstehen. Die Idee, dass nur an diesem einen Ort das „Kleine Volk“ direkt in Kontakt mit Menschen steht und es ansonsten eher zu den Mythen gehört, fand ich interessant. Auch werden die Elfen nicht verhätschelt oder gar romantisiert, sondern als teilweise brutale Wesen dargestellt, die oft sehr listig sind. Der ruhige Anfang wird dann ab der Mitte mit viel Spannung abgelöst, da hier der Elfenprinz erwacht und sich die Situation damit zuspitzt. Dabei verfolgt das Buch einen roten Faden, der auch mal überrascht und auf jeden Fall unkonventionell daherkommt. Das Ende ist rund und in meinen Augen sehr passend zur Geschichte.
     
    Der Charakter-Stapel
    Das Buch besticht in meinen Augen durch interessante Charaktere, die zwar durchaus das ein oder andere typische aktuelle Klischee bedienen und sich trotzdem so entwickeln, dass sie authentisch und greifbar werden.
    Das Geschwisterpaar Hazel und Ben ist hier als erstes zu nennen, da beide durchaus abseits vom Mainstream unterwegs sind und besonders Hazel ein starker weiblicher Charakter ist, der Respekt auch von anderen erhält. Selbst ihr Jungenverschleiß wird in gewisser Weise erläutert und wiegt dadurch nicht mehr ganz so schlimm.
    Auch der Elfenprinz selber ist sehr vielschichtig, wirkt aber doch sehr weichgezeichnet und romantisch im Vergleich zu den anderen Elfen im Buch. Dies tut der Geschichte aber keinen Abbruch geben, sondern belässt den Fokus damit auf Hazel und Ben. Dennoch hätte der ein oder andere harte Zug dem Elfenprinz auch nicht geschadet.
     
    Der Stil-Stapel
    Das Buch liest sich flüssig, der Stil ist in Sich besonders und gleichzeitig so gestaltet, dass trotz eines ruhigen, aufbauenden Anfangs die Seiten nicht „lang“ werden. Dennoch hebt sich der Schreibstil in meinen Augen nicht direkt vom Mainstream ab, sondern erfüllt lediglich den Anspruch, es gut lesen zu können.
     
    Der Kritik-Stapel
    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, kritisch sehe ich lediglich den weichgewaschenen Elfenprinzen und die in meinen Augen zu starke Fokussierung auf die Liebesgeschichten. Ansonsten hat das Buch eine interessante Idee, die sich durchaus abhebt und außerdem grundsätzlich recht spannende Charaktere bereithält, die man gerne erliest.
     
     
    Auf den Lesen-Stapel?
    Das Buch ist in jedem Fall lesenswert, vor allem für Freunde von listigen Elfen und typischen Jugendromanen. Die Charakterentwicklung und die Liebe stehen hier im Vordergrund – dies schadet dem Buch nicht. Zudem entwickeln sich die Charaktere so, dass man sie gerne begleitet und durchaus noch mehr von ihnen lesen möchte. Von mir gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    ALISIAs avatar
    ALISIAvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein bisschen wie Plötzlich Fee und Back Blade und trotzdem kein Abklatsch von beiden. Eine gute Kombination einfach.
    Ein Buch, was mich erst am Ende überzeugen konnte.

    Meine Meinung

    Ich muss ehrlich gestehen: Das Cover ist nicht wirklich meins. Es sieht sehr nach einem Buch für jüngere aus und das dachte ich auch am Anfang beim Lesen (darauf komme ich später nochmals zurück). Obwohl ich schlichte bzw. weiße Cover mag, und vor allem Grün meine Lieblingsfarbe ist, war es trotzdem einfach zu viel. Man hätte es schlichter und vor allem ohne Personen gestalten können und hätte so dem Leser es selbst überlassen, sich die Personen vorzustellen. Die Personen auf dem Cover scheinen viel älter zu sein als die 15 bzw. 16 jährigen in dem Buch und daher ist es vollkommen nach hinten losgegangen. Man hätte auch eine Person darstellen können, dessen Gesicht man nicht sieht.
    Alles in allem ist es ein Cover, das mich nicht dazu verleitet, das Buch zu kaufen.

    Aber Gott sei Dank geht es nicht nur um das Cover, sondern auch um den Inhalt. Der war anfangs nicht meins. Es begann sehr kindlich trotz der versucht toughen Art der Protagonistin (Hazel). Die Autorin versuchte sie draufgängerisch darstellen zu lassen, was ihr am Anfang nicht gelungen ist. Trotzdem war es ein guter Einstieg in das Buch und man hat durch den leichten Schreibstil sehr schnell und ohne Probleme weiter lesen können.

    Spannend wurde das Buch erst, nachdem man mehr über Hazel und ihr Leben erfahren hat. Die Flashbacks in ihre Kindertage habe ich sehr gerne gelesen und hätte am liebsten immer weiter gelesen. Hazel an sich ist später eine sympathische Person, die für andere alles geben würde.
    Auch Jack, der ein Wechselbalg und der beste Freund von Hazels Bruder ist, war ganz interessant. Ihn fand ich zusammen mit Hazel sehr sympathisch. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, ein Buch in seiner Sicht Mal zu lesen.
    Hazels Bruder Ben hingegen war zwar ganz nett aber für meinen Geschmack viel zu .... Weich. Manhat gemerkt, wer in dieser Bruder-Schwester-Beziehung die Hosen anhat und das war nicht Ben.

    Der Schreibstil der Autorin wurde flüssiger und ich hatte mehr Lust es zu lesen. Ich muss sagen, es wurde auch verständlicher, um was es überhaupt geht und in welche Richtung die Autorin die Geschichte voranbringen will. Auch Richtung Ende hatte der Schreibstil einen Schwenker und wurde spannender. Die Art wie sie schrieb wurde flüssiger und man hat sich wirklich in dem Buch verloren. Das hatte ich anfangs nicht gedacht, das es möglich wäre.
    Trotz allem wünschte ich, sie hätte ein paar Details ausführlicher beschrieben. Zum Beispiel was mit Hazel und dem Fluch passiert, der auf ihr liegt oder was mit den Jahren passiert ist, die sie noch dem kleinen Volk schuldig ist. Was passiert mit Ben und Severin oder Hazel und Jack? Man sieht hier schon: Es sind einige Fragen offengeblieben.

    Die Geschichte ist mal etwas anderes. Ich hatte einen Plötzich Fee abklatsch erwartet gehabt und das war es nicht (Gott sei Dank.Die Geschichte baut sich um einen kleinen Ort auf, in dem das kleine Folk lebt. Die Autorin baut hier ihre eigenen Mythen auf und bringt aber auch Mythen/Sagen mit hinein. Dass der Ort fest an das kleine Folk und ihre Wesen glaubt und weswegen Touristen extra in diesen Ort kommen, erinnert mich an Black Blade von Jennifer Estep.



    Fazit

    Kurz und knapp: Das Ende hat es wirklich herausgerissen und hat mich überzeugt, statt gute 3 Sterne nun 4 zu geben. Das passiert mir selten und ich bin wirklich froh darum.
    Die Autorin schafft es in knappen Worten einen mit zu reisen und Richtung Ende verliert man sich vollkommen in dem Buch. Ich persönlich bekomme nie genug von Geschichten über Elfen und mystische Wesen, was hier genug vorhanden ist.
    Das Ende ist ein offenes Ende, was mich hoffen lässt, dass es später vielleicht doch einen zweiten Band geben wird. 

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