Holly Black Der Prinz der Elfen

(94)

Lovelybooks Bewertung

  • 102 Bibliotheken
  • 11 Follower
  • 13 Leser
  • 64 Rezensionen
(13)
(31)
(37)
(8)
(5)

Inhaltsangabe zu „Der Prinz der Elfen“ von Holly Black

Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy! Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Voller Elfen-Folklore - ein absolutes Muss für jeden Fantasy Fan!!

— Sireadh
Sireadh

Gelungene Elfen-Fantasy ♥

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Tolle Geschichte, leider war der Schreibstil überhaupt nicht meins.

— Anni_book
Anni_book

Hat mir richtig gut gefallen, besonders die Pärchenbildung ;-)

— weinlachgummi
weinlachgummi

Hat zwar einige Schwächen aber an sich ein gutes Buch.

— calla23
calla23

Mich hat es leider nicht überzeugen können...

— magische_zeilen
magische_zeilen

Nach gut der Hälfte musste ich abbrechen, weil ich einfach keine Verbindung zu den Helden bekam.

— Dreamcrystall
Dreamcrystall

Naja, ansich super Idee, bloß leider bin ich mit der weiblichen Hauptprotagonsitin nicht warm geworden.

— Hippi-Tippi
Hippi-Tippi

Zauberhaft, lebendig und voller Geschichten, mit erfrischenden Protagonisten fernab vom Stereotyp. Habs geliebt. ❤

— TheLastUnicorn_
TheLastUnicorn_

Am Anfang etwas langweilug, aber dafür war das Ende um so besser.👍

— Lesenacht__
Lesenacht__

Stöbern in Jugendbücher

Die wundersamen Koffer des Monsieur Perle

Das hat mir irgendwie nicht so gut gefallen

Bibliomania

Chosen - Die Bestimmte

Tolle Geschichte mit Suchtfaktor :)

Booksdream

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Es ist gut geschrieben aber, so was ist nichts neues.

Biebessa

Magonia

Trotz vielfältiger Ideen konnte mich das Buch nur mittelmäßig erreichen. Schade, da steckt viel Potenzial drin

Losnl

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Tolles, mitreißendes Finale!

nuean

Goddess of Poison - Tödliche Berührung

Sehr gutes und empfehlenswertes Buch.

Bixi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nach einem holprigen Start ein wahrer Pageturner!

    Der Prinz der Elfen
    Bookilicious

    Bookilicious

    26. May 2017 um 20:26

    *Inhalt*"Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …" (Quelle: Amazon)  *Infos zum Buch*Seitenzahl: 416 SeitenVerlag: cbt VerlagISBN: 978-3570164099Preis:  16,99 € (Gebundene Ausgabe) / 13,99 € (E-Book)*Infos zur Autorin*"Holly Black wurde 1971 in New Jersey geboren. Sie wurde durch ihre Fantasy-Reihe Die Spiderwick-Geheimnisse bekannt, die auch verfilmt und zu einem internationalen Bestseller wurde. Holly Black lebt mit ihrer Familie und mit vielen Tieren in Amherst, Massachusetts." (Quelle: Amazon)*Erster Satz des Buches*"Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas."*Fazit*-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Ich kenne noch nicht viele Bücher über Elfen und war von der Idee des Romanes fasziniert. Außerdem kenne ich von Holly Black bisher nur die gemeinsamen "Magisterium" Roman mit Cassandra Clare, was mich zusätzlich neugierig machte. -> Cover: Ich liebe dieses wunderschöne, mystische Cover, auf dem es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Ein geheimnisvoller Wald, ein Junge im grünen Cape und eine rothaarige Schönheit mit wehendem Haar... -> Story + Charaktere: Bisher habe ich nicht wirklich viele Romane über Elfen gelesen - und selbst wenn, dann waren sie meistens nette Gestalten, die man einfach gern haben musste. Schon immer ein wenig manipulativ, aber noch nie böse. Mit diesem Roman ändert sich das gewaltig, denn die Elfen aus dieser Geschichte sind alles andere als nett und genau das hat mir so gut daran gefallen. Besonders der Erlkönig, der hier auch mehr als einen Auftritt hat, ist ein sehr düsterer, aber umso interessanterer Zeitgenosse, der in der Geschichte einiges zu sagen hat! Hazel und Ben sind zwei Geschwister, die vermutlich nicht von Anfang an so sympathisch auf jeden Leser wirken, denn sie sind keine geschönten Persönlichkeiten, niemand perfektes. Sie sind Charaktere mit Ecken und Kanten und genau das fand ich erfrischend und entgegen der Erwartungen fand ich sie genau deswegen sympathisch. Auch die anderen Charaktere, besonders Jack (oder auch Severin), fand ich sehr authentisch und unglaublich faszinierend. Auch die verschiedenen Elfen, denen wir begegnen, empfand ich als interessante Persönlichkeiten, die ich gerne noch etwas näher kennengelernt hätte.Im Örtchen Fairfold, in dem die Geschichte spielt, scheint auch nichts normal zu sein, denn die Bewohner versuchen sich stets vor den Elfen zu schützen und verlassen beispielsweise an Vollmond nicht das Haus, denn da feiert der Erlkönig seinen Ball... dies und noch viele weitere kleine Details machen den Roman spannend, fesselnd und zu einem echten Schatz. Einziges Manko an diesem Roman ist der Anfang des Buches, denn entgegen aller Erwartungen wirkt das Buch eher wie eine Teenie-Party, denn Hazel geht auf eine Party mit viel Alkohol, betrunkenen Jugendlichen und küsst dann auch noch den, der gerade da ist. Recht schnell bessert sich dies jedoch und wir erhalten einen Roman, der zwar merklich ein Jugendroman ist, allerdings unsagbar Spaß macht und sich zum wahren Page-Turner entwickelt. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm und für ein Jugendbuch angemessen, die Kapitel sind in einer guten Länge und das Buch wurde in der Vergangenheitsform aus Sicht eines Erzählers geschrieben. -> Gesamt: Nach einem holprigen Start mausert sich das Buch zu einem wahren Pageturner, mit jeder Menge Spannung, eigensinnigen Charakteren und mystischen Elementen, die das Buch zu einem wahren Vergnügen machen. Wer Bücher wie "Tintenherz" und ähnliches mochte, dem wird auch "Der Prinz der Elfen" gefallen. Wertung: 5 von 5 Sterne!

    Mehr
  • Gelungene Elfen-Fantasy ♥

    Der Prinz der Elfen
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    25. May 2017 um 13:52

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/05/elfen-fantasy-der-prinz-des-elfen-holly.htmlMEINUNGDie Grundidee finde ich sehr gelungen, erinnerte mich z.B. an "Black Blade" - eine wunderbare Urban Fantasy-Trilogie.Denn Fairfold ist ein Ort, den Touristen gerne aufsuchen. Die Bewohner wissen um die Gefahren um sie herum, nämlich das kleine Volk, die Elfen. Fairfold ist praktisch eine Schnittstelle, wo beides aufeinander trifft.Im Laufe der Geschichte begegnet man vielen Wesen, und die Vielfalt und der Einfallsreichtum ist einfach wow!Wesen, die einem entfernt bekannt vorkommen genau wie ganz Neuartige, zudem viele kleinere Geschichten und Sagen. Auch vor Gewalt wird nicht zurückgeschreckt, was mir sehr gefällt. Es fühlte sich in sich auch alles stimmig an.Das ist Fantasy vom Feinsten!Die Handlung ist spannend; Sei es das 'Zwischenmenschliche' - darunter nicht nur Liebe und Freunde, sondern auch die Geschwisterbindung nimmt eine wichtige Rolle ein - oder das eigentliche Abenteuer - wie z.B. Rückblicke in gefährliche Situationen, bewusste und unbewusste ausgelöste Abenteuer.Irgendetwas war immer gerade 'aktiv' und hält den Leser am Ball.Die Atmosphäre ist dabei stets ... nun ja, atmosphärisch ;-)Die Autorin schafft es einerseits, genaue Bilder von Orten, Personen und Situationen zu zaubern, aber kann auch komplett klar formulieren, wenn es um Action o.ä. geht.Das Buch habe ich innerhalb weniger Tage verschlungen, da ich immer in diesen verwunschenen Ort zurückkehren wollte.Bei den Charakteren kann ich Kritik verstehen, aber nicht selbst kritisieren.Zuerst wirkt Hazel nicht gerade sympathisch - Sie küsst irgendwelche Typen einfach so, und ist nicht gerade das liebe Mädchen von nebenan. Doch etwas später erfährt man den Grund dafür, und dann feierte ich sie dafür.Sie ist einfach ein ganz besonderer Charaktere, kein Einheitsbrei und bricht das gesellschaftliche Ideal - Kein Wunder, dass viele Leserinnen sie eher nicht mochten. Aber auf jeden Fall mag ich ihre starke Art, sie ist nicht auf den Kopf gefallen. Lediglich am Ende kam mir ein 'Ich liebe dich' zu plötzlich, das ist das Einzige, was ich am ganzen Roman "bemängeln" könnte.Ben ist ein bezaubernder Mensch, und genau wie Jack und Carter, hat er eine individuelle Geschichte und ist nicht bloß ein Anhängsel.Das Ende hat alles, was man sich wünschen kann, und nicht unbedingt das typische Happy End. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung gäbe und werde mir mal die anderen (Elfen-)Romane der Autorin ansehen =)FAZITAlles in allem ein fantastischer Roman, der die Elfen-Mythologie hervorragend aufgreift.Ungewöhnliche und vielseitige Charaktere, eine wahnsinnige Ideenvielfalt, sowie die Geschichte und ihr Schreibstil an sich überzeugten mich vollkommen und ließen mich es praktisch in einem Rutsch durchlesen. Lediglich ein 'plötzliches' Ich Liebe Dich verhindert die Höchstwertung.- 4,5 von 5 Feenfaltern + Elfenhighlight -Vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar!© Anna Salvatore's Bücherreich

    Mehr
  • Die Idee war gut, die Umsetzung leider nicht

    Der Prinz der Elfen
    Anni_book

    Anni_book

    25. May 2017 um 12:05

    Klappentext... Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen … Meine Meinung... Ich weiß bei den Buch gar nicht wo ich anfangen soll! Als ich das Buch zum ersten mal gesehen habe, hab ich mich sofort in das Cover und den Klappentext verliebt! Man kann also sagen, es war liebe auf den ersten Blick. Und auf den zweiten, kam das böse Erwachen! Doch kommen wir erstmal zum dem, was ich wirklich toll fand!Und das war die Idee von diesem Buch!Die Idee, dass es eine Stadt gibt, wo Feen, Elfen und andere Fabelwesen leben, finde ich total interessant. Und auch die Umgebung und die Fabelwesen wurden toll beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen.Und die Geschichte geht eigentlich recht spannend los und der Einstieg ist auch überhaupt nicht schwer, doch dann kommen die ersten Probleme!In diesem Buch wird nur erzählt! Ich hatte nicht einmal wirklich das Gefühl, dass ich im Buch bin! Immer, wenn es spannend wurde, dann gab es einen Sprung in die Vergangenheit!Nicht das mich das stört, ich möchte als Leser ja gerne viel erfahren, aber ich möchte nicht mitten im Satz PLÖTZLICH wo anderes sein.Ich kam manchmal gar nicht mehr mit und musste Seiten zwei mal lesen um zu verstehen worum es ging.Die Charaktere wurden meiner Meinung nach nur oberflächig beschrieben und ich konnte mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden!Was schade ist, denn eigentlich versucht man ja Sympathie mit zumindest einen Charakter zu haben. Hier waren mir alle Charaktere egal! Leider!Ich denke, dass die Autorin sich doch ein bisschen selbst im Weg gestanden hat! Sie wollte viel erzählen und wusste nicht wie...

    Mehr
  • Der Prinz der Elfen

    Der Prinz der Elfen
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    25. May 2017 um 11:31

    Der Prinz der Elfen war mein erstes Buch von Holly Black. Im Vorfeld war ich etwas skeptisch, weil ich schon ein paar Elfen Bücher gelesen habe, die mir dann zu " kitschig" wurden und die Handlung hinter der Lovestory anstand. Dem war zum Glück hier nicht so, Der Prinz der Elfen konnte mich voll überzeugen. Das Cover des Buches gefällt mir sehr. Schlichtes und gewöhnliches Weiß, doch in der Mitte bricht das Grün heraus und in diesem Grün sieht man den wilden Wald, mit seinen Bewohnern und dem Prinzen der Elfen. Meine Erwartungen an das Buch waren nicht so hoch und nach dem Klappentext hatte ich schon eine grobe Geschichte im Kopf. Mädchen und Elfen Prinz, man kann sich ja denken, worauf dies hinausläuft. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich mit meiner Vermutung falsch lag und die Autorin mich überraschen konnte. Das Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen, einen Tag habe ich dafür gebraucht. So sehr konnte mich Holly Black fesseln. Zu Beginn war ich etwas irritiert, weil die Elfen sozusagen mit den Menschen in Fairfold koexistieren, in unserer heutigen Zeit. Nach ein paar Seiten hat mir dies aber gut gefallen. Auch die Darstellung der Elfen war interessant. Wer da an Legolas und Co. denkt wird leider enttäuscht, die meisten schauen leider nicht zum dahin schmelzen, sondern eher zum Weg rennen aus. Gerade auf den ersten Seiten dachte ich, mich würde ein typisches Jugendbuch erwarten, es ging um Feiern, Alkohol und Jungs. Doch als die ersten Opfer der Elfen beschrieben wurden, was ich nebenbei erwähnt recht gruselig fand, fand ich es nicht mehr so typisch. Ich dachte, Hazel würde im Fokus der Handlung stehen, doch auch Ben nimmt einen großen Teil ein. Worüber ich mich sehr gefreut habe.  Ich fand beide sympathisch und ausreichend beschrieben, wenn man die Seitenanzahl bedenkt.  Vorstellen konnte ich mir beide sehr gut.  Die sich entwickelnden Liebesgeschichten haben mir sehr gut gefallen und über die Konstellationen am Ende habe ich mich sehr gefreut. Die ersten 100 Seiten ist das Tempo des Buches eher langsam, doch dann zieht es immer mehr an und gegen Ende wird es sehr rasant. Mich hat dies, da ich es in einem Rutsch gelesen habe und so gefesselt von den Geschehnissen war nicht gestört. Fazit: Dies war mein erstes Buch von der Autorin und es hat mir richtig gut gefallen. Es fängt eher langsam an und wird dann immer rasanter. Langeweile kam bei mir keine auf. So fand ich es sehr fesselnd und hab es innerhalb eines Tages gelesen. Die Paar Konstellation am Ende hat mir sehr gut gefallen. Man muss sich aber vor Augen führen, dass es ein Jugendbuch ist und sich auch darauf einlassen. Einiges wird nur Oberflächlich behandelt. Der Fantasy Anteil ist auch nicht so hoch.

    Mehr
  • Schönes Cover - nicht ganz so schöner Roman

    Der Prinz der Elfen
    ViEbner

    ViEbner

    24. May 2017 um 16:32

    Vom Cover war ich sofort fasziniert. Sieht unendlich tief aus und doch ist alles ganz nah. So anziehend das Cover, so wenig anziehend die Geschichte. Ich fühlte mich einigermaßen gut unterhalten und hatte auch mehr oder weniger mein Vergnügen beim Lesen, das ja. Aber vieles hat mich auch verwirrt. Entweder bin ich total dagegen immun gegen den so gefeierten Stil der Autorin oder ich hab dieses Besondere einfach nicht gesehen. Die Geschichte ist mit einfachen Worten und einem klaren und schnörkellosen Schreibstil verfasst. Die Wesen, die auftauchen, faszinieren, erschrecken und bringen einen auch mal zum Lachen. Elfenwesen sind alles andere als lieb und man muss sich genau überlegen was man wie formuliert, damit man auch bekommt was man will und am Ende gegenüber den Elfen nicht der Unterlegene ist. Hazel ist ein junges Mädchen, die ihren Bruder Ben heiß und innig liebt. Aber nie weiß, wann es Zeit ist den Mund aufzumachen und mit ihm zu reden. Dadurch werden die Dinge nur schlimmer und Missverständnisse und Vermutungen sind an der Tagesordnung.  Gottlob ist genug Platz für die eigene Fantasie. Aber darüber hinaus? Verwirrung, viele Fragen und irgendwie keine Antworten. Ein durchschnittlicher Fantasyroman, der durchaus zu unterhalten versteht. Nur für mich wohl nicht so ganz das Richtige war, da mir etwas die Tiefe gefehlt hat. Aber für Fans des schrägen und ungewöhnlichen könnte das Buch durchaus etwas sein.

    Mehr
  • Ich liebe die Idee dahinter

    Der Prinz der Elfen
    Kanya

    Kanya

    22. May 2017 um 20:32

    InhaltIn Fairfold ist die Magie lebendig und die Elfen nicht weit. Dort schläft in einem gläsernen Sarg ein Elfenprinz und nichts kann ihn aufwecken. Hazel und Ben haben sich in ihrer Kindheit die wildesten Geschichten über ihn ausgedacht. Doch eines Tages ist der Elfenprinz aufgewacht und verschwunden und Hazel und Ben machen sich auf die Suche und so werden die Geschwister von ihrer nicht ganz alltäglichen Vergangenheit eingeholt.Meine MeinungDa ich Holly Blacks Werke immer wieder gerne lese und Elfen mich schon immer fasziniert haben, war ich gespannt auf dieses Buch. Ich habe schon viele verschiedene Meinungen dazu gehört und war deshalb neugierig, ob es mir gefallen kann und ich muss sagen, dass ich es nicht schlecht fand, zwar auch nicht herausragend, aber doch so gut, dass ich solide vier Sterne vergebe.Das Buch beginnt recht seltsam und ich musste erst mal in die Welt von Hazel und Ben hineinfinden, in der die Elfen und Magie, Rituale und ähnliches eine Rolle spielen. Es wirkt zuerst ziemlich durcheinander, unstrukturiert und schwer zu verfolgen, was auch daran lag, dass es zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her wechselt. Das fand ich zwar nicht schlimm, aber teils etwas schwierig zu lesen.Dafür fand ich die Idee des Buches umso besser. Eine Stadt, die so nah an dem Elfenreich grenzt und wo die Menschen einen Weg gefunden haben mit diesen Wesen zusammenzuleben, finde ich faszinierend. Ebenso wir das Rätsel um den Jungen im Sarg und der Erlkönig an sich. Auch ein Wechselbalg fehlt nicht und so werden hier viele Sagen und Mythen lebendig, was das ganze atmosphärisch und magisch macht. Die Welt des Buches ist überraschend komplex.Zuerst konnte ich mit Hazel als Protagonistin nicht viel anfangen, weil ich ihre Handlungen absolut nicht nachvollziehen konnte. Erst nach und nach konnte ich hinter ihre Fassade blicken und so Verständnis für sie aufbauen und mit der Zeit wurde sie mir sympathisch.Ben dagegen mochte ich direkt und besonders die Vergangenheit der beiden Geschwister fand ich faszinierend.Alle Figuren des Buches haben ihre Schwächen und Fehler, keiner ist perfekt, aber gerade das mochte ich an ihnen und wenn man die Vergangenheit betrachtet, ist das durchaus authentisch.Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen, mit sehr kurzen Sätzen, die aber dennoch eine gewisse Spannung und Magie aufbauen konnten. Der Plot wird aus mehreren Perspektiven geschildert, was hier manchmal etwas spunghaft wirkt.Zeitweise ist der Plot vorhersehbar, aber dennoch fand ich das Buch sehr unterhaltsam. Es hat seine Schwächen, aber dennoch gefiel es mir. Vor allem das Ende war nach meinem Geschmack und hat das Buch wunderbar abgeschlossen.Fazit"Der Prinz der Elfen" ist zwar nicht perfekt, konnte mich aber dennoch gut unterhalten. Ich kann aber auch die teilweise negativen Stimmen dazu verstehen. Ich glaube, dass man dieses Buch entweder mag oder eben nicht und mir hat es gefallen.

    Mehr
  • Waren es die Erwartungen oder die Umstände, unter denen ich gelesen habe?

    Der Prinz der Elfen
    magische_zeilen

    magische_zeilen

    21. May 2017 um 20:46

    Das neue Werk von Holly Black, die zum Beispiel die Spiderwick-Reihe geschrieben hat, ist am 03. April beim cbt Verlag erschienen. "Der Prinz der Elfen" ist 412 Seiten stark und für 16,99€ zu erwerben.Die Geschwister Ben und Hazel leben in dem Ort Fairfold, der eigentlich relativ unspektakulär wäre, wenn er nicht ans Elfenreich grenzen würde. Da die Bewohner Fairfolds aber eine Abmachung mit den Elfen haben, passiert ihnen nichts, nur die tollpatschigen Touristen, die den Ort besuchen, werden hin und wieder zu Opfern der Elfen. Der gläserne Sarg im Wald ist aber viel zu bewundernswert, um sich diesen nicht anzusehen. Obwohl die meisten Bewohner diesen Sarg eher kritisch betrachten, sind Ben und Hazel von dem Elf, der schon seit Jahrzehnten in diesem gläsernen Gefängnis schläft, fasziniert. Doch eines Tages ist der Sarg kaputt und der Elf fort. Ab diesem Moment beginnt das Ganze für Ben und Hazel gefährlich zu werden.Ich muss ja ehrlich sagen, dass mich das Buch eigentlich schon überzeugt hatte, als ich das Cover gesehen habe... Es ist einfach so schön gestaltet! Wie der Wald sich in das Abbild des Elfen einfügt. Ich war einfach verliebt! Es wirkt irgendwie sehr schlicht durch das viele weiß drumherum, aber durch diesen Elfenjungen, in dessen Umriss sich so viel bündelt, dann wieder doch nicht.Jetzt zu dem Buch und der Geschichte.Der Einstieg in die Geschichte war (leider) sehr sehr schwer... Die Autorin springt viel in der Zeit. Im einen Moment ist sie in der Gegenwart und im nächsten schon wieder in der Vergangenheit. Ich wusste irgendwann nicht mehr wirklich, wo sie sich auf der Zeitachse befand. Außerdem hat sie ganz häufig im ersten Schritt vieles nur halb erklärt. Zwar hat die Autorin das im Verlauf der Geschichte auch alles wieder aufgeklärt, aber in diesen Momenten hatte ich als Leser weder eine ganze noch eine halbe Information. Es war ganz komisch damit dann weiterzulesen. Auch häufig aus dem Grund, dass diese unvollständigen Informationen häufig mit den Elfen im Zusammenhang standen und der Leser einfach ohne eine Erklärung oder auch nur einleitende Worte in die Welt der Elfen geworfen wurde. Da fühlte ich mich wie einer dieser tollpatschigen Touristen, den die Elfen mit großer Wahrscheinlichkeit für sein Fehlverhalten bestraft hätten. Ich hatte einfach keine Ahnung und das, obwohl ich sowohl "Plötzlich Fee" von Julie Kagawa als auch die Elfen-Reihe von Aprilynne Pike gelesen und geliebt habe.Was mir persönlich dann noch Schwierigkeiten bereitet hat, war die Erzählperspektive. Ich bin ja der Typ Leser, der überwiegend Bücher aus der Ich-Perspektive liest. Ich weiß nicht, warum ich das tue, aber das fällt mir leicht und diese Bücher kann ich meistens besser eintauchen. Dieses Buch ist aber aus der Er-Perspektive geschrieben und die Autorin nutzt das auch aus. In einem Kapitel macht Hazel alleine irgendwas und im nächsten ist Ben ohne seine Schwester unterwegs. Dazu kamen dann noch haufenweise Erinnerungen und Gefühlseindrücke und schon war ich verwirrt. Ich hab es einfach gerne, wenn es eine klare Protagonistin oder einen klaren Protagonisten gibt.Und trotz all dieser Probleme muss ich sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin sehr angenehm fand. Ich hatte zwar das Gefühl, dass die Geschichte zu Beginn so vor sich hinplätschert, während sich zum Ende hin alles überschlägt (das Buch muss ja irgendwann auch enden), aber trotzdem fand ich auch den Anfang sehr fesselnd. Das Buch war einfach leicht und flüssig zu lesen. Außerdem hoffte man ja am Anfang immer, endlich etwas über den schlafenden Elfen zu erfahren.Desweiteren hat die Autorin ein Händchen dafür, Details zu beschreiben. An einigen wenigen Stellen hat sie es zwar so übertrieben, dass meine eigene Fantasie sich in den Feierabend verabschiedet hat, weil sie wirklich sehr viel vorgibt... Ist dann in dem Moment schade, sehe ich jetzt aber nicht als Weltuntergang, weil das nun nicht ständig passiert.Alles in allem fand ich das Buch leider eher schwach... Ich weiß nicht, ob das daran lag, weil mir das Buch wirklich nicht gefallen hat oder weil ich durch andere Leser einfach viel zu hohe Erwartungen hatte. Was auch immer es war, mich hat das Buch nicht überzeugen können... Ich fand es einfach weder wirklich gut noch wirklich schlecht, deshalb gibt es auch 3/5 Sterne. Das ist einfach ein Buch, dass man wohl am besten liest, wenn man Ruhe und einen freien Kopf hat, weil man sonst sehr schnell etwas verloren ist, wenn man den Beginn der Geschichte nicht aufmerksam verfolgt...

    Mehr
  • Der Prinz der Elfen

    Der Prinz der Elfen
    booksaremorethanmagicwords

    booksaremorethanmagicwords

    20. May 2017 um 11:10

    Cover Das Cover ist sehr schön,mir gefällt das weiß und die beiden Personen die mit den Wald verbunden sind. Titel Dieser Titel passt sehr gut, da es um den Prinz der Elfen geht. Der Titel ist direkt auf den Punkt gebracht. Erster Satz  "Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas." Meine Meinung Ich bin mit hohen erwartungen an das Buch gegangen und fand es leider auch ziemlich enttäuschend. Die Einführung in das Buch war für mich sehr verwirrend. Der Verlauf der Geschichte, wurde am Anfang zu sehr aufgebauscht, so dass ich mir sehr viel erhofft hatte. Dieses Aufbauschen ging dann aber, Kapitel für Kapitel zurück. Die beiden Geschwister waren sehr oberflächlich und nach dem Motto 0815 geschrieben.Auch der Prinz war oberflächlich und hatte keine tiefe. Der Schreibstil hat mich sehr aus dem Lesefluss geeworfen, da einfach zwischendurch, die Perspektiven der beiden geweschselt wurden, diese dann auch noch mit der Erzähler Perspektive vermischt wurde. Ich fande das Buch okay und vergebe deswegen 2 Glitzer. Bewertung 💫💫

    Mehr
  • Wenn jemand ein Buch über Elfen und ihre düstere Seite schreiben kann, dann Holly Black!

    Der Prinz der Elfen
    Zalira

    Zalira

    20. May 2017 um 01:04

    Da Holly Black mit ihrem Buch „Elfentochter“ meine Kindheit geprägt hat und sich „Der Prinz der Elfen“ auch um dieselben blutrünstigen, durchtriebenen Elfenwesen dreht, war ich von Anfang an Feuer und Flamme. Jede Seite war wie nostalgisches Schwelgen in der Vergangenheit. Und trotzdem waren im Hinterkopf Zweifel, ob das Buch meinen hohen Erwartungen bestehen wird. Und ja das hat es!Die Geschichte ist so magisch und zauberhaft, wie man es von einem Wald voller Elfen und Fabelwesen erwartet. Beim Lesen taucht man sofort in die Geschichte ein. Dennoch ranken sich eine Geheimnisse rund um den gehörnten Jungen, aber auch alle anderen Figuren (Hazel, Ben oder Jack) haben ihr Geheimnisse, die dem Leser dann nacheinander enthüllt werden. Gerade dadurch dass man anfangs absolut ahnungslos ist und nur „häppchenweise“ mit Informationen gefüttert wird, ist das Buch unglaublich spannend. Ich für meinen Teil konnte es kaum weglegen. Die Geschichte wird aber auch immer rätselhafter durch die Botschaften, die Hazel erhält und der zunehmenden Bedrohung, der die kleine Stadt Fairfold gegenüber steht.Etwas das mir bei dem Buch auch gefallen hat, sind die wundervollen Figuren mit ihrer tollen Dynamik. Hazel hat am Anfang zwar einen ordentlichen Männerverschleiß, und knutscht mit allem rum, was nicht bei drei auf dem Baum ist, aber ihr Verhalten wird später im Buch aufgeklärt. Und ich mochte ihre taffe Art einfach.Das Buch hat mich auf jeden Fall wieder für Holly Blacks nächste Bücher rund um Elfen angefixt. Mir hat das Buch auch sehr gut gefallen, sodass ich es jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen kann. Vor allem wenn ihr Elfen nicht nur rosa und zuckersüß auf einer Wiese rumhüpfen sehen wollt, sind Holly Black’s Elfen etwas für euch.Vielen Dank deshalb auch an die Randomhouse Verlagsgruppe, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

    Mehr
  • Spannende Vermischung von Sagen und unserer modernen Welt

    Der Prinz der Elfen
    _zeilenspringerin_

    _zeilenspringerin_

    19. May 2017 um 01:54

    Ich hatte keine Probleme in die Geschichte zu finden und mochte von Anfang an die Vermischung von Mythen und der realen Welt. Dies gibt der Geschichte einen ganz speziellen Touch und ich habe besonders genossen zu lesen, wie die Menschen ihren "Aberglauben" in Alltagshandlungen einfließen lassen (z.B. werden Schalen mit Milch vor die Tür gestellt, damit die Dämonen nachts davon trinken können). Die Welt wird schlüssig erklärt und ich konnte mich leicht zurecht finden, da die gesamte Handlung in unsere moderne Welt eingebettet wurde.Die Handlung fand ich sehr spannend und der ein oder andere Plotttwist hat mich immer wieder überrascht und ans Buch gefesselt. Die Ereignisse überschlagen sich nach einer kurzen Einleitung und das Spannungslevel wird allgemein sehr hoch gehalten. Zudem gibt es einige Kampfszenen, die teilweise auch etwas brutaler werden.Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Einige Rückblicke in die Vergangenheit der beiden Protagonisten füllen Verständnislücken, so dass die Handlungen der Protagonisten im Rahmen ihrer Figuren nachvollziehbar bleiben.Die beiden Protagonisten Hazel und Ben fand ich von Anfang an sympathisch. Besonders spannend fand ich auch, dass Ben homosexuell ist, was allerdings nicht weiter thematisiert wurde, sondern einfach als Gegebenheit dargestellt wird. Dies hat mir besonders gefallen, da in unserer heutigen Zeit die sexuelle Orientierung keine Rolle mehr spielen sollte. Es gibt allerdings insgesamt im Buch nur wenige romantische Szenen, wodurch alles jugendfrei  bleibt und sich hier keiner Sorgen machen muss, dass er homosexuelle Szenen vielleicht nicht gerne lesen mag.Mit Hazel hatte ich ein paar Schwierigkeiten. Sie ist eine starke Protagonistin, die weiß was sie will und dafür kämpft. Allerdings konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, wie sie sich als Kind verhalten hat. Da ich nicht spoilern möchte, werde ich hier nicht weiter drauf eingehen, aber eine 6-jährige verhält sich meiner Ansicht nach nicht so.Die Nebencharaktere bleiben in meinen Augen recht blass, aber man erfährt alles nötige über sie, so dass ich nicht den Eindruck hatte, als fehle mir etwas.Fazit:"Der Prinz der Elfen" von Holly Black konnte mich trotz kleinerer Schwächen gut unterhalten. Die spannende Geschichte hat mich gut unterhalten und ich mochte besonders, dass ich immer wieder von unerwarteten Wendungen überrascht wurde.Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diese Geschichte, die geschickt unsere moderne Welt mit den Sagen der Elfenwelt vermischt.

    Mehr
  • Starker Anfang, enttäuschende Mitte

    Der Prinz der Elfen
    Ceciliasophie

    Ceciliasophie

    18. May 2017 um 11:08

    Ich liebe Fantasybücher und lese Bücher in dem Genre, seit ich denken kann. Umso glücklicher war ich natürlich, dass es endlich ein neues Buch der Autorin gab, die mich - obwohl damals schon ein wenig zu alt für Kinderbücher - nachts zu den Spiderwicks reisen ließ.Und auch Der Prinz der Elfen konnte mich wieder einmal phasenweise so sehr fesseln, dass ich nachts mein Licht nicht ausschalten konnte, sondern immer noch ein Kapitel mehr lesen musste.Hazel Evans lebt zusammen mit ihren Künstlereltern und ihrem Bruder Ben im kleinen Städtchen Fairfold, einem nicht ganz so normalen Flecken Erde. Denn in Fairfold verschwimmen die Grenzen der Menschen und des Elfenvolkes. Handel werden geschlossen, Touristen verschwinden, Streiche werden gespielt, Eisen in den Hosentaschen verwahrt, die Socken auf links getragen und in einer Lichtung im Wald steht ein gläserner Sarg, der einen wunderschönen, jungen Elfen mit Hörnern beherbergt. Und keiner hat es bisher geschafft, ihn aufzuwecken und den Sarg zu zerstören. Bis er eines Tages verschwunden ist und der einstige Frieden zwischen den Elfen und Menschen bedroht wird durch das Ungeheuer, das im dunkelsten Teil des Waldes wohnt.Ich mochte Hazel als Protagonistin. Sie ist stark, ohne dass es extra betont werden muss, witzig, intelligent und hat ihre ganz eigenen Fehler. Auch die anderen Charaktere mochte ich sehr gerne auch wenn einige von ihnen etwas auf der Strecke liegen blieben und somit etwas flach wirken.Die Geschichte plätschert erst ziemlich dahin, der Leser erfährt viel von Hazel und Bens Kindheit, ihren Freunden und Fairfolds. Ich mag Geschichten sehr gerne, die auch mal etwas mehr ausholen, ein eher ruhigeres Erzähltempo haben. Doch anstatt dieses Tempo beizubehalten, nimmt das Buch zur Mitte hin rasant an Fahrt auf. Obwohl vorher gefühlt alles haarklein erklärt wurde, werden nun Dinge übersprungen, Charaktere nicht ganz so detailliert dargestellt und Handlungen auf ein paar Absätze und Seiten beschränkt. Dies nahm dem ganzen sehr die Mystik.  Der Schreibstil ist wirklich ganz einmalig. Erzählt im Stil eines Märchens, fesselte mich dieser mystische Schreibstil sofort an die Geschichte. Leider verlor sich genau das, was ich so schätzte an dem Schreibstil zur Mitte des Buches hin, wurde ausgetauscht, wodurch genau dieser wichtige Mittelteil wirkte wie jeder x-beliebige Jugendroman und wurde erst zum Ende hin wieder aufgenommen. Schade. Ich finde das Cover und den deutschen Titel wirklich schlecht gewählt. Der Originaltitel The darkest part of the forest passt zu der Geschichte um Längen besser als Der Prinz der Elfen. Ich assoziierte mit Cover und Titel eine ganz andere Geschichte, als sie mir letztendlich geboten wurde. Zum Glück habe ich mich geirrt! Denn es geht eben um das geheimnisvolle, doch grausame, das im dunkelsten Teil des Waldes lauert und nicht wie vermuten lässt die unsterbliche Liebe zu einem Elfenprinzen.Außerdem verstehe ich nicht, weshalb das Buch als Hardcover und nicht als Taschenbuch erschien. Zwar füllt die Geschichte mehr oder weniger exakt 400 Seiten, die Schrift ist dabei jedoch so groß geraten, dass jede Seite nur ein paar Momente unter meinen Fingern verweilte. Alles in allem hat mich das Buch zwar unterhalten, jedoch nicht vollständig überzeugen können. Dinge wurden erst zu viel, dann zu wenig erklärt und beschrieben, so dass ich nach Beendigung des Buches das Gefühl habe, mit losen Strängen in Händen dazustehen.Von daher bekommt das Buch von mir 3 Sterne. Eine wirkliche Leseempfehlung kann ich an dieser Stelle leider nicht aussprechen. Doch wer ein Buch mit einer interessanten Protagonist sucht, der sollte hier fündig werden.

    Mehr
  • Menschenwelt trifft auf kleines Volk, Phantastik mit einigen Schwächen

    Der Prinz der Elfen
    Elfendy

    Elfendy

    18. May 2017 um 02:54

    Die Geschwister Hazel und Ben leben in Fairfold , einer Stadt, die an das Elfenreich grenzt. Seit langer Zeit befindet sich dort ein gläserner Sarg, in dem ein schlafender Elfenprinz liegt. Egal, was man tut, man kann ihn nicht erwecken. Daher ist er zu einer Sehenswürdigkeit geworden und wird sowohl von den Touristen als auch von den Menschen der Stadt misstrauisch beäugt. Die Geschwister sind beide fasziniert von dem schönen jungen Mann hinter dem Glas und vertrauen ihm ihre tiefsten Geheimnisse an. Doch eines Morgens wird der Sarg leer vor gefunden. Die beiden begeben sich auf die Suche nach dem Prinzen und werden dabei in einen Machtkampf der magischen Wesen gezogen. Sie müssen sich für eine Seite entscheiden, doch welche ist die richtige? Besonders mit der Protagonistin Hazel bin ich nicht richtig warm geworden. Sie sucht Ablenkung und Zerstreuung in den Armen vieler Jungs und hinterlässt dabei eine Spur von gebrochenen Herzen. Dies ist nicht ihre einzige egoistische Handlung, die der Leser in diesem Buch beobachten kann. So hat sie auch bereits in ihrer Kindheit vermeintlich uneigennützig eine große Dummheit begangen, die sie heute wieder einholt und ihr Leben auf den Kopf stellt. Allerdings stellt sich heraus, dass sie es letztendlich doch nur für sich selber getan hat. Generell handelt sie eher unüberlegt, ohne manchmal selber zu wissen, was sie da eigentlich grade tut. Ben hingegen ist homosexuell und hat sich schon immer zu dem Prinzen hingezogen gefühlt und hofft ihm nun näher zu kommen. Zudem besitzt er eine Gabe: Er ist sehr musikalisch und ist durch seine Musik in der Lage Elfen in seinen Bann zu ziehen. Dies hat ihm vor allem in der Kindheit geholfen, als er und Hazel sich auf die Jagd nach Elfen gemacht haben. Denn Elfen sind nicht die schillernden Wesen aus den Kinderbüchern. Nein, sie können hinterhältig und gemein sein und sind stets auf ihren eigenen Vorteil aus. Dabei schrecken sie auch nicht vor Gräueltaten zurück. Deshalb ist ein Handel mit ihnen auch so gefährlich. Dies haben die Kinder damals erkannt und wollten den Elfen eine Lektion erteilen. Für mich klingt das doch eher unrealistisch. Welches Kind rennt denn durch den Wald und schlachtet ohne jede Konsequenz andere Lebewesen ab? Wären die Elfen so schrecklich wie beschrieben, hätte das doch sicher Folgen? Der Prinz, der ja eigentlich eine zentrale Rolle im Buch spielt, bleibt doch eher blass. Ich konnte mich nicht wirklich in ihn und seine Beweggründe und Emotionen hinein fühlen. Es ranken sich einige Geheimnisse um seine Person. Wo kommt er her? Wieso wurde er im Sarg eingesperrt? Wer trachtet nach seinem Leben und warum? Er selber tritt bei der Aufklärung dieser Fragen eher weniger in Aktion, was ich schade fand. Das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen. Es hat einen flüssigen Schreibstil. Die Zeitsprünge und Einschübe von Hazels Träumen haben die Spannung aufrecht erhalten. Obwohl einiges anfangs verwirrend war, haben sich doch die meisten Fragen zum Ende hin geklärt. Die phantastischen Elemente waren spannend und gut umgesetzt. Ich mochte die Vorstellung einer magischen Welt, welche direkt an die menschliche grenzt. Die Liebesgeschichte empfand ich als durchaus süß und glaubhaft sowie authentisch dargestellt.  

    Mehr
  • Märchenhaft schön mit etwas anderen Elfen

    Der Prinz der Elfen
    Angellika

    Angellika

    16. May 2017 um 17:41

    Inhalt: Hazels Familie lebt in einem Dorf umgeben von einem magischen Wald, bevölkert von Elfen, Kobolden und anderen magischen Wesen. In Mitten des Waldes steht ein gläserner Sarg mit einem schlafenden Elf in sich. Hazel und ihr Bruder Ben sind seit klein auf fasziniert von ihm. Als dann der Sarg leer aufgefunden wird, machen die beiden sich auf die Suche nach ihm. Doch auf ihrem Weg lauern viele Gefahren. Gleichzeitig passieren Übergriffe auf die Menschen des Dorfes, die vor langer Zeit einen Waffenstillstand mit dem Erlenkönig geschlossen haben. Ein Wechselbalg der Elfen, welcher jedoch unter Menschen aufgewachsen ist, wird verdächtig die Schuld an den Übergriffen zu tragen, da seine menschliche Mutter ihn den Elfen abgenommen hatte und dadurch die Wut der Mutter auf sich gezigen hatte. Meine Meinung: Holly Black hat mich von der ersten Seite an verzaubert und in eine andere märchenhafte Welt mitgenommen. So liest sich die Geschichte wie ein Märchen und ist dennoch leichte Lektüre. Die Handlung wird angenehm geschildert. Auch wenn ich es ein wenig übertrieben fand, dass der schlafende Prinz alles um sich herum wahrgenommen hat, trotz des Schlafes. Auch ist er mir zu schnell auf Hazel und Ben zugegangen. Ein wenig mehr Misstrauen wäre angebrachter gewesen. Dennoch fand ich alles in sich stimmig und berauschend. Die Charaktere werden lebensecht dargestellt, sind dennoch offen gestaltet, sodass Platz gelassen wird für die eigene Phantasie.  Auch hat mir gut gefallen, dass die Umgebung nicht übertrieben geschildert wird. Es wird nur eine leichte Vorstellung gewebt, aber nicht seitenweise Flora und Fauna beschrieben. Alles in allem absolut lesendwert, wenn man eine schöne Abenteuer- und Liebesgeschichte lesen will. Jedoch darf man nicht zu viele Elfen und Fantasy wünschen, da es diesbezüglich eher mager aussieht. Der Titel des Buches trifft nähmlich nicht so richtig zu, denn im Zentrum der Geschichte steht ein normales Mädchen, welches die Liebe finden und dabei ihr Dorf retten möchte. --------------------------- http://libri-mundi.blogspot.de/2017/05/der-prinz-der-elfen-von-holly-black.html

    Mehr
  • Leider so gar nicht wie erwartet

    Der Prinz der Elfen
    NeylaKunta

    NeylaKunta

    16. May 2017 um 16:26

    Der Prinz Der Elfen sollte mein erstes Buch werden, bei dem es um Elfen geht, denn ich habe noch nie eines gelesen. Dass Jessi es auch angefragt hat, brachte mich schließlich dazu, es mit ihr zu lesen, und Welt der Elfen eine Chance zu geben. Nur brach sie es ab, und ich kann sie da wirklich verstehen. Vielleicht sind Elfen gar nichts für mich. (Attention. Unpopular opinion ahead.)[caption id="attachment_5174" align="alignright" width="130"] Klicken um zum Verlag zu kommen[/caption] Fakten über das Buch Verlag: cbtSeitenzahl: 410ISBN: 978-3-570-16409-9Preis: 16,99€ (Hardcover) Kurzbeschreibung Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen … (Quelle) Cover Ich bin kein Fan von dem Cover. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, wie ich es interperetieren soll. Also da ist ein Mädchen und ein Junge, die beide zu alt sind um zu den Protagonisten zu passen. Dann kommt auch noch der Wald irgendwie aus dem Umhang von dem Jungen und dort steht das Mädchen drin und...waaas. Aber ich finde es besser wie das englische, immerhin! :D Handlung Alles dreht sich um die beiden Geschwister Ben und Hazel die in einem Ort namens Fairfold aufwachsen, der nahe einem Wald liegt, in dem das kleine Volk (also die Elfen) lebt. In diesem Wald liegt ein Junge in einem verglasten Sarg und ist die Touristenattraktion schlecht hin. Dabei werden von Holly Black moderne Elementen mit dem Fantastischen vermischt - und das sagte mir mal so gar nicht zu. Betrunkene Mädchen die auf dem Sarg tanzen und sich daran reiben - ach ist das nicht magisch. Zudem hatte ich mir erhofft, dass die magischen Wesen etwas mehr beschrieben werden als nur in ein zwei Sätzen, wenn sie wohl das Leben der Einheimischen schon so sehr beeinflussen.Zurück zu Ben und Hazel, denn die beiden sind nicht wirklich normale Teenager. Schon als Kinder machte Hazel mit ihrem großen Bruder Ben an der Seite, Jagd auf Elfen im Wald, in den sie eigentlich gar nicht gehen sollte.Und dieses Jagen, als Kinder, war das erste von einer Reihen von Ereignissen und Begebenheiten, die mir das Buch versauten.Welches sechs Jahre alte Kind rennt mit einem Schwert durch die Gegend und schlachtet Elfen zusammen mit ihrem Bruder ab? Hazel wurde hier von Holly Black beschrieben als wäre sie eine Erwachsene, bei der es durchaus plausibler gewesen wäre. Laut der Autorin sind die Elfen auch alle grausam und böse - wieso hat dann niemand Hazel getötet, als sie den ersten Elfen umbrachte?Da möchte ich doch auch gleich auf die Kämpfe zusprechen kommen, die im ganzen Buch sattfinden. Diese waren auch mehr als unrealistisch, denn wenn man schon fünf Hiebe in den Bauch abbekommen hat, dann kann man nun mal nicht weiterkämpfen, als wäre nichts passiert und man wäre ein Übermensch.  Ich konnte mir das einfach nicht vorstellen, auch alles andere nicht.Und als letzten Punkt möchte ich noch auf den Prinzen zu sprechen kommen. Da das ganze Buch bis zu dem Punkt, an dem er aufwacht, total langweilig war (also gute 150 Seiten), dachte ich, juhu, es passiert was, ich muss nicht abbrechen! Gott, war ich dumm. Ich dachte er nimmt eine größere Rolle in dem Buch ein und wirbelt vieles auf und und und - aber nein. Er ist halt da und aufgewacht, aber immerhin bekommen wir es nun so mehr mit den Elfen zu tun, die auch nicht gerade viel machen. Schreibstil Holly Blacks Schreibstil konnte mich überhaupt nicht in ihren Bann ziehen außer als ich in der Mitte des Buches beschloss, nicht mehr über den Inhalt nachzudenken, sondern es einfach nur noch zu lesen. Da ging es dann plötzlich.Sie beschrieb sehr viele Zeitsprünge ohne diese zu kennzeichnen, was es einem schwer machte, dem Verlauf der Handlung zu folgen. Zudem empfand ich rein gar nichts beim Lesen, denn Frau Black schaffte es nicht, Spannung aufzubauen oder mir die Charaktere näher zu bringen. (Ich brauchte gut und gerne eine Woche für die letzten 60 Seiten.)Übrigens baute sie auch noch kleine Rätsel auf die dann alle plötzlich gelöst werden sollten und wohl einen Plottwist erzeugen sollte, leider funktionierte dies nicht wirklich. Charaktere [caption id="attachment_5185" align="alignright" width="362"] Quelle[/caption]Hazel war mir ein großes Problem, denn ungefähr die Hälfte des Buches verhielt sie sich wie ein Flittchen und kümmerte sich gar nicht um ihre Taten. Sie küsst einfach jeden, pups egal ob dieser jemand sie wirklich mag oder wirklich etwas von ihr will. Für sie, sind es einfach nur Objekte der Begierde. Zudem kommt dann noch der Sinneswandel als es urplötzlich mit einer total komischen, nicht nachvollziehbaren Liebesgeschichte losgeht, die einfach so beginnt, wahrscheinlich nur, um da zu sein.Sie verhält sich zudem so als hätte sie schon als erlebt und die Lebenserfahrung einer achtzigjährigen Frau, die sie nun mal einfach nicht hat, denn sie ist 16 (!). Ebenso hat sie im Laufe des Buches viele dumme Entscheidungen getroffen, die sie sich nicht einmal selbst begründen konnte und ich wusste dann auch nichts mehr mit ihr anzufangen.Die Nebencharaktere (alias Ben, Jack und der Prinz) waren für mich auch farblos und ich empfand bei ihren Handlungen gar nichts. Zunächst dachte ich noch Ben und Jack wären klug und würden Hazel von ihrem hohen Ross runterholen, doch sie setzten sie auf einen Thron.Der Prinz war zunächst, auf ungefähr zehn Seiten, eine dunkle Figur und ich erfreute mich daran. "Ja! Ein dunkler Prinz der so ganz anders als in den Märchen ist!" Nun ja, nach den eben besagten zehn Seiten legte auch er eine 180 Grad Kehrtwende ein. Fazit Da Prinz der Elfen mein erstes Elfenbuch war, war ich argwöhnisch wie es werden würde. Holly Black versaute es mir, um ehrlich zu sein. (Ich glaube auch, ich habe ein bisschen Zeit verschwendet, in dem Versuch, es zu beenden.) Die Charaktere waren alle ziemliche Kartoffeln und ihr Schreibstil war emotionslos und sollte märchenhaft wirken, was er leider nicht tat. Spannung fand ich leider auch nicht vor und die Elfen die sich suchte, waren nicht wirklich vorhanden. Ich gebe diesem Buch 1 1/2 Schlüssel und es gehört für mich in die Kategorie "Danke, aber nein danke." Anmerkungen Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich CbtVerlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber (Read-to-Review Basis). Diese Gratislesitung beeinflusst nie meine Meinung. Weitere Rezensionen Da es so viele von diesem Buch gibt, habe ich nur einige zitiert.      Es kann sein, dass die zweite Hälfte des Buches besser ist als die erste, nur werde ich das nie erfahren, da mich schon die erste Hälfte nicht überzeugen konnte. Der Schreibstil und auch die Erzählweise waren einfach nicht meins, auch wenn sich die Geschichte toll angehört hat. (xobooksheaven. Ein Auszug.)      Alles in allem war ich sehr begeistert von Der Prinz der Elfen und obwohl es ein Einzelband ist, würde ich mir mehr von der Geschichte wünschen. Sie ist zwar in sich abgeschlossen, aber diese Welt ist so voller Magie, Spannung und Wildheit, dass man einfach mehr davon will! (Kat from Minas Morgul. Fazit.)      Das Ende fand ich passend und so komisch es auch klingen mag, endlich einmal ein Buch, mit einem abgeschlossenen Ende, ohne Cliffhanger oder einem zweiten Band, auf welchen man ewig warten muss. Wer auf der Suche nach einem guten Buch für zwischendurch ist, sollte sich dieses Exemplar definitiv kaufen (Ney Wonderland. Ein Auszug.)      In der zweiten Hälfte haben sich die Ereignisse überschlagen und wirkten dadurch nicht so dramatisch und spannend, wie sie hätten sein können. Zudem war mir die Auflösung am Ende zu erzwungen und unlogisch und das Ende an sich war auch nicht so meins. Aber da mir die Idee an sich gefallen hat und Holly Black so geniale Horrorwesen erschaffen kann (und ich sowieso ein Elfen Fan bin ) gibt es dann doch (weiter geht's auf Bücherkreisel. Fazit.)

    Mehr
  • Rezension zu "Der Prinz der Elfen" von Holly Black

    Der Prinz der Elfen
    majosBooks

    majosBooks

    16. May 2017 um 15:17

    Autorin: Holly BlackVerlag: cbtSeitenanzahl: 251Preis: 16,99€            eBook: 13,99€ISBN: 978-3-570-16409-9InhaltDie Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …(Klappentext "Der Prinz der Elfen")Meine MeinungFairfold ist keine normale Stadt wie man sie kennt. Fairfold ist ein Ort, in welchem in jedem Fall Elfen, Nyxen und andere sonderliche Wesen den Weg eines jeden kreuzen.So zauberhaft die Welt der Elfen auf die Menschen auch wirkt, für die Elfen sind die Menschen nichts weiter als ein guter Zeitvertreib und die Möglichkeit sich in Tricks und Grausamkeit zu üben.Da im fairfold'schen Wald ein Elfenprinz in einem gläsernen Sarg liegt, ist die Stadt die Touristenattraktion schlechthin. Doch nicht nur Touristen zieht der Sarg an, auch für die Einwohner ist die Lichtung im Wald ein beliebter Treffpunkt und Ort, an dem Partys stattfinden. Dabei kommt es nicht selten vor, dass so mancher versucht den gläsernen Sarg mit Gewalt zu öffnen oder jemand auf ihn hinauf steigt und darauf herumtrampelt. Allerdings weiß auch jeder, dass diese Taten nicht ungestraft bleiben..Auf Hazel und ihren Bruder Ben übt der gläserne Sarg ebenfalls eine große Faszination aus. Nicht nur, dass der Prinz wunderschön und wie aus Stein gemeißelt aussieht, sie sind auch davon überzeugt, dass sie diejenigen sein werden, die dem Prinzen helfen werden sobald er erwacht.Und so kommt es dann auch..Eines nachts wird der Elfenprinz Severin aus seinem gläsernen Gefängnis befreit - Zufall, dass Hazel am nächsten Morgen völlig verschmutzt in ihrem Bett aufwacht ?Oder hat vielleicht Jack, der Wechselbalg, etwas mit der Sache zu tun ? Es wäre immerhin nicht das erste Mal, das jemand aus der Elfenwelt für Chaos sorgt. Der Erlkönig scheint jedenfalls alles andere als erfreut über die gegebenen Umstände zu sein..Hazel, die 16jährige Protagonistin der Geschichte, ist die jüngere Schwester von Ben. Im Gegensatz zu ihm besitzt sie über keine Gabe bzw. Talent, welches ihr in der Elfenwelt hilfreich sein könnte. Doch dafür ist sie seit sie klein war darauf aus Ritter zu sein/zu werden und geht zusammen mit Ben auf 'Monsterjagd'.Doch da Ben Zweifel plagen, ob seine Gabe auch wirklich stark genug ist, bricht er diese kleinen Abenteuer wieder ab. Hazel, die nichts weiter sein möchte als ein Ritter, geht daraufhin einen Deal mit dem Erlkönig ein, damit Ben auf einer besonderen Schule gefördert werden und sein musikalisches Talent besser unter Kontrolle bringen kann.Doch dieser Deal hat auch seine Folgen und so verspricht Hazel dem Erlkönig 7 Jahre ihres Lebens, ohne zu wissen wann diese von ihr eingefordert werden.. Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Hazel erzählt. Zwischendurch kommen auch mal 2-3 Absätze aus der Sicht von Ben vor, wobei die auch eher gemischt mit der Sicht von Hazel wirken.Zwischenzeitlich fand ich das Buch echt verwirrend. Da man als Leser die Vorgeschichte der beiden oder generell der Charaktere nicht kennt, kann man keine richtigen Zusammenhänge herstellen, wenn sie über eine Sache aus der Vergangenheit reden.Erst nach und nach werden die Geschehnisse mit Hilfe von Rückblicken, Träumen bzw. Erinnerungen aufgeklärt.Vor allem wenn es um die Gefühle der Charaktere geht, fand ich es manchmal nicht richtig nachvollziehbar.Zum Schluss hin macht zwar alles einen Sinn, aber zwischendrin habe ich mich schon manchmal gefragt, warum es jetzt so gekommen ist, wie es da gerade war.Was ich schade fand, ist, dass die Spannung erst zum Ende des Buches so richtig zugenommen hat. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin und erst weit nach der Hälfte konnte sie mich so richtig fesseln.Nichtsdestotrotz ein schönes Buch mit einer mal etwas anderen Geschichte!FazitWer also auf Elfen, Feenwesen und andere Fabelwesen abfährt, der macht mit diesem Buch sicherlich nichts falsch. Durch den lockeren, flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil geht das Buch wirklich schnell zu lesen.~3/5 Sterne

    Mehr
  • weitere